Ich kümmere mich um dich – und um mich!

Selfcare ist ein Begriff, der nach Clean-Eating nun auch aus den USA zu uns herüberschwappt. Selbst-Kümmern. Ich passe auf mich auf. Ich kümmere mich darum, dass es mir gut geht. Gerade als Mama ist das oft erst ganz am Ende unserer ellenlangen To-Do-Liste. Vorausgesetzt Selfcare hat es überhaupt auf die Liste geschafft.

Dabei sehen wir täglich wo es hinführt, wenn wir uns nicht um uns selber kümmern

Unsere Akkus sind irgendwann einfach erschöpft. Wir haben das Gefühl, den ganzen Tag nur zu geben und nichts zurückzubekommen. Die ganze Verantwortung lastet auf unseren Schultern und im schlimmsten Fall bekommt diese Vorwürfe dann der Partner zu hören.

Ich möchte euch ermutigen bei euch selbst anzufangen. Nehmt eure Bedürfnisse und Wünsche genauso ernst, wie die von den anderen! Wenn man es so liest, klingt es ja eigentlich auch ganz logisch, oder? Warum solltet ihr weniger wichtig sein?!

Hier sind vier Tipps, wie du dich um dich selbst kümmern kannst:

1. Gönn dir etwas Schönes!
Was gibt dir so richtig das Gefühl dich zu verwöhnen, oder verwöhnt zu werden? Ich hätte da ein paar Ideen: Ein gut duftendes Bad mit Kerzenlicht, eine Massage (vom Profi oder vom Partner), einen ganzen Abend mit dem Lieblingsbuch und leckerem Kakao, ein Mädelsabend mit gutem Essen und Prosecco an dem ihr nicht an den nächsten Morgen denkt… Ihr könnt bestimmt noch ein paar Dinge zu dieser Liste hinzufügen. Macht doch mal eure eigene Liste! Und dann nehmt euch vor, mindestens eine Sache in der Woche zu machen.

2. Esse mit Freude und Genuss!
Wann war das letzte Mal, dass du eine Mahlzeit so richtig genossen hast? Wie wäre es mit heute? Ich weiß, dass du als Mutter so kochst, dass es allen schmeckt (wenn Kochen zu deinen Haushaltsaufgaben gehört und nicht zu denen deines Partners). Aber vielleicht gibt es für dich einfach noch ein kleines, leckeres Extra. Setz dich hin und schenke dem, was du in deinen Mund führst, echte Aufmerksamkeit. Wie fühlt es sich an, wie riecht und schmeckt es? Gönn dir das, worauf dein Körper Lust hat – ohne Schuldgefühle. Aber das ist eigentlich noch mal einen ganzen Artikel wert.

3. Bewege dich zum Spaß!
Wenn du schon einen Sport machst, denn du gerne machst und auf den du dich freust, dann kannst du gleich beim nächsten Punkt weiterlesen. Wenn du die Worte Sport/Bewegung und Spaß selten im selben Satz sagst, wird es höchste Zeit dein Bewegungsprogramm zu ändern! Es gibt 1001 Sportangebote – von Aerobic über Bogenschießen und von Yoga zu Zumba. Probiere verschiedene Kurse aus, vielleicht gibt es eine Sache, die du immer schon mal machen wolltest. Jetzt ist die Zeit! Wenn du keine Angebote in deiner Nähe hast, dann schau online, die meisten Sachen gibt es umsonst bei youtube oder auf Online-Portalen. Und Sport muss nicht immer angeleitet sein. Als Bewegung gilt ja schließlich auch in deiner Küche zum Lieblingslied zu tanzen, Gartenarbeit zu machen, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren oder einen Spaziergang zu machen. Und natürlich, Sex zu haben. Bewegung tut deinem Körper gut! Deiner Seele allerdings nur dann, wenn er dir Spaß macht.

4. Mache ein tägliches Achtsamkeitsritual!
Gib dir die Möglichkeit, einmal am Tag mit dir selber „einzuchecken“ und dich zu verbinden. Mit allem, was da so los ist. Du kannst morgens bei einer Tasse Tee (oder wann immer du dafür Zeit hast) ein paar Seiten Tagebuch schreiben. Du kannst unter der Dusche oder auf dem Weg zur Arbeit eine Atemübung machen: Atme vier Mal kurz hintereinander ein und dann mit einem langen Atemzug aus und wiederhole diese Atmung für eine Minute. Und du kannst meditieren. Setze dich hin und achte auf deine Atmung. Schon drei Minuten am Tag können eine Menge bewirken!

 

Wenn du Lust hast (wieder) mehr für dich selber zu tun, dann mach doch beim 10-tägigen Onlinekurs „Meditation für Mamas“ ab dem 1. Oktober 2016 mit. Du machst eine tägliche Meditation und bekommst jeden Tag Gedankenanstöße und kleine Impulse für mehr Freude im Alltag mit Kindern. Mehr Infos darüber findest du hier.

 


Der Planner auf dem Beitragsbild stammt von Life Coach Fabienne Bogdahn


Maite ist ausgebildete Meditationslehrerin und zertifizierter ganzheitlicher Gesundheitscoach. Sie liebt und lebt das genussvoll gesunde Leben. Außerdem ist sie selbstständige Filmproduzentin, Geschäftsführerin der Ella Filmproduktion GmbH und Mutter von zwei Kindern. So kann sie aus täglicher Erfahrung über die Herausforderungen von Achtsamkeit und Meditation im Alltag sprechen. Der rote Faden ihrer Arbeit ist Menschen auf vielfältige Weise zu inspirieren und zu berühren. Informationen zu ihren Workshops gibt es unter www.maitewokoeck.de


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