Mind Modification in Etappen: Teil 1

Eine alte Weisheit aus dem Talmud regt uns dazu an, auf unsere Gedanken zu achten, da aus diesen Worte, Handlungen und Gewohnheiten entstehen, die letztlich unseren Charakter prägen und unser Schicksal beeinflussen. Betrachten wir diese Abfolge psychologisch, lässt sie sich um einige Überlegungen ergänzen. Sie verdeutlicht uns einen für unsere Lebensgestaltung bedeutsamen Wirkungszusammenhang.

Statt 5, gib acht!

Achte auf deine Bedürfnisse und Werte. Dein Umgang mit ihnen bestimmt dein emotionales (Wohl-)Befinden. Achte auf dein emotionales Befinden. Es beeinflusst deine gedankliche Aktivität sowie gleichermaßen deine gedankliche Aktivität dein emotionales Befinden beeinflusst. Beides überträgt sich auf die Worte, die du wählst. Deine inneren Überzeugungen drückst du im wahrsten Sinne des Wortes sprachlich aus. Achte auf deine Überzeugung. Sie steuert deine Handlungen. Unterschätze ihre Kraft nicht. Sie wirkt sehr (ohn)mächtig.

Entsprechend deiner Einstellung verhältst du dich. Achte auf das, was du tust, denn schnell wird es zur Gewohnheit. Veränderungen von Gewohnheiten sind oft mühselig, da sie sehr stabil sind: it is a long hard road out of hell. Pflege gute Gewohnheiten und entwickle sie durch regelmäßige Rituale. Gewohnheiten prägen deinen Charakter, auf den es zu achten lohnt, denn er erzeugt Resonanz. Beides fügt sich zu deinem Schicksal.

Drop out, turn on, tune in

Um diese Anregungen gewinnbringend in dein Leben zu integrieren, gönne dir mehrfach täglich kurze Stopps zur Reflexion, um deine Gedanken und ihre Auswirkungen zu checken. Es kann helfen deine Gedanken auszuformulieren und aufzuschreiben, um so auch den eher automatisierten und somit unbewussteren auf die Spur zu kommen. Zudem schaffst du sie so im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Kopf. Alles raus, was keine Miete zahlt. Du kannst so lernen, sie festzustellen und zu kontrollieren, damit nicht sie dich kontrollieren. Befreie dich, indem du die Fäden der mentalen Marionette durchtrennst.

Vor allem: Glaube nicht alles, was du denkst!

Sei kein Sklave deiner Gedanken. Wenn deine Gedanken bzw. die abgeleiteten Formulierungen negativ ausfallen, frage dich, was in diesem Fall das Gute am Schlechten ist. Klingt paradox, ist es aber nicht. Auch wenn es zunächst kontraintuitiv scheint, wird es sich lohnen, der Frage auf den Grund zu gehen. Alles hat zwei Seiten und beide können durch Perspektivenwechsel betrachtet werden. Entscheide sinnvoll darüber, welche Betrachtungsweise dir hilft. Wenn sie dir nicht hilft, lass sie los und mach dich frei von ihr. Am meisten lernen wir aus unerfreulichen oder schwierigen Situationen, was sich uns erst nachträglich erschließt und durch Zusammenschluss der Puzzleteile verständlich wird. Verpasse nicht deine Lektion. Andernfalls wirst du sie so oft wiederholen, bis du sie gelernt hast. Und täglich grüßt das Murmeltier.

Dinge-auf-dem-Foto-Credit: Holy Box von YOGA essentials || Miracles Now Card Deck von Gabby Bernstein


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About

The green guy. Kreativer Pioniergeist, der sich dem Prinzip der Ganzheitlichkeit folgend beruflich beiden Sphären der Kopfarbeit verschrieben hat. Zunächst gestartet als Frisettenschnitzer. Anschließender Besuch der Meisterschule in Köln sowie Teilnahme der high-end Eliteausbildungmaßnahme Campus Maximus in Berlin über Begabtenförderungsstipendien. Mit dem Psychologie Diplom in der Tasche folgten als Betätigungsfelder die Mitarbeit in einem verhaltenstherapeutisch orientierten Elterntraining zur Frühförderung autistischer Kinder, wissenschaftliche Projektarbeit und psychometrische Eignungsdiagnostik beim berufspsychologischen Service der Agentur für Arbeit. Aktuell begleite ich Menschen nach psychischer Erkrankung im Bereich beruflicher Rehabilitation im Rahmen von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Heute als freier systemischer Coach und Heilpraktiker (Psychotherapie) tätig. Weitere Infos auf www.psysko.de. Meine Begeisterung gilt der yogischen Lebensgestaltung.


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