Der Blog für Yoga, Ayurveda, Ernährung, Wellness & Lifestyle Happy Mind Magazine 2017-09-21T07:04:03Z http://www.happymindmagazine.de/feed/atom/ WordPress Redaktion <![CDATA[4 Do’s und Don’ts für Spa, Hamam & Therme]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=16622 2017-09-21T07:04:03Z 2017-09-18T09:09:44Z Es ist soweit: Draußen wird es kühler und nasser. Herbst könnte eigentlich so schön sein, aber oft halt etwas zu feucht in unseren Breitengraden. Auf der Couch mit einem guten Buch und einem Tee gemütlich machen, das ist optimal für solche Tage. Aber manchmal muss man ja auch einfach aus der Bude kommen und dann stellt sich die Frage:

Wohin bei dem Schmuddelwetter?

Mein Geheimtipp: Ab in die Therme! Da stehe ich total drauf, weil es so mega entspannend ist und ich mich danach immer wie neugeboren fühle. Stundenlang kann ich mich im wunderbar warmen Wasser treiben lassen, vor mich hin philosophieren oder auch mal den Kopf komplett abschalten. Wenn du auf der Suche nach einer kurzen Auszeit bist, dann möchte ich dir die Thermenwelt im Gasteinertal im Salzburger Land empfehlen. Hier kannst du wundervoll die Seele baumeln und dich verwöhnen lassen. Und es gibt auch ein paar Dinge, die man tunlichst vermeiden sollte in Spa, Hamam und Therme.

Hier kommen die 4 Do’s and Don’ts, die du beachten solltest:

#DO: Zeit ist Gold!

Regel Nummer 1 besagt: Entschleunigung! Plan den Besuch so, dass du genügend Zeit hast auch, wirklich zu entspannen. Mal kurz zwischendurch in die Therme funktioniert irgendwie nicht, auch wenn es schön wäre. Es ist viel effektiver, wenn du dir wirklich einen kompletten Tag dafür frei hältst. In der Therme gibt es viele verschiedene Becken, die du alle ausgiebig genießen solltest. Von einem ins andere hüpfen nur damit sich der Eintrittspreis gelohnt hat, das bringt es halt nicht. Probiere lieber andere Termine so zu legen, dass dir wirklich mal ein Tag nur für dich und die Entspannung bleibt. Nimm dir noch ein gutes Buch mit, das du schon so lange lesen wolltest, oder lade dir ein Hörbuch auf dein Handy/Tablet. Und wenn du es richtig wissen willst, dann gönnst du dir am Ende noch eine Ganzkörpermassage ;-)#DON’T: Unvorbereitet in die Therme gehen!

Zuerst ein Sprung ins Kaltwasserbecken, dann gemütlich abtauchen im 34°C warmen Whirlpool – ein Besuch in der Therme bedeutet für den Körper ein ständiges Wechselbad der Temperaturen. Vor allem auch der Saunagang stellt unseren Kreislauf auf eine Härteprobe. Um den Körper ein bisschen besser darauf vorzubereiten, könntest du zum Beispiel zu Fuß oder mit dem Rad zur Therme fahren. Oder wie ich – dich am Abend vorher bei einem anstrengenden Vinyasa-Flow so richtig auspowern. Dann lohnt sich die Entspannung am nächsten Tag direkt doppelt. 

Sowohl die Felsentherme in Bad Gastein, als auch die Alpentherme in Bad Hofgastein verfügen über ein eigenes Fitnesscenter, wo sich Gäste der Therme vorab sportlich betätigen können.

Die Alpentherme in Bad Hofgastein

Die Alpentherme in Bad Hofgastein

 

#DO: Wasser trinken, bitte! 

Der Körper verliert an einem gewöhnlichen Tag etwa 2,5 Liter Flüssigkeit. An einem Tag in der Therme kann das schon deutlich mehr sein, vor allem, wenn man verschiedene Saunaaufgüsse besucht. Um dem Körper die nötige Flüssigkeit zuzuführen und Dehydrierung zu vermeiden, solltest du bei einem Thermenbesuch insgesamt etwa 3 – 4 Liter trinken. Besonders gut wäre stilles Mineralwasser, da es wertvolle Mineralstoffe enthält, die der Körper beim Schwitzen verliert. Wichtig ist es auch, regelmäßig zu trinken.

#DON’T: Nicht zuviel essen!

Ein Tag in der Therme macht hungrig, keine Frage. Wichtig ist, dass du leichte und energiereiche Kost zu dir nimmst. Ein frisch zubereitetes Gemüse beispielsweise, oder eine ordentliche Portion Salat – die stillen dein Hungergefühl, ohne dass du dich anschließend überladen fühlst.  

 

#DO: Mit Kind und Kegel ab in die Therme!

Kinder gehören nicht in die Therme? Von wegen! Denn auch für Kinder eignet sich ein Thermenurlaub ideal. Die Alpentherme in Bad Hofgastein hat sich mit der Family World genau diesem Zielpublikum angenommen. Austoben können sich die Kids auf der Speed-Rutsche mit Zeitmessung oder im Lazy-River-Strömungskanal. Und wenn dann auch die kleinen Thermenbesucher Lust auf Entspannung verspüren, finden sie diese im Multimedia-Erlebnisdom. im Wasserkino versetzen Naturdokumentationen und faszinierende Impressionen aus dem Gasteinertal die Kinder in eine andere Welt, während sie schwerelos im Wasser treiben.

#DON’T: Den eigenen Bademantel vergessen!

Nichts ist bequemer als nach einem Saunagang oder Entspannen im Whirlpool in den eigenen Bademantel und die eigenen Badeschlappen zu schlüpfen. Sofort fühlt man sich geborgen und pudelwohl. Wenn du doch mal was Zuhause hast liegen lasse, ist das aber noch kein Weltuntergang. Die meisten Thermen sind da super gut ausgestattet. Von Badetuch, Bademantel, Badeschuhe, Schwimmflügel oder einfach das gesamte Thermenpaket – beide Thermen in Gastein bieten ihren Gästen jeglichen Komfort, sodass einem entspannten Thermentag nichts im Wege steht.

 

#DO: Ruhepausen einlegen!

Gestresst von einem Becken zum nächsten laufen, um möglichst viel Therme an einem Tag zu erleben – eher kontraproduktiv! Im Wasser wird der Körper durch den Auftrieb so gut wie schwerelos und die Muskeln können sich entspannen. Mit einer Ruhepause zwischendurch gibst du deinem Körper die Möglichkeit, die Entspannung noch was nachsickern zu lassen und in vollen Zügen zu genießen. Daher: Lieber einen Gang runter schalten, dafür aber länger von dem Entspannungsgefühl profitieren.

#DON’T: Aus der Therme in den Stress!

Relax! Nach dem Thermenbesuch ist vor dem Thermenbesuch. Nach einem Tag in der Therme solltest du dir für den Abend nicht mehr viel vornehmen. Der ständige Temperaturwechsel hat den Kreislauf in Schwung gebracht und gefordert. Frische Luft ist eigentlich super nach einem Wellnesstag. Die vielen Promenaden in Bad Hofgastein und Bad Gastein bieten sich hier ideal an, um den Thermentag mit einem gemütlichen Spaziergang ausklingen zu lassen.

Hast du auch noch gute Tipps für einen Besuch in der Therme? Teile sie gern in den Kommentaren mit uns.


Disclaimer: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Gasteinertal Tourismus entstanden. Wir bedanken uns für das Vertrauen in unsere Arbeit. 

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Kathrin Schünemann http://lovebreatheshine.wordpress.com/ <![CDATA[Liebe statt Angst: Wie du endlich mehr Liebe in dein Leben lassen kannst]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=12684 2017-09-08T17:20:52Z 2017-09-18T06:00:24Z Viele Jahre habe ich in dem Job gearbeitet, den ich geliebt habe. Die Arbeitstage gingen oft bis spät in die Nacht hinein und so manche Wochenenden gehörten auch dazu. Normalzustand in der Werbebranche. Ideen produzieren auf Knopfdruck und wenn die mal nicht kommen wollten, dann reichte gottlob auch mal pures Designer-Handwerk um noch in der Zeit den Job liefern zu können. Trotz alledem habe ich es geliebt. Irgendwann war es allerdings zu viel. Ich war ausgelaugt und wollte auch ein Leben neben der Arbeit.

Love vs. fear

Heute weiss ich, dass ich von Angst getrieben war – auch wenn ich meinen Beruf geliebt habe. Das Gefühl von „zu viel“ war nicht wirklich auf Zeit bezogen, es war zu viel Negatives, da Angst die treibende Kraft war. Angst, die verlangte Super-Idee kommt nicht. Und vor allem Angst, nicht gut genug zu sein.

Angst ist ein schlechter Antreiber. Auch wenn er kurzfristig puscht, fühlt es sich nicht wirklich gut an, laugt aus und es bleibt ein fahler Nachgeschmack. Entscheide dich für Liebe als treibende Kraft. Für Leidenschaft. Dann kannst du lachen und geniessen, selbst wenn der Druck mal groß ist. Mit Liebe kannst du auch mal nein sagen, denn es geht um dich. Deine Gesundheit, dein Wohlbefinden. Deinen Spass am Leben.

Let love rule

Als ich das erste Mal vor einer Klasse stand, um Yoga zu unterrichten, war ich furchtbar nervös. Mein Herz hing in der Hose, gleichzeitig war ich wie elektrisiert. Irgendwas war anders. Seitdem geniesse ich jede Klasse, die ich unterrichten darf. Egal wie es mir geht, egal wieviel Stress ich habe, egal was für ein Berg Arbeit irgendwo auf mich wartet. Sobald ich vor meinen Schülern sitze, ist alles gut. Ich bin da und nur da, völlig im Hier und Jetzt, gefüllt mit Liebe und Dankbarkeit. Wenn ich dann in die strahlenden Gesichter schaue, wenn meine Schüler sich verabschieden, geht die Sonne auf.

Der Unterscheid ist der Antreiber – Liebe, nicht Angst. Dabei hätte ich genügend Gründe, um Angst zu haben. Bin ich erfahren genug, gut genug? Was wenn… Ich frage mich das schon manchmal. Aber sobald ich vor meiner Klasse bin, sind alle Zweifel weg, ich bin einfach nur ich und liebe das, was ich tue. Von ganzem Herzen.

Implement love

So, was kannst du daraus für dich mitnehmen? Schau mal genau hin, was dich eigentlich antreibt. Im Job und auch bei anderen Dingen, die du tust. Sei ehrlich zu dir. Hinterfrage das erste Ergebnis. Ist das wirklich so? Gibt es Unterschiede?

Angst ist eine zerstörende Kraft – wo auch immer du sie vielleicht aufspürst, bringe ihr Liebe entgegen. Beides zusammen funktioniert nicht. Ich versuche zum Beispiel, das, was ich beim Unterrichten spüre, auch woanders in meinen Alltag zu integrieren. Hast du eine Situation entdeckt, in der du von Angst getrieben bist, dann halte inne. Gehe in dich, spüre dich, atme. Lächle. Spüre deine Liebe und lass sie durch dich strahlen. Verwandle dein Leben. Jeden Tag ein klein wenig mehr.

Love rules!

PS: Kathrin gibt im Mai 2018 ein wunderbares Yoga Retreat auf unserer Lieblingsinsel Bali. Schau dir das Retreat unbedingt mal an. Alle Infos findest du hier


Unser Buchtipp zu dem Thema „Let love rule“: Liebe statt Angst: Das Buch der heilenden Gedanken von der wunderbaren Mutter der Selbstliebe, Louise Hay

 

 

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Nicole Dirks http://www.nicole-dirks.de <![CDATA[Rezept: Ayurvedisches Ghee selber machen und 7 Wege, es zu benutzen]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=7981 2017-09-12T09:32:29Z 2017-09-12T06:00:36Z Wer Yoga praktiziert, befasst sich oft auch mit dem Thema Ernährung und kommt auch an der ayurvedischen Lebensweise nicht vorbei. Mittlerweile sind jetzt auch einige dieser Produkte in Supermärkten und Drogerieketten erhältlich, so zum Beispiel Ghee. Erstmal scheint das ganz praktisch, ihn fertig kaufen zu können – aber Ghee ist  besonders energetisierend, wenn er selbst mit Liebe gekocht wird.

Doch was ist Ghee und wofür ist es gut?

Ghee ist ein Butterschmalz und gilt im Ayurveda als Lebenselixier, Verjüngungsmittel und Stärker der Verdauungsorgane. Es regt die Abwehrkräfte an und kann auch cholesterinsenkend wirken. Es stärkt die Sehkraft, ist ein natürlicher Radikalfänger und macht in der richtigen Dosierung die Speisen bekömmlicher. Ghee enthält die Vitamine A, E, Niacin und die Mineralstoffe Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Eisen. Mittlerweile gibt es Ghee schon fertig in Gläsern zum Kaufen, das Selbermachen geht aber auch sehr klangvoll und ist ganz einfach:

Hier das Rezept für Variante 1:

  • 500 g frische, ungesalzene Sauerrahmbutter in einen Topf geben, in kleine Stücke zerteilen und kaltes Leitungswasser darüber geben. Dann das Wasser wieder abgießen Dieses Waschen der Butter so oft wiederholen, bis das Wasser klar bleibt und alle Milchrückstände entfernt wurden.
  • Nun die Butter auf kleiner Stufe schmelzen lassen. Das beim Schmelzen der Butter entstehende köchelnde Geräusch zeigt Dir, dass noch Wasser vorhanden ist. Dieses muss unbedingt raus köcheln, denn sonst ist das Ghee später nicht rein und könnte ranzig werden. Also durchhalten, bis kein köchelndes Geräusch mehr zu hören und damit das Wasser verdampft ist.
  • Reines Ghee ist sehr lange haltbar. Zur Probe am Schluss darum noch einen kleinen Soundcheck vornehmen und einen Tropfen Wasser auf die geschmolzene Butter geben: wenn es so klingt, als würde der Wassertropfen auf einer heißen Herdplatte verdampfen, ist das Ghee fertig.
  • Das fertige Ghee nun durch ein Leinentuch oder einen einfachen Teefilter aus Papier in ein Glas abseihen, das Glas sofort verschließen und: Voilá, fertig!
  • Das Ghee außerhalb des Kühlschranks aufbewahren und vielfältig einsetzen.

Hier das Rezept für Variante 2:

  • Schmelze 500 g (möglichst Demeter-Bio) Butter auf kleiner Stufe im Topf.
  • Lasse das Ganze komplett erhitzen und ein wenig brodeln, bis sich die Milchrückstände an der Oberfläche anfangen zu tummeln.
  • Jetzt kannst du sie mit einem Löffel abschöpfen.
  • Köchel dein Ghee ca. 30 Minuten weiter, bis auch hier alles Wasser verkocht ist. Sobald das leise Zischen aufhört, ist dein Ghee fertig.
  • Fahre mit dem Abseihen fort wie oben.

Hier ein paar Beispiele zur Anwendung für Dich:

  • Zum Dünsten, Verfeinern und Backen von Speisen
  • zum Entgiften bei der ayurvedischen Pancha-Karma-Kur
  • Bei Bindehautentzündung (z.B. durch Heuschnupfen, Zugluft o.ä. verursacht) sowie roten, überlasteten Augen wirkt Ghee kühlend und neutralisierend, wenn in jedem inneren Augenwinkel je ein Tropfen gegeben und anschließend etwas davon auf die Augenlieder gegeben wird
  • Ghee am Abend dünn über die Fußsohlen verreiben – beruhigt, stärkt und bringt einen erholsameren Schlaf
  • Bei starkem Fieber und großer Hitze bringt Ghee über die Brust verteilt angenehme Linderung
  • zur Unterstützung der Wundheilung bei Herpes 1 TL Ghee mit ½ TL Gelbwurzelpulver zu einer Paste vermengen und auftragen – er wirkt kühlend und desinfizierend
  • als Hautpflegemittel, leicht erwärmt, zieht es schnell ein pflegt und nährt die Haut

Egal ob gekauft oder selbst gemacht, Ghee ist ein Vielkönner und sicherlich ein guter Alltagsbegleiter. Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren. Sag gern in den Kommentaren Bescheid, wie es geklappt hat.

Dieser Beitrag ist im Original am 7. Februar 2014 erschienen


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Redaktion <![CDATA[Die drei schönsten Yoga Retreats im Herbst 2017]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=16602 2017-09-11T07:26:52Z 2017-09-11T04:00:10Z Jedes Jahr naht er erneut – der Herbst mit all seiner Unberechenbarkeit, mal mild und golden und mal einfach nur grau und verregnet. Womit man aber zum Glück immer rechnen kann: Es gibt wunderbare Möglichkeiten, dieser Jahreszeit zumindest für ein paar Wochen zu entkommen. Schließlich gibt es unzählige Yoga-Retreats, die dich die abseits grauer Wolken in traumhafter Umgebung unter der Sonne die Matte aufschlagen lassen, um dort eine unvergessliche Zeit zu verbringen.

Wir haben uns für dich auf die Suche begeben und drei Varianten herausgesucht, die wirklich sehr vielversprechend klingen:

VINYASA & YIN YOGA || Zur Ruhe kommen. Und damit auch zu Dir selbst. || Ibiza vom 7. – 14. Oktober 2017

Während des IBIZA.YOGA.MAGIC-Retreats entführen dich Nicole Dechow und Jessica Ziesmer nach Ibiza direkt ans Meer, wo du im Apartment Hotel mit Pool und Meeresblick untergebracht bist.

Während dieser Woche vertiefst du als Fortgeschrittene deine Yogapractice täglich mit jeweils einer Vinyasa-Flow-Klasse am Morgen sowie einer Yin-Yoga-Einheit am Abend oder entdeckst als Anfänger Yoga ganz neu für dich. Ganz sicher ist, dass du dir wertvolle Zeit nimmst, um wieder etwas mehr zu dir selbst zu finden, bevor die dunkle Jahreszeit losgeht.

Weitere Infos zum Retreat und wie Du Dich dafür anmelden kannst, findest Du hier.:

www.soulandyoga.com


SURFEN & YOGA || Get to the „Source“ again. Auf der Matte sowie auf dem Surfboard || Portugal vom 23.-30. September 2017

Für Thomas Zielinski gibt es zwei Arten, um wieder zu deinem wahren Ich zu gelangen – und beide ergänzen sich prima: Surfen und Yoga. Schließlich ist auch der Ozean eine höhere Macht, mit der man sich schnell verbunden fühlt.

Und so erwarten Dich während des GET WET SOON Surf- und Yoga Retreats im idyllischen Santa Cruz eine tägliche Vinyasa-Flow Einheit in der Früh, Surf-Kurse über den Tag und eine entspannte Yin-Yoga-Session sowie Meditation zum Ausklang am Abend.

Ob Anfänger oder Fortgeschrittene: Umgeben von Gleichgesinnten wirst du eine inspirierende und entspannende Zeit verbringen.

Weitere Infos zum Retreat und wie Du Dich dafür anmelden kannst, findest Du hier:

www.getwetsoonportugal.squarespace.com


YIN YOGA & YOGA NIDRA || Entschleunigung pur. Ein Wochenende nur für Dich || Darry vom 27.-29. Oktober 2017

Die liebe Claudia Uhrig katapultiert dich während des SLOW DOWN YIN YOGA & Meditation-Retreats liebevoll aus dem Alltag direkt in die Natur ins Seminharhaus Art and Movements in Darry in der Schleswig-Holsteinischen Schweiz.

Hier führt sie dich durch einen sanften Yin Flow, Yoga Nidra, Pranayama und Meditation und hilft dir so dabei, weit entfernt von überfüllten Schedules und sonstigen Verpflichtungen, um wieder zu dir selbst und damit zur Stille zu gelangen.

Weitere Infos zum Retreat und wie Du Dich dafür anmelden kannst, findest Du hier:

www.claudiauhrig.de

 

Text & Foto: Thomas Zielinksi

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Redaktion <![CDATA[Mamasté – das Yogaprogramm für Schwangere von YogaEasy.de]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=16158 2017-09-07T09:15:30Z 2017-09-07T09:15:30Z Bist du mit dem Glück gesegnet, gerade ein kleines Wunder in dir heranwachsen lassen zu können? Dann erstmal herzlichen Glückwunsch von unserer Seite! Egal ob es bereits das fünfte Kind ist für dich oder du dich das erste mal in dieses aufregende Abenteuer namens „Mama-Sein“ stürzt: genieße die Zeit der Schwangerschaft so gut du kannst und nutze sie gut, um dich auf die Geburt vorzubereiten und bereits jetzt einen Kontakt zu deinem Nachwuchs aufzubauen. Denn tatsächlich kannst du bereits während der Schwangerschaft jede Menge dafür tun, um eine tiefe Verbindung zwischen dir und deinem Kind herzustellen. Und wie so oft im Leben (eines Yogis), spielt Yoga dabei eine enorm große Rolle.

Yoga während der Schwangerschaft? Unbedingt!

Vielleicht hast du dich auch schon damit beschäftigt, ob du auch während der Schwangerschaft ohne Probleme weiter deine Yoga Praxis machen kannst. Man hört da ja immer so viele unterschiedliche Meinungen von allen Seiten. Grundsätzlich gilt: Wenn es sich für dich gut anfühlt, dann ist es okay. Jeder Körper und jede Schwangerschaft sind so individuell, dass man da schwer eine allgemeine Aussage treffen kann. Umso besser also, wenn man dabei von Lehrern unterstützt wird, die sich mit Prenatal-Yoga auskennen. Da aber meist auch während der Schwangerschaft das normale Leben weitergeht und man trotzdem noch jede Menge andere Dinge zu erledigen hat, ist der Weg ins Studio nicht immer möglich. Und oft finden die Prenatal-Kurse auch vormittags statt, also eher ungünstig für Berufstätige.

Deshalb kommt das neue Programm von YogaEasy.de genau richtig: Sie haben ein neues Programm für Schwangere ins Leben gerufen, um dich während dieser besonderen Zeit optimal zu unterstützen. Mamasté – Yoga für Schwangere begleitet dich ab der 13. Schwangerschaftswoche (sehr erfahrene Yoginis können auch bereits während des ersten Trimesters mit sanften Übungen beginnen) mit verschiedenen Yogavideos, Meditationsübungen und jede Menge Informationen rund um die Schwangerschaft, die Geburt und vielem mehr.

4 Wochen kostenlos testen

Das Programm ist genau auf die Bedürfnisse von Schwangeren abgestimmt und kann dir dabei helfen typischen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Müdigkeit und Wassereinlagerungen vorzubeugen. Wichtig ist nur, dass du vor Beginn mit deinem Arzt absprichst, ob du Yoga praktizieren darfst. Das Programm wirklich für jede geeignet, egal ob komplette Beginnerin oder bereits erfahrene Yogini – es werden immer verschiedene Variationen für alle Level angeboten. Und auch wenn dich bisher noch nicht so richtig rangetraut hast – vielleicht ist genau JETZT der richtige Zeitpunkt dafür.

Und weißt du, was das Beste ist? YogaEasy.de spendiert dir 4 kostenlose Probewochen, mit denen du selbstverständlich auch kostenfrei am Mamasté-Programm teilnehmen kannst. Einfach unten auf den Banner klicken, registrieren und für das Mamastè-Programm anmelden. Nach den 4 Wochen läuft dein Account dann automatisch ab, also keine versteckten Verpflichtungen, Kosten etc. Und während der 4 Wochen kannst du natürlich auch alle anderen der über 600 Videos von YogaEasy.de nutzen. Also alles in allem eine totale Win-Win-Geschichte für dich!

 

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Christina Waschkies http://www.happymindmagazine.de <![CDATA[Quick Tipps: BecksCocoa Chai, Yoga Kalender, Yoga Map & little Om]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=16541 2017-09-04T09:09:15Z 2017-09-04T05:00:49Z 1. Kaffeejunkies wie mir bleibt eigentlich nur eins: Ab und zu mal den geliebten Kaffee durch einen Chai ersetzen. Der pusht nämlich auch, ist aber aus ayurvedischer Sicht nicht so eine rajasische Vollkatastrophe wie ein Cappuccino. Den Masalachai Om von BecksCocoa hab ich in den letzten Wochen ausgiebig getestet und er gefällt mir ausgesprochen gut. Er hat eine angenehme Schärfe von Ingwer und Nelken und enthält dazu noch mein Lieblingsgewürz Kardamom. Weiterhin sind noch Magermilchpulver und Zucker enthalten, was ihn für Veganer oder strenge Zuckergegner ausschließt. Er lässt sich super einfach und schnell zubereiten, ein weiteres Plus. Einfach Milch erwärmen und mit drei gehäuften Teelöffeln anrühren. BecksCocoa hat noch weitere spannende Sorten, z.B. Matcha, Marzipan & Pistazie. Schaut mal hier. Omsnoms.

2. Dieser Yogakalender für das Jahr 2018 ist einfach so entzückend, dass ich ihn euch unbedingt vorstellen muss. Yogini und Yogalehrerin Helene Thum hat ihn entworfen und umgesetzt. Die Idee dazu entstand, weil Helene sich selbst einen hübschen täglichen Begleiter gewünscht hat, der bunt und positiv ist und außerdem Platz für Notizen und Termine bietet. Leider war nichts dabei, was ihr gefiel – und so hat sie ihn einfach selbst umgesetzt. Seit Ende Juli gibt es ihn nun, den Yoga Kalender für 2018. Du bekommst ihn hier. 

3. Noch so eine tolle Geschenkidee für sämtliche Yogi-Freunde: Die Yoga Map von Awesome Maps. Die Yoga Map gibt dir einen Überblick über die wichtigsten Yoga Stile und ihre Begründer. Du suchst die besten Yoga Ashrams, Festivals und Yoga Hotspots und Communities? Ein Blick auf die Landkarte und du hast sofort die schönsten Inspirationen für deinen nächsten Trip. Ebenso verzeichnet: Super interessante Infos zu den Energiepunkten dieser Welt. Die Weltkarte ist gedruckt auf hochwertigem, unbeschichteten Papier. Ich finde Yoga Map ganz bezaubernd und werde sie dieses Jahr sicher ein paar Mal zu Weihnachten verschenken. Du bekommst sie bei Awesome Maps.

4. Mit diesem Spray gelingt es: Du wirst dich mit Freude und Konzentration auf die Yogamatte begeben und dort dann die Entspannung und stärkende Kraft finden, die du im Alltag mit Baby oder Kleinkind brauchst. Die gewählten Öle kombinieren die aktivierende Wirkung der Zitrone mit der zentrierenden Wirkung der Myrte. Die Öle sind so gewählt und dosiert, dass sie dich unterstützen und zugleich auch für dein Baby geeignet sind. So kannst du mit deinem Nachwuchs in die Kobra oder ohne Baby in den Krieger. Und wenn das manchmal zu viel ist: die Kindshaltung geht immer – Mamasté! Little Om wurde von Kathrin Mechkat von Momazing und Bettina Görner von aetherio love & science entwickelt. Kathrin ist Lehrerin für Prä- und Postnatal-Yoga und Gründerin von Momazing – Das Mama Yoga Love Mag und Bettina ist dreifache Mutter, Molekularbiologin und Yogini und entwickelt Sprays mit ätherischen Ölen, die wirksam, praktisch und sicher sind. Du bekommst es hier.

5. Dieses kleine Schmuckstückchen ist ganz neu bei uns im Shop. Das Aventurin Armband „Peachy Prayers“ mit großer Quaste in Koralle ist der perfekte Begleiter für den Neubeginn und die neue Jahreszeit. Der Aventurin soll dich bei deinen kühnsten Träumen unterstützen und dir immer die nötige Zuversicht verleihen, um all deine Pläne mit Mut und Freude in die Tat umzusetzen. Die korallfarbene große Puschel-Quaste macht den Glücksbringer zu einem echten Eyecatcher. Bekommst du hier.

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Redaktion <![CDATA[5 Gründe warum du diesen Herbst eine Therme besuchen solltest]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=16608 2017-09-05T07:32:41Z 2017-09-03T06:42:05Z Es ist kein Geheimnis: Das komplette Happy Mind Team liebt Thermen, Spas und Hamams jeglicher Art. Heute möchten wir dir die Therme in Gastein vorstellen. Du kannst entweder direkt von der Skipiste ins wohligwarme Wasser hüpfen oder dir nach einer Wanderung in der klaren Herbstluft ein paar Entspannungsstunden in den heilsamen Thermalwässern gönnen. Überlaufen sind die Thermen zu dieser Jahreszeit sicherlich auch nicht. Und gegen Ende Oktober, wenn es draußen schon etwas ungemütlicher wird, wird ein Besuch in der Therme umso angenehmer und einladender. Doch damit noch nicht genug – hier 5 Gründe, warum gerade die goldene Jahreszeit ideal für einen Thermenurlaub in Gastein ist.


# Urlaub mit der besten Freundin
Mit der Besten im Swimmingpool sitzen: Um den Sommer gebührend auszuklingen und die goldene Jahreszeit und den darauffolgenden Winter einzuläuten, eignet sich nichts mehr als ein Thermenurlaub mit der liebsten Yogifreundin. Saunieren, Relaxen und Entspannen geht so gut zu zweit.
In der Alpentherme in Bad Hofgastein empfehlen wir dir die Ladies World. Hier können alle Damen ungestört die Saunagänge auskosten, oder sich bei kosmetischen Behandlungen und lockernden Massagen Gutes tun. Ein einzigartiges Badeerlebnis bietet hier die warme Caracalla Wanne, in der entweder ein Phytomer Algenentschlackungsbad oder ein typisch Gasteiner Kräuteraromabad genossen werden kann. Und als krönender Abschluss eines solchen Wellnesstages können leckere Cocktails auf dem Dach der Therme in der Ice-Cube-Bar bei guter Musik und Loungeatmosphäre genossen werden – während man sich die letzten, warmen Sonnenstrahlen des Herbstes ins Gesicht scheinen lässt. Love it!

Ein Blick über Gastein. Herrlich, oder?

Ein Blick über Gastein. Herrlich, oder?


# Nach dem Wandern ist vor dem Wandern
So wie wir mittlerweile Yin Yoga dem Vinyasa vorziehen, ist Wandern für uns das neue Joggen. Nebelschwaden kühlen das Gemüt, die frische Luft belebt die Lungen und die Sonnenstrahlen wärmen zaghaft die Haut. I love it!
Gastein bietet mit seinen Wanderwegen und herrlichen Panoramen den idealen Ausgangspunkt für aktive Tagesausflüge. Die Farben der glasklaren Bergseen und der weitreichenden Wiesen kommen erst in der Herbstsonne richtig zur Geltung: Leuchtend Gold erstrahlen die Bäume, intensiv Blau der Himmel im Herbst.

Nach so einem wunderbaren Tag in der Natur empfehlen wir dir am Abend eine kurze Stippvisite in einer der beiden Gasteiner Thermen – der Alpentherme in Bad Hofgastein oder der Felsentherme in Bad Gastein. Das Gasteiner Thermalwasser belebt müde Muskeln, und eine entspannende Massage vescheucht lästigen Muskelkater. Eine wunderbare Auszeit für Körper und Geist. Einfach die Augen schließen, tief einatmen, entspannen und mit neuer Energie in den nächsten Urlaubstag starten. 

Wandern ist das neue Joggen


# Balsam für die Seele

Du bist anfällig für den Herbstblues? Dann sind ein paar Tage in der Therme ein echter Kick für dein Gemüt. Wenn die Tage immer grauer und dunkler werden, und die Sonne öfters den Nebelschwaden und Regenwolken weichen muss, kann das auf die Stimmung schlagen. Die Stimmung passt sich quasi dem Wetter an. Doch das muss nicht zwingend so sein. Um Stimmungsschwankungen vorzubeugen kann man sich einfach mit sinnlichen Düften umgeben, die gute Erinnerungen in uns wecken. Glücksgefühle pur also!
In den Gasteiner Thermen erwarten dich Aufgüsse mit herrlichen Blumendüften und lassen dich das trübe Herbstwetter vergessen. Ein süßes Sommerpeeling dazu, sowie eine zarte Rosencreme und schon ist die Herbstdepression überwunden. Erhältlich sind solche Behandlungen täglich in der Solegrotte der Felsentherme von Bad Gastein.
Doch nicht nur die Düfte, sondern auch die Wärme der Saunen und des Thermalwassers sind Balsam für die Seele. 


Fun Fact: Bereits ein 20-minütiges Thermalbad im Gasteiner Thermalwasser hilft das Stresslevel zu senken und das Wohlbefinden zu steigern.

 

# Ein schönes To-do für verregnete Tage

Wenn das Herbstwetter draußen nicht mitspielt, muss eine Alternative für drinnen her. Ein Tag in den Thermen Gasteins ist eine prima Alternative für Familien, denn Therme bedeutet nicht immer nur Entspannung. Auch Action und Spaß wird hier geboten und somit sind deine Kinder bestens entertained, während du selbst Pause auf der Massageliege einlegst. 

Die Familyworld in der Alpentherme von Bad Hofgastein hat eine Black-Hole-Raftingrutsche, eine Speed-Rutsche mit Zeitmessung und die 4-Bahn-Wellenrutsche. Im Lazy-River-Strömungskanal kann nach Vergnügen getobt, im Multimedia-Erlebnisdom nachher etwas entspannt werden.

# Wohlige Wärme in der grauen Jahreszeit

Wenn das Wetter draußen in trüber-Tassen-Manier immer grauer wird, lieben wir die muckelige Wärme von Wasser.
Die Felsentherme in Bad Gastein bietet beides: Gut gewärmt und entspannt schwimmen und relaxen. Draußen, versteht sich. Denn das 32°C warme Außenbecken der Felsentherme bietet bei jeder Witterung ein lauschiges Örtchen. Das Highlight hier: der Ausblick auf die imposanten Gipfel der Hohen Tauern, welche vielleicht schon mit dem ersten Schnee bestäubt worden sind. 
Wer jedoch lieber drinnen bliebt, der muss dank der großzügigen Panoramafenster nicht auf den gigantischen Ausblick verzichten. Sprudelnde Geysire, die Kraft des Thermalwassers im mächtigen Indoor-Wasserfall und ringsherum interessante Felsformationen – drinnen Entspannung genießen, während man draußen zusehen kann, wie sich die Blätter langsam bunt färben.

Disclaimer: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Gasteinertal Tourismus entstanden. Wir bedanken uns für das Vertrauen in unsere Arbeit. 

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Christina Waschkies http://www.happymindmagazine.de <![CDATA[Einfach macht glücklich: Mit nur 35 Kleidungsstücken leben | Capsule Wardrobe]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=16174 2017-09-13T07:58:38Z 2017-08-27T04:00:03Z Entscheidungen sind nicht mein Ding. Ich liebe Einfachheit. Je weniger Gedanken ich mir um etwas machen muss, desto entspannter bin ich in meinem Leben. Das sind ein paar Learnings, die mir in den letzten Jahren klar wurden.

Ich finde kurze Sätze toll. Ich liebe eine leere e-mail Inbox. Ich mag großzügige Flächen auf denen wenig steht. Ich gebe Bücher weiter, wenn ich sie gelesen habe. Ich habe ein paar Lieblingsklamotten, die ich immer wieder gerne trage. Viele davon haben schon mehrere Jahre auf dem Buckel. Und je mehr Gedanken ich mir um eine sinnvolle, möglichst faire Garderobe mache, desto mehr recherchiere ich auch zu dem Thema. Um das Phänomen „Capsule Wardrobe“ kommt man bei dieser Recherche nicht drumrum.

Eine Capsule Wardrobe ist eine Garderobe, die aus wenigen, aber heißgeliebten Kleidungsstücken besteht. Alles ist miteinander kombinierbar.

Diese Idee kannst du auf vielen tollen Blogs und Pinterest-Boards bewundern und ich musste mich auch erst einmal begeistert einlesen. Meine größte Inspiration für meine Capsule Wardrobe war der Blog Un-Fancy.com. Und ein deutscher Blog, den ich dir sehr empfehlen kann ist Modern Slow.

Blog about capsule wardrobe building

Bild via un-fancy.com

Bei Un-Fancy.com geht es ebenso darum, eine Capsule Wardrobe zu kreieren – also eine Mini-Garderobe, die in sich geschlossen ist. Die aus stylischen Basics besteht, die man immer wieder neu kombinieren kann. Die ihren Jazz mit den Accessoires und dem Styling bekommt. Und aus nur 37 Kleidungsstücken pro Saison besteht – Schuhe eingeschlossen! Was erst einmal ummöglich erscheint, macht aber tatsächlich total Spaß. Ich bin sogar noch etwas weiter gegangen.

Ich lebe derzeit mit 35 Kleidungsstücken pro Saison

Und fühle mich unglaublich wohl damit. Ich habe lange darüber nachgedacht, welchen Style ich mit mir selbst verbinde. In welchen Kleidungsstücken ich mich eben so richtig wohl und ich selbst fühle. Like a million dollar!

In meinem Fall bedeutet es konkret: Ich habe hochwertige, schlichte Basics in meinen Lieblingsfarben blau, grau, weiß und schwarz. Dazu wenige auffälligen Teile in rot-weiß gestreift oder mit Ethno-Print, die dann als Highlights hervorblitzen. Ich habe festgestellt, dass ich mich in schlichten Hemdem, Leggings oder bequemen Yogahosen, schönem Strick und flachen Schuhen am wohlsten fühle. Alles andere: Wunschdenken. Hier auf dem Bild siehst du meine Garderobe (plus zwei paar Jeans, zwei Leggings und zwei fancy Jogginghosen, die ich gut mit Hemden tragen kann, sowie ein paar Tanktops und T-Shirts in gut kombinierbaren Farben.)

Minimalismus im Kleiderschrank macht einfach happy

Alles, was ich hab: Meine Capsule Wardrobe

Wer bin ich? Wer will ich sein?

Und fragen wir uns das nicht alle, ständig? Beim Aufbau einer Capsule Wardrobe stellst du dir die richtigen Fragen: Ob Bequemlichkeit, Natürlichkeit der Materialien und Schlichtheit wichtig ist. Welche Farbpalette dir wirklich gut steht. Welche Basics oder Evergreens dir noch in deiner Garderobe fehlen – zum Beispiel ein bequemer Blazer, um ein schlichtes Jeans – und T-Shirt Outfit zum flotten Knaller zu machen. Und diese dann ganz gezielt einzukaufen und nicht mehr wahllos shoppen zu gehen.

Denn seien wir mal ehrlich: Spontankäufe wollen deine Emotionen befriedigen

Du fühlst dich heute schlecht, also gönnst du dir was. Du siehst deine Freundin in einem Ethno-Maxikleid und bewunderst sie darin – also bestellst du dir heute Abend auch eins bei Asos. Bedeutet aber nicht, dass du dich darin genau so wohl fühlst und so lässig aussiehst. Du findest High Heels total chic an anderen Frauen, aber du könntest mit 8 cm Hacken nicht mal einen Tag in der freien Wildnis überleben.

Und jetzt mal von der Gegenseite betrachtet: Sobald du anfängst, aufmerksam zu beobachten, was du wirklich liebst, weißt du immer schneller, was tatsächlich dein Style ist und deine Garderobe vervollständigt. Fehlkäufe werden immer weniger, wenn du weißt, was dir gefällt und was du wirklich trägst.

Minimalistische Garderobe: Einfach glücklich sein

Ich liebe weiß, grau, gestreift und ein paar buntere Highlights

Und jetzt meine Fragen an dich:

  • Wieviel Klamotten hast du? Also Kleidung, die nur rumhängt und Staub fängt? Und Kleidung, die du inbrünstig liebst und immer wieder danach greifst?
  • Wie sicher bist du dir darin, was dein Style ist und was dir steht?
  • Wie oft kommst du mit einem Teil nach Hause, das du nur ein – oder sogar keinmal trägst?
  • Welche Klamotten, Bücher, Accessoires bedienen nur ein Bild von einer Person, die du gerne wärest?
  • Schaffst du es, ab und zu liebevoll „Nein“ zu dir zu sagen, wenn dein Shoppingmonster Futter verlangt?
  • Und: Wieviel Raum und Leichtigkeit könntest du erfahren, wenn du weniger Stuff hättest, den du ständig anschauen waschen, bügeln und von A nach B räumen musst?

Das nur als kleines Mindfood, bis wir uns beim nächsten Mal hören. Ich finde das ganze Minimalismus Thema (nach wie vor) super spannend, bin extrem happy mit meiner neuen, reduzierten Garderobe (Mein Mann hat auch gleich begeistert mitgemacht) und das war bestimmt nicht das letzte, was du in Sachen Life Detox von mir gehört hast. Ich leg nämlich gerade erst los. :)

Big Love xx

Christina

Dieser Artikel ist im Original am 13.3.2016 erschienen


Wenn dich das Thema interessiert, hier ein weiterer toller Blog zum Thema reduzierte Garderobe: Into-Mind.com. Ebenso lesenswert: Zen Habits. Der wahrscheinlich schlichteste Blog der Welt. Und wenn du magst, dann schau doch mal bei meinem Pinterest-Bord „Building a Capsule Wardrobe“ vorbei, wo ich alles pinne, was auf meiner Wishlist für die kommende Saison ist. Und ich lass es mindestens 30 Tage dort, bevor ich zuschlage!

Folge Happy Minds Pinnwand „Building a capsule wardrobe“ auf Pinterest.

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Daniela Batista dos Santos http://www.thecircleofwonderwomen.com <![CDATA[Your people, your energy: Umgib dich mit den richtigen Menschen]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=16357 2017-08-19T08:32:13Z 2017-08-21T04:00:38Z Die liebe Energie. So viel Kraft mobilisieren wir, um unseren Energiehaushalt so hoch wie möglich zu halten. Podcasts, Bücher, Seminare und Coachings inspirieren, pushen und zeigen uns Möglichkeiten auf, die wir ergreifen können. Doch meistens schaffen wir es trotzdem nicht, für unsere Träume loszugehen, Veränderungen anzupacken und mutig genug zu sein, etwas Außergewöhnliches zu wagen. Warum eigentlich nicht? Wir sind so reflektiert, wissen meistens sogar ganz genau was wir möchten, doch kommen trotzdem nicht in „Action“.

Sehr lange in meinem Leben habe ich nicht verstanden, was mich immer wieder nach unten zieht und warum mein starker Glaube mich manchmal in sekundenschnelle verlässt. Eines Tages hörte ich diesen einen Satz „Die Menschen, mit denen du am meisten Zeit verbringst, bestimmen über dein Leben.“ Eine von mir kaum zu akzeptierende Aussage, dass mein Leben von außen bestimmt werden soll…

Sorry Honey, it´s true!

Die Menschen, die dir am nächsten sind, mit ihnen tauschst du dich aus, fragst um Rat und auch die pushen dich unbewusst in eine Richtung im Leben. Manchmal sind es eben gute Ratschläge und manchmal nicht die, die für DICH am Besten sind.

Natürlich wollen unsere Herzensmenschen immer nur das Beste für uns, doch am Ende des Tages weißt nur du, was das Beste für dich ist. Deine Herzensmenschen können dir nur im Rahmen ihrer Möglichkeiten Ratschläge geben. Das bedeutet, wenn deine Freunde alle in ihrer Komfortzone leben und sich mit einem „Ok-Leben“ zufrieden geben, dann werden sie dir auch genau das raten. Wenn deine Freunde nicht die Mission haben die Welt zu einem besseren Ort machen zu wollen, so wie du, dann werden ihre Ratschläge für dich nicht im Geringsten hilfreich sein.

Doch was ist, wenn du trotzdem darauf hörst? Was ist, wenn du die falschen Menschen um Rat fragst?

Dann wirst du selbstverständlich nicht das Leben führen, dass du dir aus tiefsten Herzen wünschst, sondern das Leben eines Anderen leben.

Diese Erkenntnis war so schmerzhaft für mich, denn ich liebte meine Freunde, so wie sie waren, doch im Inneren wurde mir klar, das kaum einer von ihnen die gleichen Visionen teilte. Stehe ich denn jetzt automatischen zwischen meinen Freunden und mein persönlichen Glück? Muss ich mich für eine Seite entscheiden? Ein furchtbarer Gedanke!

Muss ich all die Menschen, die ich liebe verlassen und nur mit Menschen umgeben sein, die das Gleiche wollen wie ich?

Nein, das musst du nicht.

Ich denke eins muss uns wirklich klar werden – es ist unglaublich wichtig sich mit Menschen zu umgeben, die ähnliche Ziele, Lebensmodelle und Visionen verfolgen wie wir, oder die eben schon an dem Ziel sind.

Kreiere dein eigenes Wonderwoman Umfeld!

Denn von diesen Menschen lernen wir, erhalten neue Ideen, den Mut unsere Herzenswünsche in die Tat umzusetzen und gemeinsam verrückte Pläne zu schmieden. Denn so erhalten wir erst das Gefühl, dass unsere Visionen im Kopf wirklich real werden können.

Doch das heißt nicht im Umkehrschluss, dass wir Menschen verbannen müssen, die das nicht tun, wenn sie uns gut tun und wir uns von ihnen geliebt fühlen. Nicht alle müssen deine Visionen mit dir teilen, doch du solltest dich von ihnen unterstützt fühlen. Sie sollten an dich glauben und deine Vision mindestens genau so real sehen wie du es tust und erkennen, was DEIN Weg ist und dementsprechend deine Interessen unterstützen.

Also schaffe dir eine Welt aus Menschen, die dich lieben, immer aber auch immer hinter dir stehen, das Beste aus dir herausholen und gemeinsam für dich, mit dir träumen. Und ebenfalls aus Menschen, die genauso wie du Visionäre sind, gleiche Interessen und Lebensstile verfolgen, Mentoren für dich sind und dich ganz weit nach vorne bringen.

Deine Energie ist am Ende von den Menschen abhängig, mit denen du deine Zeit verbringst. Und glaube mir, das ist wirklich das Kostbarste, dass du besitzt! Egal wie sehr du dich mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigst – wenn du dein Umfeld nicht so gestaltest, dass Liebe, Inspiration und Power entspricht, dann hilft leider auch all dein Wissen nicht, dass du dir aneignest. Wissen ist nicht Macht, wenn du es nicht in die Umsetzung schaffst und das schaffst du am Besten mit der Unterstützung deiner eigenen Wonderwoman Gang.

Nun schau dich um, wen siehst du in deinem Umfeld und sei ehrlich, wer ist einfach nicht gut für dich?

Ab dem 10.08. findest du dazu eine ausführliche Folge auf meinem Podcast „The Wonderwoman Podcast“.

Fotocredit: Sina Niemeyer

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Christina Waschkies http://www.happymindmagazine.de <![CDATA[Wellness für Zuhause: 8 natürliche zero waste Beauty Treatments]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=6012 2017-08-16T07:10:26Z 2017-08-14T22:15:25Z Du solltest die Göttin in dir mindestens einmal am Tag ehren. Zum Beispiel mit Meditation, Asana, Pranayama oder einer ausgedehnten Beauty-Session. Hierfür musst du noch nicht mal das Haus verlassen. Mutter Natur hält viele tolle Dinge für dich bereit, die einen ganz wunderbaren Job tun. Das Schönste daran ist, dass du kein Plastik verbrauchst. Haferflocken, Kamillentee und Natron bekommst du in Papiertüten, Gurken und Avocados in der Schale und Honig und Öl in Gläsern, die wiederverwendbar sind.

Ich habe 9 Do-It-Yourself Zero Waste Beauty Tipps, die dich strahlen lassen und dir den Trip in den Beauty Salon ersparen. 

  • Augenerfrischung: Bereite eine Tasse Kamillentee zu und lasse ihn erkalten. Nimm dir zwei Wattepads und tränke sie mit dem kalten Tee. Ab auf die Augen für 10 – 15 Minuten. Entspannen. Ein alter Trick, aber er funktioniert.
  • Gurken-Dampfbad: Zerschneide eine Gurke in Scheiben und lege sie in einen Topf voll kochendem Wasser. Jetzt einfach den Kopf darüber halten und die feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffe, die die Gurke über das Wasser abgibt, einziehen lassen. Über rosige Haut freuen.
  • Öl-Honig-Haferflocken-Peeling: Die Haferflocken werden in wenig Wasser gekocht, so dass ein dicker Brei dabei herauskommt. Dieser wird mit 1 TL Honig und 1 TL Olivenöl gemischt. In sanft kreisenden Bewegungen auf das Gesicht auftragen, die Augen aussparen. Abwaschen.
  • Avocado-Haarkur: Eine kleine Avocado wird mit 100 ml Sahne im Mixer verquirlt. Die Masse gleichmäßig im feuchten Haar verteilen. Eine halbe Stunde einwirken lassen. Haare nochmals waschen. Über seidige Haare freuen. Via ILoveSpa. 
  • Kokos-Treatment für supertrockene Haare: Nehmt euch einen EL Kokosöl und massiert ihn in die trockenen Haarspitzen. Am Besten über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Morgen die Haare normal waschen
  • Kokos-Lavendelöl für trockene Haut: 3 EL Kokosöl in einem Topf erwärmen. Mische es mit 3 EL eines weiteren Öls deiner Wahl, ich habe Sesamöl genommen. Nun mit Lavendelöl (mein liebstes ist von Primavera) mischen. Hier genügen wenige Tropfen, da es sehr stark konzentriert ist. Versuche zunächst 3-5 Tropfen.
  • Anti-Mücken-Öl: Entschuldige, dass dieser Beauty Tipp erst zum Ende des Sommers kommt. Wer von Mücken geplagt wird, setzt eben genannte Kokos-Lavendelöl Mischung an und fügt ganz einfach noch ein paar Tropfen Teebaumöl hinzu. Diese Mischung auf den kompletten Körper auftragen (vor allem Arme & Beine).
  • DIY-Fußbad: 3 TL Kaisernatron mit einem großen EL Meersalz in das mittelwarme Wasser geben. Wer mag fügt noch 1 EL Zitronensaft und 3 Tropfen Pfefferminzöl hinzu. 10-20 Minuten Füße darin baden und zwischendurch ein wenig massieren.
  • DIY Fußpeeling: Wärend des Fußbades kannst du auch noch 1 EL Kaisernatron mit etwas Wasser mischen und damit deine Füße peelen. Du hast noch nie so weiche Yogitoes gehabt, versprochen! Die genaue Anleitung habe ich auch noch mal hier verlinkt.

Ich wünsche dir viel Spaß bei den DIY Wellness Tipps. Wem dies alles zu anstrengend ist und eher passiv Wellness genießt, der kann sich natürlich auch einfach eine kleine Wellness Auszeit in einem schicken Hotel buchen. Völlig legitim :D

Tut dir was Gutes und sei lieb zu dir selbst. Ganz ohne Müll.

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Christina Waschkies http://www.happymindmagazine.de <![CDATA[Spirituelle Rituale für Neumond und Vollmond]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=10328 2017-08-18T07:36:08Z 2017-08-11T05:00:30Z

Ist dir schon mal aufgefallen, dass sich während des Vollmonds alle ein wenig Gaga verhalten? Okay, bisher hast du dich noch nicht in einen Zombie-Werwolf verwandelt, aber es fehlt nicht mehr viel: Du schläfst schlecht, deine Laune ist eher miserabel (um nicht zu sagen explosiv) und dein Mann sucht drei Tage vor dem Vollmond schon mal das Weite. Kurzum: Du hast Vollmond-PMS. Erstens: Glückwunsch! Du bist offziell ein Lunatic – also jemand, der durch den Mond ein wenig crazy wird. Zweitens: Crazy ist super! Denn die verrückte, kraftvolle Energie des Mondes kannst du in deiner spirituellen Praxis ganz wunderbar für dich nutzen.

Vielleicht helfen dir meine kleinen Rituale, die Neumond und Vollmond zu einen spirituellen Erlebnis machen

Der Neumond steht immer für den Beginn eines neuen Zyklus, für einen Neuanfang, für das Formulieren von neuen Intentionen. Der Vollmond hingegen steht für die Befreiung, das Loslassen und den Abschied des alten Zyklus. Während des Neumonds werden die Samen unserer Intention gesät, unsere Pläne und Vorhaben geschmiedet und festgelegt. Während des Vollmonds kannst du nun endlich die reifen Früchte ernten und in Fülle zu leben.

Um die Kraft des zu – und abnehmenden Mondes zu manifestieren und deine Wünsche und Intentionen festzulegen, kannst du ein spannendes und magisches Rituale für dich vollziehen.

Ritual für den Neumond:

Schau zunächst einmal in den Mondkalender. Schreibe dir die Daten des Neumonds und Vollmonds in deinen eigenen, persönlichen Kalender. Am Tag des Neumonds nimm dir einen Moment Zeit für dich, um dich auf den Neumond vorzubereiten. Suche deinen heiligen Platz auf. Nimm dir dein Tagebuch und einen Stift mit. Koche dir einen leckeren Tee. Zünde eine Kerze an und stimme dich ein. Dies funktioniert wunderbar mit einer kleinen Meditation. Wenn du noch Inspiration suchst, dann habe ich hier eine tolle Herzmeditation für dich: Herzmeditation zum Verbinden mit deiner Herzensweisheit oder vielleicht gefällt dir auch meine Edelstein Meditation für Anfänger.

Sage dir Folgendes:

„Ich akzeptiere alle Ereignisse in meinem Leben und lade sie ein, mir meinen Weg zu zeigen. Ich vertraue darauf, dass alles nur zu meinem Besten geschieht und positive Ereignisse mein Leben erfüllen.“

Diese Affirmation kannst du ein wenig auf dich wirken lassen. Nun beginne, deine Herzenswünsche auf einem gesonderten Blatt Papier aufzuschreiben. Kein Wunsch ist zu klein oder zu groß. Versuche, eine affirmative Sprache zu verwenden. „Ich bin“ anstatt „Ich brauche“ oder „ich will“. In dem du den Ist-Zustand beschreibst, verhältst du dich als würden die Dinge bereits geschehen und so kann der Herzenswunsch schon mal tief in dein Körperbewusstsein einziehen.

Lass dir beim Schreiben Zeit. Schütte alles aus, was dir durch deinen Kopf und dein Herz schwirrt. Irgendwann geschieht das Schreiben fast automatisch, als wären Herz, Hirn, Hand und Stift miteinander eins geworden. Wenn du fertig bist, dann nimm dir eine halbe Stunde, um auf deine Wünsche zu meditieren. Versuche, sie in jeder Zelle deines Körpers zu fühlen – als seien sie schon wahr geworden. Lege deine Affirmationen an einen sicheren Ort, bis zwei Wochen später der Vollmond ansteht.

Ich habe extra für dieses Ritual ein kleines Worksheet entworfen, das du dir hier umsonst als PDF zum ausdrucken runterladen kannst. Somit kannst du den Überblick über deine initial gesetzten Intentionen behalten und sie dir den kompletten Mondzyklus über immer wieder anschauen. 

Du willst die verschiedenen Mondphasen begleiten? Dann benutze dieses Worksheet!

Ritual für den Vollmond:

Am Tag des Vollmonds schaffe dir wieder deinen Holy Space. Richte deinen Altar schön her. Mach es dir fein mit Tee und Kerze. Dann suche dir eine feuerfeste Schale aus Ton, Stein oder Metall und verbrenne deine Liste mit den Affirmationen. Sobald die Liste komplett verbrannt ist, nimm die Asche mit dir in die Natur (oder auf den Balkon deiner Mietswohnung an einer 6-spurigen Hauptverkehrsstraße) und lass den Wind deine Wünsche davon tragen. Danach kannst du eine Salbeiräucherung vornehmen, die deine Räume energetisch reinigt. Wie das genau funktioniert, liest du hier: Der Step-by-Step Guide zum spirituellen Räuchern. Dann schließe die Zeremonie ab. Danke dem Universum von ganzem Herzen, dass es mit dir zusammen deine Realität gestaltet und dir hilft, dein Leben so zu leben wie du möchtest.

Oh, und eins noch: Der Vollmond ist auch die beste Zeit, um deine Edelsteine oder Kristalle mit neuer Energie aufzuladen. Eine Anleitung dafür findest du hier: Edelsteine aufladen – ein Guide um deinen Edelsteinen ihre Power zurückzugeben.

Wenn du möchtest, dann benutze auch für den weiteren Verlauf des Mondzyklus das Worksheet, um deine Intentionen nicht aus den Augen zu verlieren. So kannst du immer den Fortschritt deiner

Dieser Artikel ist im Original am 3. Februar 2015 erschienen. 

Fotocredit: Sina Niemeyer

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Iris Lange-Fricke http://www.irislange.com <![CDATA[Vegetarisch Grillen: Gemüsespieße mit Tofu und Nektarine & Wassermelone mit Halloumi-Käse]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=16304 2017-08-13T11:10:07Z 2017-08-10T05:00:47Z Würstchen, Steak oder Burger – das muss bei mir nicht immer sein. Ich grille gerne auch mal ohne Fleisch und Co., lecker und leicht. Dazu kombiniere ich die Leckereien von der Gemüseabteilung mit Käse, Hülsenfrüchten, Pilzen oder Tofu. So wird das vegetarische Grillen zu einem echten Highlight und es kommt Abwechslung auf den Rost und Fleischfans auf den Veggie-Geschmack.

Hier kommen einige Ideen von mir, die ich gerne auf den Grill lege:

  • gefüllte Champignons mit Linsen und Kräutern
  • gebackener Schafs- oder Ziegenkäse
  • Spargel
  • Maiskolben mit Chili-Marinade
  • Gemüse-Tofu-Spieß
  • Ananas-Gemüse-Spieß
  • Halloumi-Käse
  • Avocado
  • Melone
  • Süßkartoffel
  • eingelegte Zucchini, Möhren und Auberginen

Dazu gibt es bei mir leckere Dips auf Basis von Kichererbsen, Joghurt oder Cashewkernen. Ein Salat gehört bei mir natürlich immer dazu. Am liebsten mache ich mir Quinoasalat, Taboulé, Tomaten-Schafkäse-Salat mit Minze oder einen mediterranen Kartoffel- oder Nudelsalat.

Gerne bediene ich mich bei allen Aromen die zur Verfügung stellen. Gemüse, Tofu oder Obst schmecken mit Olivenöl, Kräutern und Knoblauch toll. Aber auch Balsamicoessig, Sojasoße und Gewürze wie Kreuzkümmel, Koriander, Senf und Chili, machen das Grillgut zu einem Geschmackserlebnis.

Hier kommen zwei aktuelle Lieblings-Rezepte von meinem Grill:

Grill-Spieß mit Gemüse, Tofu und Nektarine – Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

Zutaten für 6 Spieße:

  • 6 Holzspieße
  • 8 Champignons
  • ½ rote Paprika
  • 1 rote Zwiebeln
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Nektarine
  • 200 g Tofu
  • 2 EL Sesamöl
  • ½ TL Kurkumapulver
  • je 1 Messerspitze Kreuzkümmel, Koriander und Fenchel (gemahlen)
  • Salz, Pfeffer (frisch gemahlen)
  • 1 EL gehackte Petersilie

Zubereitung

  1. Holzspieße in Wasser legen.
  2. Das Gemüse und die Nektarine putzen, waschen und in mundgerechte Stücke schneiden bzw. die Zwiebeln halbieren und in einzelne Schichten teilen.
  3. Den Tofu in Würfel schneiden.
  4. Das Gemüse, Obst und Tofu abwechselnd auf 6 Spieße stecken.
  5. 4 EL Öl mit den Gewürzen vermischen und die Spieße damit 30 Minuten marinieren.
  6. Die Spieße auf dem Grill von allen Seiten etwa 7–10 Minuten grillen oder in einer Grillpfanne braten. Mit der Petersilie bestreut servieren.

Tipp: Hier passen ein Joghurt-Minze-Dip oder ein Chutney sehr gut dazu.

 

Gegrillte Wassermelone mit Halloumi-Käse – Zubereitungszeit: ca.10 Minuten

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 cm dicke Scheibe Wassermelone
  • 100 g Halloumikäse
  • Salz, Pfeffer (frisch gemahlen)

Zubereitung:

  1. Melone in Achtel schneiden.
  2. Halloumi in Scheiben schneiden.
  3. Beides mit den Gewürzen würzen und auf einem heißen Grill oder in der Grillpfanne von beiden Seiten goldgelb grillen und servieren.

Viel Spaß beim Ausprobieren der Rezepte und lass uns in den Kommentaren mal wissen, wie es dir geschmeckt hat.

 

 

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Christina Waschkies http://www.happymindmagazine.de <![CDATA[Ayurveda mit Kindern leben: Ein Interview mit Dr. Kalpana Bandecar]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=16135 2017-08-15T10:16:10Z 2017-08-07T05:00:33Z Wenn du schon länger hier mitliest und meinen Weg als Yogamama etwas verfolgt hast, sind dir bestimmt gewisse Themen aufgefallen, die mich schon lange beschäftigen. Erst meine Faszination mit ayurvedischer Ernährung vor meiner Schwangerschaft. Dann meine Faulheit und Kohlenhydratsucht in der Schwangerschaft. Meine Zeit im Wochenbett mit meiner kleinen Tochter Dora. Und natürlich mein Journey zurück zum Yoga als frischgebackene Yoga-Mama.

Unter all diesen wunderbaren Glücksgefühlen und der tiefen Dankbarkeit und Freude, die ich tagtäglich als Mutter verspüre, hatte sich auch vermehrt Wut, Überforderung, Unterforderung, Ungeduld und Langeweile gemischt, über die ich hier auf dem Blog berichtet habe. Eines Tages im April hatte ich plötzlich wild gefleckte rote Beine und bekam die Diagnose Psoriasis. Schuppenflechte. Diese Autoimmunkrankheit ist auf Stress zurückzuführen und bedeutet eine Übersteuerung des Immunsystems.

Ayurveda mit Kind

Dora und ich auf dem Weg zu Dr. Bandecar

Stress, ja. Den hatte ich.

Vorrangig mit mir selbst und meinem eigenen Monkey Mind. Ich habe viel versucht, um wieder eine entspanntere Mama zu werden. Meditation, Yoga, Psychotherapie, Homöopathie, Selbstbeobachtung, schriftliches Reflektieren, Selbsthilfebücher, Gespräche – doch nichts hat mir nachhaltig geholfen.

Nahrung und der Seelenfrieden

Dass mir letzendlich eine Ernährungsumstellung den Seelenfrieden wieder gebracht hat, hätte ich erst einmal nicht vermutet – obwohl ich schon sehr gute Erfahrungen mit ayurvedischer Ernährung gemacht hatte und mir das Konzept von den Gunas aus der Samkhya Philosophie, also Sattva, Rajas und Tamas, sehr wohl bekannt ist.  Dass ich viel zu tamasisch und rajasisch esse, wusste ich selbstverständlich auch. Pasta, Croissants, Kuchen… ich hatte mich stark gehen lassen. Ist ja auch einfach, machen ja alle irgendwie so. Doch insgeheim habe ich mir meine Ayurvedaernährung wieder gewünscht. Mir fehlte nur der sanfte Tritt in den Gluteus Maximus, und den habe ich mir bei der äußerst sympathischen Ayurveda-Ärztin Dr. Kalpana Bandecar abgeholt.

Ayurveda mit Kind

Dr. Kalpana Bandecar mit meiner kleinen Dora

Ayurveda in Hannover

Dr. Bandecar stammt aus einer indischen Familie mit einer langen Ayurveda-Tradition, hat selbst als approbierte Humanmedizinerin gearbeitet und sich dann in Ayurvedischer Medizin und Yogatherapie weitergebildet. Sie führt eine Privatpraxis in Hannover, wo ich sie mit meiner kleinen Tochter Dora besucht habe und mich seit mehreren Wochen nach einem von ihr entwickelten Speiseplan ernähre.

Ayurveda mit Kind

Es geht mir fantastisch und auch Dora schmeckt unser neuer Ayurveda Speiseplan sehr, sehr gut. Bei uns gibt es hauptsächlich warmes Essen, also Brei, Suppen, Dhals und gedünstetes Gemüse mit Reis. Gestrichen sind hingegen Weizen, weißer Zucker, Nachtschattengewächse, alles Histaminhaltige. Morgens essen wir einen köstlichen Porridge, gekocht mit Ghee, Hafer, Quinoa und eingeweichten, süßen Trockenfrüchten. Mittags gibt es meist Linsendhal mit verschiedenen Gemüse, dazu Basmatireis und Nussmus. Abends dann eine leichte Suppe. Natürlich snackt Dora, wie jedes andere Kind auch, gerne zwischendurch – nur versuche ich dann, frisches Obst, Energiebällchen, Mandelmus oder Datteln anzubieten. Eben keine Fertignahrung, sondern alles selbstgemacht.

Ayurvedische Ernährung für Kinder

Mit Dora zu Besuch in der Praxis von Dr. Bandecar

Sattva ist wieder in mein Leben eingezogen

Ich selbst bin jetzt seit 8 Wochen bei Dr. Bandecar in Behandlung und fühle mich sehr, sehr sattvisch. Das mag sich erst mal anhören wie ein Satz aus dem Youtube Video „Shit Yogis say“. Aber wenn wir das Konzept von Ausgeglichenheit in all unseren Zellen spüren, ist es tatsächlich der richtige Ausdruck. Meine Laune ist hervorragend, ich bin die Geduld in Person, eine liebevolle Mama, ich koche mir jeden Tag drei mal ein einfaches, aber sehr gesundes Gericht, das aus genau den richtigen Zutaten besteht, die mein Körper braucht und verwerten kann. Ich könnte nicht dankbarer sein, dass Google mich und meine Ayurveda Ärztin zusammengeführt hat.

Deswegen möchte ich euch diese inspirierende Persönlichkeit heute vorstellen und habe zum Interview mit Dr. Kalpana Bandecar geladen. 

Ayurveda wird häufig als spirituelle Praxis oder Religion missverstanden. Was genau bedeutet Ayurveda für Sie?

Ayurveda ist eine universelle Lehre , unabhängig von Kultur oder Wohnort eines Menschen. Diese Lehre beschäftigt sich mit den Gesetzmäßigkeiten der menschlichen Natur – mit allem was ein Mensch braucht, was ihn krank und wieder gesund macht. Dabei wird berücksichtigt dass jeder seine invididuellen Bedürfnisse hat. Ernährung und Lifestyle werden von der aktuellen Gesundheits/ und Lebenssituation des Individuums abhängig gemacht.

Welches Dosha (Grundkonstitution) herrscht bei Kindern vor und warum?

Bei Kindern herrscht das Kapha Dosha vor, weil Wachstum und Aufbau im Vordergrund stehen.

Macht es Sinn, schon bei Kindern eine Konstitutionsbestimmung zu machen und sie danach zu ernähren?

Das ist auf jeden Fall sinnvoll, vor allem wenn das Kind häufiger krank ist. Bei chronischen Atemwegsinfekten oder Hauterkrankungen liegen die Ursachen meistens bei einer Fehlernährung mit Lebensmitteln, die das Kind nicht verdauen kann wie glutenhaltiges Getreide oder Milchprodukte in größeren Mengen. Ansonsten lassen sich mit der richtigen Ernährung auch Krankheiten vermeiden – sogar die gefürchteten Kinderkrankheiten, die gar nicht erst auftreten oder milde verlaufen.

Wie kann ich Ayurveda im Alltag mit meinem Kind leben?

Indem man es als Eltern selbst lebt. Dann lernt das Kind, das zu essen oder zu trinken, was gesund ist. Neben hochwertigen Lebensmitteln ist damit auch gemeint, dass der Körper bekommt, was er braucht.
Das gilt auch für Aktivitäten jeder Art, die an die aktuelle gesundheitliche Situation angepasst werden sollte – wie nicht Schwimmen bei den leisesten Anzeichen einer Erkältung.

Wie sieht ein optimaler Tag mit ayurvedischer Ernährung für Kinder aus?

Das ist individuell verschieden- nicht jedes Kind braucht Frühstück oder eine Abendmahlzeit. In der Regel sagt das Kind welche Mahlzeiten es braucht. Es hilft dem Kind, viele verschiedene gesunde Lebensmittel und Speisen vorzustellen, die leicht verdaulich sind. Davon sollte es auswählen. Wenn das Kind gesund bleibt, ist alles gut. Mindestens eine warme Mahlzeit muss dabei sein und bitte keine Fertignahrung.

Viele Kinder haben Phasen, in denen sie ausschließlich ein Lebensmittel mögen. In ungünstigen Fällen ist dies dann Nutellabrot oder Nudeln ohne alles. Wie geht man am Besten mit diesen Phasen um?

Mit Tricks. Man püriert gekochtes Gemüse in Frikadellen oder Soßen, oder ersetzt Fertigprodukte wie
Nutella mit gesünderen Produkten aus dem Bioladen. Es gibt auch Zeiten wo man dass Kind lässt- es muss seine Erfahrungen machen. Wird es krank, kann man die Beschwerden mit der Fehlernährung erklären.

Eignen sich Rasayanas und ayurvedische Kräuter auch schon für Kinder?

Auf jeden Fall. In Deutschland gibt es gutes Chyvanprash- eine süß- scharfe Paste mit 37- 42 Kräutern in Amlamus – einer Art Pflaumenmus, die sich zur allgemeinen Stärkung und Krankheiten jeder Art eignet. Bei akuten Beschwerden kann man Kindern niedrig dosiert auch andere ayurvedischen Mittel geben – nach Rücksprache mit einem Ayurveda-Arzt.

Wie wichtig sind die vielgelobten festen Rituale mit Kindern?

Sehr wichtig, weil sie dem Kind einen verlässlichen Rahmen geben, in dem es sich entwickeln kann. Es sollte aber kein Zwang daraus gemacht werden- sonst wirken Rituale sogar schädlich. Gut ist ein regelmäßiger Tagesablauf, an dem sich das Kind orientieren kann sowie Aufwach- und Einschlafrituale die Sicherheit geben.

Vielen Dank für das Interview, Dr. Bandecar!


Weitere Bücher von Dr. Kalpana Bandecar:

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Christina Waschkies http://www.happymindmagazine.de <![CDATA[Buchtipp: Das Kind in dir muss Heimat finden von Stefanie Stahl]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=15809 2017-08-28T17:46:25Z 2017-08-04T18:44:05Z Manche Bücher finden nicht wir, sie finden uns! Sie spazieren einfach genau zur richtigen Zeit in unser Leben. Zu dem Moment, wo wir gerade mit einem „Thema“ herumwurschteln und nicht weiter kommen. Wie zum Beispiel: Kindische Verhaltensweisen a.k.a. beleidigte Leberwurst.

Im Urlaub in Italien hab ich ein paar sehr anstrengende, und vor allem von mir hausgemachte Stressmomente mit Mann und Kind erlebt. Erkenntnis der Dramen, die sich abspielten: Ich habe ein Riesenthema mit Fremdbestimmung. Sobald irgendetwas mit Dora nicht so funktioniert, wie ich mir das vorher schön ausgemalt habe, bekomme ich Stress. Wenn ich Stress habe, werde ich ganz aufgeregt und versuche, alles zu kontrollieren. Nicht gerade hilfreich, denn das finden andere meist ziemlich doof. Und ein Thema, das auf jeden Fall aus meiner eigenen Kindheit stammt. Her also mit den Selbsthilfeschmökern zum Thema „Arbeit mit dem inneren Kind“.

Mit diesem Buch arbeite ich zur Zeit und finde es wahnsinnig hilfreich: Das Kind in dir muss muss Heimat finden.

Zum ersten Mal am Bahnhof in Hannover gespottet und kurz mit den Augen gerollt, hab ich mir das Buch dann im Urlaub in Italien als Hörbuch gegönnt. Die Arbeit mit dem inneren Kind kenne ich schon aus Therapiezeiten und in diesem Buch ist das Ganze wirklich noch mal leicht verständlich aufbereitet.

Mein Thema zu diesem Buch: Glaubenssätze aus meiner Kindheit aufzulösen. Die miesen Sätze wie „Ich kann nichts.“ und „Ich bin nicht genug.“ und, Achtung, Lieblingssatz: „Ich muss es allein schaffen!“. Die sausen nämlich gerne hin und wieder durch mein Gehirn. Und ich möchte sie liebevoll hinauszubefördern. Die lassen sich nämlich auflösen!

Autorin und Psychologin Stefanie Stahl zeigt auf, wie wir täglich versuchen, unsere Grundbedürfnisse zu befriedigen, die da wären:

  • Bindungsbedürfnis
  • Bedürfnis nach Autonomie und Kontrolle
  • Bedürfnis nach Selbstwerterhöhung und Selbstwertschutz
  • Bedürfnis nach Lustgewinn und Unlustvermeidung

Ganz kurz gesagt: Wir wollen Verbindung zu anderen, wir wollen selbst Einfluss auf unsere Umgebung haben, wir wollen anerkannt werden, und wir wollen Dinge tun, die uns Spaß bringen. Schon mal gehört, oder?

Und quasi ein jeder Konflikt, den wir im Leben haben, rührt daher, dass diese vier Bedürfnisse als Kind verletzt wurden. Dann taucht unser sogenanntes „Schattenkind“ auf. Dieser kleine, trotzige Wutbrocken, oder Angsti, oder Vermeider, oder das angepasste kleine Mädchen, das uns immer wieder in Stress-Situationen begegnet. Von dem wir hinterher immer denken: „Was war das denn bitteschön gerade?“, wenn wir mal wieder ganz regressiv reagiert haben.

Zurück zu den Bedürfnissen: Jedes Mal wenn Stress, Kummer, Wut und Angst auftauchen, wurde eins unserer Bedürfnisse missachtet. Macht total Sinn. Wir wollen aber ebenso Hilflosigkeit und Ohnmacht vermeiden. Wenn Hilflosigkeit auftaucht, kann sich das zum Beispiel in Wut äußern.

Der Kontrolletti in mir

An einem kleinen Beispiel erläutert: Wenn Dora nicht pennen will und ich seit 45 Minuten den „Schlaf bitte ein“ Kasper mache, dann kommt ein erst softes, später ausgeprägtes Gefühl von Ungeduld auf. Dieses mündet dann irgendwann auch in Genervtsein und am Ende in Wut. Wut vor allem, weil ich einen Machtverlust erleide. Ich habe keine Kontrolle über die Situation. Und da ich selbst als Kind von meiner Mama sehr „laissez-faire“ erzogen wurde, habe ich sowieso ein übersteigertes Bedürfnis nach Kontrolle. Ein Kontroletti sozusagen.

Die Schutzstrategien

Wenn also diese Situationen auftauchen, flüchten wir uns in unsere in der Kindheit gelernten Schutzstrategien. Das könnte so etwas sein wie Angriff, Rückzug, oder die Flucht in Suchtverhalten. Bei mir ist es ganz klar: Angriff! Ich haue raus! Danach folgt dann: Beleidigtes Kleinkind, das aus seiner Schmoll-Ecke abgeholt werden möchte. Zum Glück kennt mein Mann das schon, und hinterher können wir drüber lachen. Schön ist es trotzdem nicht!

Wo das Buch ansetzt:

Im Verständnis für dein eigenes, inneres Kind und den trotzigen, verletzten, eingeschnappten Verhaltensweisen. In dem Kontakt zu dem Erwachsenen in dir, der dein trotziges Kind trösten und regulieren kann. In der Gewissheit, dass wir unsere Blockaden und Muster auflösen können und durch weniger schmerzvolle ersetzen können. Und nicht zuletzt in der Liebe für die kleine Person, nämlich dich,  die damals vielleicht Unrecht erfahren hat und zutiefst verletzt ist. Ich kann jedem die Arbeit mit dem inneren Kind sehr ans Herz legen und finde dieses Buch eins der besten, das es zu dem Thema gibt. Uneingeschränkte Kaufempfehlung!

Hier bekommst du das Buch: Das Kind in dir muss Heimat finden: Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme

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Katrin Schwerdtner http://www.newmoonyoga.de <![CDATA[Das Schicksal ist ein mieser Verräter? Oder: Ishvara Pranidhana]]> http://www.happymindmagazine.de/?p=16120 2017-07-26T07:04:59Z 2017-07-31T05:00:49Z Im Leben findet man sich ja immer mal in Situationen wieder, die einen überfordern – auf die ein oder andere Weise. Mich bringt zum Beispiel im Grunde jede Reise mit der Deutschen Bahn an die Grenzen meiner Belastbarkeit und bisweilen auch darüber hinaus. Da vergesse ich mein Yoga und übergebe die Steuerung an sehr dunkle Anteile meiner Seele, um angesichts der verheerenden Kombination aus Inkompetenz, Unfreundlichkeit und Willkür ohne posttraumatische Belastungsstörung irgendwie, irgendwo und irgendwann anzukommen. Okay, die Deutsche Bahn ist natürlich ein extremes Beispiel, welches wahrscheinlich selbst Chuck Norris bitterlich weinend und nach seiner Mama rufend in sich zusammensacken ließe.

Ich kann aber auch gefühlt Stunden an einer dieser Erdbeer-Buden verbringen, die im Sommer an jeder Ecke aus dem Boden sprießen. Mit kritischem Erdbeerexpertenblick prüfe ich Schälchen für Schälchen, vergleiche, wäge ab, tippe mal vorsichtig mit dem Finger auf eine Beere … und kaufe nach langem Hin und Her dann doch lieber Himbeeren, weil mich die Vielfalt überfordert. Und zwar das Schälchen, das der entnervte Verkäufer einfach schnell in die Tüte steckt, bevor ich überhaupt den Himbeerexpertenblick anschalten kann.

Und so stolpern wir doch alle irgendwie mehr oder weniger überfordert durchs Leben

Ständig sollen wir uns entscheiden, das Richtige tun, das Falsche möglichst vermeiden, die guten Menschen erkennen und uns von denen fernhalten, die uns kaputt machen. Wir sollen innovativ sein, voraus denken, aber auch wieder nicht zu weit, denn, hey „Life’s here and now“. Die Rente muss gesichert werden, verbindlich sollen wir sein, aber die Freiheit darf bitte auch nicht zu kurz kommen. Genuss ist so wichtig, also zumindest solange der BMI im Normalbereich bleibt und auch ein paar Superfoods auf dem Speiseplan stehen. Glücklich sollen wir sein, aber auch nicht jedem Konflikt aus dem Weg gehen. Große Gefühle sind wichtig, ein bisschen Melancholie, ein bisschen Euphorie, ein bisschen Tiefgang, aber alles immer im richtigen Maß. Wir sollen kämpfen, niemals aufgeben, aber dabei nicht die Leichtigkeit des Seins verlieren. Wir sollen nicht so viel auf Äußerlichkeiten geben, stattdessen unsere innere Schönheit kultivieren, die ungeschminkte Wahrheit zeigen, aber bloß nicht auf Kosten unserer Instagram Follower.

Theoretisch alles ganz easy, praktisch treten wir dann aber doch in jeden zweiten Fettnapf, geraten ins Schlingern, verlieren den Halt und müssen uns mühsam wieder berappeln, bevor wir unseren Weg fortsetzen – ganz benommen von unserem Sturz und unter den kopfschüttelnden Blicken unserer strengen inneren und äußeren Kritiker. Und noch immer ohne einen blassen Schimmer, wie das Leben eigentlich funktioniert, aber Stillstand ist natürlich keine Option. Und jetzt?

Nach Wut, Angst und Entsetzen kam „Ishvara Pranidhana“

In den letzten Wochen hat das Leben mich mehrfach daran erinnert, dass es nie von sich behauptet hätte, fair oder gar kalkulierbar zu sein. Und ob man es glaubt oder nicht, plötzlich wäre ich lieber mit der Deutschen Bahn ohne Sitzplatzreservierung in einem ICE mit umgekehrter Wagenreihung an einem Freitagnachmittag zu Ferienbeginn, während einer Hitzewelle mit Klimaanlagenausfall quer durch die Republik gereist, als mich dem zu stellen, was das Leben mir so vor die Füße geworfen hat. Überforderung legte sich auf meine Schultern, ein zentnerschwerer Mantel, genäht aus Wut, Angst und Entsetzen, der mich fast in die Knie gehen ließ. Fast!

Denn als ich dachte, nichts geht mehr, betrat „Ishvara Pranidhana“ die Bühne, die Hingabe und das Vertrauen in das Leben, die eigene Stärke und eine höhere Realität. Behutsam half es mir auf, zog mir den Überforderungsmantel aus, klopfte mir den Staub der Verzweiflung von den Schultern und nahm mich an die Hand. Ich weiß zwar noch immer nicht, wohin die Reise geht, aber ich setzte einen Fuß vor den anderen, im tiefen Vertrauen, dass es gut werden und sich mir der Sinn erschließen wird. Das Tal ist tief, der Aufstieg lang und steinig, aber die Aussicht wird mich entschädigen, da bin ich mir sicher.

Ishvara Pranidhana ist Teil der Niyamas, der zweiten Stufe des achtgliedrigen Yoga-Pfades, den Patanjali vor über 2.000 Jahren im Yogasutra, einer Art Yoga-Leitfaden bestehend aus 195 Sanskrit-Versen, beschrieben hat. Die Niyamas umfassen fünf Verhaltensregeln, die wir im Umgang mit uns selbst berücksichtigen sollten, um ein bewusstes und intensives Leben zu führen. Dabei meint Ishvara Pranidhana, so wie ich es verstehe, nicht, sich einer äußeren Macht hilflos ausgeliefert zu fühlen, sondern über innere Hingabe wieder Vertrauen in den Fluss des Lebens zu finden und nicht gegen die Intuition, die innere Weisheit anzukämpfen.

Das Schicksal ist kein mieser Verräter

Meine Mutter berichtete mir vor kurzem von einer Situation am Sterbebett eines engen Freundes. Wie in Trance wusste auf einmal jeder der Beteiligten, was zu sagen und zu tun war, um diese Seele friedlich ziehen zu lassen. Ganz verdattert waren sie hinterher, konnten sich kaum an Einzelheiten erinnern. Aber sie wussten, dass es genau richtig war, so wie es war. Manchmal muss wohl alles, was wir dachten zu wissen, zu können und zu ertragen in der Überforderung über uns zusammenbrechen, damit wir die Logik und den Verstand hinter uns lassen und etwas Größeres vertrauensvoll durch uns wirken lassen können – Ishvara Pranidhana.

Das Schicksal ist kein mieser Verräter. Dass uns das im ersten Moment wenig überzeugend erscheint, wenn es uns ohne Vorwarnung eine harte Linke verpasst, wir über Board gehen und hilflos auf dem tobenden offenen Meer des Lebens treiben, ist wohl natürlich. Gerade war alles noch gemütlich und sicher und plötzlich fehlt uns jeglicher Halt. Wild strampelnd und auf das Leben fluchend können wir uns bei aller Liebe keinen Reim auf diese Ungerechtigkeit machen. Einzig logische Erklärung: Das Karma muss sich geirrt haben. Und je mehr wir uns wehren, desto mehr Kraft verlieren wir und öffnen der Verzweiflung die Tür. Wenn wir aber vertrauen, uns der Bewegung der Wellen hingeben und der Panik nicht erlauben, unseren Blick zu trüben, stellen wir fest, dass wir selbst die Welle sind. Und die Welle ist das Meer. Es gibt keinen Anlass zur Sorge, denn wir können uns in dieses Meer versinken lassen und verlieren uns doch nicht.

Also lass das Boot ruhig davon treiben, du brauchst es nicht und hast es nie gebraucht. Dreh deinen Blick der aufgehenden Sonne entgegen, denn am Horizont zeichnen sich womöglich schon ungeahnte neue Möglichkeiten ab, die du zuvor, in der falschen Sicherheit deines Bootes, gar nicht erkennen konntest.

Du bist kein Tropfen im Ozean,
Du bist ein gesamter Ozean in einem Tropfen.
(Rumi)

Fotocredit: Sina Niemeyer

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