Magische Morgen-Momente, mit denen du super in den Tag kommst

Magische Morgen-Momente, mit denen du super in den Tag kommst

Kennst du auch diese Tage an denen es dir schwerfällt, die Augen zu öffnen? Wo du nicht voller Elan aus dem Bett springst? Lange Zeit habe ich damit gekämpft, dass ich morgens nicht so richtig in den Quark gekommen bin. Ich hatte schon immer ein unstetiges Leben, habe nicht an einem festen Arbeitsplatz gearbeitet, sondern war entweder unterwegs oder im Home Office. Aufgrund dessen war es für mich umso wichtiger eine Morgenroutine zu finden, die wirklich funktioniert. Ich habe festgestellt, dass es für mich 5 magische Morgen-Momente gibt, die absolut essentiell sind, um meinen Tag großartig werden zu lassen:

 

1. Stille

Ich habe für mich gemerkt, dass Stille am Morgen magisch wirkt. Für mich heißt Stille kein Telefon, keine Konversation und einfach spüren was ist. Das können auch einfach nur fünf Minuten sein, in denen ich im Tag ankomme. Ich habe das Ganze für mich mittlerweile über meine Morgenroutine hinweg ausgedehnt und beantworte E-Mails meist erst gegen Mittag. Außerdem konsumiere ich vorher keine Zeitungen, checke kein Spiegel-Online und kein Facebook. Denn wenn etwas für mich wirklich Wichtiges passiert sein sollte, werde ich schon telefonisch informiert werden. Stille bedeutet für mich meinen Raum zu halten, also aus mir heraus zu agieren. Im Job kann das bedeuten, erst die kreativen Aufgaben zu machen und danach die reaktiven Dinge zu tun, wie E-Mails beantworten.

2. Schreiben

Mit der Hand Dinge aufschreiben hat Magie. Es hilft mir, meine Gedanken zu ordnen und meinen Geist zu fokussieren. Und zwar indem ich die Seele sprechen lasse. Ich schreibe mir morgen meine Träume auf, während ich noch im Bett sitze. Anschließend lasse ich die Gedanken für ein paar weitere Minuten fließen und bin teilweise selber überrascht, was da so kommt. Das kann ganz unterschiedlich sein: Beispielsweise eine Erkenntnis aus meinen Traum, durch die mir klar wird, was meine nächsten Schritte sind oder auch Dinge, für die ich dankbar bin.

3. Tee trinken

Für mich ist meine Tasse Tee am Morgen ebenfalls Magie. Während ich die trinke mache ich sonst gar nichts, außer aus dem Fenster schauen und mir zu überlegen, was ich an dem Tag wirklich tun muss. Und was mich stolz machen würde, wenn ich es tue. Das muss jeweils nicht mehr als eine Sache sein. Oftmals sind dies dann auch die ersten Sachen, die ich tue.

4. Meditation

Direkt vorab: Ich sitze nicht jeden Tag schweigend für eine Stunde auf einem Kissen und meditiere. Sondern ich spüre rein, was gerade passend ist. Momentan meditiere ich mit Mantren, bei denen ich auch mitsinge. An manchen Tagen bietet es sich nicht an morgens eine Stunde zu sitzen, dann nehme ich die Mantren mit in den Zug und meditiere zuhause vielleicht nur 10 Minuten in Stille. Als Meditation bezeichnet man den Vorgang, in dem jemand durch die Anwendung bestimmter Techniken (der Körperhaltung, Atmung, Konzentration, durch das Wiederholen bestimmter sprachlicher Formeln usw.) einen bestimmten Zustand des Bewusstseins herbeiführt, in dem er Wahrheiten erkennt und seine Konzentration völlig in einem Punkt gesammelt ist. Thich Nhat Hanh, ein buddhistischer Mönch, ist beispielsweise ein bekannter Vertreter der Gehmeditation. Es muss also nicht immer das Sitzen auf dem Meditationskissen sein.

5. Bett machen

So banal es klingen mag; Wissenschaftler bestätigen es: Das Bett am Morgen zu machen ist nicht nur magisch, sondern führt auch zu mehr Erfolg. Man kann damit quasi direkt den ersten Erfolg verbuchen und unser Gehirn ist damit auf weitere Erfolge gepolt. Für mich ist das Schlafzimmer ein Ort der Ruhe, weswegen ich es immer ordentlich halte. Und es gibt für mich nichts schöneres, als abends in ein gemachtes Bett zu schlüpfen. Und wie ich einschlafe hat auch viel damit zu tun, wie ich am nächsten Morgen aufwache.

 

Finde deine eigene Routine

Egal für was du dich am Ende entscheidest und wie dein Morgen aussehen mag, es hilft total eine Routine zu haben. Routine bedeutet dabei, Dinge immer wieder zu tun und sie zu wiederholen. Wir alle haben eine Morgenroutine, wenn es um das Zähneputzen geht, das passiert automatisch und wir müssen gar nicht mehr darüber nachdenken. Und genauso wird es dir mit deinen magischen Morgen-Momenten gehen, wenn du sie quasi wie ein Mantra immer wiederholst.

Überfordere dich nicht

Baue deine Routine Schritt für Schritt auf. Wenn du alles auf einmal verändern willst ist die Gefahr groß, dass es deinem System zu viel auf einmal wird und du am Ende gar nichts tust. Wähle dir von deinen magischen Morgen-Momenten einen aus, mit dem du starten willst. Und dann nimmst du dir vor, diesen für 21 Tage jeden Tag in deine Routine einzubinden. 21 Tage brauch das Gehirn , um neue Verbindungen zu bilden, Sprich in 21 Tagen legen wir den Grundstein dafür, dass aus einer Tätigkeit eine Gewohnheit wird. Nach 21 Tagen fügst du dann den zweiten magischen Morgen-Moment hinzu. Das gibt dir auch Gelegenheit herauszufinden, ob die jeweilige Angewohnheit wirklich eine ist, die dir gut tut.

Wie auch immer deine persönliche Morgenroutine aussieht, ob du ein Morgensportler bist oder ein Kaffeetrinker, 15 Minuten oder zwei Stunden einplanst: Die Hauptsache ist, dass es für dich stimmig ist. Und vor allem, dass es dich glücklich macht. Wenn Schreiben nicht dein Ding ist, dann lass es! Für mich ist der Morgen wie ein kleiner Tempelbesuch. Was auch immer in deinen inneren Tempel gehört – viel Spaß dabei!

 

Fotocredit: Sina Niemeyer

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Wusstest du schon, wie sehr eine Morgenroutine dabei helfen kann, dass auch der Rest des Tages so toll wird? Kaja stellt ihre Top 5 magischen Morgen-Momente vor, die ihr dabei helfen, in den Tag zu starten.
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About

Kaja Otto ist Fempowerment-Coach und Intuitive Busines Mentor. Die Basis ihres Tuns ist der Glaube, dass Erfüllung der Schlüssel zu Freiheit und Wohlstand ist. Kaja unterstützt weltweit Frauen dabei, ihr Leben und ihr Business nach femininen Prinzipien neu auszurichten.


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