5 Gründe, warum du immer positiv denken solltest

Wir alle haben Tage oder Wochen, an denen nichts klappt. Alles scheint sich gegen uns verschworen zu haben, und unsere Stimmung erreicht den Tiefpunkt. Was hast du in diesen schwierigen Zeiten getan? Hast du dich selbst bemitleidet und alles nur noch pessimistisch gesehen? Wenn ja, ist dir etwas aufgefallen?

Fakt ist, dass es viel leichter ist, eine negative Einstellung zu haben und in stressigen und schwierigen Zeiten nur pessimistisch zu denken. Oftmals beginnen wir dann auch noch, uns Gedanken über die Zukunft zu machen oder uns einzureden, dass wir das Unglück regelrecht anziehen. Die Wahrheit ist, dass wir diese stressigen Zeiten tatsächlich selbst „kreieren“, weil wir sie, wenn auch nur auf unbewusster Ebene, durch unsere negative Erwartung ständig suchen und dann auch garantiert finden. Es ist, als ob wir ständig mit einem Regenschirm herumlaufen und darauf warten, dass es anfängt zu regnen. Obwohl es gute Gründe und Beispiele gibt, die uns vom Gegenteil überzeugen sollten.

Das Leben ist wie eine Sinuskurve

Meine Mutter sagt immer: „Das Leben ist wie eine Sinuskurve.“ Es hat also Höhen und Tiefen. Vielleicht befindest du dich gerade in einer schwierigen Zeit, also auf dem unteren Teil der Sinuskurve, ohne zu wissen, wie du aus diesem Tief wieder herauskommen sollst? Da gibt es gute Neuigkeiten! Da die Sinuskurve eine Wellenlinie ist heißt dies ganz einfach, dass du kurz vor dem Beginn besserer Zeiten stehst. Ist das nicht etwas, worüber man sich freuen kann?

Hier sind fünf weitere Gründe, die dafür sprechen, immer die positive Seite in einer herausfordernden Situation zu sehen und optimistisch zu bleiben:

1. Es ist gut für deine Gesundheit

Ist das nicht eigentlich schon der beste Grund? Es gibt viele Studien die belegen, dass eine positive Haltung und Einstellung zum Leben unser Immunsystem stärken, es jedoch durch negatives Denken geschwächt wird. Das Gute ist ja, dass wir unsere Gedanken und unsere Einstellung selbst wählen können. Das Glücklichsein ist ein „Inside-Job“, der in unserem Kopf beginnt. Sicher, es klingt alles so einfach und simpel, aber ich weiß nur zu gut, dass es das nicht ist. Der berühmte „Aha“-Moment „Der Geist hat seinen eigenen Platz, er kann den Himmel zur Hölle, oder die Hölle zum Himmel machen.“ (John Milton) Wie wahr!

2. Es hilft dir, mit Stress besser umzugehen

Hast du schon bemerkt, dass dir durch positives Denken und eine optimistische Haltung selbst in sehr stressigen Zeiten all die Dinge auf deiner To-do-Liste ganz einfach von der Hand gehen? Vor ein paar Jahren war ich Teil eines Event-Management Teams für eine große internationale Veranstaltung. Besonders die Austragungszeit, also die „kein-Schlaf-nur-arbeiten“-Phase war sehr anstrengend und kräftezehrend. Es war wirklich eine ziemliche Herausforderung die eigene Balance zu halten. Was mir  neben Yoga, Meditation und gesunder Ernährung wirklich geholfen hat, war eine optimistische Einstellung, jede Situation mit Humor zu nehmen und das Geschehen zu genießen. Einmal aus ganzem Herzen zu lachen, baut jede Menge Stress ab. Auch den nächsten Urlaub zu planen, oder sich etwas für einen bestimmten Tag in der Woche vorzunehmen, hilft auch, da es dir etwas gibt, worauf du dich freuen kannst. Simpel, aber sehr effektiv!

3. Es hilft dir zu Wachsen und Dankbarkeit zu entwickeln

Dankbarkeit ist definitiv der Schlüssel zum wahren Glück. Manchmal sind wir so damit beschäftigt darüber nachzudenken, was wir wollen aber nicht haben, anstatt zu schätzen, was wir haben und die Probleme die wir nicht haben. Einer meiner Mentoren hat immer gesagt „Eine negative Einstellung ist wie ein platter Reifen, sie bringt dich nicht weiter.“ Wie wahr! Hast du schon von dem Begriff „selbsterfüllende Prophezeiung“ gehört? Das heißt, wenn du zum Beispiel glaubst, dass du eine stressige Situation oder Veränderung nicht schaffen kannst, dann wird dies sehr wahrscheinlich auch so sein. Auch hier haben deine Gedanken die Macht.

Wenn wir schwierige Phasen in unserem Leben überwinden und aus ihnen lernen wollen, erfordert es nicht nur das Verlassen unserer Komfort-Zone, sondern auch das Ausbrechen aus dem kleinen Gefängnis in unserem Kopf, welches durch den Gefängniswärter „negatives Denken“ gut bewacht wird. Das ist sicherlich nicht leicht, aber glaub mir, es ist den Kampf wert.

4. Es kann Krankheiten heilen

Wie schon erwähnt, ist positives Denken ein guter Weg gesund zu bleiben. Es gilt auch für das Heilen von Krankheiten oder der Linderung von Symptomen. Vielleicht hast du ja schon mal davon gehört, dass es psychosomatische und organische Krankheiten gibt und sich die Unterscheidung oft als schwierig erweist. Hast du jemals bemerkt, dass du während sogenannter Hoch-Zeiten, zum Beispiel bei einer neuen Liebe, selten krank bist? In schwierigen Zeiten hingegen, wenn die Arbeit keinen Spaß macht und man sich mit Konflikten auseinander setzen muss, wird man zu all dem oftmals noch krank.

Vielleicht hast du auch schon von den Menschen gehört, die von ihren Ärzten gesagt bekommen haben, dass sie nur noch ein paar Monate zu leben haben, aber am Ende doch noch Jahre oder sogar Jahrzehnte weiter gelebt haben, weil sie eine positive Lebenseinstellung und optimistisch gedacht hatten? Ich hatte so ein Beispiel in meinem Verwandtschaftskreis und das hat mich wahrscheinlich eine der wichtigsten Lektionen im Leben gelehrt: Egal wie viele „Gewitter“ wir in unserem Leben haben, es gibt immer, wirklich immer etwas worüber man lächeln und wofür man dankbar sein kann.

5. Es ist ansteckend

Ist dir schon aufgefallen, dass du einfach nicht anders kannst als zu lächeln und auch gleichzeitig automatisch glücklich zu sein, zum Beispiel wenn du Kinder spielen siehst oder wenn andere Menschen um dich herum lachen und glücklich sind?

Eine positive Einstellung ist genauso: Sie ist für andere ansteckend und bewirkt eine Kettenreaktion. Darum umgeben wir uns auch lieber mit Optimisten, statt mit Pessimisten oder Menschen, die sich ständig beschweren und nur das Negative in allem sehen. Sicher ist es nicht immer leicht, ein Lächeln auf den Lippen zu haben oder den Kopf hochzuhalten, wenn wir gerade durch eine schwierige Phase im Leben gehen. Doch in jenen Zeiten sage ich mir immer: Ich bin am Leben. Ich bin hier. Ich kann atmen. Ich kann fühlen. Ich kann mich bewegen. Und wenn das kein Grund ist glücklich zu sein, dann weiß ich nicht was sonst.


Und hier noch eine Auswahl an Artikeln, bei denen sich auch alles rund ums Glücklichsein dreht:


Karen Naumann hat sechs Jahre in den USA gelebt und dort ihren M.A. in Organisationspsychologie, und einen B.S. in Psychologie und B.A. in Kriminologie gemacht. Nach ihren Studien und Erfahrungen u.a. als Karrierecoach beschloss sie,wieder zurück in ihre Heimat Deutschland zu gehen, wo sie ein unerwartet heftiger Kulturschock erwartete. In dieser herausfordernden Zeit begann sie zu schreiben und gründete ihren Blog „Yogilation“. Seitdem wurden ihre Artikel mehrfach in den USA und Kanada online veröffentlicht und sogar von New York Times Bestseller Autoren weiterempfohlen und in einer nationalen U.S. Radio Show erwähnt. Karen’s Ziel ist es, andere zu inspirieren und zu motivieren und die Bedeutung und Schönheit des Lebens durch positives Denken auch in schwierigen Zeiten hervor zu heben. Besucht Karen auch unter www.yogilation.com | Facebook | Twitter | Instagram


'5 Gründe, warum du immer positiv denken solltest' has 1 comment

  1. 18. Oktober 2016 @ 08:01 Nicole

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