Der Blog für Yoga, Ayurveda, Ernährung, Wellness & Lifestyle Happy Mind Magazine 2017-07-20T20:03:25Z http://www.happymindmagazine.de/feed/atom/ WordPress Christina Waschkies http://www.happymindmagazine.de <![CDATA[Rezept: Pasta mit Erbsen-Rucola-Koriander-Pesto & Heineken® 0.0]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15954 2017-07-13T18:39:35Z 2017-07-19T04:00:00Z Ich ernähre mich seit ein paar Wochen wieder komplett ayurvedisch und habe von meiner Ayurveda-Ärztin einen sehr genauen Plan bekommen, was geht und was nicht. Was alkoholfreies Bier wie das Heineken 0.0 damit zu tun hat und ob Yoga und Bier zusammenpassen? Das erfahrt ihr gleich. Doch erst mal zurück zum Ayurveda. Meine Ärztin hat mir  jedenfalls erklärt, dass für mich vor allem Nachtschattengewächse vom Speiseplan gestrichen sind, sprich: Keine Tomaten, keine Auberginen. Somit fallen ein paar wirklich köstliche Pastasaucen von meinem Ehemann, dem Pastagott, einfach weg. Buhuuuh!

Tomatensauce? Vorerst gestrichen!

Aber kein Grund zur Trauer: Tomatensauce kann man total prima mit Pestos und grünen Saucen ersetzen. Tomate passt jetzt im Sommer sowieso nicht so gut weil sie noch mehr Hitze erzeugt. Nach der ayurvedischen Lehre ist jetzt im Sommer die Pitta-Zeit. Pitta ist das Element Feuer und das sollte nicht noch groß aufgestachelt werden. In der heißen Jahreszeit tun uns vor allem diese Geschmäcker gut: Süß, bitter und herb. Die reduzieren nämlich Pitta, also die Hitze im System. Wenn du zum ersten Mal von Pitta hörst, dann lies doch hier noch mal ein bißchen über das ayurvedische Tridosha nach.

Aber zurück zu diesem köstlichen, süß-herben Pesto. Die Erbsen geben eine feine Süße, der Rucola ist leicht bitter und der Koriander reduziert Pitta. Er gehört sowieso zu meinen Top-3-Kräutern, die ich ständig verwende. Zusammen mit dem Ghee, der eine buttrige Note hat, wird das Ganze zu einem unfassbar leckeren Lunch. Dazu noch ein kühles, alkoholfreies Bier – nach meinem Geschmack das Heineken® 0.0. Aber dazu gleich mehr. Erst einmal zum Rezept.

Für zwei Personen brauchst du:

  • 250 g Pasta (ich nehme derzeit eine glutenfreie von Barilla aus Mais und Reis)
  • 100 g Erbsen (TK ist fein)
  • 1 Handvoll Rucola, gewaschen
  • 6 Stängel Koriander
  • ein wenig Bio-Zitronenabrieb
  • 1 Tasse Gemüsebrühe
  • Olivenöl
  • Meersalz
  • Evtl ein paar EL Wasser
  • 1 EL Ghee für die Pasta

So geht’s: 

Setze einen 3 Liter Topf mit gesalzenem Wasser auf und bring deine Pasta zum Kochen. Gib alle weiteren Zutaten in deinen Blender (ich benutze den Vitaprep von Vitamix) und zerhäcksle es in ein noch leicht stückiges Pesto.

Mixe deine Pasta in einer großen Schüssel mit dem Ghee und ein paar Löffeln Pesto. Dann richte das Ganze schön an und gib noch einen großen Klacks Pesto obendrauf. Am Besten mit einem kühlen, aber alkoholfreien Bier genießen. Alkohol würde wieder Hitze erzeugen und erhöht somit Pitta, aber ein alkoholfreies Bier hat die Geschmacksrichtung herb und passt somit perfekt.

Heineken alkoholfrei

Ayurveda Food und ein alkoholfreies Bier. Yum.

Yoga und Bier? 

Ich trinke schon seit mehreren Jahren so gut wie keinen Alkohol mehr. Yoga made me do it. Früher habe ich öfter mal Alkohol getrunken. Vino zum Abendessen, Spritz am Nachmittag, ein Crémant mit Freundinnen zum Café und Kuchen. Dazu vier Jahre in England gelebt, wo man fast schon zum Frühstück Cider getrunken hat. Sobald sich die Gelegenheit bot, wurde ein Gläschen gehoben. Cin-Cin! Doch dank Yoga hörte es einfach irgendwann auf, dass ich Lust auf alkoholhaltige Getränke hatte. Nur alkoholfreies Bier oder Alsterwasser war an so manchen Sommertagen mein absolutes Highlight. Mein Gefühl von Zugehörigkeit zwischen all den Alkoholtrinkern in meinem Bekanntenkreis. In der Schwangerschaft und Stillzeit sowieso.

Das neue Heineken 0.0

Neuer Trinkgenuss par excellence: Das Heineken® 0.0

Du siehst: Ich bin quasi Profi in Sachen alkoholfreies Bier. Und ich durfte das neue alkoholfreie Heineken® 0.0 für dich testen. Finde es sehr lecker. Es ist leicht, hat erfrischende, fruchtige Noten und rundet sanft und malzig ab. Für mich sind alkoholfreie Biere eine echte Alternative zu zuckerhaltigen Getränken, die ich generell meide. Nicht nur aufgrund des niedrigen Kaloriengehalts, sondern vor allem weil ich pappsüße Getränke einfach nicht ertragen kann und mich ein herbes Bier viel mehr erfrischt. Mein Fazit: Bier ist nicht unyogisch. Lass es dir schmecken und viel Freude beim Nachkochen. Gib mir gerne Feedback in den Kommentaren, ob es dir geschmeckt hat.

Alles Liebe, Christina


Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Heineken® 0.0 entstanden. Wir bedanken uns für das Vertrauen in unsere Arbeit. Und hier kannst du dir noch das Kampagnenvideo dazu anschauen:

]]>
0
Julie Meyer Christian <![CDATA[Atmen hilft: Just breathe, Darling]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=5752 2017-07-20T20:03:25Z 2017-07-17T07:18:11Z Einatmen. Ausatmen. Ein Vorgang der glücklicherweise von unserem Körper übernommen wird, über den wir uns fast keine Gedanken machen müssen. Ich wäre wohl schon des öfteren gestorben, weil mir etwas „den Atem genommen hat“, weil „mir die Luft wegblieb“ oder mir der „Atem stockte“.

Es ist jetzt nicht so, daß wir Lebewesen mit Migrationshintergrund wahnsinnig viel resistenter sein würden, nein, das parasympathische System (Parasympathikus) hat – Universumseidank – diesen Job inne. Es ist ein Teil des vegetativen Nervensystems, das u.a. die Atmung steuert und alles weitere unwilllkürliche, nicht dem Willen unterliegende, im Körper. Er wird auch als „Ruhenerv“ bezeichnet, der für Schonung und Erholung sorgt und bildet das Gegenstück des sympathischen Nervensystems (Sympathikus), der ebenso wichtige Vorgänge im Körper steuert. Er sorgt unter anderem für Leistungssteigerung unseres Systems und der Produktion von Streßhormonen, die uns in z.B. in Gefahrensituationen schneller reagieren lassen (Fight or Flight).

Somit hat die Qualität unserer Atmung direkten Einfluß auf unser Wohlbefinden.

Bin ich gestresst und unter Druck, weil der Tag zu wenig Stunden für mich hat, ist meine Atmung flach und kurz. Bin ich hingegen entspannt, mit Füßchen hoch und Schokolade nah bei mir, auf meinem Sofa, geht mein Atem tief und entspannt.

Wer hätte gedacht, daß ich mal so viel über meinen Atem nachdenken würde. Atmen fand ich bis zu meiner Yogalehrer Ausbildung zwar notwendig, aber wahnsinnig uninteressant.

Heute frage ich mich tatsächlich in einer Tour: Wie tief kann ich heute atmen? Wohin atme ich überhaupt? Ist meine Einatmung länger als meine Ausatmung oder andersherum? Atme ich gleichmäßig durch beide Nasenflügel? Natürlich nicht ständig und überall, aber doch beunruhigend regelmäßig.

Es gibt eine ganz einfache Atemübung (Pranayama), die ich häufig und gern durchführe (hilft auch vor Online Shopping Anfällen und ähnlichem):

Die Atembeobachtung (ca. 10 Min.)

Setze Dich aufrecht und bequem hin, gern in den Schneidersitz auf den Boden (optional auf ein Kissen/Decke). Richte Deine Wirbelsäule lang und gerade auf, schieb Deinen Scheitel Richtung Himmel und Deine Sitzhöcker Richtung Erde. Lege Deine Hände dort ab, wo sie sich angenehm für Dich anfühlen und schließe Deine Augen. Bring Deine Aufmerksamkeit auf Deinen Atem.

Stell erst einmal fest, wie sich Dein Atem heute anfühlt. Atmest Du flach oder schon tief bis in den Bauch hinein? Und ganz egal, was Du wahrnimmst, versuch’ nicht gleich ein Label mit „Gut“ oder „Schlecht“ draufzukleben. Es ist nur der Punkt, von dem Du gerade startest. Und der fühlt sich jeden Tag anders an. Auch wenn Deine Gedanken abschweifen, komm immer wieder zu Deiner Ein- und Ausatmung zurück.

Im Yoga versuchen wir Kontrolle über diesen sonst so automatisch ablaufenden Vorgang zu übernehmen

Immer und immer wieder werden wir in der Praxis von unserem Yogalehrer/in daran erinnert, dass der Atem tief und gleichmäßig fließen soll, ein- und aus durch die Nase. Denn nur über den bewußt geführten Atem, bringen wir auch Bewußtsein in unsere Praxis, in die einzelnen Asanas und lassen sie nicht einfach zu Turnübungen verkümmern.

Die Synchronisation von Atem und Bewegung läßt unseren kleinen, gestreßten Geist aufatmen und bringt uns in diesen ganzen besonderen Zustand, in den „Flow“. Alles fließt plötzlich und macht Sinn und wir schaffen eine Zeit-Oase in und für uns, in der alles andere von uns abfallen kann, weil es einfach gerade etwas unwichtiger wird. Und das ist ja auch der Zustand, der uns nach der Class hinausschweben läßt, so ganz anders, als wir auf der Matte angekommen sind.

Apropos atmen.

Das geht in dem Auto meines Ex-Mannes meistens nicht so gut. Er ist Biologe und transportiert irre viel Ausrüstung und Krams herum und ich finde, daß ganz viele von diesen Dingen echt fiese riechen. Sagt er doch letztens zu mir: „Du, ich hab übrigens rausgefunden, was so im Auto gestunken hat“. „Ach“, sage ich. „Ja!“, antwortet er „Das waren gar nicht die Stiefel, die ich vier Tage in Wacken anhatte, wie Du dachtest. Sondern eine tote Spitzmaus, die ich gefunden hatte. Ich hatte sie in einen Papierbeutel getan und beschriftet. Und da ist sie irgendwie unter meinen Sitz gerutscht und dort vor sich hinverwest. Wenigstens waren noch keine Maden dran, das war ganz gut.“

Da hab ich dann erstmal tief ein- und ausgeatmet. Aber nicht in der Nähe seines Autos.

Lesetipp für alle, die mal tief durchatmen möchten: Grundlagen des Atem-Yoga: Lebensenergie wecken, Selbstheilungskräfte aktivieren, Gelassenheit entwickeln

]]>
0
Carina Preuss http://www.parkschloesschen.de <![CDATA[Rezept: Ayurvedische Auberginenbratlinge in Sesamkruste (vegan)]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=16043 2017-07-02T10:21:57Z 2017-07-12T05:00:20Z Diese ayurvedischen sowie veganen Auberginenbratlinge sind so lecker, dass ich sie auch einfach richtig gerne pur esse. Früher hab ich das mit Frikadellen auch so gemacht: Kühlschrank auf und naschen. Natürlich eignen sie sich umso besser für warme Gerichte: Im Ayurveda Parkschlösschen kredenzen wir sie meist zusammen mit einer soßigen Gemüsepfanne und Reis, auf unserem Sonntagsbuffet gibt es sie oft in Form von kleinen Bällchen mit Chutney oder Dip und an meinem letzten Geburtstag haben wir sie gegrillt und zusammen mit Süßkartoffel-Pommes in einem Veggie Burger gemampft. Sei also kreativ und lass sie dir auf deine Weise schmecken.

 

Zutaten

  • 1 Aubergine
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • ca. 4 EL Paniermehl
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 1 TL Senf
  • 2 EL Kapern in Öl
  • 1 Bund Petersilie, gehackt
  • Sesam
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Koriander
  • Paprika, süß
  • Balsamicoessig
  • wahlweise Pinienkerne oder getrocknete Tomaten hinzufügen!

 

Zubereitung

  1. Die Aubergine mit einer Gabel ringsum einstechen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 20 Min. backen. Die Aubergine sollte danach sehr weich sein.
  2. Nach dem Abkühlen die Aubergine halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Löffel heraus kratzen bzw. die Schale abziehen.
  3. Das Fruchtfleisch grob hacken und in eine Schüssel geben.
  4. Zwiebel und Knoblauchzehe in feine Würfel hacken, anbraten und zur Masse geben.
  5. Nun die Sonnenblumenkerne rösten, Kapern, Senf, Petersilie, etwas Balsamicoessig sowie die Gewürze hinzugeben, alles gut vermischen und je nach Geschmack abschmecken.
  6. 3 EL Paniermehl unter die Masse geben und gut verarbeiten. Sollte die Masse nicht fest genug sein, noch einen weiteren Löffel zugeben (bitte beachten, dass durch die Zugabe des Paniermehls der Geschmack der Masse verändert bzw. abgeschwächt wird, evtl. nachwürzen).
  7. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen. Aus der Masse Bratlinge (Frikadellen) formen und in Sesamkörnern wenden. Dann in eine Pfanne braten. Die Temperatur sollte nicht zu hoch sein, damit die Sesamsaat nicht verbrennt und der Bratling langsam gar wird.

 

Und nun: Bon Appetit! Lass mich doch mal in den Kommentaren wissen, wie du dir die Bratlinge hast schmecken lassen.

]]>
6
Christina Waschkies http://www.happymindmagazine.de <![CDATA[Lerne deinen eigenen Zyklus kennen und dich selbst verstehen]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15899 2017-07-09T17:29:35Z 2017-07-07T10:47:32Z

Meinen Zyklus habe ich erst kennengelernt, als ich die Pille mit Anfang 30 absetzte. Klar – wer die ganze Zeit künstlich Hormone zuführt, hat eben auch keinen regulären Zyklus. Der Eisprung fällt ja komplett weg. Ich hab das ganze  Gedöns mit Temperaturmessen, Kurven zeichnen und Zyklusbeobachtung mitgemacht, als ich schwanger werden wollte. Zum einen, um den Kontrollfreak in mir ein wenig zu pflegen. Zum anderen, um endlich mal meinen eigenen Zyklus kennenzulernen.

Jeder Zyklus durchläuft die immer wiederkehrenden gleichen Phasen.

Er verändert sich und transformiert sich ständig, in verlässlichen Kreisen. Irgendwann, nach einer Zeit der Beobachtung, erlangst du ein tiefes Verständnis für die jeweilige Phase. Deine Erfahrungen mit deinem eigenen Zyklus kannst du dann in deinen Alltag integrieren und brauchst dich nicht mehr in die Schublade von der menstruierenden Vollzicke schieben lassen. Du weißt einfach, dass die nächsten Tage ein wenig Ruhe und Rückzug erfordern und gibst dir liebevoll Zeit, in Ruhe den Zyklus zu beenden und einen neuen zu beginnen.

Auch die Kundalini Yogis praktizieren dies schon lange. Im Kundalini beobachten die Frauen ihre Mondpunkte, worüber meine liebe Autorin Nicole schon mal ausführlicher geschrieben hat.

Im Ayurveda wird der Zyklus in folgende Phasen eingeteilt.

  • Vata-Phase: Die Zeit der Menstruation:
    In dieser Zeit sehnen sich die meisten ganz intuitiv nach viel Ruhe. Einfach mal Zuhause bleiben und nichts tun. Ein schöner langer Spaziergang kann in dieser Phase auch gut tun. Alles, was zu viel Energie fordert besser für die nächste Phase aufheben.In diesen Tagen solltest du dir extralange Shavasana gönnen. Auch gestützte Rückbeugen, wie Supta Baddha Konasana, sind super, da sie Bauch- und Rückenschmerzen lindern können und auch gegen Stimmungsschwankungen und Müdigkeit helfen können. Ebenso beruhigend ist Baddha Konasana, eine entspannende Vorbeuge aus dem Yin Yoga. Bringe hierfür deine Fußsohlen vor deinem Becken zusammen und lass dich ganz entspannt mit rundem Rücken über deine Beine sinken. Halte drei Minuten und lass so gut es geht los.

 

Baddha Konasana – der Schmetterling

 

  • Die Kapha-Phase: Ende der Menstruation bis zum Eisprung:
    In dieser kraftvollen und kreativen Zyklusphase fühlen sich die meisten Frauen besonders mit ihrer weiblichen Kraft verbunden. Der Östrogen-Spiegel steigt während der Menstruation, was zu besonders viel Kraft und Energie führt. Das ganze hat auch eine logische Erklärung, denn rund um den Eisprung ist der Körper auf Fortpflanzung gepolt. Wenn man sich dann zurückziehen würde und keine Lust auf Gesellschaft hätte, wäre dies eher ungünstig. Stattdessen überwiegt die Sonnenenergie und damit der Drang rauszugehen, was zu erschaffen und zu erleben.In dieser Zeit ist eine aktive Yang-Yogapraxis wunderbar geeignet, um deine Energie und die Kreativität zu unterstützen. Jetzt hast du z. B. die Power für Umkehrhaltungen wie Unterarmstand oder Schulterstand. Gerade diese haben nach der Menstruation eine heilende Wirkung auf unsere Gebärmutter.

 

  • Die Pitta-Phase – Eisprung bis zum Beginn der Menstruation:
    Zum Ende des Zyklus möchten sich die meisten eher zurückziehen. Die Mondenergie ist jetzt aktiv und viele sind besonders sensibel, launisch und möchten einfach nur ihre Ruhe haben. Jetzt ist eine eher ruhige Yin-Yogapraxis optimal um loszulassen, zu reflektieren und sich zu entspannen. Du findest ein paar Inspirationen für Übungsreihen am Ende dieses Artikels, ich verlinke sie dir dort. Eine sehr einfache Übung ist zum Beispiel Viparita Karani. Lege dich einfach auf den Rücken und rutsche mit deinem Sitzbeinhöckern dicht an die Wand. Die Beine legst du ganz entspannt an der Wand ab. Liege hier für 3 Minuten, oder so lange es bequem für dich ist.

    Umkehrhaltung

    Viparita Karani

So lernst du deinen Zyklus kennen

Deine Zyklusbeobachtung kannst du natürlich ganz klassisch einfach durch achtsames „Reinspüren“ in deinen Körper machen. Wiederkehrende Muster kannst du dir sehr gut in einem übersichtlichen Monatskalender notieren und nach ein paar Zyklen schauen, ob es sich wiederholende Muster gibt. Ebenso hilft das Führen eines Tagebuchs über wiederkehrende Emotionen und Schwankungen in deinem Energielevel.

Außerdem gibt es mittlerweile kleine Helferlein, wie zum Beispiel den Zyklustracker Ava

Ava ist ein Armband, das du nachts für ein paar Stunden an der nicht dominanten Hand trägst und am nächsten Tag per USB mit deinem Rechner connectest, um die Daten per App auszulesen. So wird zum Beispiel die Hauttemperatur, die Herzfrequenz, die Schlafqualität, deine Bewegungen im Schlaf und deine Atemfrequenz gemessen. Diese Daten lassen Rückschlüsse auf den Hormonspiegel im Laufe des Zyklus zu. Dazu gibt es selbstverständlich noch eine App.

In erster Linie ist Ava dafür gedacht, ein Baby anzusetzen und zuverlässig zu wissen, wann genau der Eisprung einsetzt und die fruchtbaren Tage beginnen. Aber natürlich kannst du es auch benutzen, um mit deinem Zyklus ein wenig auf Tuchfühlung zu gehen und deinen Körper besser kennenzulernen. Vor allem in Kombination mit einem Tagebuch und einer liebevollen Selbstwahrnehmung kannst du schon bald deinen Zyklus mit den passenden Yoga Übungen und Entspannungsmaßnahmen unterstützen.

Allerdings solltest du unbedingt beachten: Ava kann nicht zur Verhütung eingesetzt werden und ist kein zugelassenes Verhütungsmittel. 

Ich fand die Bedienung von Ava sehr intuitiv und einfach und das Armband ist komfortabel beim Tragen. Nur das grüne Licht, das auf der Unterseite des Sensors manchmal herausblitzt, empfand ich in unserem komplett abgedunkelten Zimmer als etwas störend. Das Auslesen der Daten hat auch problemlos funktioniert: Einfach die App runterladen, den Rechner mit dem Armband connecten und über Bluetooth verbinden. Die App ist ebenso sehr übersichtlich gestaltet und schön gelayoutet. Falls in den nächsten Jahren ein Geschwisterkind für Dora ansteht, wird Ava sicher noch mal zum Einsatz kommen.

Weitere Infos zu Ava findest du hier: avawomen.com. Mit dem Code happymind20 bekommst du 20 € Rabatt auf dein Ava Armband


Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Ava entstanden. Wir bedanken uns für das Vertrauen in unsere Arbeit.

]]>
0
Iris Lange-Fricke http://www.irislange.com <![CDATA[Essen vor & nach dem Yoga: Energiebällchen & ein Perlgraupensalat mit Kichererbsen und Himbeerdressing]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15969 2017-07-09T17:33:57Z 2017-07-05T06:00:50Z Als ich mit Yoga angefangen habe, bin ich oft mit Hunger zur Yogastunde gegangen. Das rächte sich schnell, denn es fehlte mir die Kraft für die Asanas und ich hielt die Stunde nicht so gut durch. Danach bekam ich so einen Kohldampf, dass mir fast egal war, was ich gegessen habe. Das musste sich ändern und ich plante das Essen vor und nach dem Yoga etwas genauer, denn eine clevere Auswahl an Lebensmitteln und Nährstoffen ist sinnvoll.

Schluss mit Hunger und Schlappheit

Die Lieblingszeit für meine Yogaeinheit zu Hause ist am Morgen. Den Sonnengruß & Co. übe ich noch vor dem Frühstück, denn mit einem vollen Bauch trainiert es sich nicht gut. Größere Speisen unmittelbar vor der Yogapraxis machen müde und schlapp und belasten den Organismus. Zudem kann es zu Bauchweh und Magendrücken kommen. Grundsätzlich empfehle ich, dass die letzte große Mahlzeit etwa zwei bis drei Stunden zurückliegen sollte, bevor mit der Yogaeinheit gestartet wird.

Damit ich nicht mit knurrenden Magen üben muss, gönne ich mir etwa 30 Minuten davor einen kleinen Snack. Leichtverdauliches, wie Obst, Joghurt, ein kleines Müsli, Energiekugeln oder eine Handvoll Mandeln, sind optimale Energiegeber vor dem Training und belasten den Körper nicht so stark. So komme ich ohne Hunger durch eine längere Yogaeinheit.

Power nach dem Yoga

Nach dem Yoga fülle ich die leeren Energiespeicher mit einer kleinen Mahlzeit und natürlich etwas zu Trinken wieder auf. So werden die Verluste an Wasser, Mineralstoffen, Eiweißen und Kohlenhydraten ausgeglichen. Mineralwasser oder ungesüßter Tee versorgen den Körper mit Flüssigkeit. Eine Saftschorle oder Kokoswasser geben dem Körper zudem Mineralstoffe. Eine kohlenhydratreiche Mahlzeit gibt mir neue Energie. Das können ein bis zwei Scheiben Vollkornbrot mit einem Avocado- oder Cashewaufstrich und Gemüse, Haferflocken mit Banane und Joghurt, ein Gemüse-Salat mit Vollkornnudeln oder eine Gemüsesuppe mit Vollkornbrot sein. Gerne mache ich mir auch einen schnellen Shake mit Quark, Banane, Kakaopulver und Haferflocken. Insbesondere eine eiweißreiche Speise, mit Hülsenfrüchten, Tofu, Milchprodukten und Getreide, sind nach intensiven Yogaübungen besonders empfehlenswert. Da haben die Muskeln gleich Nahrung für das Wachstum und für die Regeneration.

Hier habe ich zwei Ideen für einen Snack vor und einen leckeren Salat nach dem Yoga. Die Rezepte lassen sich gut vorbereiten und transportieren. Guten Appetit!

 

Die köstlichen Kokos-Energie-Kugeln

Kokos-Energie-Kugeln (vegan)

Zutaten für ca. 20–24 Stück:

  • 50 g getrocknete Datteln, entsteint
  • 100 g getrocknete Aprikosen
  • 30 g Mandeln, gemahlen
  • 50 g Haferflocken
  • 3 EL Kokosblütensirup
  • 1 Prise Zimtpulver
  • 10 g Kokosraspel

Zubereitung:

  1. Datteln und Aprikosen mit einem Blitzhacker oder einem großen Messer klein hacken und in eine Schüssel geben.
  2. Mandeln, Haferflocken, Sirup und Zimt zu den Trockenobst geben und miteinander verkneten, bis eine homogene Masse entsteht.
  3. Aus der Masse mit den Händen kleine Kugeln formen und in den Kokosraspeln wenden.

Tipp: Die Bällchen anschließend am Besten noch etwas kühlen und dann in einer luftdichten Dose aufbewahren. Sie halten sich ca. 1-2 Wochen.

Perlgraupensalat mit Kichererbsen und Himbeerdressing (vegan)

Zutaten für 2 Personen:

  • 100 g Perlgraupen
  • 50 g Rucola
  • 30 g getrocknete Aprikosen
  • 1 TL Mohnsamen
  • 100 g Himbeeren
  • 2 EL Walnussöl
  • 1 TL Apfeldicksaft
  • 1 EL Limettensaft
  • 150 g Kichererbsen, gegart
  • 1 TL Schwarzkümmel
  • 1 EL Kokoschips
  • Pfeffer, Salz

Zubereitung:

  1. Perlgraupen mit der doppelten Menge Salzwasser etwa 20 Minuten bissfest garen und auskühlen lassen.
  2. Aprikosen klein schneiden und anschließend mit den und Mohn vermischen.
  3. Den Rucola waschen, trocken schütteln und klein schneiden. Die Perlgraupen mit dem Rucola vermengen.
  4. Die Himbeeren vorsichtig waschen und die Hälfte beiseite legen.
  5. Die andere Hälfte mit Öl, Honig und Saft gut verquirlen bis die Himbeeren zerquetscht sind.
  6. Dressing mit Salz und Pfeffer würzen und unter die Salatzutaten mischen. Noch einmal mit Salz abschmecken.
  7. Die Kichererbsen mit den Schwarzkümmelsamen vermischen über den Salat geben. Salat mit den restlichen Himbeeren und den Kokoschips bestreut servieren.

Tipp: Der Salat schmeckt auch mit Quinoa, Reis, Hirse oder Couscous statt den Perlgraupen.

]]>
0
Daniela Batista dos Santos http://www.thecircleofwonderwomen.com <![CDATA[Herz schlägt Verstand: Warum du dir selbst treu bleiben solltest]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=16029 2017-07-09T04:45:08Z 2017-07-03T05:00:30Z Wenn mein Verstand mir wieder mal einen Streich spielen will, muss ich mittlerweile schmunzeln. Kennst du das auch? Wenn du das Gefühl hast, dass dein Verstand dich gefangen hält und du gar nicht mehr weißt, was du genau von deinem Leben erwartest?

So viele Jahre habe ich auf mein Kopf bzw. mein Ego gehört. Ich wollte immer die besten Noten in der Schule und im Studium haben, die beste Freundin, die beste Liebhaberin und die beste Tochter sein. Doch nicht aus Herzensgründen, sondern weil der Drang nach Bestätigung und Liebe so groß war, dass ich mich darin komplett verlor. Ich tat immer ganz viel für andere, doch für mich selbst zu wenig.

Als ich meine erste große Liebe traf, hat mich dieses Gefühl zugleich unglaublich bereichert und mir doch so furchtbar Angst gemacht. Denn ich wollte diesen wundervollen Mann beeindrucken, die Beste, die Schönste und die Charmanteste von allen für ihn sein. Es ging so weit, dass meine Obsession ihm zu gefallen mich richtig abhängig von seiner Anerkennung machte. Ich veränderte mich, wurde ängstlich, anstrengend und machte mich kleiner als ich bin, weil ich Angst hatte, für ihn nicht genug zu sein. Liebe setzte ich gleich mit Anerkennung. Puh, im Nachhinein verrückt, denn Liebe ist pur. Liebe hat keine Erwartungen, strebt keine Egoabsichten an und auf keinen Fall muss man der Liebe etwas beweisen. Sie ist einfach da.

 

Fang an deinen Wert zu erkennen

Es kam wie es kommen musste – er brach mir das Herz. Denn wenn ich meinen eigenen Wert als Mensch nicht erkennen konnte, wie sollte er dann fähig sein, ihn zu erkennen? Ich fühlte mich nicht gut genug, nicht als die Richtige an seiner Seite, also fing ich wegen meines ängstlichen Handels an, es tatsächlich nicht mehr zu sein.

Mit der Zeit wurde mir klar, dass in erster Linie ich selbst fähig sein sollte, mir diese Anerkennung zu geben. Und denken wir mal weiter. Ist Anerkennung das Richtige wonach wir streben? Sollte das oberste Gebot nicht sein, seinen Sehnsüchte und Talenten Freiraum zur Entfaltung zu geben und Gutes für sich selbst und damit automatisch für andere zu tun?

 

Be Smart, Be You!

Nur mit dem Verstand zu handeln kann bedeuten, dass du dir keinen Raum gibst Dinge zu tun, die auf den ersten Blick unmöglich, albern oder erfolglos erscheinen, die dich jedoch erfüllen, inspirieren und dich vielleicht zu einem besseren Menschen machen. Und nicht nur das. Es verleiht dir ab und an das Gefühl, dass du jemand sein musst, der du vielleicht gar nicht sein willst, um geliebt, akzeptiert und ernst genommen zu werden. Für deinen Verstand bist du vielleicht nicht genug, weil du dieses eine Zertifikat noch nicht hast, andere schöner, dünner, erfolgreicher und intelligenter sind als du.

Aber sind wir mal ehrlich. Was genau fehlt dir, um wundervoll, smart, schön und humorvoll zu sein? Absolut gar nichts! Gehe zu deinem Spiegel und schaue dich an. Schaue dich so genau und lange an, wie du es vielleicht noch nie in deinem Leben getan hast. Du bist nicht nur ein Wunder, so wie du gerade vor deinem Spiegel stehst, sondern all die vermeintlichen „Macken“, die du gerade an dir findest, machen dich unglaublich süß, schön, menschlich, liebenswert und einzigartig.

Wer bist du und wer willst du sein?

Das ist die einzige wichtige Frage, die du dir zuerst stellen solltest.

Denn wenn du dich entscheidest authentisch zu sein, mit allem „guten“ oder „schlechten“ was jetzt in diesem Moment da ist, dann löst sich der Widerstand in dir automatisch auf. Du fühlst dich wohler und leichter in deiner Haut. Denn dieser Widerstand, der dich automatisch einholt, wenn du verkrampft versuchst etwas oder jemand zu sein der du nicht bist, kannst du nur ablegen, wenn du endlich anfängst aus dem Herzen heraus zu leben.

Kreiere deine Welt so, wie sie sich für dich gut anfühlt, dann wirst du nicht nur glücklicher sein, sondern auch die Menschen anziehen, die deinen Wert als Mensch, Frau, Freundin, Mama, Tochter und Liebhaberin erkennen.

 

Fotocredit: Sina Niemeyer

]]>
2
Jasmin Schüller <![CDATA[Wie du deine Lebensfreude auch in schwierigen Zeiten wieder finden kannst]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15834 2017-06-26T06:42:07Z 2017-06-26T05:00:42Z Es gibt so Phasen im Leben, da stimmt einfach alles. So richtig perfekt, dass es gar nicht besser sein könnte und du am liebsten jedem dein Glück ins Gesicht brüllen würdest. In diesen Momenten ist deine Lebensfreude ansteckend, die Menschen sammeln sich um dich rum und lassen sich mitreißen. Das ist die unheimliche Kraft der Energie, die in uns steckt und uns umgibt.

So fühle ich mich glücklicherweise sehr oft, denn ich bin schon sehr zufrieden mit meinem Leben und unheimlich dankbar für alles. Ich habe einen Job, der sich gar nicht wie arbeiten anfühlt, denn er macht mich einfach nur super happy. Ich lebe in einer tollen Stadt, in der immer was los ist und es nie langweilig wird. Und ich habe überall tolle Freunde, die immer für mich da sind und mein Leben in jeder Hinsicht so sehr bereichern.

Und trotz all dieser schönen Seiten muss man sich immer wieder darüber im Klaren sein, dass wir diese Momente völliger Zufriedenheit nicht festhalten können. Das Leben besteht nun mal nicht nur aus Hochphasen, in denen wir die ganze Welt umarmen könnten. Jeder von uns wird auch schon Zeiten durchgemacht haben, in dem genau das Gegenteil der Fall war und plötzlich jegliche Fröhlichkeit, Ungezwungenheit und Lebensfreude verloren gegangen schien.

 

Mitten im Traumurlaub kam die Hiobsbotschaft

Bei mir ist das noch gar nicht so lange her, wo ich so eine Phase durchgemacht habe. Urlaub in Thailand bei guten Freunden, ein paar Tage am Meer, dann noch etwas Großstadttrubel genießen. Die Stimmung ausgelassen, man hat viel zu quatschen und lässt es sich gut gehen. Zeitverschiebung nach Deutschland 6 Stunden. An einem der letzten Urlaubstage wache ich früh auf, Aqua-Cycling steht auf dem Programm für den Morgen. Ein kurzer Blick auf das Handy, bevor es unter die Dusche geht. Vielleicht hat ja in den letzten Stunden jemand aus Deutschland geschrieben. Angezeigt werden jede Menge verpasste Anrufe in der Nacht und eine Nachricht, die schlagartig alles ändert: meine Mama war gestorben.

Auch wenn diese Nachricht nicht vollkommen unerwartet war, so war der Schmerz danach nicht weniger groß. Viele tausend Kilometer entfernt, wäre ich nur einige Tage später von Thailand nach Deutschland geflogen. Doch meine Mama hat nicht warten können. Oder sie wollte nicht, wer weiß das schon. Die ersten Gefühle waren definitiv Schuldgefühle: Wäre ich mal früher nach Deutschland geflogen! Musste der Urlaub in Thailand wirklich sein? Hätte ich nicht alles anders planen können? Und auch viel Wut auf das Leben, diese Ungerechtigkeiten, und auf den Tod. Er hätte ruhig noch ein paar Tage warten können, ich hätte doch noch so viel zu sagen gehabt. Über Jahre unausgesprochene Dinge, die ich mit einem Schlag alle loswerden, meiner Mama noch mit auf den Weg geben, wollte.

 

Mach dir keine Vorwürfe

Doch später auch die Frage, ob ich diese ganzen Dinge wirklich gesagt hätte, wenn wir uns noch gesehen hätte, ob ich den Mut aufgebracht hätte. Ich weiß es selbstverständlich nicht, aber was ich sicher weiß ist, dass es nichts bringt, wenn ich mir deswegen Vorwürfe mache. Ich bin überzeugt, dass ich zu jedem Zeitpunkt meines Lebens mit bestem Gewissen gehandelt habe. Denn im Endeffekt ist das Leben doch eine große Schule, in der wir aus Erfahrungen lernen. Letzte Woche war ich noch ein anderer Mensch, als ich heute bin. Deshalb ist es wichtig anzunehmen, dass wir nicht perfekt sind und immer nur aus dem Bewusstseinsstand heraus handeln können, in dem wir uns zu dem jeweiligen Zeitpunkt befunden haben.

Vielleicht würde ich JETZT rückblickend vieles anders machen, weil ich inzwischen dazu gelernt und mich weiterentwickelt habe. Aber das bin ich halt eben jetzt und damals war ich noch ein anderer Mensch. Also, vergib dir unbedingt wenn du ab und zu das Gefühl hast, nicht gut genug gewesen zu sein oder nicht genug für etwas/jemanden getan zu haben.

 

Werde ich je wieder fröhlich sein können?

Ganz stark empfand ich in den ersten Tagen das Gefühl, dass ich nie wieder fröhlich sein kann. Das mir mit einem Schlag sämtliche Lebensfreude geraubt wurde. Und dieser Gedanke war furchtbar für mich, weil dies einer der Dinge ist, die ich am meisten an mir Liebe: Die Fähigkeit, das Leben intensiv zu leben und zu genießen. In die Gefühle von Trauer, Wut und Verzweiflung mischten sich dann nach und nach auch Gefühle von Akzeptanz und Annahme der Situation. Der Gedanke, dass es vorbei ist, dass man akzeptieren muss, weil man schlichtweg nichts ändern kann. Diesen Moment der Akzeptanz zu erreichen, kann Wochen, Monate oder auch Jahre dauern. Jeder ist da einfach anders gestrickt. Gib dir die Zeit, die du brauchst, um Schmerz zu verarbeiten.

 

Hier hab ich ein paar Dinge zusammengetragen, die mir in dieser Zeit geholfen haben, wieder zu meiner Lebensfreude zurück zu finden:

 

1. It’s all about you
Ganz wichtig: Wenn es dir schlecht geht, dann sollte sich alles nur um dich drehen. Du bist keinem Rechenschaft über dein Verhalten schuldig, denn nur du weißt, wie es in dir aussieht und was du brauchst, um deine Seele zu heilen. Auch wenn deine Freunde und Familie es noch so gut meinen, wenn du keine Lust auf Gesellschaft hast, dann kommuniziere dies auch so, denn es ist vollkommen okay. Und wenn du einfach nur Bock drauf hast, tagelang auf der Couch zu hocken und deine Lieblingsserie zu schauen, dann ist das halt so und eben genau das, was du gerade brauchst.

2. Schreib es nieder
Schreiben hat immer etwas sehr befreiendes für mich. Wenn man zum Beispiel auch jemanden verloren hat kann es sehr gut tun, einen Brief an die Person zu schreiben und dort nochmal alles in Worte zu fassen, was du vielleicht noch loswerden wolltest. Bewahre den Brief entweder an einem für dich speziellen Ort auf, oder leg ihn an einer Stelle nieder, die eine besondere Bedeutung für euch hatte. Und ich glaube fest daran, dass die Worte die Seele dieser Person auch erreichen werden.

3. Food for the Soul
Gutes Essen kann wahre Wunder wirken. Seitan-Döner und Apfeltaschen waren mein Soulfood in dieser Zeit. Auch wenn du das Gefühl hast, überhaupt nichts runter zu bekommen, versuche, dich mit deinem Lieblingsessen zu verwöhnen. Oder lass dich verwöhnen, von den lieben Menschen in deinem Umfeld. Jeder, der dir in irgendeiner Weise eine Freude bereiten kann, wird darüber sehr glücklich sein.

4. Routinen schaffen
In dieser Zeit habe ich eine ganz konsequente Yoga-Routine entwickelt. Oft ging ich in der Zeit zweimal täglich auf die Matte, besonders dann, wenn mir wieder alles zu viel wurde. Nur ich und die Matte in einem kleinen Kämmerchen, Tür zu, Rollos runter. Sanfte Musik im Hintergrund. Mal ganz ruhig und entspannt im Yin Yoga Stil, dann wieder voller Zuversicht ein Sonnengruß nach dem anderen und ab in den Krieger, bis die Tränen anfangen zu liefen. Vieles musste rausgelassen werden und Yoga hat mir sehr geholfen, unterdrückte Gefühle freizulassen. Wenn Yoga nicht deins ist, dann könntest du dir zum Beispiel auch zum Ziel setzen, jeden Tag mindestens eine Stunde lang spazieren zu gehen. Frische Luft und Natur wirken oft Wunder.

5. Lass die Sonne wieder ins Herz
Man muss Fröhlichkeit auch wieder bewusst zulassen. Egal was dir passiert ist, es ist okay und sogar deine Pflicht, deine Lebensfreude wiederzufinden. Lass es zu und genieße jeden einzelnen Moment, der dir ein Lächeln auf die Lippen treibt. Mir hat es zum Beispiel super gut getan, eine sehr gute Freundin und ihre kleine Tochter zu besuchen. Diese natürliche Freude und Ungezwungenheit von Kindern ist wirklich Balsam für die Seele.

 

Ich hoffe, dass dir diese Tipps helfen können, wenn du dich gerade in einer schweren Phase befindest. Bleib stark und denk immer dran: Nach Regen folgt immer wieder Sonnenschein.

 

 

Fotocredit: Sina Niemeyer

]]>
3
Christina Waschkies http://www.happymindmagazine.de <![CDATA[Rezept: Spargel-Kurkuma-Koriander-Suppe mit Kokosmilch]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15946 2017-06-25T10:44:27Z 2017-06-25T10:42:30Z Ich bin wieder total im Ayurveda-Fieber! In meiner Schwangerschaft und Stillzeit, in der ich mich ernährungstechnisch sehr stark habe gehen lassen, war Ayurveda plötzlich vom Tisch. Auf dem Tisch war statt dessen fettiges Croissant, Pasta und Kuchen jeglicher Couleur. Schlimm. Ich schäme mich. Naja, nun hat mich die Vernunft wieder und ich ernähre mich seit ein paar Tagen wieder nach Ayurveda. Es tut so gut! Es fühlt sich so sattvig an! Kein geblähter Bauch, kein Aufstoßen oder dieses ekelhaft saure Gefühl im Körper nach zuviel Kohlenhydraten.

Derzeit gibt es bei mir jeden Abend ein kleines Süppchen und das hier ist mein neuester Clou, der meinem kleinen Monkey Dora übrigens auch super geschmeckt hat (siehe Foto)!

 

Spargel-Kurkuma-Koriander-Suppe mit Kokosmilch

Du brauchst:

  • 4 Stangen Spargel
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Ghee bzw. Kokosöl für die Veganer
  • 4 EL Kokosmilch
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 Handvoll Koriander
  • Wer mag, ein Spritzer Limette

Suppe nach Ayurveda

So geht’s:

Ghee oder Kokosöl auf mittlerer Stufe erhitzen. 1 TL Kurkuma darin kurz rösten. Den geschälten und in kleine Stücke geschnittenen Spargel kurz anrösten, dann mit Brühe ablöschen. 10 Minuten köcheln. Von der Platte nehmen, 4 EL Kokosmilch und eine Handvoll Koriander hinzugeben und dann sämig im Vitamix pürieren.

Bon Appetit und falls es dir geschmeckt hat, freue ich mich riesig über einen Kommentar von dir.

Alles Liebe, Christina

]]>
0
Eva Kamm http://www.heil-bewusst-sein.com <![CDATA[Retreat – warum ein Rückzug auf Zeit pure Selbstliebe ist]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15931 2017-06-17T08:54:42Z 2017-06-19T05:00:48Z Die meisten Menschen, mit denen ich so spreche, antworten auf die Frage nach ihrem Befinden sowas wie: „Puh, ja, gut/ganz gut/geht so/naja – ist einfach viel los gerade.“ Dazu machen sie ein mehr oder weniger fröhliches Gesicht, in dem sich gleichzeitig Spuren eines schlechten Gewissens, von Müdigkeit, manchmal Resignation und oft Ratlosigkeit zeigen.

In unser aller Leben scheint mehr oder weniger permanent „viel los“ zu sein

Und zwar so viel, dass es mindestens als Belastung, oft auch als Überlastung empfunden wird. Wir sind von morgens bis abends damit beschäftigt, Anforderungen im Außen zu bedienen: Wir sorgen dafür, dass es unseren Kindern gut geht, schmeißen einen Haushalt, gehen einem oder mehreren Jobs nach, haben mit Behörden, Versicherungen, Wehwehchen und manchmal auch ernsten Erkrankungen zu tun und, ach ja, führen vielleicht sogar noch eine Partnerschaft und pflegen Freundschaften. Wir haben Hobbys, Haustiere, Interessen, Reiseziele und Listen für „ToDos“, „Places to see before I die“ und Bücher, die unbedingt noch gelesen werden wollen. Und wir haben Smartphones und Social-Media-Accounts.

Selbst wenn all diese Feuer, die wir da am Laufen halten, friedlich brennen, kann einem schon mal schwindelig werden bei der Vielschichtigkeit und Komplexität unserer eigentlich doch so kleinen Leben.

Was vielen Menschen in unseren (westlichen) Gesellschaften fehlt sind Pausen

Zeiten, in denen wir uns bewusst zurückziehen um ganz und gar für und mit uns alleine zu sein, in denen wir Telefone und Klingeln ausschalten, Computer herunterfahren, unsere Sinne zur Ruhe kommen lassen.

Wozu stopfen wir unsere Tage bis in die Nacht hinein so mit Aktivitäten voll? Antworten darauf gibt es viele. Vielleicht weil uns beigebracht wurde, dass wir nur dann erfolgreich sind, wenn wir möglichst viel und hart arbeiten. Vielleicht weil wir zu den Menschen gehören, die sich für alles und jeden verantwortlich fühlen und stets bereit sind, noch ein Päckchen, noch eine Aufgabe, noch ein Problem mehr auf ihre Schultern zu laden. Vielleicht weil wir glauben, nur dann wertvoll oder daseinsberechtigt zu sein, wenn wir etwas TUN. Vielleicht haben wir aber auch einfach Angst vor der Stille, vor dem was sich möglicherweise zeigt, wenn wir uns nicht mehr ablenken.

Mein erstes „Retreat“ liegt mittlerweile über 16 Jahre zurück

Nachdem ich mich in einer Internetagentur an den Rande des Burnouts gearbeitet hatte nahm ich mir Ende Dezember 2000 vier Wochen frei und flog nach Indien. Kovalam Beach, ein Monat lang Ashtanga Yoga mit Lino Miele. Weiter hätte ich mich aus meiner Komfortzone kaum heraus trauen können. Das Universum fand aber wohl, dass das noch nicht langte und ließ mein Gepäck verschwinden, so dass ich schließlich am Flughafen von Trivandrum stand mit nichts außer meinem Handgepäck (Kamera, Geld, Kulturtasche, denn die hatte nicht mehr in den Rucksack gepasst, der übrigens nie wieder auftauchte) und meiner Yogamatte. Das sollte nicht die letzte Herausforderung dieser Reise sein.

Im Nachhinein wurde mir klar, dass ich diese Grenzerfahrung brauchte, um in Kontakt mit meiner Intuition zu kommen.

Um die Erfahrung zu machen, dass gut für mich gesorgt ist, egal wo ich bin, und um endlich der Stimme in mir Gehör zu schenken, die sich jahrelang als ein diffuses Unwohlsein, ein Gefühl von Unruhe, nicht-am-richtigen-Ort-, nicht-angekommen-, nicht-richtig-Sein bemerkbar gemacht hatte. Nach zwei Wochen intensiver Yogapraxis, unfassbar öligen ayurvedischen Massagen, wunderschönen Sonnenuntergängen und nicht zuletzt der Konfrontation mit der zum Teil brutalen Realität des indischen Alltags war mir mit einem Mal klar: Werbung, Internet, Agenturleben ist nicht meins und interessiert mich kein bisschen.

Eine tiefgreifende Veränderung stand an

Indien und Yoga, die Reise in eine andere Kultur, in der andere Werte und ein anderer Rhythmus herrschten, der Abstand zu meinem Berliner Leben hatten es mir ermöglicht, zum ersten mal überhaupt bei mir anzukommen. Und fortan meiner inneren Stimme zu folgen: am Tag meiner Rückkehr in die Agentur legte ich meine Kündigung vor.

Diese innere Stimme führte mich 2002 nach Australien, wo ich die zweite Retreat-Erfahrung meines Lebens machte, ein zehntätiges Vipassana Schweigeretreat an der Ostküste in der Nähe von Byron Bay. Mein Mitbewohner, der mich damals mit seiner disziplinierten Meditationspraxis (morgens und abends jeweils eine Stunde) beeindruckte, lud mich ein mitzukommen.

Hätte ich vorher gewusst was auf mich zukommen würde, dann hätte ich wohl gekniffen

Ich hätte es wahrscheinlich vorgezogen, in unserem schönen Shared House in Byron Bay zu bleiben, ganz entspannt Yoga zu praktizieren und das Strand- und Hippie-Leben zu genießen. Stattdessen verbrachte ich die gefühlt längsten zehn Tage meines Lebens in einem Jugendzentrum der anglikanischen Kirche am Rande einer australischen Kleinstadt, unter den heißesten und trockensten Wüstenwinden seit Jahren, täglich 8 Stunden auf einem Meditationskissen und kämpfte mit Rückenschmerzen, Heimweh, Einsamkeit, Müdigkeit, Hitze, Hunger, Ungeduld und meinen inneren Kritikern, die mir von morgens bis abends erzählten, dass ich niemals, unter keinen Umständen auch nur in die Nähe eines meditativen Zustandes kommen würde.

Und obwohl diese 10 Tage zu den herausforderndsten meines Lebens zählen, saß ich ein halbes Jahr später mein nächstes 10-Tage Retreat im Schweigen ab. Diesmal immerhin in einem wunderschönen buddhistischen Meditationszentrum im subtropischen Queensland, inmitten eines großen Gartens, in dem sich auch eine Känguru-Familie Zuhause fühlte.

Eine Zeit, die viele Erkenntnisse brachte

Die erste Übung bestand darin, meine hoffnungsvolle Erwartung, dass es dieses Mal mit der Meditation besser klappen würde, loszulassen. Die zweite darin, mich in Gelassenheit zu üben angesichts der Tatsache, dass Madonna ganze drei Tage lang in Dauerschleife „Like a virgin“ durch meinen Geist tanzte und etliche Folgen einer amerikanischen Sitcom – Seinfeld, um genau zu sein – vor meinem inneren Auge vorbei zogen. Ich fuhr nach Hause mit dem Entschluss, nie wieder einen Fernseher zu besitzen. Mit der Erkenntnis, dass das menschliche Gehirn unendlich kreativ und ein wahres Wunder ist, und dass in meinem jede Menge Datenmüll abgespeichert war. Und mit der Feststellung, dass mir zwei Mahlzeiten am Tag morgens um 8 und mittags um 12 Uhr beim besten Willen nicht reichen, um mich zu konzentrieren.

Seither habe ich zwar keine zehn Tage mehr am Stück, aber viele lange Wochenenden in verschiedenen Gruppen, Seminarhäusern und Retreatzentren verbracht, meditierend, Yoga und Achtsamkeit praktizierend, singend, lachend, weinend, schweigend, zuerst als Teilnehmerin, seit einigen Jahren auch als Assistentin und Co-Leitung. Jedes dieser Retreats hat mich in einen tieferen Kontakt mit mir selbst gebracht. Ich sammelte dort Erkenntnisse, traf wichtige Entscheidungen, löste mich von Glaubenssätzen und Vorstellungen, begegnete meinen Schatten und meinem Licht, spürte tiefe Verbundenheit, tiefen Schmerz, und immer wieder auch tiefe Dankbarkeit und Glückseligkeit.

Die Zeit für und mit uns selbst, die ein Retreat darstellt, ist kostbar

Und – davon bin ich inzwischen überzeugt – unverzichtbar für unsere geistige, seelische und körperliche Gesundheit. Hier können wir den inneren und äußeren Freiraum finden, der uns im Alltag oft abhanden kommt. Hier gewinnen wir den nötigen Abstand, um unser Leben frisch und aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und zu prüfen, was davon noch stimmig ist und was nicht. Hier haben wir die Ruhe, neue Samen zu sähen und heilsame Methoden und Einstellungen zu kultivieren. Hier können wir, gehalten von einer Gruppe, uns schwierigen Fragen und Themen stellen und über uns hinaus wachsen. Hier können wir die Stille finden, die wir brauchen, um das leise Flüstern unseres Herzens zu hören und unserer tiefsten Sehnsucht nachzuspüren. Hier können wir Kraft und Mut schöpfen und uns regenerieren, indem wir in uns selbst zu Hause ankommen.

Lust auf Rückzug bekommen?

Eva gibt vom 8. – 15. Juli ein Body & Mind-Heart & Soul-Retreat im Jolly Château in Frankreich. Eine Woche mit Yoga, Meditation, Achtsamkeit, Schweigen und Chanten in der Nähe vom Atlantik. Weitere Informationen findest Du dazu unter www.heil-bewusst-sein.com

 

 

Fotocredit: Sina Niemeyer

]]>
2
Kathrin Mechkat <![CDATA[New-Mom-Survival-Meditation: Eine Meditation für alle gestressten (Neu-)Mamis]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15910 2017-07-09T17:27:54Z 2017-06-13T05:00:38Z Als ich 2013 zum ersten Mal Mama wurde, hatte ich anfangs mit einer regelrechten Selbstwert-Krise zu kämpfen. Verrückt! Denn schließlich hatte ich gerade den wichtigsten Job meines Lebens angetreten. Für mich fühlte es sich neben allem Glück über den neuen Herzschlag in unserer Familie aber so an: Auf einmal saß ich da, mit von Koliken geplagtem Säugling an der Brust zwischen Stillhütchen, Schnullern, Spucktüchern und Schmutzwäschebergen. Meilenweit entfernt von meinem alten Leben, durch das ich 33 Jahre mehr oder weniger gut sortiert und mit jeder Menge Zeit für mich und meine Bedürfnisse gestiefelt bin. Rums!

Ich war verunsichert, weil dieses fordernde Menschlein, für das ich ab jetzt 24 Stunden am Tag verantwortlich war, leider ohne Gebrauchsanweisung in mein Leben ploppte.

Meditation hätte mir den Yogamama-Allerwertesten gerettet

Ich fühlte mich mutterseelenallein und wurde gleichzeitig mit Ratschlägen bombardiert. Irgendwie schien jeder um mich herum besser zu wissen, was mein kleiner Junge gerade brauchte. Ich hatte das Gefühl, nicht zu genügen. Mir selbst nicht, weil ich auf einmal im Lotter-Look mit postnataler Plauze zu täglichen Neu-Mama-Highlights wie Einkauf, Spaziergang oder Krabbelgruppe aufbrach. Meinem Umfeld nicht, weil eben jeder seinen Senf dazuzugeben hatte (auch Wildfremde) und es in New-Mom-Kreisen eben nicht zum guten Ton gehört, über Schattenseiten des Mamaseins wie Einsamkeit, Frust oder Verunsicherung zu sprechen.

Was mir in diesen ersten Wochen und Monaten den Yogamama-Allerwertesten gerettet hätte, wäre eine Routine gewesen, die für mich heute nach Baby Nummer zwei wie Zähneputzen dazugehört: Meditation, mein Anker und Kompass auf der Abenteuerreise namens Mamasein, mein täglicher Rückzug in mein mir innewohnendes Universum.

Mittlerweile bin ich eine krisenerprobte und erfahrenere Mutter

Und obendrein auch noch Lehrerin für Prä- und Postnatalyoga (danke für diese tolle Inspiration, lieber Buddha Boy!). Für meine Schülerinnen habe ich vor ein paar Wochen eine New-Mom-Survival-Meditation mit vielen Affirmationen aufgeschrieben. Ich hoffe, dass sie hilfreich ist und widme sie prophylaktisch allen Müttern da draußen, die so wie ich einst mit zerzaustem Haar, Milchstau und Tränen in den Augen jeden Tag ihr bestes geben.

Ihr seid perfekt und findet die Antworten auf all eure Fragen in euch – nicht bei Google und bei keiner Schwiegermutter, Pekip-Leiterin oder Entwicklungspsychologin dieser Welt.

Meditation ist die beste Mama-Medizin

Ich finde: Meditation ist die beste Mama-Medizin und bin der Überzeugung, dass es unserer Gesellschaft besser gehen würden, wenn jede werdende Mama mit dem Mutterpass einen Gutschein für einen Kurs in die Hand gedrückt bekommen würde. Oder noch besser: Meditation schon in der Schule gelehrt würde, aber das ist ein anderes Thema …

Hier kommt also meine New-Mom-Survival-Meditation. Wenn die Affirmationen dir gefallen: Nimm sie am besten mit deiner Stimme auf, zum Beispiel mit einem Smartphone, Diktiergerät etc. und hör dir die Meditation jeden Tag in einer kurzen Atempause an. Vielleicht ja früh morgens vorm Aufstehen, tagsüber während Babys Nickerchen oder abends vorm Schlafengehen. Du wirst sehen – Meditation bewegt und ist eines der wertvollsten Geschenke, das du dir – und später auch deinem Kind (Stichwort: Vorbild) – machen kannst.

 

Ein Mudra für unerschütterliche Zuversicht

Achtung, jetzt geht es zur Sache:

Komm in einen aufrechten Sitz. Bring deine Hände in das Vajrapradama-Mudra (sprich: Watschra Pradama Mudra). Führe sie dafür mit verschränkten Fingern zur Brust, die Daumen sind nach oben gespreizt. Spüre Deinen Atem unter den Händen. Diese Handgeste steht im Yoga für unerschütterliche Zuversicht und erinnert an die eigene Kraft. Genau das kannst du während der herausfordernden Anfangszeit mit Baby gebrauchen.

Verbinde dich weiter mit deinem Atem, schließe die Augen, schenk dir ein Lächeln und nimm an.

Denke beim Einatmen: lass und beim Ausatmen: los.

Lass gedanklich alle Vorstellungen von dem, wie dein Leben als Mama auszusehen hat los.

Folgende Affirmationen helfen dir dabei, in deinem Leben als Neu-Mama anzukommen und deinen neuen Alltag zu umarmen:

Ich vertraue meiner Intuition.

Ich bin freundlich zu mir.

Ich bin genug.

Ich bin ganz bei mir.

Ich bin entspannt.

Ich ruhe in mir.

Ich habe feste Wurzeln.

Ich nehme mir Zeit für mich.

Ich sorge für mich.

Ich bin gelassen.

Ich bin in Frieden mit mir und meiner Umwelt.

Ich glaube an mich und meine Träume.

Ich nehme alle Facetten meiner Gefühle an.

Ich trage alles Wissen der Mütter der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in mir.

Ich bin mir selbst eine gute Mutter.

 

Führe nun Deine Handflächen vorm Herzen zusammen. Lass Dein Kinn sinken. Verneige dich vor dir selbst und bedanke dich bei dir für deine kleine Auszeit in Stille. Lass Momente der Ruhe zu deiner persönlichen Kraftquelle werden und erfreue dich an deinen neu entdeckten Superkräften!

 

Mamasté – Die Mama in mir grüßt die Mama in Dir,

Kathrin

]]>
3
Johanna Langner http://www.livesimplicity.de/ <![CDATA[Rezept: Rote-Beete-Cashew-Risotto (vegan)]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15862 2017-06-03T06:08:53Z 2017-06-08T05:00:50Z Ich versuche meine Gerichte immer ausgewogen und vielseitig zu gestalten und letzte Woche fiel mir auf, dass ich bestimmt ein Jahr nicht mehr mit Reis gekocht habe. Dafür gibt es keinen speziellen Grund – das einfache Korn ist neben all den anderen spannenden Zutaten wie Quinoa, Buchweizen und Co. einfach völlig aus dem Fokus gerutscht. Höchste Zeit, diesem Getreide ein wunderbar schmackhaftes Rezept zu widmen.

Was bei veganen Gerichten oft zu kurz kommt ist die Konsitenz. Ich finde aber, vegane Gerichte müssen nicht trocken und bröselig sein.
Teste dieses Rote Beete Risotto und überzeuge dich selbst! 

 

Was du brauchst:
(für 2 große Portionen)

  • 1 Becher Risottoreis
  • 500 g Rote Beete (roh oder gekocht)
  • 1 Dose Kokosmilch
  • ½ Tasse Cashewkerne
  • 2 Stangen Lauch
  • 2 Knoblauchzehen
  • Kokosfett
  • Salz, Pfeffer
  • Zum Garnieren: Sprossen, Dill, Cashewkerne

 

Und so geht’s:

  1. Wasche und schneide den Lauch in feine Ringe.
  2. Brate Reis, Lauch und Cashewkerne in 2 EL Kokosöl in einem großen Topf oder Wok golden an.
  3. Gib die Kokosmilch hinzu und fülle die Dose nochmal mit Wasser auf.
  4. Hacke den Knoblauch und gib ihn zum köchelnden Risotto hinzu.
  5. Rühre ab und zu im Topf und füge je nach Geschmack Wasser hinzu, um die perfekte Konsistenz zu erreichen.
  6. Schäle und reibe die Rote Beete und gib sie hinzu. Halte jedoch 4 EL geriebene Rote Beete zum Dekorieren zurück.
  7. Rühre das Risotto gut um und lasse es für weitere 20 Minuten köcheln. Bei Bedarf mit Wasser anfüllen.
  8. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  9. Verteile Portionen in deine Lieblingsschüsseln, dekoriere mit Rote Beete, Sprossen, Dill und Cashews.

 

Lass es dir schmecken!

]]>
3
Karen Naumann http://www.yogilation.com <![CDATA[5 Gründe, warum es an der Zeit ist zu handeln]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15775 2017-06-03T02:50:15Z 2017-06-05T06:00:15Z Kennst du das Gefühl, wenn man sich selbst und die derzeitige Situation satt hat? Das Gefühl des Stillstands und Nichtweiterkommens?
Dies ist etwas, was ich vor ein paar Monaten oft gefühlt habe. Es gibt so viele Dinge, die ich mir vorgenommen hatte wenn, zum Beispiel, mein Alltag weniger stressig wird, der Frühling da ist, oder ich Urlaub habe.

 

Und wie viele dieser Dinge habe ich tatsächlich getan?

Um ehrlich zu sein … nicht so viele. Ich nahm mir vor, mein Auto in die Waschstraße zu fahren, sobald der Winter vorbei war. Der Sommer ist nun fast da und ich fuhr immer noch an der Autowaschanlage vorbei. Dies änderte ich dann vor ein paar Tagen, als ich mich spontan entschloss abzubiegen, um es „einfach zu tun“.

Das gleiche Muster wiederholte sich, als es um eine Zahnreinigung ging oder einfach mal darum, mein Fahrrad zu schnappen und los zu radeln…die Liste geht noch weiter. Ich hatte es vor kurzem so satt, dass ich dann einfach meine Zahnreinigung machen ließ und mein Fahrrad schnappte um eine Stunde herumzufahren.

 

Und weißt du was? Es fühlte sich gut an!

 

Hier sind fünf Gründe, warum es genau JETZT an der Zeit ist, die Dinge zu tun, die wir schon immer machen wollten:

 

1. Es wird nie einen „richtigen“ Zeitpunkt geben
Interessanterweise denken die meisten von uns, noch so viel Zeit zu haben. Wir verschieben alles auf morgen: wieder mehr Sport zu treiben, das Buch zu lesen, welches wir schon lange lesen wollten oder die Freundin anzurufen, der wir es schon so lange versprochen hatten.

„Das Problem ist, du denkst, du hast Zeit.“

besagt eine buddhistische Weisheit.

Das Leben ist zu kurz! Wenn wir die Dinge, die wir schon immer tun wollten nicht jetzt tun, wann dann? Es wird nie einen richtigen Zeitpunkt geben, keinen perfekten Augenblick, keinen idealen Umstand.

Inspiration und Motivation kommen meist während der Arbeit, im sogenannten „Flow“, also lass uns doch beim nächsten Mal, wenn wir wieder mal zögern, einfach „Ja!“ zu uns selbst und zum Leben sagen und starten. Immer in kleinen Schritten – nimm öfter die Treppe statt den Fahrstuhl, schnapp dir das Buch und lies das erste Kapitel, oder nimm den Telefonhörer in die Hand und ruf deine Freundin einfach an, denn es wird nie eine bessere Zeit geben als genau JETZT.

2 . Wenn wir es nicht versuchen , werden wir es nie wissen
Hast du dich jemals gefragt, was eigentlich der Zweck deines „Nicht Tuns“ von dem ist, was du dir schon so lange vorgenommen hast? Ich frage mich das selbst ziemlich oft: Warum sage ich öfter zu mir und anderen, dass ich etwas machen werde, sobald äußere Umstände anders oder gar „perfekt“ sind? Warum bin ich so gut darin, Argumente zu finden, die gegen mein Handeln sprechen? Nach „brutaler“ Selbstreflexion kam mir dann die sehr unangenehme Einsicht: Ich hatte Angst.

Ich hatte Angst, dass mich andere kritisieren, es nicht „perfekt“ sein und man „anders“ über mich denken könnte. Dann stellte ich mir noch eine andere Frage: na und?? Was ist das Schlimmste, was passieren könnte?

Ich glaube wir tendieren stark dazu, uns selbst viel zu ernst zu nehmen. Hinzu kommt dann noch, dass wir utopisch hohe Ansprüche an uns haben, die die Bühne frei für Enttäuschungen machen. Warum sehen wir denn unsere Herausforderungen zur Abwechslung mal in einem spielerischen Licht und auf unterhaltsame Art und Weise statt gleich als eine Aufforderung zur Höchstleistung?

3. Es schafft Erinnerungen und macht uns glücklich
Kannst du dich an das letzte Mal erinnern,  als du deine Angst überwunden und einfach das getan hast, was du schon immer tun wolltest? Kannst du dich an den Moment erinnern, wo du all deinen Mut zusammen genommen hast und endlich einmal Karaoke gesungen hast oder zu dem Fitnesskurs gegangen bist, den du schon immer ausprobieren wolltest?

Wie hast du dich danach gefühlt? Wie toll war das Gefühl  zu erkennen, dass du gerade deine Komfortzone verlassen hast? Genau dieses Gefühl des Besiegens des sogenannten inneren Schweinehundes, gibt uns einen enormen Endorphin-Schub, der uns glücklich macht und uns mit Energie versorgt. Außerdem schafft es meist tolle Erinnerungen, von denen wir ein Leben lang zehren können.  Warum also nicht diese neu gewonnene Energie nutzen um damit zu beginnen, an unserer „Bucket List“ (unsere ganz persönliche Liste von Lebensträumen) weiter zu arbeiten?

4. Zweifel sind sinnlos und existieren nur in unseren Köpfen
Glaub mir, Herr oder Frau Selbstzweifel sind kein guter Freund oder Berater. Ich stelle mir ‚Zweifel‘ als eine kleine gemeine Stimme mit sehr niedrigem Selbstwertgefühl vor, die nicht zulässt, dass andere gelobt werden oder über sich hinaus wachsen.
Wie Shakespeare es einmal so passend formulierte:

“Unsere Zweifel sind Verräter und häufig die Ursache für den Verlust von Dingen, die wir gewinnen könnten, scheuten wir nicht den Versuch.”

Wie wahr! Anstatt uns also von Herausforderungen und Neuanfängen fern zu halten, sollten wir lieber sagen: Jetzt erst recht! Und wenn etwas schief geht, dann stehen wir wieder auf und probieren es erneut. Es ist auf jeden Fall nicht das Ende der Welt.

5 . Es ist dein Leben
Ist es nicht traurig, dass wir oft erst die Vergänglichkeit unseres eigenen Lebens erkennen, wenn wir dazu gezwungen sind uns mit dem Tod auseinander zu setzen? Nichts ist für immer, auch nicht das Leben.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wir entscheiden uns oftmals gegen das Verlassen des sicheren Hafens, dagegen, neue Dinge auszuprobieren und eine große Veränderung vorzunehmen, weil wir damit beschäftigt sind, es allen anderen recht machen zu wollen. Die Gedanken darüber, was andere Leute denken könnten, hindern uns viel zu oft daran, genau das zu tun, was sich für uns selbst als richtig anfühlt.

Klar, es wird immer Leute geben, die dich und deine Ansichten kritisieren und in Frage stellen werden. In der Vergangenheit habe ich jedoch eher die Erfahrung gemacht, dass diese „anderen Leute“ von meinem Mut zu handeln und meinem Herzen zu folgen, am Ende beeindruckt und inspiriert waren.

 

Es gibt eine interessante Karikatur mit einem Grabstein mit den eingravierten Worten: „Jeder mochte sein Leben, nur er selbst nicht.“ Und das ist ja wohl sicherlich nicht erstrebenswert, oder?

Die Wahrheit ist, dass unsere Zeit begrenzt ist und es nie einen besseren Zeitpunkt geben wird als jetzt. Also los geht‘s! Worauf wartest du noch? Es ist dein Leben, genieße es!

]]>
2
Christina Waschkies http://www.happymindmagazine.de <![CDATA[So kommt im ersten Babyjahr keine Langeweile auf]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15558 2017-06-12T10:23:29Z 2017-06-01T09:53:50Z Letztens schrieb ich mir mit einer Yogalehrerin ein paar Emails hin und her. Inklusive Foto von Dora im Anhang, ist klar. Bekommt jeder. Ob er fragt, oder nicht. Sie gratulierte mir ganz herzlich und schrieb, dass sie sich auch noch sehr gut an diese Zeit erinnern könne. Erstes Babyjahr und so. Es sei etwas langweilig gewesen, aber die gute Art von Langeweile.

Da war er! Der unausgesprochene Satz.

Trotzdem glaube ich, dass es vielen Mamas so geht: Von einem vollgepackten Berufsleben in die Baby Bubble. Du schwankst zwischen Überforderung und Unterforderung. Erlebst manchmal vielleicht, als Erst-Mama, Gefühle von Isolation. Vor allem wenn du, wie ich, mit deinem Mann in eine neue Stadt gezogen bist, ein paar Monate nach der Geburt. Nicht in deiner gewohnten Umgebung bist und Oma und Opa um die Ecke hast.

Und wenn du, wie ich, nur Teilzeit-Elternzeit hast und nebenbei dein geliebtes Business aufrecht erhalten möchtest, dann wird es manchmal brenzlig. Du hast sau-viel zu tun und sau-wenig Zeit. Gleichzeitig möchtest du dich dem entschleunigten Zustand deines Kindes anpassen und mit ihm total im Jetzt leben. Große Diskrepanz. Und an manchen Tagen ist der Monkey Mind eben im Langeweile-Modus. Oder Unterforderungs-Modus. Oder Isolations-ich-tu-mir-leid-Modus. Nenn es, wie du magst.

Darf man das laut sagen? 

Ok, Klartext: Mir fällt an manchen, seltenen Tagen die Decke auf den Kopf. Manchmal, nicht immer. Es gibt unzählige Tage, da gibt es nichts Schöneres sich als super entschleunigt durch den Tag zu kuscheln. Mein Kind ist wundervoll, ich liebe es inbrünstig und könnte es den ganzen Tag anglotzen. Aber du bist mit voll gezogener Handbremse aus deinem Hamsterrad genommen und da kann der Affe im Kopf manchmal richtig Terz machen. Wenn du keine Ahnung hast, wie so ein Tag mit Baby/Kleinkind aussieht, dann lies mal diesen Text hier: Was ich den ganzen Tag mache, wenn ich mit meinem Baby zu Hause bin

Eins ist sicher: So wenig Kontakt zur Außenwelt wie im ersten Babyjahr hat man normalerweise nicht. Ausnahmesituation. Manchmal zähle ich die Minuten rückwärts bis ich endlich den Schlüssel in der Tür höre. Ahhh! Endlich ein Erwachsener! Mein Mann ist da! Hurraaah!

Und ich denke, dass es mir in meiner Heimatstadt Hamburg genau so gehen würde, wie hier in Hannover, nur im totalen Umkehrschluss. Was auch nicht gut wäre. In Hamburg war ich manchmal total überfordert davon, wie viele Menschen mich zum Lunch und Kaffee treffen wollten, obwohl ich erst mal schauen wollte, dass ich mit meiner kleinen Dora gut klar komme. Das Phänomen nennt man Freizeitstress.

Hier ist es das Gegenteil. Manchmal ist mein Highlight des Tages den Rossmann zu stürmen oder das Elsternest in der Pappel gegenüber von unserem Balkon genau zu studieren. Versteht mich jetzt bitte nicht falsch. Ich sage es noch mal: Mein Kind ist ganz wunderbar und unterhaltsam und wirklich humorvoll und auch schon sehr sehr lustig und ich bin fasziniert von ihr und allem was sie macht.

Aber alle 10 Tage passiert es mal, dass ich sterbensgelangweilt bin. Und das veranstaltet mein eigener Geist mit mir, und nicht die äußere Situation.

 

Was dann hilft?

  • Rausgehen. Am besten in die Weite. Wenn das nicht geht, tut es auch ein Trip zum Rewe oder Budni oder Rossmann. Oder ab auf den Spielplatz, mit anderen Muttis zusammen weiter langweilen. Hauptsache raus aus der Situation.
  • Such dir eine Mama-Baby-Yoga-Gruppe, so wie ich die mit Ayse von Soulfulyoga hier in Hannover. Ich hab ganz wundervolle Mamas und Babys dort kennengelernt.
  • Werde Tourist in deiner eigenen Stadt. Ich war letztens mit meiner kleinen Maus im Sprengel Museum hier in Hannover und wir hatten echt eine gute Zeit. Dora fand vor allem die Nanas von Niki de Saint Phalle super. Wahrscheinlich wegen der großen Brüste, sowas mögen Babys ja.

  • Sich klarmachen, dass auch Langeweile ein legitimer Zustand ist. Vielleicht sogar ein ganz spiritueller? Vielleicht ist Langeweile die Ruhe im Kopf, die wir uns immer wünschen? Und nur unser Affe kann es einfach nicht ertragen, dass nichts passiert? Hm. Something to think about.
  • Podcast hören. Entweder den „Happy, Holy & Confident“ Podcast von Laura Malina Seiler. Dora LIEBT Lauras Stimme und hört super gerne zu, und ich selbstverständlich auch. Oder von den „In Good Health“ Podcast von Dr. Janna Scharfenberg oder „Das pure Leben“ von Andrea Morgenstern oder „Celebrating Yin“ von Kristin Woltmann oder den veganen „Friede, Freude, Süßkartoffel“ Podcast von Claudia Renner. Puff! Da hast du was zu tun!
  • Wenn du in einer Kleinstadt mit randvollen Babygruppen wohnst, werde selber aktiv. Ich war mir irgendwann für nichts mehr zu fein und habe eine Anzeige auf eBay Kleinanzeigen geschaltet. Jetzt hab ich eine neue Mama Freundin, mit der ich auf Spielplätzen abhängen kann. Cool, was?
  • Buch dir ein Mama-Baby-Yoga-Retreat, die liebe Kathrin von Momazing ist dafür Spezialistin. Im Moment bietet sie gerade keins an, aber schau einfach immer mal wieder bei ihr vorbei.
  • Das Baby irgendwie zum Schlafen bringen (Trage funktioniert doch irgendwie immer oder?) und dann was Famoses für dich machen. Neiiiin, kein hundertster Rundgang durch die fröhliche Instagram Welt. Meditation oder sowas. Ich empfehle dir eine Geh-Meditation wie diese hier von meiner lieben Freundin Saskia:

My mantra of the day: I am enough! I am not here to be SOMEONE. I am here just to BE. I want to let go wrong expectations about myself, I want to be kind to myself and I want to forgive myself – I want to be authentic. By the way: If you want to change your mind, try to meditate every day – wherever you are! You can integrate a meditation when you are walking for example. Say SA TA NA MA and press every tip of your finger with every syllable: SA – thumb and index finger together, TA – thumb and middle finger together and so on. Your arms swing while you are walking – right leg forward, left arm forward. Example for your breath: inhale for one round of SA TA NA MA and exhale for the next. Your breath should be relaxed and smooth. This meditation could bring mental balance to your psyche. Enjoy it! #yoga #yogini #hamburg #yogalove #spirituality #meditation #yogaeverywhere #yogaeveryday #yogaeverydamnday #yogibhajan #nature #breath #inhale #exhale #kirtankrya #satanama #yogahamburg #teachertraining

A post shared by Glow Yoga Hamburg (@glow_yoga_hamburg) on

Was machst du, wenn dir die Decke auf den Kopf fällt? Irgendwelche Tricks, die ich kennen sollte? Wenn ja, teile sie doch in den Kommentaren mit mir.

]]>
2
Jasmin Schüller <![CDATA[Straff in den Sommer: Wie du dein Bindegewebe stärken kannst]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15493 2017-05-25T09:20:13Z 2017-05-29T06:00:29Z Es wird langsam wärmer! Zeit dafür, die warmen Klamotten für die nächsten Monate verschwinden zu lassen (das gehört sich so für Optimisten) und die Sommeroutfits wieder auszukramen. Ich liebe meine Sommerkleider und genieße jeden einzelnen Sonnenstrahl der sich Mühe gibt, meiner nordeuropäischen Haut ein bisschen Farbe zu verleihen.

Doch auffällig bei meiner Garderobe: mindestens Knielänge

Besonders gelungen finde ich meine Beine nämlich nicht. An die fast durchsichtige Haut habe ich mich mittlerweile gewöhnt und dass sie trotz viel Yoga nicht besonders muskulös sind, na gut. Aber an was ich mich einfach nicht gewöhnen kann, sind die Dellen hier und dort. Ich bin zwar eh kein großer Fan von Hotpants, aber von Orangenhaut halt eben auch nicht. Das stört die Dellen an meinen Oberschenkeln und am Po natürlich reichlich wenig, denn seit Jahren haben sie es sich dort schön gemütlich gemacht.

Obwohl ich doch fast alle Anti-Bindegewebsschwäche-Regeln gehörig befolge: viel Wasser trinken, nicht rauchen, keinen oder wenig Alkohol, viel Bewegung, keine zu enge Kleidung tragen, gesund und frisch ernähren, Zucker weitestgehend vermeiden… Da könnte man ja meinen, dass es meine Haut mir dankt. Aber leider: Nö! Wenn jetzt schon die ersten Aufschreien von wegen Selbstliebe und Akzeptanz: Ja, das tue ich im Groben und Ganzen ja auch. Aber mal ganz ehrlich, wären wir nicht alle NOCH zufriedener mit aalglatter Haut an Schenkeln und am Allerwertesten?

Aufgeben und akzeptieren? Fehlanzeige! Ich schalte auf Kampfmodus

In meinem Umfeld gibt es zu dem Thema zwei große Lager: die einen, die eine Lotion nach der anderen in die Oberschenkel reiben und immer noch hoffen und dann diejenigen, die es als „schlechte Gene“ abgetan und resigniert haben. Ich gehörte bisher eher der zweiten Gruppe, wobei ich immer wieder interessiert nach möglichen „Lösungen“ gesucht habe. An Tipps mangelt es in den unendlichen Weiten des WWW ja nicht. Am überzeugendsten fand ich als Yogalehrerin selbstverständlich die Variation Yoga, in diesem Falle: Yin Yoga. Und Christina hat mir dann noch geraten, es doch mal mit den Schüßler Salzen Nr. 1 und 11 zu versuchen. Das hörte sich nach einem Plan an! Es folgte ein mehrwöchiger Selbstversuch und als kleiner Teaser: ja, es gab „Erfolge“.

Yin Yoga ist mein absoluter Favorit – I love it!

Vor ein paar Jahren bin ich mal ganz zufällig in eine Yin Yoga Klasse geraten, hab ganz unvoreingenommen mitgemacht und es für gut befunden. Und seitdem hab ich immer wieder bewusst nach Yin Yoga Klassen Ausschau gehalten, selbst drüber gelesen und es hin und wieder alleine Zuhause praktiziert. Für den Selbstversuch ging es natürlich nur mit einer regelmäßigen Praxis und so hab ich Anfang des Jahres tatsächlich (fast) jeden Tag mindestens 20 Minuten Yin Yoga praktiziert (oft sogar noch etwas länger). Ich finde den Morgen dafür die absolut beste Zeit. Noch relativ still um einen rum, der Monkey Mind scheint auch noch im Halbschlaf zu sein und man kann den Tag so relativ entspannt beginnen.

Beim Yin Yoga werden die Asanas sehr viel länger gehalten, als beim „klassischen“ Yoga. Dabei entspannen sich die Muskeln mit der Zeit immer mehr und das tieferliegende Bindegewebe, die Faszien, werden gestärkt. Wenn du mit Yin Yoga bisher noch nicht so viel am Hut hattest, dann schau doch mal in diesem Artikel nach, was genau sich dahinter verbirgt. Und ein paar einfache Übungen für Zuhause haben wir hier oder auch hier zusammengestellt.

Was genau sind Schüßler Salze?

Den Begriff Schüßler Salze hatte ich bis dato zwar schon ein paarmal gehört, aber mich nie wirklich gefragt, was sich dahinter verbirgt. Bis mir dann Christina den Tipp gegeben hat, als ich ihr mein Leid über meine Beine geklagt hatte. Und schwupps gingen bei mir die Signallampen an. Vielleicht doch ein Thema, dem man etwas mehr Aufmerksamkeit widmen könnte? Hab mich dann also mal ein wenig informiert.

Schüßler Salze sind Präparate aus der Alternativmedizin, die verschiedene Mineralsalze enthalten. Diese Mineralsalze sind für den menschlichen Körper lebensnotwendig, da sie für die Aufrechterhaltung der Lebensvorgänge mitverantwortlich sind. Sie sind beispielsweise für den Aufbau von Zellstrukturen und für die Informationsübertragung von Zelle zu Zelle unentbehrlich und werden für die Steuerung vieler biochemischer Vorgänge gebraucht. Wenn der Mineralstoffhaushalt außer Balance geraten ist, kann dies zu verschiedenen Störungen führen, unter anderem halt auch zu schwachem Bindegewebe.

Die Schüßler Salze bekommst du in fast jeder Apotheke, sie sind frei verkäuflich. Oft werden die Salze in Tablettenform verkauft. Hier Vorsicht, falls du dich vegan ernährst, da diese meist Laktose enthalten. Es gibt die Salze aber auch als Globuli in veganer Form. Falls sie in der Apotheke nicht erhältlich sind, dann auf jeden Fall über das Internet, z. B. in dieser Online-Apotheke. Genauere Infos über die verschiedenen Salze mit Dosierungsempfehlung findest du auf dieser Seite.

Und was hat das Ganze am Ende gebracht?

Überraschung: Ich habe inzwischen aalglatte Haut und stolziere nun selbstbewusst mit Ultra-Hotpants durch die Fußgängerzonen. Nee, tue ich natürlich nicht. Und wenn du so ein Ergebnis erwartet, dann wirst du am Ende sicherlich auch etwas enttäuscht sein. Was ich dir aber verraten kann ist, dass sich die Festigkeit meiner Haut tatsächlich gebessert hat und ich persönlich finde, dass die Dellen sich zumindest etwas verringert haben. Und das fühlt sich gut an weil ich das Gefühl habe, dass sich das „Experiment“ gelohnt hat. Die Salze entfalten die Wirkung erst nach einem längerem Einnahmezeitraum und ich bin optimistisch, dass sich das Ergebnis vielleicht sogar noch ein bisschen verbessern wird.

Außerdem hab ich wieder gemerkt, wie toll eine regelmäßige Yogapraxis am Morgen ist und weiß jetzt, dass ich genau da wieder hin und auch bleiben möchte. Sich ein Ziel setzen und dies dann auch konsequent durchziehen stärkt vielleicht nur bedingt das Bindegewebe, aber zumindest hat es enorm mein Durchhaltevermögen gestärkt. Und ich finde das Thema Schüßler Salze total interessant und werde mich auch damit noch intensiver beschäftigen. Hat sich also alles in allem gelohnt, der kleine Selbstversuch.


Disclaimer: Dies ist nicht als medizinischer Ratschlag zu verstehen. Ich habe keine Ausbildung als Medizinerin oder Heilkundlerin und berichte hier lediglich von meinen persönlichen Erfahrungen. Bei Beschwerden suche bitte immer zuerst einen Arzt auf.

Fotocredit: Sina Niemeyer

 

]]>
2
Iris Lange-Fricke http://www.irislange.com <![CDATA[Rezept: Linsen-Erbsenbällchen auf Quinoa-Bohnen-Salat (vegan)]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15763 2017-05-30T09:39:59Z 2017-05-25T05:00:26Z Frühling, Sonne und Lust auf Salat – ich habe so richtig Appetit auf etwas Gesundes, gerade nach dem Winter. Mein Körper schreit nach mehr Vitalstoffen, Energie und Leichtigkeit. Geht’s dir ähnlich?

Aber einfach nur an Salatblättern knabbern ist für mich nichts. Ich möchte satt werden, meine Frühlingsmüdigkeit abstreifen und etwas für meine Figur tun. Dafür packe ich jede Menge eiweiß- und kohlenhydratreiche Zutaten wie Linsen, Erbsen, Bohnen und Quinoa in die Schüssel. Rausgekommen sind Linsen-Erbsenbällchen mit Quinoa-Bohnen-Salat: Diese Kombination ist lecker und pusht meinen Stoffwechsel. Gerade nach einer Yogaeinheit brauchen meine Muskeln ordentlich Nahrung. Der Mix gibt mir Power und regeneriert meinen Körper.

Mit Eiweiß bleibst du länger satt

Das Tolle ist: Eiweiß ist ein echter Sattmacher und eine effektive Lösung gegen hartnäckige Pölsterchen. Wer abnehmen will, sollte daher nicht beim Eiweiß sparen und schon gar nicht hungern. Mit einer eiweißreichen Mahlzeit bleibst du länger satt, ohne mehr zu essen. Der Blutzucker stabilisiert sich und du bekommst nicht so schnell wieder Hunger. Ist der Insulinspiegel in Balance, kann wiederum die Fettverbrennung begünstigt werden. Wissenschaftler fanden heraus, dass Eiweiß einen höheren und längeren Sättigungswert hat, als Kohlenhydrate und Fette. Unser Magen ist mit der Verdauung der eiweißreichen Lebensmittel viel länger beschäftigt. So sendet der gefüllte Bauch jede Menge Sättigungssignale zum Gehirn. Das macht nachhaltig satt und leistungsfähiger.

Eiweiß pusht deinen Stoffwechsel

Ich gönne mir regelmäßig etwas Eiweißreiches. Zum Frühstück, Mittag und Abendessen ist bei mir immer etwas dabei. Das hat Gründe: Der Nährstoff wird vom Körper anders verarbeitet. Er benötigt mehr Energie, um die Eiweißbausteine zu verstoffwechseln. Mit mehr Proteinpower kommt dein Stoffwechsel richtig auf Touren und du hast mehr Energie. Zudem wird die Fettverbrennung angekurbelt und die Figur gestrafft. Eiweiß findest Du in vielen pflanzlichen Produkten wie in Hülsenfrüchten, Tofu und Sojaprodukten, Pilzen, Vollkorngetreide und Kartoffeln. Isst Du vegetarisch, kannst du die Proteine auch über Milchprodukte und Eier aufnehmen.

 

Erbsenbällchen mit Quinoa-Bohnen-Salat (vegan)

Zutaten für 2 Portionen:

  • 100 g Quinoa
  • 60 g rote Linsen
  • 200 g Erbsen, (frisch gepallt oder tiefgekühlt)
  • 1 Frühlingswiebel
  • 3 – 4 EL Haferflocken
  • 3 – 4 EL Linsenmehl
  • Meersalz, Pfeffer frisch gemahlen, Kräuter de Provence, Cayennepfeffer
  • 2 Karotten
  • 4 getrocknete Aprikosen
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Mohnsamen
  • 50 g kernlose rote Weintrauben
  • 100 g Kidneybohnen, gegart und abgetropft
  • 1 TL Sojasauce
  • 1 Prise Kreuzkümmel
  • 1 EL gehackte Minze
  • 100 g Soja-Sauerrahm

 

Zubereitung:

  1. Quinoa mit der 2,5fachen Menge Wasser ca. 15 – 18 Minuten weich garen und anschließend abkühlen lassen.
  2. Linsen ca. 15 Minuten in der doppelten Menge Wasser weich garen. Erbsen in etwas Wasser 5 Minuten garen. Beides abgießen und abkühlen lassen.
  3. Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden. 100 g Erbsen mit Linsen, Frühlingszwiebel, Flocken und Linsenmehl gut vermengen. Masse mit Salz, Pfeffer, getrockneten Kräutern sowie Cayennepfeffer würzen und 8–10 kleine Bällchen formen.
  4. Für den Salat die Karotten schälen und grob raspeln. Quinoa, Karotten und restliche Erbsen miteinander vermengen.
  5. Aprikosen in feine Würfel schneiden. 3 EL Olivenöl mit Zitronensaft verquirlen, mit den Aprikosen und Mohnsamen vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Salatzutaten mit dem Dressing vermengen.
  6. Weintrauben waschen und halbieren. Bohnen mit den Weintrauben, Sojasauce und Kreuzkümmel vermischen.
  7. Restliches Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bällchen darin von allen Seiten ca. 10 Minuten anbraten.
  8. Sojasauerrahm mit 2 EL Wasser und Minze, Salz und Pfeffer verquirlen. Bällchen mit dem Salat, Bohnen und Dip servieren :-)

 

Schau doch auch mal auf Iris Seite vorbei: www.uloopmagazin.de

]]>
0