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Straff in den Sommer: Wie du dein Bindegewebe stärken kannst

Es wird langsam wärmer! Zeit dafür, die warmen Klamotten für die nächsten Monate verschwinden zu lassen (das gehört sich so für Optimisten) und die Sommeroutfits wieder auszukramen. Ich liebe meine Sommerkleider und genieße jeden einzelnen Sonnenstrahl der sich Mühe gibt, meiner nordeuropäischen Haut ein bisschen Farbe zu verleihen.

Doch auffällig bei meiner Garderobe: mindestens Knielänge

Besonders gelungen finde ich meine Beine nämlich nicht. An die fast durchsichtige Haut habe ich mich mittlerweile gewöhnt und dass sie trotz viel Yoga nicht besonders muskulös sind, na gut. Aber an was ich mich einfach nicht gewöhnen kann, sind die Dellen hier und dort. Ich bin zwar eh kein großer Fan von Hotpants, aber von Orangenhaut halt eben auch nicht. Das stört die Dellen an meinen Oberschenkeln und am Po natürlich reichlich wenig, denn seit Jahren haben sie es sich dort schön gemütlich gemacht.

Obwohl ich doch fast alle Anti-Bindegewebsschwäche-Regeln gehörig befolge: viel Wasser trinken, nicht rauchen, keinen oder wenig Alkohol, viel Bewegung, keine zu enge Kleidung tragen, gesund und frisch ernähren, Zucker weitestgehend vermeiden… Da könnte man ja meinen, dass es meine Haut mir dankt. Aber leider: Nö! Wenn jetzt schon die ersten Aufschreien von wegen Selbstliebe und Akzeptanz: Ja, das tue ich im Groben und Ganzen ja auch. Aber mal ganz ehrlich, wären wir nicht alle NOCH zufriedener mit aalglatter Haut an Schenkeln und am Allerwertesten?

Aufgeben und akzeptieren? Fehlanzeige! Ich schalte auf Kampfmodus

In meinem Umfeld gibt es zu dem Thema zwei große Lager: die einen, die eine Lotion nach der anderen in die Oberschenkel reiben und immer noch hoffen und dann diejenigen, die es als „schlechte Gene“ abgetan und resigniert haben. Ich gehörte bisher eher der zweiten Gruppe, wobei ich immer wieder interessiert nach möglichen „Lösungen“ gesucht habe. An Tipps mangelt es in den unendlichen Weiten des WWW ja nicht. Am überzeugendsten fand ich als Yogalehrerin selbstverständlich die Variation Yoga, in diesem Falle: Yin Yoga. Und Christina hat mir dann noch geraten, es doch mal mit den Schüßler Salzen Nr. 1 und 11 zu versuchen. Das hörte sich nach einem Plan an! Es folgte ein mehrwöchiger Selbstversuch und als kleiner Teaser: ja, es gab „Erfolge“.

Yin Yoga ist mein absoluter Favorit – I love it!

Vor ein paar Jahren bin ich mal ganz zufällig in eine Yin Yoga Klasse geraten, hab ganz unvoreingenommen mitgemacht und es für gut befunden. Und seitdem hab ich immer wieder bewusst nach Yin Yoga Klassen Ausschau gehalten, selbst drüber gelesen und es hin und wieder alleine Zuhause praktiziert. Für den Selbstversuch ging es natürlich nur mit einer regelmäßigen Praxis und so hab ich Anfang des Jahres tatsächlich (fast) jeden Tag mindestens 20 Minuten Yin Yoga praktiziert (oft sogar noch etwas länger). Ich finde den Morgen dafür die absolut beste Zeit. Noch relativ still um einen rum, der Monkey Mind scheint auch noch im Halbschlaf zu sein und man kann den Tag so relativ entspannt beginnen.

Beim Yin Yoga werden die Asanas sehr viel länger gehalten, als beim „klassischen“ Yoga. Dabei entspannen sich die Muskeln mit der Zeit immer mehr und das tieferliegende Bindegewebe, die Faszien, werden gestärkt. Wenn du mit Yin Yoga bisher noch nicht so viel am Hut hattest, dann schau doch mal in diesem Artikel nach, was genau sich dahinter verbirgt. Und ein paar einfache Übungen für Zuhause haben wir hier oder auch hier zusammengestellt.

Was genau sind Schüßler Salze?

Den Begriff Schüßler Salze hatte ich bis dato zwar schon ein paarmal gehört, aber mich nie wirklich gefragt, was sich dahinter verbirgt. Bis mir dann Christina den Tipp gegeben hat, als ich ihr mein Leid über meine Beine geklagt hatte. Und schwupps gingen bei mir die Signallampen an. Vielleicht doch ein Thema, dem man etwas mehr Aufmerksamkeit widmen könnte? Hab mich dann also mal ein wenig informiert.

Schüßler Salze sind Präparate aus der Alternativmedizin, die verschiedene Mineralsalze enthalten. Diese Mineralsalze sind für den menschlichen Körper lebensnotwendig, da sie für die Aufrechterhaltung der Lebensvorgänge mitverantwortlich sind. Sie sind beispielsweise für den Aufbau von Zellstrukturen und für die Informationsübertragung von Zelle zu Zelle unentbehrlich und werden für die Steuerung vieler biochemischer Vorgänge gebraucht. Wenn der Mineralstoffhaushalt außer Balance geraten ist, kann dies zu verschiedenen Störungen führen, unter anderem halt auch zu schwachem Bindegewebe.

Die Schüßler Salze bekommst du in fast jeder Apotheke, sie sind frei verkäuflich. Oft werden die Salze in Tablettenform verkauft. Hier Vorsicht, falls du dich vegan ernährst, da diese meist Laktose enthalten. Es gibt die Salze aber auch als Globuli in veganer Form. Falls sie in der Apotheke nicht erhältlich sind, dann auf jeden Fall über das Internet, z. B. in dieser Online-Apotheke. Genauere Infos über die verschiedenen Salze mit Dosierungsempfehlung findest du auf dieser Seite.

Und was hat das Ganze am Ende gebracht?

Überraschung: Ich habe inzwischen aalglatte Haut und stolziere nun selbstbewusst mit Ultra-Hotpants durch die Fußgängerzonen. Nee, tue ich natürlich nicht. Und wenn du so ein Ergebnis erwartet, dann wirst du am Ende sicherlich auch etwas enttäuscht sein. Was ich dir aber verraten kann ist, dass sich die Festigkeit meiner Haut tatsächlich gebessert hat und ich persönlich finde, dass die Dellen sich zumindest etwas verringert haben. Und das fühlt sich gut an weil ich das Gefühl habe, dass sich das „Experiment“ gelohnt hat. Die Salze entfalten die Wirkung erst nach einem längerem Einnahmezeitraum und ich bin optimistisch, dass sich das Ergebnis vielleicht sogar noch ein bisschen verbessern wird.

Außerdem hab ich wieder gemerkt, wie toll eine regelmäßige Yogapraxis am Morgen ist und weiß jetzt, dass ich genau da wieder hin und auch bleiben möchte. Sich ein Ziel setzen und dies dann auch konsequent durchziehen stärkt vielleicht nur bedingt das Bindegewebe, aber zumindest hat es enorm mein Durchhaltevermögen gestärkt. Und ich finde das Thema Schüßler Salze total interessant und werde mich auch damit noch intensiver beschäftigen. Hat sich also alles in allem gelohnt, der kleine Selbstversuch.

Hast du noch weitere Tipps für mich? Dann freue ich mich über einen Kommentar von dir.

Wie du dein Bindegewebe stärken kannst - diese Tipps helfen wirklich!


Disclaimer: Dies ist nicht als medizinischer Ratschlag zu verstehen. Ich habe keine Ausbildung als Medizinerin oder Heilkundlerin und berichte hier lediglich von meinen persönlichen Erfahrungen. Bei Beschwerden suche bitte immer zuerst einen Arzt auf.

Fotocredit: Sina Niemeyer

 

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Straffer in den Sommer - Wie du dein Bindegewebe stärken kannst
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Straffer in den Sommer - Wie du dein Bindegewebe stärken kannst
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Schwaches Bindegewebe - ein leidiges Thema, das viele Frauen kennen. Wie Yoga und Schüßler Salze dort Abhilfe schaffen können, hat Jasmin mal im Selbstversuch getestet.
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Jasmin ist Yogalehrerin für Kinder und Erwachsene und lebt nun schon seit einigen Jahren in Asien. Sie träumt davon, irgendwann ein kleines Retreat (am liebsten am Meer) zu eröffnen, wo sie die Menschen mit Yoga, Massagen, Reiki und veganem Essen verwöhnen kann. Sie unterstützt Christina hier beim Happy Mind Mag hinter den Kulissen.


'Straff in den Sommer: Wie du dein Bindegewebe stärken kannst' have 2 comments

  1. 31. Mai 2017 @ 13:39 Bettina

    Hallo, und welche schüsslersalze benutzt du? Und wie viele davon? Würde mich sehr interessieren….. Danke!

  2. 31. Mai 2017 @ 21:26 Christina Waschkies

    Hallo liebe Bettina, die 11 und die 1, ich nehme morgens, mittags, abends jeweils eine. Liebe Grüße!


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