Meditation für Anfänger - so klappt es endlich!

Meditation für Anfänger: Der Beginners Guide

Als ich das erste Mal darüber gelesen habe welche positive Auswirkungen Meditation auf unseren Körper und Geist hat, war ich sofort begeistert: Stressabbau, Förderung der Kreativität, erhöhte Gedächtnisleistung, besserer Schlaf… Alles Dinge, die ich in meinem Leben durchaus gebrauchen könnte. Schnell hatte ich auch herausgefunden, wie es funktioniert: Hinsetzen, ruhig atmen und an nichts denken. ‚Kann ja nicht so schwer sein, mach ich doch mit links‘, dachte ich damals.

Monkey Mind in action

Für den ersten Versuch hab ich mir dann den Timer auf 10 Minuten gesetzt. Das mit dem „an nichts denken“ gestaltete sich dann wirklich schwierig. Erst lief mein Kopf den Tag noch einmal Revue passieren, dann befand ich mich in der Planung für die Zeit nach der Mediation und schon gleich darauf plagte mich die Frage: „Müsste es nicht bald klingeln? Können 10 Minuten wirklich sooo lange sein?“ Als ich dann nach einer gefühlten Ewigkeit doch mal einen Blick auf den Countdown riskiert hatte, waren gerade mal etwas mehr als zwei Minuten um… So also viel zum Thema „Mach ich doch mit links“.

Die Magie der Meditation

Viele mehr oder weniger „erfolgreiche“ Versuche folgten, aber mein Interesse wurde dann erst wieder so richtig entfacht, als wir uns während der Yogalehrer-Ausbildung täglich direkt nach dem Aufstehen zur Meditation versammelt haben. Diese Energie, die ich bei der Gruppenmeditation gespürt habe, die Liebe, die uns alle umgeben haben, vermisse ich heute noch oft. Es war ein unbeschreibliches Gefühl von inniger Verbundenheit und ich habe diese Momente immer sehr genossen.

Von da an habe ich mich also intensiver mit dem Thema Meditation auseinandergesetzt und inzwischen ist sie ein fester Bestandteil meines Alltags. In der letzten Zeit habe ich immer wieder verschiedene Meditationstechniken ausprobiert, wie zum Beispiel Kirtan Kriya oder auch die Dankbarkeitsmeditation.

Tipps für den Anfang

Meditieren ist Übungssache, keine Frage. Wenn du am Anfang noch ziemlich gefrustet bist und das Gefühl hast, dass es dir nichts bringt, dann kann ich dir nur raten: Gib nicht auf! Es dauert wirklich, bis man seinen persönlichen Weg gefunden hat und sich die ersten Erfolge einstellen. Zu Beginn ist es sicherlich noch etwas demotivierend, weil man den Eindruck hat, dass die Gedanken einem nur so in den Kopf schießen anstatt von einem fern zu bleiben. Bleib unbedingt geduldig! Mit der Zeit wirst du merken, wie du langsam Fortschritte machst und wie die Meditation dein Leben bereichern kann.

Da es sich mit einem ruhigen Geist schon einmal leichter meditiert, würde ich dir empfehlen direkt nach dem Aufwachen am Morgen zu meditieren. Oder alternativ direkt vorm Schlafengehen. Was mir immer sehr hilft fokussiert zu bleiben, ist die Atemzüge im Kopf mitzuzählen. Das heißt, dass ich bei der Einatmung langsam bis drei hochzähle – 1, 2, 3 – und bei der Ausatmung wieder zurück – 3, 2, 1 -. Du kannst auch versuchen beim Einatmen im Kopf „ein“ und beim Ausatmen „aus“ mitzusprechen. Dadurch hat dein Geist eine „Beschäftigung“ und es hilft dabei, störende Gedanken aufkommen zu lassen. Wichtig ist auch, dass du aufkommende Gedanken nicht bewertest, sondern sie einfach vorbeiziehen lässt und dich dann wieder auf die Atmung konzentrierst.

Dankbarkeit zeigen

Zu den Meditationen die ich auch sehr gerne in meine Yogastunden mit einbaue, gehört die Dankbarkeitsmeditation. Dafür setzt du dich hin und legst deine Handflächen übereinander auf Höhe deines Herzens. Mit geschlossenen Augen denkst du nun an alles, wofür du in deinem Leben dankbar bist. Du wirst überrascht sein, wie viel einem dabei in den Kopf kommt und die Meditation macht mir immer wieder bewusst, was ich doch für ein wundervolles Leben habe. Außerdem spornt es mich an, dieses Privileg mit anderen zu teilen, z. B. mit Karma Yoga, dem selbstlosem Handeln.

Dann möchte ich dir unbedingt empfehlen, einmal Kirtan Kriya auszuprobieren. Kirtan Kriya kommt aus dem Kundalini Yoga und wird auch die „Meditation der Veränderung“ genannt. Wie genau die Meditation funktioniert, kannst du hier nachlesen. Kirtan Kriya wird sogar als Therapie bei Alzheimer Patienten eingesetzt, da seine positive Wirkung auf das Gehirn bereits in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen wurde.

Ruhe und Wohlbefinden sind das A & O

Am besten gewöhnst du dir direkt von Anfang an eine gewissen Routine für deine tägliche Meditation an. Wähle also einen festen Ort und einen festen Zeitpunkt dafür. Sorge dafür, dass du ungestört bist, also suche dir einen Ort, an dem du ungestört bist und schalte dein Handy aus. Ein Meditationskissen ist nicht nur bequem beim längeren Sitzen, sondern hilft auch dabei, dass du eine gute und aufrechte Haltung bewahrst. Gerade am Morgen, wenn ich gerade aus dem Bett gekrochen bin, lege ich mir zudem immer gerne eine kuschelige Decke um die Schultern, damit mir während der Meditation nicht kalt wird. Ich persönlich bevorzuge es, im Dunkeln bzw. bei Kerzenlicht zu meditieren. Das schafft eine angenehme, ruhige Stimmung, die meinen Geist zusätzlich entspannt.

Ich hoffe, dass dir meine Erfahrungen und Tipps weiterhelfen können. Und wie gesagt: Nicht aufgeben! Es ist noch kein (Meditations-)Meister vom Himmel gefallen.

Und dies hier ist eins der schönsten Bücher zum Thema Meditation: Meditation: Das Tor zum Herzen öffnen – Sally Kempton – in diesem Buch stellt Sally Kempton die verschiedensten Vorgehensweisen für Meditation vor. Es gibt nämlich wirklich hunderte von Techniken, bei denen bestimmt auch eine für dich dabei ist.

Meditation für Anfänger - so klappt es endlich mit dem Meditieren!

Hier haben wir direkt noch ein paar weitere Meditationstechniken und Infos für dich:

MerkenMerken

MerkenMerken

Happy Mail - der Newsletter, der dich glücklich macht!

You want more of the good stuff? Dann melde dich jetzt für den Mailout an und erhalte alle zwei Wochen unseren Newsletter - natürlich kostenlos!

Du bekommst unsere besten Tipps für ein spirituelles Leben, Yoga-Übungen, köstliche Rezepte sowie exklusive Angebote nur für dich - jeden zweiten Sonntag und jederzeit abbestellbar!

Geschafft! Herzlich willkommen im Club

Irgendwas hat nicht geklappt!


Jasmin ist Yogalehrerin für Kinder und Erwachsene und lebt nun schon seit einigen Jahren in Asien. Sie träumt davon, irgendwann ein kleines Retreat (am liebsten am Meer) zu eröffnen, wo sie die Menschen mit Yoga, Massagen, Reiki und veganem Essen verwöhnen kann. Sie unterstützt Christina hier beim Happy Mind Mag hinter den Kulissen.


'Meditation für Anfänger: Der Beginners Guide' has no comments

Be the first to comment this post!

Would you like to share your thoughts?

Your email address will not be published.

© Dein Blog für Yoga, Ayurveda, Ernährung, Lifestyle & Wellness.

Send this to a friend