Der Blog für Yoga, Ayurveda, Ernährung, Wellness & Lifestyle Happy Mind Magazine 2017-03-28T13:30:05Z http://www.happymindmagazine.de/feed/atom/ WordPress Christina Waschkies http://www.happymindmagazine.de <![CDATA[Rezept: Gesundes Apfelbrot mit Mandeln und Haferflocken (vegan)]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15540 2017-03-26T16:14:55Z 2017-03-26T16:14:55Z Hatte ich schon erwähnt, dass bei mir der Backofen heiß läuft? Schon seit Weihnachten bin ich im totalen Backfieber. Ich glaube der Grund ist, dass ich immer noch stille und einen wahnsinnigen Hunger auf Kohlenhydrate und Süßes habe. Zweiter Grund ist, dass meine kleine Dora meinen liebevoll gekochten Brei eher so mäßig findet und sich maximal auf Fingerfood einlässt. Am Liebsten direkt von meinem Teller! Mittlerweile schaffe ich es auch nicht mehr, ein Stück Kuchen an ihr vorbeizumogeln. Knallhart wird eine Probe eingefordert. Also bleibt mir nur eins: Selber backen und vor allem sehr gesund und zuckerarm, damit auch mein kleines Schnüffchen zur Teestunde am Nachmittag etwas bekommt.

Dieses Apfelbrot hier hab ich letztens irgendwo im Netz entdeckt und dann noch mal ein wenig abgewandelt, denn das Original war mit Stevia und das mag ich irgendwie nicht. Also ein wenig herumexperimentiert und schwuppst kam heraus…

Apfelbrot mit Haferflocken und Mandeln

Dieses fantastische Apfelbrot mit Haferflocken und Mandeln:

Du brauchst:

  • 350 g Dinkelmehl
  • 100 g geriebene Mandeln
  • 100 g Haferflocken
  • 50 g Kokosblütenzucker
  • 5 Äpfel, geschält und in kleine Stücke geschnitten
  • 200 ml Wasser
  • 3 EL Apfelessig
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz

Und so geht’s:

Zuerst das Mehl mit den Mandeln, den Haferflocken, dem Zucker und dem Natron gut durchmischen. Dann das Wasser hinzugeben und mit dem Apfelessig flott zu einem Brotteig verarbeiten. Die Apfelstücke hineinkneten, alles noch einmal durchwalken und in eine gefettete Brotform geben. Das Ganze bei 150 Grad Ober- und Unterhitze für 75 min. backen.

Apfelbrot mit Haferflocken und Mandeln

Schmeckt ober ober gut mit Butter oder Mandelmus oder Frischkäse oder Avocado. Viel Spaß beim Nachbacken!

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Redaktion <![CDATA[LANGENACHTDESYOOOGA am 24.06.2017 in 8 Städten Deutschlands und der Schweiz]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15524 2017-03-24T11:02:37Z 2017-03-23T09:20:12Z Du hast Lust auf sechs Stunden Yoga//Meditation//Achtsamkeit//Entspannung in über 165 Yogastudios, Boulderhallen, Salzgrotten, Sportvereinen, Kampfsportschulen in acht Städten in Deutschland und in der Schweiz? Wolltest du nicht immer schon in dem neuen Studio nebenan vorbeischauen, Kundalini-Yoga ausprobieren oder eine Klangschalen-Meditation genießen? Und dann noch für einen guten Zweck? Ab zur LANGENACHTDESYOOOGA!

Was ist die LANGENACHTDESYOOOGA? 

Die LANGENACHTDESYOOOGA ist ein Charity-Event, bei dem am 24.06.2017 über 165 Anbieter/innen ihre Tore für euch öffnen! Ihr müsst einfach ein OOOOMMM-Einlassbändchen erwerben, euch über die Angebote in eurer Stadt informieren, Freunde und Matten einpacken und los geht’s! Auf der Yoganacht-Website könnt ihr erfahren, wo ihr die Bändchen in eurer Stadt kaufen könnt und welche Kurse wann, wo und wie stattfinden.

Warum LANGENACHTDESYOOOGA?

Yoga für alle e. V. veranstaltet die Yoganacht zu einem bestimmten Zweck: Alle sind eingeladen, Yoga auszuprobieren, Yoga zu erleben, Yoga zu zelebrieren. Der Erlös kommt Projekten zugute, in denen Menschen, die sonst nicht mit Yoga in Berührung kommen, durch Yoga ihre Verbindung zu sich selbst wieder aufbauen, neue Perspektiven erhalten oder sich einfach besser fühlen. Seien es ausstiegswillige Prostituierte, Gefängnisinsassen, Personen, die an Essstörungen leiden oder gelitten haben…

Lust auf MEHR Yoga für alle e. V.?

Möchtest du mehr über die Idee hinter dem Event erfahren? Dann schau mal vorbei Yoga für alle e.V.!

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Redaktion <![CDATA[QUICK TIPPS: Spring Love mit Hey Honey Yoga, Gorillasports & #DoYourSports]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15474 2017-03-21T07:40:07Z 2017-03-20T13:18:21Z So, Couchzeit beendet. Lasst uns unsere Körper bewegen! Wir für unseren Teil haben im Frühling richtig, richtig Lust auf Sport – und zwar nicht nur Sonnengrüße! Laufen, springen, dehnen – diese Quick Tipps haben für alle Disziplinen was in petto.

1 – Spring – wir nehmen dich dieses Jahr mal ganz wortwörtlich, und zwar mit einem Springseil. Wir sehen uns damit schon das frühmorgendliches Workout auf dem Balkon absolvieren: Mega oldschool, mega effektiv (think Rihanna’s Popo) und total stylish in Grau und Gold mit 300 cm Länge. Erhältlich über Gorillasports.de

2 – Neue Matte gefällig? Diese hier finden wir sehr Chakra-esque und chic! Wem die hundert Flocken für die Magic  Carpet Yoga Mat zu viel sind, der kann nach einer günstigeren Alternative für eine Yogamatte bei #DoYourSports stöbern und mit einem frühlingshaften Design in die neue Saison starten.

3 – Dieses Bolster finden wir wahnsinnig chic. Es ist nämlich ein Tausendsassa. Als Meditationskissen einsetzbar, und ebenso wunderbar für ein wenig Polsterung beim Yin Yoga. Oder, ganz klassisch: Die Wirbelsäule einfach der Länge nach drauf legen und mit Hilfe der Schwerkraft den gesamten Herzraum dehnen. Mmmhhh. We love.

4 – Es sportet sich viel leichter in stylischen Klamotten. Dieses Schätzchen kam anscheinend schon zur Adventszeit raus, finden wir aber auch im Frühling hinreissend: Die Stars Legging von Hey Honey macht dich zum Superstar im Studio, mit kuscheligem Cardigan aber auch danach im Café, wenn du mit deinen Mädels einen Weizengrasshot schlürfst. Bee von BeeAthletica sagt, dass der hohe Bund super bequem ist und du mit dieser Legging auch easy peasy eine Runde um den Block flitzen kannst. Erhältlich hier. (und leider gerade in den meisten Größen ausverkauft, aber du findest bestimmt was anderes Schickes bei Bee.)

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Jasmin Schüller <![CDATA[VERLOSUNG: Die neue Primavera Yoga Kollektion]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15413 2017-03-21T07:52:26Z 2017-03-15T04:00:16Z Ich hab Yoga erst vor etwa fünf Jahren kennen und später dann auch lieben gelernt. War ehrlich gesagt keine Liebe auf den ersten Blick. Eher so auf den fünften oder sechsten. Manchmal dauert es halt etwas länger bis man erkennt, was einem gut tut und was man so braucht im Leben. Inzwischen dreht sich in meinem Leben tatsächlich sehr viel um Yoga und ich könnte es mir ohne Asanas, Meditation, Pranayamas etc. kaum noch vorstellen. Tja, und wer Yoga lebt und liebt, der kommt auch zwangsläufig irgendwann mit den unendlich vielen Produkten rund um Yoga in Berührung. Von Matte, Block, Yogawheel über Leggings und Mala… die Liste der Produkte ist inzwischen unendlich und einige Firmen machen einen so unendlich guten Job – wie zum Beispiel Primavera.

Daumen hoch für Fair Trade & Nachhaltigkeit

Die Produkte von Primavera sind bei mir mittlerweile überall zu finden: Der „Klarer-Kopf“-Roll-On in der Handtasche, falls ich zwischendurch einfach mal tief durchatmen muss, im Bad das „Eukawohl Balsam“ gegen Erkältung und Kopfschmerzen und auf dem Nachttischchen das „Schlafwohl“ Kissenspray mit Lavendelduft, was mir wunderbar beim Einschlafen hilft. Bei meinen Yoga-Stunde trage ich meinen Schülern auch immer etwas Lavendelöl mit dem „Stressfrei“ Roll-On auf, damit sie beim Savasana richtig schön entspannen können.

Falls dir der Name Primavera bekannt vor kommt: Wir haben die ätherischen Öle schon einmal in unserer dreiteiligen Chakra-Balancing-Serie vorgestellt und dir dort ein paar Tipps gegeben, wie man seine Chakras mit ätherischen Ölen positiv beeinflussen kann.

Primavera ist eine Firma, die ich wirklich gerne unterstütze-

weil ihre Sachen zum einen erste Sahne sind und sie zum anderen dazu noch auf die Reinheit der Produkte, fairen Handel und Nachhaltigkeit setzen. Man könnte jetzt anmerken, dass dies eigentlich selbstverständlich sein sollte – ist es aber leider nicht. Umso schöner also, dass es Unternehmen wie Primavera gibt. Und deshalb hab ich mich jetzt umso mehr gefreut als ich gehört habe, dass sie ab sofort auch eine kleine Yoga Kollektion im Sortiment haben, jippie! Klare Sache, dass ich die Produkte direkt mal für dich unter die Lupe genommen habe.

Primavera Yogakollektion

Yogaflow – die Yogakollektion von Primavera

Die Hauptbestandteile der Produkte der neuen Kollektion sind Myrte, Grapefruit und Sandelholz. Eine Mischung, die für einen frischen und fruchtigen Duft sorgt, der ausgleichend und entspannend wirkt und durch das Sandelholz sogar ein wenig balsamisch und „holy“ riecht. Hört sich doch schon mal ziemlich passend für die Yogapraxis an, oder? Den Duft gibt es in einem kleinen Fläschchen z. B. für deine Duftlampe, im prakischen Roll-On für die Handtasche und als Mattenspray (kann auch super als Raumspray verwendet werden).

Die ätherischen Öle sollen dabei helfen, bewusster zu atmen. Und genau das hast du (falls du schon länger Yoga praktizierst) bestimmt schon oft von deiner/m Lehrer/in gehört: Beim Yoga kommt es vor allem auf die Atmung an. Neben dem verstärkten Atemfluss sorgt die Mischung dafür, dass die Wahrnehmung geschärft wird sowie Konzentration und Ruhe vertieft werden. Kurz gesagt: Es hilft dir dabei, dich zu entspannen und abzuschalten.

Du kannst das Öl z. B. vor deiner Meditationspraxis auf deinen Schläfen auftragen, einige Tropfen in deine Duftlampe geben für einen angenehmen Raumduft oder es mit Hilfe des Roll-On vor der Yogapraxis – oder wann immer du das Bedürfnis hast.

Primavera Yogakollektion
Atemfluss, Entspannungsreise und Sonnengruß – die neuen Geschenkesets

 

Und on top hat Primavera noch diese drei feinen Geschenksets zusammengestellt:

 

  • Atemfluss:
    Ein wunderschöner kleiner Lotusduftstein und dazu das passende Yogaflow-Öl. Es reicht schon wenige Tropfen auf den Duftstein aufzutragen, damit sich ein angenehm frischer Duft im Raum ausbreitet – ideal für deine Yogastunden Zuhause oder im Studio.

 

  • Entspannungsreise:
    Als ob sie meine Gedanken gelesen hätten… Wollte mir schon so lange mal ein Lavendel-Augenkissen anschaffen! Jetzt kommt es im Set mit dem Yogaflow Roll-On. Einfach auf Schläfen und Handgelenke auftragen, Kissen auf die Augen und sanft in Savasana gleiten…

  • Sonnengruß:
    Ein Set für den perfekten Start in den Morgen: nach einer kurzen Morgen-Yogaeinheit ab unter die Dusche und mit dem herrlich nach Ingwer & Limette duftenden Duschbalsam einschäumen. Das Körperöl kommt mit dem gleichen Duft und obendrauf gibt es noch den „Gute Laune“ Roll-On für unterwegs. Die Duftmischung aus Limette & Orange macht munter und hebt dazu noch die Stimmung.

 

Die Verlosung ist beendet!

Das Beste kommt wie immer zum Schluss: Im Namen von Primavera dürfen wir drei Sets „Entspannungsreise“ mit Roll-on und Augenkissen verlosen! Dafür hinterlass uns doch gern einen freundlichen Kommentar hier auf dem Blog. Die Teilnahmebedingungen findest du hier.


Dieser Artikel ist in freundlicher Kooperation mit Primavera entstanden. Aber wie immer geben wir unser großes Yogi-Ehrenwort, dass wir nur Produkte vorstellen, die uns selbst auch überzeugt haben.

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Janna Scharfenberg http://in-good-health.com <![CDATA[Empfängnis, Schwangerschaft und Wochenbett aus Sicht der ayurvedischen Medizin]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15466 2017-03-14T06:45:55Z 2017-03-13T06:00:07Z Ein großer Bereich der ayurvedischen Medizin ist die traditionelle Frauenheilkunde, welche sich neben den hormonellen Aspekten, den Wechseljahren und der Menstruation natürlich vor allem mit dem spannenden Thema Schwangerschaft beschäftigt. Dieser spezifische Fachbereich wird im Sanskrit „Balacikitsa“ genannt.

Im Ayurveda werden diesen 9 Monate, aber ganz besonders auch die Zeit davor und danach als eine ganz heilige Zeit angesehen, in der es gilt die werdende Mutter bestmöglich mit Nährstoffen, positiver Energie und aufbauenden Substanzen zu versorgen.

In diesem Artikel erfährst du unter welchen wichtigen Aspekten die Schwangerschaft im Ayurveda gesehen wird, was vor der Empfängnis schon wichtig ist und was Ayurveda zum Thema Wochenbett sagt.

Die Zeit des Kinderwunsches und der Empfängnis

Diese Zeit ist eine ganz essentielle im Ayurveda, da sich neben Körper auch Geist und Seele der Mutter bzw. des Paares auf diese neue Zeit einstellen müssen.

In den vedischen Schriften findet sich hierzu folgende Erklärung:

«Wenn ein Mann mit gesunden Spermien und eine Frau mit unbelastetem Genitaltrakt, Eizelle und Gebärmutterbecken während der Phase der Fruchtbarkeit zusammenkommen, treten die Seele (jiva) zusammen mit dem Geist in die befruchtete Eizelle ein, die sich in der Gebärmutter befindet. Dies führt zur Bildung eines Embryos. Es wächst ohne Schaden heran, wenn es von einem gesunden Rasa Dhatu (Plasmagewebe) genährt und von einem guten Lebensstil der Mutter unterstützt wird.»
Quelle: www.ayurveda-th.ch

 

Platz für neues Leben schaffen

Zum Zeitpunkt der Empfängnis verschmelzen nicht nur Spermium und Eizelle, sondern es kommt auch zu einer Verschmelzung der Dosha-Konstitutionen der Eltern, welche den individuellen Konstitutionstyp des Embryos prägen. Dieser wird zusätzlich noch vom Zeitpunkt der Empfängnis und weiteren äußeren Einflüssen mitbestimmt und bleibt – ähnlich wie unsere Gene – ein Leben lang bestehen.

Der Ayurveda geht davon aus, dass vor allem die 6 Monate vor der Empfängnis eine wichtige Vorbereitungszeit auf diesen Zeitpunkt sind, denn nur wenn die Körpergewebe (unsere Dhatus) gut genährt sind, das Paar spirituell im Einklang ist, das Agni (Verdauungsfeuer) der Mutter stark ist und kein Ama (Giftstoff-ähnliche Rückstände) die feinstofflichen Kanälen (Srotas) verstopft, ist eine natürliche und unkomplizierte Empfängnis überhaupt möglich.

Daher bietet es sich als Vorbereitung an, eine spezifische Panchakarma-Kur zu machen um Altlasten loszuwerden und überhaupt Platz für neues Leben zu schaffen. Dies gilt für beide Elternteile. Ein anschließender typgerechter und ausgeglichener Lebensstil fördert zudem die Chance, schwanger zu werden.

Die Schwangerschaft – die heiligen 9 Monate

Während der Schwangerschaft und dem Heranreifen des Fetus sind vor allem zwei spezielle Sub-Dosha des Vata-Dosha aktiv. Vata ist die Bewegungs- und Kreationsenergie. Ein Unter-Dosha davon ist das sogenannte Apana Vata, welches eine nach unten fließende Vata-Kraft ist, die den Fötus versorgt. Es sitzt im Bereich zwischen dem Bauchnabel und Becken und hat eine enge Beziehung zum Muladhara Chakra, unserem Wurzelchakra.

Auf der anderen Seite ist aber auch das Prana Vata wichtig während der Schwangerschaft. Es sitzt eher im Brustraum und ist für die emotionale Bindung und komplikationslose Schwangerschaft wichtig. Diese beiden Energien sollten während der Schwangerschaft ausbalanciert sein, um so eine optimale Gesundheit für Mutter und Kind zu bewirken.

Aus diesem Grund ist es während der Schwangerschaft besonders wichtig das Vata Dosha fein auszubalancieren und erdende Kapha Elemente in den Alltag zu integrieren, damit es nicht zum Vata-Überschuss kommt.

 

Folgende Tipps können dabei helfen:

 

Ernährung

  • Vermeiden von scharfen und anregenden Speisen.
    Diese regen das Vata Dosha an, machen es unruhig und instabil.
  • Statt Rohkost mehr wärmende und nährende Speisen einnehmen.
    Warme Speisen sind leichter verdaulich und geben mehr Substanz. Spannenderweise mögen viele schwangere Frauen grundsätzlich keine Smoothies, sondern sehnen sich eher nach einem leicht bekömmlichen ayurvedischen Morgenbrei mit gedünstetem Obst.
  • Besonders die drei Geschmacksrichtungen süß, sauer und salzig gleichen das Vata Dosha gut aus.
    Während der Schwangerschaft eignet sich besonders die Geschmacksrichtung süß, da sie zusätzlich das Kapha Dosha unterstützt, welches wichtig ist für den Aufbau des Körpergewebes. Hierbei ist aber nicht der industrielle weiße Zucker gemeint, sondern eine komplexe Süße, die beispielsweise in Getreide, Süßkartoffeln, Früchte, Nüsse, Milch, Quark und Honig zu finden ist.

 

Massage

  • Reichhaltige Ölmassagen, die Vata ausgleichen und Kapha fördern sind besonders in der Schwangerschaft wichtig.
    Wärmende Abhyanga Massagen oder spezielle Schwangerenmassagen, die sich Garbhini-Abhyanga nennen, sind jetzt besonders wohltuend. Du kannst dich aber auch ganz einfach täglich zu Hause mit einem hochwertigen Sesamöl, Mandelöl oder speziellen Schwangerschaftsöl sanft einmassieren. Das Öl dringt durch die Haut in die feinstofflichen Kanäle und versorgt den Körper mit wichtiger Feuchtigkeit.

 

Bewegung und Yoga

  • Sanfte Bewegungen, die erden und entspannen, sind jetzt in der Schwangerschaft besonders angenehm.
    Sie gleichen alle drei Doshas wunderbar aus, regen den Energiefluss an und sorgen für eine bessere Adaption von Mutter und Embryo.
  • Atemübungen und Meditation unterstützen diesen Prozess zusätzlich.

 

Das Wochenbett – die Heilung der Mutter steht (auch) im Mittelpunkt

Die Geburt ist ein unglaublicher Kraftakt, der im Leben der Mutter nahezu alles erst einmal auf den Kopf stellt. Leider ist es in unserer heutigen Gesellschaft aber häufig so, dass sich nach der Geburt alles um den neuen Erdlingsbürger dreht und die Bedürfnisse der Mutter in den Hintergrund geraten. Traumatische Geburtsereignisse werden nicht aufgearbeitet, sondern eher verdrängt und häufig ist die Mutter alleine mit dem Neugeborenen zu Hause während der Partner schon wieder arbeiten ist, die Familie häufig weit weg.

Im Ayurveda gelten die ersten 40 Tage, das klassische Wochenbett, als eine ganz wichtige Zeit. In dieser wird die neue Mutter tatkräftig durch Frauen aus ihrem engen Umfeld und spirituelle Heilerinnen, den sogenannten Dais, in ihrer Heilung und Kräftigung unterstützt.

Nach der Geburt ist vor allem das Vata zunächst einmal ziemlich außer Kontrolle und muss langsam wieder aufgebaut und gestärkt werden.  Dies wird durch Heiltees, kräftigende Nahrung, spezielle Kräuter und tägliche aufbauende Massagen unterstützt.

Die neue Mutter kümmert sich hierbei ausschließlich um ihr Neugeborenes, für alles andere sorgt der unterstützende Frauenkreis um sie herum. Was für eine schöne Vorstellung, oder?

 


Falls du bereits ausgebildete/r Yogalehrer/in bist und großes Interesse an Ayurveda hast, dann ist die Ausbildung zum Ayurvedic Yoga Teacher genau das Richtige für dich. Unter Anleitung von Janna wirst du in 12 Monaten alles wichtige lernen, um Ayurveda in deine Yogapraxis mit einzubinden und so deine Yogastunden zu bereichern. Ende Juli 2017 geht es los, mehr Infos zum Kurs findest du hier. Es sind nur noch wenige Plätze frei!

 

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Redaktion <![CDATA[EVENT: Nourish & Move Yogaretreat – 08.-10.09.2017 in Domburg (Holland)]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15421 2017-03-07T11:09:24Z 2017-03-06T09:51:52Z Du verbringst gerne ein paar sonnige Tage am Meer? Yoga wolltest du schon immer mal ausprobieren oder gehört für dich zu jedem Urlaub dazu? Gesunde Ernährung ist ein Thema, zu dem du gerne mehr erfahren würdest?

Dann mach dich auf die Reise und treffe uns im September im Yogabee in Domburg.

Ein stimmiges und abwechslungsreiches Programm mit einigen Yogaeinheiten und gesunden Mahlzeiten erwartet dich. Genug Zeit bleibt auch für Gespräche und Spaziergänge am Strand, Sauna und Schwimmbad sowie individuelle Ernährungsberatung und gemeinsames Kochen!

 

NOURISH & MOVE

Yogaretreat 08.-10.09.2017
mit Tina von Jakubowski und Johanna Langner

 

Das bekommst Du:

  • 10,5 Stunden Yoga
  • kleine Gruppe: nur 12 Plätze
  • gesunde, frische, vegetarische Mahlzeiten
  • Obst und Gemüse aus unserem Garten
  • individuelle Ernährungsberatung
  • gemeinsames Kochen & Rezeptesammlung
  • Wasser, Tee, Kaffee inbegriffen
  • Sauna/Schwimmbad inklusive
  • Yogamatten und Hilfsmittel bereits vor Ort
  • das ganze Yogabee Retreat Center nur für uns

 

Das gibst Du:

Early Bird (bis 01.05.17): Doppelzimmer mit geteiltem Bad 455 €, Doppelzimmer mit eigenem Bad 495 €

 

Wir freuen uns auf dich!

 

Hier erfährst du mehr über uns und die Location:
 www.yogaindividual.com
 www.simplicitycooks.blogspot.com
 https://yogabee.nl

Wenn du Fragen hast, kontaktiere uns unverbindlich und wir helfen dir gerne weiter! 

info@yogaindividual.com
simplicitycooks@gmail.com

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Christina Waschkies http://www.happymindmagazine.de <![CDATA[33 Dinge die du erst weißt, wenn du Mama bist]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15321 2017-03-03T08:18:12Z 2017-03-03T06:00:20Z Du bist zum ersten Mal schwanger und gerade dabei, dein neues Leben mit Baby kräftig durchzuplanen? Sorry, dass ich dir diesen Zahn jetzt schon ziehe. Aber Planung vorab ist verschenkte Energie. Nahezu ALLES, was wir uns als Elternpaar mit Babykugel vornahmen, ließ sich so nicht umsetzen. Warum? Weil ganz einfach eine dritte Person noch nicht mit dabei ist, die aber maßgeblich zu allen Entscheidungen beitragen wird: Euer Bébé.

Und wenn das Bébé nunmal nicht mag, dann mag es nicht.

So verkauften wir unseren heißgeliebten Smart und legten uns einen Ford Focus a.k.a. Familienkutsche zu, um mit Baby tolle Ausflüge zu unternehmen. Was wir nicht wussten: Unsere Tochter HASST Autofahren. Wirklich, hasst. Sie kreischt vor Entsetzen, hysterisch, bis sie sich in den Schlaf geweint hat. Ein Erlebnis von der Sorte: Einmal und nie wieder. Um nur ein Beispiel von Unplanbarkeiten zu nennen.

Während der letzten 9 Monate als Mama musste ich immer wieder in mich hinein grinsen, weil ich ständig neue und bahnbrechende Erkenntnisse gewonnen habe.

Und diese möchte ich jetzt mit dir teilen:

  • Du hast dir fest vorgenommen, niemals in der dritten Person von dir selbst zu sprechen – aber ab dem Tag der Geburt bist du „die Mama dies, die Mama das“. 
  • Kein Mensch auf der Welt weiß, wie man Kinder erzieht. Nicht Jesper Juul. Nicht Dr. William Sears. Nicht deine Hebamme und nicht deine Schwiegermutter. Und ich sowieso schon mal gar nicht. Alle schreiten nach dem trial & error Prinzip zur Tat und hoffen auf das Beste.
  • Du wurdest noch nie so oft freundlich angelächelt auf der Straße.
  • Bei jedem (!!!) Schläfchen checkst du irgendwann mal, ob das Baby noch atmet.
  • Du wirst jede Mahlzeit in dich hineinstopfen, als wäre El Diablo hinter dir her.
  • Dein Baby hat immer Recht. Dein Baby hat nie Schuld. Dein Baby macht nichts mit Absicht.
  • In Ruhe auf Klo gehen ist nicht mehr. Sorry.
  • Du kannst deine heiß und innig geliebte Isabel Marant Bluse für die nächsten drei Jahre weghängen, denn du bist eigentlich 24/7 Milch und Spucke gesprenkelt.
  • Du überdenkst deine komplette Garderobe von „fancy“ zu „sportlich-praktisch-bei-60-grad-waschbar“. Handtaschen? Wie unnütz! Du brauchst einen Rucksack. Ich empfehle dir den Wickelrucksack von Mara Mea, wenn du auf Style nicht verzichten magst.
  • Den Aufriss, den alle um den Beckenboden machen, verstehst du erst bei deinem ersten Spaziergang nach der Geburt. Du fühlst dich, als würde deine Gebärmutter gleich aus dir rausplumpsen.
  • Du kannst ALLES einhändig mit Baby auf dem Arm. Außer Handstand.
  • Du kaufst der Babyindustrie am Ende doch jeden Mist ab, den sie dir als nützlich präsentiert. Zähneknirschend musst du zugeben: All diese feinen Konsumgüter haben ihre Daseinsberechtigung. Babyphones sind nun mal saupraktisch.
  • Du wirst so wenig Zeit für dich und deine Befindlichkeiten haben, dass dir eine fünfminütige Dusche ALLEIN vorkommt wie ein einwöchiges Yoga Retreat.
  • Wenn du das Familienbett praktizierst, lernst du ganz schnell, es dir auf Schwebebalkenbreite bequem zu machen und dein Baby in der Mitte des Bettes in Seesternpose zu bewundern.
  • Alle lieben dich, einfach nur weil du ein Baby geboren hast.
  • Deine Brüste können wie eine Lasergun einen feinen Strahl Milch schießen. Ah-mazing!
  • Ein Stillmarathon kann in den ersten Wochen easy peasy mehrere Stunden gehen, und NIEMALS, wirklich NIEMALS wirst du vergessen, dir Snacks, Getränke und Entertainment in greifbare Nähe zu stellen, da du dir sonst wie Tom Hanks in „Cast away“ vorkommst.
  • Du bist jetzt kostenlos Mitglied im weltweiten Tribe de Mama. Ein exklusiver Club, dessen Mitgliedschaft niemals endet.
  • Wenn dein Baby endlich pennt, wird dir nach schon 30 Minuten langweilig. Du guckst dir in der Zeit Fotos und Videos von deinem Baby auf dem Handy an.
  • Mitten auf dem Kopf verströmt dein Baby den betörendsten Duft der Welt. Meins riecht nach Butterkeksen und Gummibärchen.
  • Alles, was du dir in Sachen Babyhandling in Theorie so schön ausgemalt hast, kannst du jetzt getrost über den Haufen werfen. Es kommt eh alles anders.
  • Du öffnest und schließt jeden Tag eine unvorstellbare Menge an klitzekleinen Druckknöpfen.
  • Wenn du das erste mal für „meine Tochter“ oder „meinen Sohn“ am Telefon einen Termin beim Kinderarzt machst, platzt du fast vor Stolz. Diese Bezeichnung wird von nun an inflationär benutzt.
  • Wenn dich nachts um 4 im Dunkeln plötzlich zwei Knopfaugen anleuchten, denkst du entsetzt „Scheiße“, weil du weißt dass du jetzt erst mal ein paar Stunden lang auf sein wirst.
  • Du wirst sagenhaft viele Stunden mit Stillen verbringen. So, dass es sich anfühlt als würdest du nichts anderes mehr tun. Tust du auch nicht.
  • Du wirst nie wieder mit zwei geschlossenen Augen schlafen. True story.
  • Du bist jemand Neues. Ein neuer Mensch. Nicht nur Tochter, Freundin, Ehefrau. Du bist Mama. Die Frau, die ein Kind geboren hat. Du hast ein Baby auf diese Welt gebracht. OH MY GOD. Und dafür kannst du dir jeden Tag auf die Schulter klopfen.
  • Es wird Momente geben, in denen du am liebsten auschecken würdest aus dem Hotel, in dem du Geschäftsführer, Inhaber und Dauergast bist. Aber das machst du selbstredend nicht.
  • Es gibt keine größere Übung in Achtsamkeit und Loslassen als Elternsein. Alles, was du im Yoga geübt hast, kannst du jetzt anwenden. Einatmen, ausatmen, weitermachen.
  • Du hast noch nie jemanden so geliebt und  wirst nie wieder jemanden so lieben wie dein Baby. Es ist das ganz große Ding. Nur ohne die ganzen Unsicherheiten.
  • Dein Körper und du schließt nach diesem sagenhaften joint venture Baby gebären endlich Frieden. Weil, verdammt, dieser Körper hat ein Baby zusammengebaut und auf die Welt gequetscht!
  • Endlich ist der eigene, ewige „wie kann ich mich selbst optimieren?“ mindfuck ganz nach hinten gestellt. Du kannst ihn in 18 Jahren wieder rausholen. Denn trotz aller 33 Punke: Mamasein ist die größte spirituelle Erfahrung, die du je gemacht hast.

Lese-Tipps:


Photocredit: Sina Niemeyer

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Jasmin Schüller <![CDATA[Entschleunigung: Warum es manchmal ganz gut tut, einen Gang zurückzuschalten]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15396 2017-03-08T06:37:22Z 2017-02-27T06:00:16Z Niederschlag ist fast ein Fremdwort hier in Peking. Es regnet selten, meist nur einige Wochen im Hochsommer. Auch der Winter bisher: furztrocken. Bis auf letzten Dienstag, da schneite es dann für drei Stunden dicke Flocken vom Himmel. Und zwar genau dann, als ich mit dem Fahrrad auf dem Weg zum Kindergarten war, wo die Kleinen sich schon auf eine Kinderyogastunde gefreut hatten. Noch wenige Meter trennten mich von der Eingangstür, ich nahm die letzte Kurve und… zack! Hab ich mich mal richtig schön mit dem Fahrrad hingelegt!

Also dann statt Kinderyoga zunächst mal Krankenhaus

Ergebnis: geprellter Daumen, Zerrung in der Leiste. Ratschlag der Ärztin: Ruhig liegen und warten, bis die Schmerzen vorbeigehen. Super Tipp, danke. Die Moral von der Geschichte: Fahrradfahren bei Schnee war vielleicht keine gute Idee. Und ich weiß sehr wohl: Nochmal gutgegangen. Hätte wirklich weitaus schlimmer sein können. Trotzdem war es für mich gerade am Anfang ganz schlimm. Bin ich doch sonst immer „op jöck“ (unterwegs), wie man in Köln so schön sagt. Neben meinem Job im Kindergarten unterrichte ich einige Male in der Woche Yoga, Deutsch oder gebe Reiki-Behandlungen. Daneben treffe ich mich mit Freunden, gehe selbst zum Yoga oder arbeite am Laptop. Also irgendwas ist immer los. Jetzt gerade beschränkt sich meine Aktivität auf Jammern, Essen, Lesen und im Internet rumtingeln. Und der für’s Wochenende geplante Ausflug hat sich nun auch erledigt.

Es folgte ein ausgiebiges Bad in Selbstmitleid

Am Anfang war ich erst mal mega sauer. Vor allem auf den Schnee. Und auch ein bisschen auf mich, denn ich hätte ja auch den Bus nehmen können. Auf das Schicksal ebenfalls, denn meine ganzen Pläne für die Woche waren ja jetzt dahin.

Voller Selbstmitleid musste ich sofort allen im Umkreis berichten, was passiert war. Mit Foto von dem geschienten Daumen selbstverständlich. Die von Mitleid triefenden Nachrichten und Besserungswünsche taten zwar meinem Ego gut, aber mies drauf war ich danach immer noch.

Ob mich da wohl jemand/etwas mit Absicht entschleunigt hat?

Und dann, nach den ersten Stunden auf der Couch, formte sich langsam der Gedanke, dass es wohl mal wieder ein Zeichen sein musste. In den letzten Wochen war ich oft erst richtig spät abends Zuhause und bin dann recht schnell erschöpft eingeschlafen. Kaum eine freie Minute, schnell mit dem Rad von einem Ort zum Anderen und irgendwie dazwischen noch flott was Essen gehen. Anscheinend musste das Schicksal diesmal drastische Maßnahmen ergreifen, um mich einen Gang zurückzuschalten. Damit ich mich mal wieder auf mich besinne, mein Innenleben.

Wenn man nur von Termin zu Termin hetzt bleibt halt wenig Zeit um einfach mal still zu sein und in sich hineinzuhorchen. Um Dinge zu tun, die man sonst immer zur Seite schiebt um sie später zu erledigen und die dann oft leider doch in Vergessenheit geraten.

Was folgte, war viel Zeit. Quality Time mit mir selbst

Auf einmal vielen mir total viele Dinge ein, die ich auch mit den Beinen auf der Couch erledigen könnte: Die längst überfälligen E-Mails an meine lieben Freunde, die Bücher zu Ende lesen, die gestapelt auf dem Nachttisch liegen. Mal wieder in einen Artikel für HappyMind schreiben. Und auch ganz wichtig: Einfach mal an einem leckeren Tee nippen und die Gedanken fließen lassen: Was beschäftigt mich eigentlich zur Zeit, wie zufrieden bin ich mit meiner derzeitigen Situation? Was sind meine Pläne und welche Schritte muss ich dafür in Angriff nehmen? Wie stelle ich mir mein Leben in einer Woche, einem Monat oder einem Jahr vor? Ebenfalls auch mal ein Blick auf die letzten Monate: Was ist gut gelaufen? Was hab ich gelernt? Was hätte ich eventuell besser machen können?

Stillstand ist halt doch nicht immer der Tod

Und ich muss sagen: Die Stille Zuhause, die Ruhe, in die ich gezwungen wurde, tut gut. Sehr sogar. Auch die Wut über den Sturz ist längst verflogen und der Dankbarkeit gewichen. Sollte halt mal wieder so sein. Ich wurde entschleunigt und habe wieder gelernt. Sollte ich öfters mal machen, mir eine solche Ruhe gönnen und mich wieder mal auf mich selbst besinnen. Danke liebes Schicksal!

Also, wenn du auch manchmal das Gefühl hast, dass die Tage, Wochen, Monate nur so an dir vorbeifliegen, dann steig doch mal runter vom Gaspedal. Termine können auch mal verschoben oder abgesagt werden, man muss nicht zu jeder Bitte „Ja“ sagen und man verpasst auch nicht zwangsläufig was, wenn man nicht an jedem Event teilnimmt. Manchmal ist es halt viel früchtetragender, einfach mal wieder Quality Time mit sich selbst zu verbringen.

 

 

Fotocredit: Sina Niemeyer

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Christina Waschkies http://www.happymindmagazine.de <![CDATA[Quick Tipps: Luxuriöse Naturkosmetik mit MSelected]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15327 2017-02-24T14:54:11Z 2017-02-24T04:32:33Z Auf dem Naturkosmetikmarkt tut sich was. Einiges, um genau zu sein. Wir haben uns eine Expertin ins Boot geholt, um euch heute mal ein paar sexy Neuheiten an grüner Kosmetik zu zeigen. Marlene Beuschel, Inhaberin von dem luxuriösen Online Store MSelected hat eine kleine, feine Selektion ihrer absoluten Eco Beauty Lieblinge für euch zusammengestellt.

1. Energize Face Oil von Bottega Organica mit Ingwer – Marlene sagt: „Ein super Wake Up Kick für die morgendliche Pflege, riecht nach frischem Ingwer und ist auch für fettige/Mischhaut richtig gut geeignet.“ Das enthaltene Olivenöl pflegt und Rossmalve wirkt feuchtigkeitsspendend. Zwei verschiedene Sorten Salbei runden das Ganze ab.
2. Contour Balm von Botanical Blend mit Chili und Pfefferminze – “Man merkt richtig wie der Chili auf der Haut arbeitet – super, da der Frühling ja nun kommt!“ Dieser Balm heizt dem Bindegewebe so richtig ein und wirkt gegen Cellulite, aber auch gegen Verspannungen und Muskelkater (hallo, Yogis!). Pfefferminze kühlt und Aprikose und Karottenwurzel pflegen. Ein toller Allrounder.
3. Hyaluroil Lippenpflege von Twelve Beauty – „Pflegt die Lippen und macht sie schön prall und gepflegt.“ sagt Marlene. Die Hyaluronsäure macht einen sexy Schmollmund und sorgt für Feuchtigkeit und Elastizität. Das enthaltene Cupuaçú versorgt die Lippen mit Antioxidantien und gibt dir einen geschmeidigen Knutschmund.
4. Well Earned Soak von Clean Beauty Co – „Mit Lavendel, Weihrauch und Epsom-Salz – richtig toll nach einem langen Tag.“ Die Kuscheleinheit aus der Flasche hilft, eine wunderbare Auszeit in der Wanne zu nehmen. Lavendel beruhigt hektische Gemüter, während das Epsom Salt basisch wirkt und Verspannungen lindert.
5. Fine Deodorant – „Wirklich das einzige Naturdeo das ich kenne, welches wirkt.“ Damit ist alles gesagt, oder?
EcoBeauty

 


Disclaimer: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit MSelected entstanden. 

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Christina Waschkies http://www.happymindmagazine.de <![CDATA[Zehn Minuten Zen für frische Mamis – in Koop mit Yoiqi Yogawear]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15366 2017-02-23T11:57:09Z 2017-02-22T16:35:17Z Kuschelige Bio Baumwolle. Wunderbar zarte Farben. Klares, schlichtes Design. Eine fantastische Qualität, die nirgendwo ziept und spannt und keine Unterwäsche durchblitzen lässt. In einem Wort: Gutsitzende Yogaklamotte.

I love.

Und ich bin immer auf der Suche danach, denn als Mama und Yogini ist man ja häufig, nun ja, eher léger gekleidet. Eins muss natürlich während des ersten Babyjahres gewährleistet sein: Die Stillfreundlichkeit! Alles sollte so designed sein, dass man jederzeit kurzerhand die Brust zücken kann und das funktioniert mit den Yoiqi Jumpsuits wunderbar.

Mir ist vor allem eins wichtig: Ich stehe auf Lieblingsstücke, die einen für lange Zeit begleiten. Und genau da kommt Yoiqi ins Spiel. Das deutsche Label mit Sitz in Freiburg stellt genau solche Lieblingsstücke her. Als Anna von Yoiqi mir schrieb, war sofort klar, dass wir etwas zusammen auf die Beine stellen. Aber dir einfach nur das Label zeigen war mir irgendwie zu easy. Und somit haben wir uns etwas Feines für dich überlegt.

Heute zeige ich dir zwei Übungen für busy Mamas, die ich sehr, sehr liebe.

Die eine ist eine Asana, die du ganz einfach mit Krabbelbaby auf dem Boden machen kannst, die deinen Beckenboden stärkt (das können wir ja quasi IMMER gebrauchen), die außerdem einen prima Popo macht und obendrein, wenn du sie in meiner Version machst, ein toller Herzöffner ist.

Die zweite ist eine wunderschöne Herzmeditation, die du entweder kuschelnd oder stillend mit deinem Baby machen kannst. Denn als Mama ist Zeit ein rares Gut und jede Minute muss sinnvoll genutzt werden.

Setu Bandha Sarvangasana

Du denkst vielleicht „och, die olle Kamelle“ und willst direkt in deinen Handstand springen – aber Setu Bandha Sarvangasana hat es mächtig in sich. Sie stärkt den Gluteus (Popomuskel), öffnet das Herz UND lässt dich so richtig schön in Kontakt mit deinem Beckenboden, auch Mula Bandha genannt, kommen. Dieser Muskel mag dir lange Zeit trivial vorgekommen sein, aber spätestens nach deiner Geburt weißt du genau, wie wichtig er ist. Unser Job ist es, diesen Muskel ein Lebenlang gut zu pflegen. Er dient als Halt für deine Organe und sorgt dafür, dass dir nach der Geburt nicht einfach die Gebärmutter rausplumpst.

Yoga mit Baby

Und so geht’s:

Lege dich bequem auf den Rücken und stelle die Beine so auf, dass die Fußaussenkanten möglichst parallel zum Mattenrand verlaufen. Die Fersen sollten so nah an deinem Popo aufgestellt sein, dass du bequem mit den Fingerspitzen drantippeln kannst. Nimm hier erst mal ein paar tiefe Atemzüge und erde Steißbein, Wirbelsäule und Füße gut. Dann lass deinen Beckenboden hier erst mal los. Alles wird ganz weich und entspannt.

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Nun schiebe mit den Füßen in den Boden und hebe mit der nächsten Einatmung Stück für Stück dein Becken an. Beginne dabei, ganz geführt und vorsichtig den Beckenboden mitzunehmen. Das bedeutet NICHT dass du alles, was du da unten findest, nach Leibeskräften zusammenquetschen sollst. Dein Beckenboden macht so oder so von alleine mit. Versuche eher, die verschiedenen Wirkungsbereiche zu spüren und leicht mit Muskelkraft zu unterstützen, denn der Beckenboden verläuft in mehreren Schichten, die jeweils den Verschluss von Anus, Scheide und Harnröhre sicher stellen. Es ist super spannend, dem mal nachzufühlen!

Oben angekommen atme geführt und langsam wieder aus, senke dein Becken und entspanne den Beckenboden komplett.

Yoiqi Yogawear

Wiederhole ein paar Mal und wenn du magst, nimm dann die Arme mit nach oben und lege sie in einem V hinter deinem Kopf ab. Ein super schöner Stretch für die Schultern, Brustmuskulatur und eine sanfte Öffnung des Herzraums. Wenn du viel trägst oder stillst, freut sich dein Körper darüber.

Herzmeditation beim Stillen oder Kuscheln:

Ganz ehrlich: Beim Stillen ist dein Herz sowieso schon so auf, dass es sich quasi aufdrängt, eine Meditation daraus zu machen. Dein Baby hat einen Nippel im Mund und ist ruhig, du hast es bequem und die Liebe purzelt nahezu aus dir heraus.

Yoiqi Yogawear

Und so geht die Herzmeditation:

Setz dich bequem hin, lass dein Baby andocken und versuche, einigermaßen aufrecht zu sitzen. Schließe die Augen. Lass deinen Atem immer ruhiger und gleichmäßiger werden, aber atme keine Technik wie Ujjayi. Spüre in die Wärme deines Kindes, wie es auf dir liegt. Spüre in dein Herz. Lass deinen Herzraum immer größer werden, mit jedem Atemzug. Lass ihn expandieren. Wenn du gerne mit Visualisierungen arbeitest, kannst du dir ein weißes, gleißendes Licht in deinem Herzen vorstellen, das zu dem Herzen deines Babys fließt. Dieses Licht wird immer größer, strahlender, kraftvoller und erfüllt deinen Brustraum und den deines Kindes. Sitze in diesem Gefühl der Liebe zu deinem Baby und von deinem Baby zu dir, bis dein Kind satt ist. Schick dir und deinem Baby und dem Universum ein kleines Danke, um die Meditation zu beenden.

Und ich sage an dieser Stelle ein ganz liebes DANKE an Yoiqi.com für den tollen Beitrag, der zusammen entstanden ist. Ich trage auf den Bildern Jumpsuit „Tight“ in Sea Spray sowie Yogaleggings 7/8 in Dark Grey und den Yoga Body in Canyon Rose. 

Und mit dem Rabattcode happymind gibt es für dich noch 10 % Rabatt bei Yoiqi.com bis zum 23.3.2017

Alle Outfits findest du hier: www.yoiqi.com

yoiqi logo


Kleiner Tipp zum Weiterlesen: Auf Kathrins Blog Momazing.de wurde das Thema Beckenboden gerade eine Woche lang behandelt. Klick dich da mal durch. Super interessant!

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Katrin Schwerdtner http://www.newmoonyoga.de <![CDATA[Immer auf der Suche und trotzdem schon angekommen – und was Yoga damit zu tun hat]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15348 2017-02-20T07:25:56Z 2017-02-20T06:00:03Z Ich bin eine Suchende. Rastlos. Ratlos. Kaum bin ich da, bin ich auch schon wieder weg. Du denkst mich zu kennen, da gebe ich mich schon wieder voller Hingabe dem nächsten Lebenswandel hin. Ich suche … das Glück, die Erfüllung, Zufriedenheit, Bedeutung, Antworten, eine Heimat. Ich suche in fernen Ländern, auf Reisen, in Jobs, Beziehungen und in der Meditation. Ich suche in Büchern, Lebensmodellen, der Astrologie, der Philosophie, in der Natur und im Yoga. Ich suche. Immer. Überall. Das ist furchtbar anstrengend und furchtbar schön. Vieles habe ich schon gefunden und vieles losgelassen.

Die Idee stehenzubleiben macht mir Angst

Manchmal wird mir ganz schwindelig von dieser Suche und manchmal schwebe ich wie auf Wolken. Manchmal bin ich voller Zuversicht und manchmal zutiefst hoffnungslos. Manchmal denke ich, ich suche, weil ich nun mal eine Suchende bin und schon immer war, dass es gar nicht darum geht, etwas zu finden. Und manchmal denke ich, ich bin eine Suchende, weil ich suche, weil etwas fehlt, das ich irgendwann verloren habe.

Yoga hat mich von der Suche im Außen auf die Suche im Innen gebracht

Super, dachte ich, guckst du da mal nach, musst du auch nicht mehr um die halbe Welt reisen und kannst mal kurz durchatmen. Tja, soweit die Theorie. Klar, rein geographisch betrachtet ist es deutlich übersichtlicher geworden. Statt durch ferne Altstadtgassen und riesige Flughafenterminals irre ich jetzt durch die Weiten und Winkel meiner Seele. Und nicht selten verliere ich mich in mir selbst, in einer der vielen dunkeln Ecken, die ich während meiner Suche im Außen tunlichst gemieden habe. Das ist ganz schön gruselig aber auch sehr, sehr spannend, denn genau hier lassen sich die meisten Antworten finden. Die Frage ist nur, ob du bereit bist für diese Antworten und die Konsequenzen, die sie nach sich ziehen können. Eine meiner Konsequenzen war die Kündigung meines Bürojobs. Bäm! Jetzt ist mein Leben zwar nicht einfacher, aber ungemein schöner. Und die Suche geht weiter, denn ich spüre, das war erst der Anfang. Verrückte Sache, dieses Yoga.

Yoga ist Verbindung, Integration, Einheit

Und um dich diese Qualitäten leben zu lassen, führt es dir immer wieder schonungslos deine eigenen Schatten vor Augen. Denn wie soll man Verbindung, Einheit und Integration spüren, wenn man nicht mal sich selbst in Gänze annehmen kann? Wenn du aber beginnst, gezielt nach den dunkeln Ecken in dir zu suchen, mal die dicken Vorhänge beiseite schiebst, mit denen du sie vor der Außenwelt abgeschirmt hast und so das Licht wieder einfallen kann, verlieren diese Schatten bald ihren Schrecken. Vielleicht freundest du dich sogar mit ihnen an und du hörst auf, sie zu verstecken. Du bist manchmal neidisch? Ist doch nur menschlich und irgendwie oft auch ein Ansporn, sich weiterzuentwickeln. Du bist schüchtern und still? So viele Menschen sehnen sich in dieser verrückten Welt nach jemandem, der zuhören kann und nicht permanent die eigene Großartigkeit in den Vordergrund spielt. Du hast einen großen Verlust erlitten oder eine schmerzhafte Erfahrung in der Vergangenheit gemacht, die noch immer dein Leben überschattet? Vielleicht kannst du Menschen helfen, denen es ähnlich ergangen ist und ihnen das Gefühl geben, nicht allein zu sein mit ihrem Kummer. Jede Schwäche kann zur Stärke werden, wenn du sie erkennst und ihr die Chance dazu gibst, wenn du sie annimmst und integrierst.

Beim Yoga weiß man nie, auf was man als nächstes stoßen wird

Ich gebe zu, diese Yoga-Reise nach Innen ist bislang der abenteuerlichste Trip, auf den ich mich je eingelassen habe. Man weiß nie, worauf man als nächstes stoßen wird – Licht oder Schatten, Glück oder Leid, Zuversicht oder Hoffnungslosigkeit, Liebe oder Ablehnung. Aber Fakt ist, das alles ist sowieso da, tief in dir drin. Du kannst es weiter ignorieren, unter den Teppich kehren oder hinter dicken, staubigen Vorhängen verbergen. Du kannst es einmauern oder vergraben und ganz fest Augen, Ohren und Herz verschließen, wenn es versucht sich an die Oberfläche zu arbeiten und mit dem flauen Gefühl durch dein Leben gehen, dass irgendwas nicht stimmt. Oder du kannst mutig Licht in all diese dunkeln Ecken werfen, Staub aufwirbeln, sortieren, ordnen, loslassen, was sich loslassen lässt und annehmen, was bleibt, immer in dem tiefen Vertrauen, dass alles, aber auch wirklich alles, zu deinem Besten geschieht.

Ich bin noch immer eine Suchende, aber irgendwie auch eine Findende, denn ich bin angekommen in meiner Suche. Jede neue Frage und jedes neue Ziel bringt mich einen Schritt näher zu mir selbst.


Photocredit: Sina Niemeyer

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Silja Mahlow http://www.glücksplanet.de <![CDATA[Go for OM – wie du das richtige Yogaziel für dich findest]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15315 2017-02-20T07:26:26Z 2017-02-13T06:00:31Z Umgeben von lauter guten Vorsätzen und Menschen, die sich ihnen verschrieben haben, denke ich immer noch über ein gutes Yogaziel nach. Ich meine, im Job und in der Ernährung hab ich klar, was 2017 so bringen soll – aber in der Yogapraxis? Die Sache ist einfach nicht so simpel, wie sie scheint. Und der Druck dieses frische Jahr auch ja gut zu nutzen, steigt irgendwie in mir.

Vom Glück eines Ziels

Es wird also Zeit sich auf den Weg zu machen, denn ein Ziel zu haben, macht (zumindest mich) glücklich. Es spornt mich an, hält mich bei Laune, lenkt meine Aktivitäten. Es sorgt für ein wenig Fortschritt, Abenteuerlust und Motivation. Letztere entsteht, glaubt man der psychologischen Forschung, übrigens besonders gut da, wo wir lernen und wachsen können, ein hohes Maß an Selbstbestimmtheit haben und einen Sinn sehen. Eigentlich ganz gute Kriterien für die Auswahl des richtigen Ziels. Wenn es nur nicht so viele gäbe.

Viele mögliche Yogaziele

Die Liste möglicher Ziele ist bei mir ziemlich lang. Einen Handstand frei im Raum können, wäre zum Beispiel echt schick. Oder auch zu einem der besonders coolen (und preisintensiven) Workshops reisen, um in den quirligen Geist von hunderten Gleichgesinnter einzutauchen. Mantras besser singen lernen macht sicher Spaß, oder ich lern gleich wie man dieses Harmonium spielt? Freundinnen von mir sind da klarer – auch wenn sie sich nicht im Yogakosmos tummeln. Die eine peilt 2017 den ersten Halbmarathon an, die nächste ist frisch eingeschriebene Studentin und ich hab einen Bekannten, der endlich diese Gehaltserhöhung durchsetzen will. Alle sind voll motiviert, irgendwie freudig aufgeregt und am Werke. Die Frage also ist:

Wie findet man ein gutes Ziel?

Nun kann man von mehreren Seiten an eine Zielfindung heran gehen. Manchmal wollen wir von etwas weg, was gut ist, um ein wenig Motivation zu sammeln, aber irgendwann schal wird. Es ist einfach so: Zum Loslegen macht es vielleicht Sinn, klar zu haben, warum das jetzt sein muss. Auf dem Weg jedoch brauchen wir etwas, was uns trägt. Eine Vision. Eine Idee. Ein Gefühl. Die wunderbare Danielle Laporte hat ein ganzes Buch über das Wunder von Sehnsüchten und ihre Kraft geschrieben und ich liebe es sehr. Wenn wir uns ehrlich und ernsthaft fragen, wonach wir uns sehnen, dann kommen wir zu den echten Herzensthemen. Und hier fällt es zumindest mir wie Schuppen von den Augen:

Was ist Yoga für dich?

Wenn Yoga eine Übungseinheit wäre, die ich einfach morgens abreiße, um endlich diesen knackigen Sixpack zu bekommen, dann hätte ich vielleicht schon ein Ziel. Yoga jedoch ist für mich die Pause am Tag, das Ankommen bei mir selbst, der Moment, in dem sich die Nebel lichten und das Licht eintritt. Hört sich romantisch an? Ja, genau so ist es. Natürlich nicht ständig und immer. Wer allerdings Yoga eine Zeitlang übt, kommt automatisch an dieses Wunder, in dem sich das Ego einen Moment zur Ruhe setzt und Frieden einkehrt. Kurz – aber immerhin.

Mach das, was dich glücklich macht. Mach es mehr.

Egal, ob beim Yoga oder im Job, beim Essen oder auf der Laufstrecke – vielleicht sollten wir alle erstmal hinein fühlen, was das Gefühl ist, das wir suchen? Was die Sehnsucht in unserem Herzen ist und wo wir sie schon spüren können? Vielleicht macht es Sinn ein Ziel zu formulieren, wie dieses:

In 2017 will ich darauf achten, meine Praxis weiter zu führen. Ich will die Weite in Körper, Herz und Kopf einladen und die Energie in mir spüren. Ich werde meinem Herzen folgen, bei den Dingen, die ich mache und jeden Moment genießen lernen. 2017 werde ich die Yogapraxis nutzen, um noch mehr Hier und Jetzt anzukommen, in der Magie dieses Momentes.

Ich musste seufzen, als ich das geschrieben habe. Das Ziel fühlt sich gut an.

 

Die Zweifel unseres Egos

Die kritische Seite in mir hat allerdings nicht sofort geseufzt. Immerhin ist das kein Ziel, was man abhaken kann. Es gibt ein Gefühl, kein Ergebnis. Wie sollte ich meinen Erfolg sehen/messen/wiegen können? Eine Stimme in mir fragte sich, ob ich nicht doch diesen Handstand angehen und demnächst meinen Instagram-feed mit dynamischen Bildern anreichern sollte? Das Wohlfühl-Sehnsuchts-Ziel sah nach kritischer Betrachtung plötzlich gar nicht mehr so gut aus.

Kurzzeitig jedenfalls. Es ist nicht so leicht, aus dem Leistungsgedanken raus zu kommen und das Glück zur Mission zu machen. Geholfen hat mir, mein Ziel ein wenig zu prüfen. Wenn du also ein Ziel angehen willst, dann schau es dir gut an – und mach einen kleinen Test:

 

Kriterien, für glücklich machende Ziele

 

  • Frag dich, ob das Ziel wirklich Sinn machtDie Antwort findest du immer in der Frage: Wozu? Wozu dient das, was du vor hast? Was versprichst du dir davon? Motiviert dich dieser Sinn? Dann los und tu es! Perfekt! Achte darauf, dass du nicht von etwas weg willst, sondern stattdessen fokussiere, wo du hinwillst.

 

  • Frag dich, ob dein Ziel deinem persönlichen Wachstum dientWirst du lernen? Wachsen? Ein ganz klein wenig raus aus deiner Komfortzone treten? Da, wo wir uns weiter entwickeln können, sind wir zufriedener. Prüf also, ob dein Ziel dich ein wenig fordert. Ich habe eine ganze Zeit in meinem Leben damit verbracht herumzuhetzen. Seit nun schon fast 12 Jahren Yoga und Meditationspraxis wird es besser. Der Moment bekommt mehr Magie und doch komm ich immer mal wieder an meine Grenzen. Das weiter zu üben, dabei zu bleiben, das wird mich wachsen lassen. Ich bin mir ziemlich sicher.

 

  • Frag dich, ob du es selbst in der Hand hastDer Weltfrieden ist ein wunderbarer Wunsch, aber kein so gutes Ziel, denn wir haben ihn als einzelne Person nicht in der Hand. Schwierig, da die Frustration schnell komme kann. Besser ist es, wenn wir unsere Ziele selbst beeinflussen können. In diesem Beispiel wäre ein Ziel vielleicht eher, im nächsten Jahr einen Teil der Zeit für aktive Friedensarbeit zu investieren. Schaffbarer und darum viel motivierender.

 

Aktiv werden

Ziel geprüft und für gut befunden? Dann fehlt nur noch die Aktivität. Wir brauchen kleine Schritte, um jeden Tag ein wenig nach vorne zu kommen. Und wir brauchen kleine Schritte, um jetzt schon ein wenig mehr von dem ersehnten Gefühl in den Alltag zu holen. Für mich heißt das ab jetzt täglich ein paar Minuten länger zu meditieren, als erster Schritt. Eine Fortbildung ist auch fest eingeplant, denn sie dient meinem Ziel. Ich kann aktiv werden. Fühlt sich gut an.

Dies ist unser Leben. Deins. Meins. Wir haben es in der Hand, womit wir uns beschäftigen und ich welche Richtung wir gehen. Ich liebe die Theory of awesomeness sehr, denn sie erinnert mich daran, dass unsere Aufgabe ist unsere Ziele zu prüfen, an ihnen zu arbeiten und gleichzeitig jedoch auch das Glück in jedem Moment zu suchen. In diesem hier zum Beispiel.

Hab eine gute Zeit und bis bald,

Silja


Photocredit: Sina Niemeyer

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Fabian Merkle http://www.soulofyoga.de <![CDATA[4 Schritte um mit unangemessenen Erwartungen anderer Menschen besser umzugehen]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15279 2017-01-24T11:41:12Z 2017-01-30T06:00:48Z Mir selbst ging es in der Vergangenheit oft so (und manchmal jetzt noch), dass ich mit Wut und Frustration darauf reagierte, wenn ich das Gefühl hatte, dass jemand Erwartungen an mich hat, die ich für unangemessen hielt. Das Resultat war dann leider oft, dass die Situation in einem Streit endete, der nicht nur das Problem nicht löste, sondern zudem die Beziehung unnötig belastete. Die Fronten verhärteten sich. Kennst Du das auch?

Unterschiedliche Arten von Erwartungen

Es gibt viele unterschiedliche Arten von Erwartungen in Beziehungen. Manche davon erscheinen uns berechtigt oder gar selbstverständlich und wir versuchen, ihnen soweit wie möglich nachzukommen (z. B. respektvoller Umgang miteinander oder gewisse Verhaltensweisen).

Andere betrachten wir als unangemessen, da wir uns selbst nicht treu bleiben würden, wenn wir versuchen würden sie zu erfüllen (z. B. Berufs- oder Partnerwahl). Wo wir genau die Grenzen ziehen, ist eine persönliche und oft nicht ganz einfache Entscheidung. Jede Beziehung bedingt einiges an Kompromissbereitschaft von den Beteiligten.

In diesem Artikel schreibe ich über die konkrete Art von Erwartungen, die wir als unangemessen oder unberechtigt betrachten und möchte eine effektive Methode vorstellen, die mir oftmals sehr geholfen hat besser damit umzugehen.

 

„Selbstsucht bedeutet nicht, selbst zu leben wie man es wünscht, sondern von anderen zu verlangen, dass sie so leben, wie man es erwartet. (..) Eine rote Rose ist nicht selbstsüchtig, weil sie eine rote Rose sein will. Es wäre aber furchtbar selbstsüchtig, wenn sie wollte, dass alle Blumen im Garten rote Rosen sind.“
-Oscar Wilde

 

Selbstbestimmt leben

Durch meinen etwas unkonventionellen Lebenslauf habe ich mir sowohl Freunde als auch “Feinde” gemacht. Als ich 2011 meinen Job als Investment-Analyst gekündigt habe, um mich für eine unbestimmter Dauer auf eine Reise nach Indien zu begeben, gab es einige Menschen, die mich dazu ermutigt haben oder sogar begeistert waren. Andere konnten es nicht nachvollziehen oder haben sich gar vor den Kopf gestoßen gefühlt. Leider gehörten zur letzteren Gruppe auch Menschen aus meinem engsten Umfeld.

Es hatte mich damals einiges an Überwindung gekostet, meine Pläne trotzdem umzusetzen. Was mir die Kraft dazu gab war, dass ich mir immer wieder die Situation vor Augen führte, wenn ich eines Tages in meinem Sterbebett liegen würde. Ich wusste, dass ich es an jenem Tag bereuen würde, wenn ich den Schritt nicht machen würde.

Oft wird einem gesagt “Ich will ja nur Dein Bestes”

Nach vielen Erfahrungen in meinem Leben, bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass hierbei oft bewusst oder unbewusst ein Etikettenschwindel stattfindet. Im Namen von “Ich will ja nur Dein Bestes” versuchen Menschen, anderen Menschen ihre eigenen Wertvorstellungen aufzuzwingen. Aber was kann man dagegen tun?

Über die Zeit haben mich zahlreiche Erfahrungen gelehrt besser mit diesen Situationen umzugehen und ich werde heute versuchen meine Methode in einzelne, nachvollziehbare Schritte herunter zu brechen. Das Resultat bilden die vier folgenden, extrem effektiven Schritte:

 

1. Feedback analysieren
Im ersten Schritt geht es darum zu erkennen, ob es sich bei einer gegebenen Erwartungshaltung um ein konstruktives, gut gemeintes und evtl. nützliches Feedback handelt oder aber um ein explizites oder implizites Werturteil bzw. einen Versuch, jemandem die eigenen Ideale aufzuzwingen.

Welche Emotionen stecken dahinter?

Ein sehr effektiver Test hierfür ist die Beantwortung folgender Frage: Mit welchen Emotionen wird das Feedback kommuniziert? Ist das Feedback begleitet von Wut, Frustration oder anderen starken Ausprägungen negativer Emotionen? Falls ja, dann ist das oft ein Signal, dass die Ursache des Problems vielleicht eher bei unserem Gegenüber zu finden ist, als bei uns selbst. Wird das Feedback jedoch neutral oder gar mit Mitgefühl kommuniziert, dann sollten wir es vielleicht näher betrachten.

Dieser Schritt ist deshalb so wichtig, da unsere Einschätzung maßgeblich mitentscheidet wie wir im Weiteren mit dem Feedback umgehen. Kennst Du es, wenn jemand sehr emotional seine eigene Meinung kommuniziert? Oft ist eine gewisse Emotionalität sicherlich positiv, aber manchmal ist sie auch ein Zeichen für Voreingenommenheit und mangelnde Objektivität. In dem Fall macht es vielleicht keinen Sinn, das Feedback zu ernst zu nehmen.

2. Situation erkennen
Kommen wir zu dem Schluss, dass es sich um eine für uns unangemessene Erwartungshaltung oder sonstige Art von unkonstruktivem Feedback handelt, dann ist der nächste Schritt zu erkennen, dass es oft eine beschränkte Sichtweise der anderen Person ist, die die Ursache für eine solche Erwartungshaltung ist und nicht eine böse Absicht.

Ich bin mir sicher die Wenigsten von uns würden sich darüber aufregen, von einem offensichtlich geistig behinderten Menschen blöd auf der Straße angesprochen zu werden. Wir würden sehen, dass er oder sie vielleicht nicht anders kann. Wenn es sich aber um einen “gesunden” Menschen handelt, nehmen wir Werturteile schnell sehr persönlich.

Jede Erwartung beruht auf persönlichen Erfahrungen

In meiner Erfahrung gibt es viele Menschen, die geradezu zwanghaft versuchen anderen ihre eigenen Ansichten und Wertvorstellungen einzutrichtern und erwarten, man müsse sein eigenes Leben nach ihren Idealen ausrichten. Ich habe den Fehler in der Vergangenheit leider teilweise selbst begangen und weiß, dass eine gewisse Einsicht und Bereitschaft zur Veränderung notwendig sind, um diese Tendenz zu überwinden.

Manche Menschen verstehen leider nicht, dass nicht alles Schwarz oder Weiß ist und Menschen basierend auf ihrer eigenen Lebenserfahrungen die Dinge unterschiedlich betrachten können. Der Punkt ist der: Es gibt viele Gründe warum Menschen Erwartungen an einen bilden, die überhaupt nichts mit einem selbst zu tun haben, sondern oftmals eher auf ein Problem der jeweiligen Person selbst zurückzuführen sind. Will man in solchen Situationen wirklich die eigenen Pläne umwerfen? Man sollte es zumindest sorgfältig durchdenken.

3. Mitgefühl entwickeln
Wenn wir erkennen, dass der andere ein (mentales) “Handicap” oder sonstiges Problem hat, dann erfahren wir automatisch einen Zustand von Mitgefühl anstatt von Wut. Dann wendet sich die Frage, „Wie können wir unseren “Gegner” widerlegen?“ in “Wie können wir dem anderen helfen, seine eingeschränkte Sichtweise oder sonstige Probleme zu überwinden?”.

Wie viel Impuls es benötigt um unsere teilweise automatische Reaktion in Form von Frustration in Mitgefühl umzuwandeln, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Mir selbst ergeht es so, dass bestimmte Menschen und Situationen schneller Frustration in mir auslösen als andere. So kann es manchmal etwas aufwendiger sein, die Negativität zu überwinden.

Stelle dir die Schwächen deines Gegenübers vor

Wenn Du Dich in einer Situation wiederfindest, wo es Dir ganz besonders schwer fällt die Frustration zu überwinden und Mitgefühl zu entwickeln, kannst Du als Trick eine Methode anwenden, die ich einfach mal als Eskalationsmethode bezeichne:

Versuch das Handicap Deines Gegenübers in Deinem Kopf bildhaft auszuweiten. Stell Dir einfach mal vor, die Person sei ein kleines Kind oder tatsächlich auf irgendeine Art geistig eingeschränkt.

Das klingt für Dich jetzt vielleicht etwas ungewöhnlich, ist aber in meiner Erfahrung extrem effektiv und führt selbst in den härtesten Fällen dazu, dass man die Dinge nicht so persönlich nimmt. Und was man als „geistig eingeschränkt“ oder “erwachsen” ansehen will ist schließlich sehr relativ. Der Punkt ist: Experimentiere und finde heraus, was für Dich am besten funktioniert!

4. Handeln
Handeln, das aus Mitgefühl entspringt erzielt bessere Ergebnisse als Handeln, das aus Frustration entspringt. Die Art und Weise wie wir einer Situation begegnen ist entscheidend durch diesen Wandel von Frustration in Mitgefühl geprägt. Wir reagieren nicht mehr um uns zu verteidigen und Recht zu behalten, sondern versuchen proaktiv dem anderen zu helfen, die Situation besser zu verstehen und evtl. die eigenen Einschränkungen zu überwinden. In manchen Fällen kommen wir vielleicht auch einfach zu dem Schluss, dass wir der Person momentan gar nicht weiterhelfen können und deshalb vielleicht in Zukunft etwas mehr Distanz sinnvoll ist.

Versuche, aus Mitgefühl heraus zu handeln

In anderen Situationen können wir die Geduld aufbringen um zum x-ten mal behutsam zu erklären, wieso wir unser Leben so leben wie wir es tun. Das Wichtige ist nicht wie wir genau handeln, das hängt von der konkreten Situation ab. Das Entscheidende ist, dass wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einem wesentlich besseren Ergebnis für alle Beteiligten kommen, wenn wir aus Mitgefühl heraus handeln und nicht aus Wut heraus.

Und als zusätzlicher Nebeneffekt ist ein Zustand von Mitgefühl wesentlich angenehmer und gesünder als ein Zustand von Wut und Frustration.

 

Das war’s zur Methode. Wenn Du andere Wege kennst, um mit Erwartungen anderer Menschen umzugehen, hinterlasse gerne einen Kommentar! Ich würde mich über Dein Feedback freuen und bin auch sehr daran interessiert, weitere Tricks und Techniken kennenzulernen!

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Christina Waschkies http://www.happymindmagazine.de <![CDATA[Im Januar wird gern gestorben: Wie du einen geliebten Menschen verabschieden kannst]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15298 2017-01-28T10:22:34Z 2017-01-27T12:47:33Z Meine Tante Edith ist tot. Sie ist vorletzte Woche in ihrer Wohnung gestorben. Ganz allein. Mit 85 Jahren. Am Sonntag war sie nicht ganz wohl auf, am Montag hatte niemand von ihr gehört. Am Dienstag hatten sich dann alle schon um sie gesorgt und den Hausmeister gerufen. Sie lag zusammengerollt wie eine Katze vor ihrem Bett auf dem Teppich mit einer Decke übergezogen. Zu diesem Zeitpunkt war sie schon 24 Stunden tot.

Wir haben keine Ahnung, wie ihre letzten Stunden aussahen

Durch die übergezogene Decke reden wir uns ein, dass sie es sich bequem machen wollte, um dort ein wenig auszuruhen. Und dann aus diesem entspannten Zustand einfach eingeschlafen ist. Ihr Gesicht war weich und gelöst. Das ist tröstlich. Denn der Gedanke, dass sie vielleicht verängstigt war oder sich allein gefühlt hat, ist viel zu schmerzhaft. Also lieber an dem ersten Gedanken festhalten.

Ihre Schwester, meine Großtante, war entsetzt darüber, wie sie gestorben ist. Das Wort „würdelos“ fiel. Aber warum eigentlich? 

Würdevoll gehen

Mein Mann hat dazu etwas sehr Kluges gesagt: Nicht der letzte Moment, die Art, WIE wir von der Erde gehen ist entscheidend, sondern die Zeit davor. Denn in dem Moment, in dem wir gehen, sind wir alle allein. Viel wichtiger ist: Haben wir in der letzten Zeit noch Freude empfinden können? Waren wir selbstbestimmt? Konnten wir uns bewegen, essen, Freunde und Familie treffen, lieben und lachen? Waren wir voller Lebenslust und Mut – vielleicht sogar trotz einer schweren Krankheit oder Alleinsein? 

Edith war eine von den Seniorinnen, die eigentlich alles hatte

Nur so richtig Lust hatte sie nicht mehr. Ansonsten: Eigene Wohnung. Mobilität. Freundinnen und Familie. Nun gut, zwei Männer hatte sie überlebt. Kinder hatte sie keine. Aber sie lebte ein Leben in Fülle. Sie war immer gut gekleidet, immer frisch manikürt, mit Ansatzwelle und frischer Tönung und mit rosigen Lippen. Aber sie war ein wenig müde in letzter Zeit.

Tante Edith hat Engel sehr gemocht. Die ganze Wohnung war vollgeramscht mit weißen Porzellanengeln. Wirklich, die gute Frau hat sich nicht darum geschert, wieviel Porzellanfigürchen überhaupt auf einem Quadratmeter Wohnung akzeptabel sind. So sehr liebte sie ihre Engel. Natürlich ist das ein wenig schrullig, aber irgendwie auch süß. Engel haben Edith immer Trost verschafft. 

Apropos Engel

Im Januar wird gern gestorben. Ich habe diesen Januar von drei Todesfällen in meinem Umfeld gehört. Letztes Jahr, am 23.1., musste leider noch jemand viel zu jung gehen. Jemand, der seinen Platz in meinem Herzen hatte. Damals gab es keine Möglichkeit, ihn zu verabschieden. Wir hatten uns jahrelang nicht gesehen. Ich kannte niemanden aus seinem Umfeld. Es gab keine Beisetzung und keinen Platz, um noch mal Tschüss zu sagen. 

Ich traf mich damals mit meiner Freundin Kaja Otto und erzählte ihr davon. Ich war sehr, sehr schwanger mit Dora und die Situation hat mich wirklich traurig gestimmt. Ich brauchte eine Lösung, weil ich meinem Baby dieses Gefühl von Trauer auch nicht zu lange zumuten wollte. Wer Kaja kennt, weiß dass sie die absolute Spezialistin für Härtefälle dieser Art ist. Sie hatte eine wunderbares Verabschiedungsritual für mich, das ich heute mit dir teilen möchte. 

Wie du einen geliebten Menschen verabschieden kannst

Warte auf einen Tag, an dem der Himmel irgendwie magisch ist. Blau durchbrochen, sonnig, vanilla sky, rosa gefärbt, strahlend, freundlich, mystisch. Nicht die graue Januarwolkensuppe, die wollen wir nicht. Lass den Himmel zu dir sprechen. So dass du denkst, das Universum gibt heute wieder ganz schön an mit seinem Himmel. 

Geh raus in die Natur, dahin wo du den Horizont sehen kannst. Schließ deine Augen. Stelle dir deine Person vor, wie sie sich aufmacht. Wie sie übertritt. In das gleißende Licht hinein, das durch deine geschlossenen Augenlider scheint. Sie ist noch ein wenig zögerlich, denn sie weiß auch nicht, was kommt.  Sprich mit ihr. Sag ihr, dass sie jetzt ganz in Frieden gehen kann. Dass sich da drüben schon alle wahnsinnig auf sie freuen. Dass sie schon von allen erwartet wird. Ein rauschendes Fest der Freude zu ihren Ehren ausgerichtet wird. Dass es da drüben ganz wunderbar friedvoll und wunderschön ist. Dass du ihr alles Gute wünschst und immer an sie denken wirst. Sie ist nicht vergessen. Sie ist für immer bei dir. Und dann lass sie gehen. 

Wenn du magst, singe jetzt drei mal das Mantra für den Abschied aus dem Kundalini Yoga

AKAAL, AKAAL, AKAAL

mit einem langgezogenen Aaa am Ende. Singe es laut, oder leise, oder in deinem Kopf. Es hilft deiner Person, unsere Welt loszulassen.

“The chanting of Akaal creates a vibratory frequency that assists the departing soul on its journey through the ethers to final liberation.” -Shakti Parwha Kaur

So habe ich meine beiden letzten Toten verabschiedet und es ging mir sofort besser und half mir sehr, meine Trauer zu verpacken. Meine liebe Tante wird am 3.2. im Friedwald beerdigt und begibt sich auf ihre letzte Reise. Mach es gut, meine Liebe. 

Hast du auch ein Ritual für den Abschied, das du mit uns teilen magst? Ich freu mich über einen Kommentar von dir. 

Wenn du noch mehr zum Thema Tod lesen möchtest und dir Übungen wünschst, um damit umzugehen, würde ich dir das Das Yoga-Buch vom Leben und vom Sterben: Mit 8 Übungsreihen und 18 Meditationen von Satya Singh empfehlen. Für Kinder finde ich das Buch Ente, Tod und Tulpe von Wolf Erlbruch sehr, sehr passend um das Thema Tod zu erklären. Und bei diesem Blogtext von Berlinmittemom.com über ihre Mama hab ich letztens ein paar Tränen verdrückt. Sehr lesenswert!

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Johanna Langner http://simplicitycooks.blogspot.ch <![CDATA[Rezept: Gelbes Süßkartoffel-Curry mit Kokosmilch]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15266 2017-01-24T11:33:28Z 2017-01-26T06:00:09Z Seit genau einem Monat habe ich nach meiner Indienreise wieder deutschen Boden unter den Füßen. Meine tiefe Sommerbräune verblasst langsam aber sicher; entsprechend wächst meine Sehnsucht und Reiselust.

Was bleibt sind kostbare Schätze aus 6 vollen Wochen Indien. Schätze in Form von Erinnerungen, Tagebucheinträgen, Musik, neu geschlossenen Freundschaften, Yogaerfahrung und Rezeptideen.

Völliges Eintauchen in die Yogablase in traumhafter Umgebung

Meine Wochen in Goa waren geprägt von hochsommerlichen Temperaturen, täglichem Erfrischungsbaden im indischen Ozean, einem knackigen Yogaplan mit einer guten Mischung aus Theorie und Praxis, Meditation und Pranayama, Einzel-, Partner-, und Gruppentraining und wunderbar frischem und lokalem Essen.

Die Location war ein absoluter Traum: Schlafen in Bambushütten, Open-Air Duschen bei Mondschein, praktizieren in einer Yoga-Shala mit direktem Blick auf’s Meer… der kontinuierliche Soundtrack in diesem paradiesischen Szenario: das gleichmäßige Meeresrauschen – beruhigend und belebend zugleich – begleitete uns Tag und Nacht wie ein universelles Mantra im Hintergrund. Regelmäßig ausfallender Strom und Kuhherden als neugierige Beobachter unserer Asanapraxis rundeten das einmalige Indien-Feeling authentisch ab.

Und obendrauf: Rundumversorgung mit kulinarischen Genüssen

So tief in diese Yogablase einzutauchen war vor allem aus zwei Gründen möglich: Zum Einen hat die Gruppe an wunderbaren, internationalen Lehrern aus verschiedenen Bereichen uns durch ein intelligent aufgebautes, anspruchsvolles Programm geführt, mit besonderem Augenmerk auf persönlicher Entwicklung. Yoga 24 Stunden am Tag: in der Asanapraxis, im Theorie lesen und lernen, im Austausch und im Nachspüren. Zum Anderen wurden wir von der Crew vor Ort so liebevoll umsorgt, dass es uns an nichts fehlte und wir uns ganz der Yogawelt verschreiben konnten. Räume wurden gereinigt, Leinwände und Musikanlagen aufgebaut, Blütenmandalas gelegt, Räucherstäbchen angezündet und große Mengen an frischem und lokalem Essen zubereitet.

Dreimal pro Tag kamen wir in den Genuss eines vielfältigen Buffets mit köstlichen Gerichten, frischen Säften und selbstgebackenem Brot. Alles war ein kulinarisches Highlight und dabei vollkommen grün und gesund! Fast alle Gerichte waren vegan und glutenfrei, eine wahre Bereicherung für diese einzigartige Zeit der Transformation. Kein Wunsch blieb unerfüllt und mein veganes Herz war im siebten Himmel. Neugierig habe ich die Küchencrew ausgequetscht, wie sie nun das Rote-Beete-Hummus oder die glutenfreien Chapati zubereiten.

Hol dir ein bisschen Goa in deine Küche

Ich habe viele Eindrücke gesammelt und sie für dich in ein saftig gelbes Curryrezept verpackt. Farbe, Duft und Geschmack versetzen mich automatisch zurück nach Patnem Beach, unter einen Strohsonnenschirm mit einer großen Schüssel Curry auf dem Schoß, einer gesunden Portion Muskelkater in den Beinen und den Schultern, Sonne im Gesicht und Wind in den Haaren.

Ein rundum inspirierender und traumhafter Trip. Den Ort und die Yogaschule kann ich euch aus tiefstem Herzen nur weiterempfehlen. Und zum Vorgeschmack hier einmal Goa auf dem Teller:

 

Gelbes Süßkartoffel Curry mit Kokosmilch

Zutaten (für 4 Personen):

  • 1 EL Kokosöl
  • 1 große Süßkartoffel
  • 5 Karotten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Stangen Zitronengras
  • 1 EL Kreuzkümmel
  • 1 EL Kurkuma
  • 2 cm Ingwer
  • 400 ml Kokosmilch
  • 400 ml Wasser
  • 2 EL Kokosraspel
  • Salz, Pfeffer
  • 300 g schwarzer Reis
  • 1 Pak Choi

 

Zubereitung:

  1. Setze den Reis auf
  2. Schäle und hacke Knoblauch und Ingwer
  3. Schneide die Frühlingszwiebeln in grobe Ringe
  4. Erhitze das Kokosfett in einem Wok und röste den Kreuzkümmel darin an
  5. Entferne das äußere Blatt und das holzige Ende vom Zitronengras, klopfe das dicke Ende mit dem Griff eines Messers platt und knote das Zitronengras
  6. Gib Zitronengras, Knoblauch und Frühlingszwiebeln zum Wok hinzu
  7. Wasche und würfle die Süßkartoffel und die Karotten und brate sie ein paar Minuten im Wok an
  8. Gieße alles mit Kokosmilch und Wasser auf, rühre das Kurkuma und die Kokosraspel unter und lasse das Curry für etwa 10 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln, bis die Soße etwas andickt und die Süßkartoffeln und Karotten noch bissfest, aber gar sind
  9. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab und serviere mit einer Portion Reis und ein paar Blättern Pak Choi.

 

Stay healthy, happy and mindful!
Namaste!

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