Mantra Meditation – wie du mit einer Mala meditieren kannst

Kirchen, Tempel, Moscheen – ich finde alle Arten von Gotteshäusern strahlen eine tolle, angenehme und friedliche Atmosphäre aus. Egal wo ich mich gerade befinde auf der Welt, diese Orte haben für mich etwas magisches, etwas meditatives und ich liebe es, dort etwas zu verweilen,die ruhige Stimmung aufzusaugen und für eine Weile in mich zu gehen. Menschen verschiedenster Herkunft und Religion dabei zu beobachten, wie sie ihre Religion ausüben, das finde ich echt faszinierend.

Vielleicht auch deshalb so anziehend für mich, weil ich selbst gar nicht religiös aufgezogen wurde. Das war bei uns Zuhause nie ein großes Thema. Zwar wurde ich getauft und auch konfirmiert (ich war jung und brauchte die Geschenke), doch als dann die Ausbildung kam und ich gemerkt hab, dass man Kirchensteuer zahlen muss, war das Thema für mich durch. Nicht falsch verstehen, ich bin nicht geizig und unterstütze gerne Projekte und Organisationen, bei denen ich ein gutes Gefühl habe. Aber etwas unterstützen, womit ich eigentlich nichts am Hut hatte und damit auch Ansichten, die nicht mit meinen übereinstimmen, das mag ich halt echt nicht.

 

Kernbotschaft aller Religionen ist die Liebe

Trotzdem finde ich, dass Religion auch vieles gutes hat, wenn sie denn richtig gelebt wird. Sie gibt den Menschen halt und vermittelt Werte, die uns das miteinander eigentlich verschönern sollten. Wie der Dalai Lama das schon mal so schön kurz und knackig verpackt hat:

Der Kern aller Religionen ist die Liebe.

Und auch sonst gibt es viele Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen. Hast du bestimmt auch schon mal gesehen: Menschen, die irgendetwas vor sich hinmurmelnd eine Perlenkette durch ihre Finger gleiten lassen. Und da kommen wir auch schon zum Topic: Gebetsketten. Im Christentum heißen sie Rosenkranz, im Islam Misbaha und im Buddhismus ist es die Mala.

 

Malas – Mehr als nur ein Fashion-Item

Vielleicht hast du letztere schon bei uns im Shop entdeckt: Unsere schicken Mala Ketten mit 108 Perlen für die Mantra Meditation. Für die einen ist es ein Fashion Accessoire, was auch völlig okay ist. Aber falls du dich für Meditation und auch Mantras interessierst, bisher aber noch nicht so genau weißt wie das ganze funktioniert, dann bist du jetzt hier genau richtig.

 

How to Mala:

Die Mala Kette wird auch Japa Mala genannt und ist eine Gebetskette und besteht aus 108 aneinandergereihten Perlen. Im Hinduismus sowie im Buddhismus ist die 108 eine heilige Zahl. Immer wieder taucht diese Zahl in den alten Schriften auf und hat sowohl mehrere mystische, als auch mathematische und physikalische Bedeutungen.

Beim Meditieren mit Mantras werden diese also traditionell 108 Mal wiederholt. Die Mala Kette dienst dabei sozusagen als Zählhilfe. Während du das Mantra rezitierst, lässt du die Kette einfach immer eine Perle weiter durch deine Hände gleiten. Im Prinzip also genauso, wie im Christentum mit dem Rosenkranz gebetet wird.

 

Finde das Mantra, was dir am meisten zusagt

Mit welchem Mantra du meditierst, ist eine sehr persönliche Sache. Ich zum Beispiel liebe das Mantra „Aham Prema – Ich bin Liebe“ sehr. Eines der bekanntesten Mantras ist sicherlich „Om Mani Padme Hum“. Die genaue Übersetzung der verschiedenen Mantren ist oft gar nicht so einfach, da es für viel Sanskrit Wörter nur sehr ungenaue Übersetzungen gibt. Für ihre wahre Bedeutung gibt es in anderen Sprachen oft kein passendes Pendant. Einfach ausgedrückt beschreibt „Om Mani Padme Hum“ den Weg, auf dem man mit Hilfe von Meditation zur Erleuchtung kommen kann.

Für Mantra-Newbies eignen sich zum Beispiel auch gut die verschiedenen, meist einsilbigen Mantras, die deine verschiedenen Chakras ansprechen. Schau doch mal in unsere Chakra-Guides, dort haben wir die jeweiligen Mantras mit aufgeführt.

Du kannst aber auch mit einem sehr persönlichen Mantra beten. „Ich bin genug“ ist zum Beispiel so ein Mantra, das eine wunderbare Schwingung im Körper entstehen lässt. Nämlich Zufriedenheit und Frieden mit dir selbst.

Ob alleine Zuhause an deinem Wohlfühlort, oder in einer kleinen Gruppe von Yogis – Mantras haben eine wirklich kraftvolle Wirkung. Durch das Chanten von Mantras entstehen nämlich überall im Körper Schwingungen. Diese Schwingungen wirken sich unter anderem auch auf unsere Energiekanäle, die Nadis, aus. Was dann wiederum den Fluss unserer Lebensenergie, des Prana, anregt. Und gute Laune macht das ganze sowieso ;-)

Also, nichts wie ran an die Mala und Happy Chanting!

 

 

Fotocredit: Sina Niemeyer

 

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Mantra Meditation - wie du mit einer Mala meditieren kannst
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Mantra Meditation - wie du mit einer Mala meditieren kannst
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Malas sind nicht nur ein schickes Fashion Item, sondern auch ein tolles Tool für deine Mantra Meditation. Wie genau das funktioniert und was man so alles chanten kann, liest du hier.
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Happy Mind Magazine
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Jasmin ist Yogalehrerin für Kinder und Erwachsene und träumt davon, irgendwann ein kleines Retreat (am liebsten am Meer) zu eröffnen, wo sie die Menschen mit Yoga, Massagen, Reiki und veganem Essen verwöhnen kann. Sie unterstützt Christina hier beim Happy Mind Mag hinter den Kulissen.


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