Rezept: Gemüsewaffeln aus den Resten deines Entsafters

Passend zum Frühlingsbeginn habe ich mit dem festen Vorhaben, mit dem Jahreszeitenwechsel einen inneren Frühjahrsputz in Form eines 7-tägigen Saftfastens durchzuführen, meinen Entsafter in der Mitte meiner Küche platziert.

Ich liebe diese Auszeiten, in denen das Thema, mit dem ich mich beruflich und hobbymäßig so viel beschäftige, für ein paar Tage in den Hintergrund rückt: Das Essen. Nach einer Phase des Fastens starte ich immer voller Frische und neuer Ideen in meinen Küchenalltag.

Saftfasten ist super, doch was machen mit dem „Abfall“?

Mein Entsafter zaubert in diesen Tagen herrlich bunte Säfte (meistens grüne) und versorgt mich mit ausreichend Wasser, Vitaminen und Nährstoffen. Nur eine Sache gefällt mir beim Entsaften nicht: So viel kostbares Material wandert in den Biomüll. Ich schmeiße allgemein nicht gerne Lebensmittel weg; wenn es dann auch noch Sachen sind, die ich gerne essen würde und nur aufgrund des Fastens zu dem Zeitpunkt nicht zu mir nehmen möchte, tut mir das besonders weh.

Für dieses Dilemma habe ich jetzt die optimale Lösung gefunden: Bunte Gemüsewaffeln

Dieses Mal habe ich alle meine „Reste“ vom Entsaften gleich eingefroren für die schmackhafte „Zeit danach“ und gestern einen bunten Beutel aus dem Eisschrank gezogen. Ich war mir im Vorfeld etwas unsicher wegen des Geschmacks, weil in dieser Tüte querbeet von Apfel über Gurke und Fenchel bis hin zu Roter Beete vieles vertreten war und ich mir nicht genau vorstellen konnte, wie ein solches Sammelsurium auf meinem Teller schmecken könnte. Aber ich war überrascht: Diese Gemüsewaffeln sind herzhaft fruchtig und farblich ein Hingucker – und dazu noch vegan.

Für 10 Waffeln brauchst du Folgendes:

  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 EL Kokosfett
  • 2 Becher geraspeltes Gemüse (Karotte, Zucchini, Rote Beete etc.) oder Entsafterreste
  • 300 g Dinkelvollkornmehl
  • 5 EL Süßlupinenmehl
  • 250 ml Mandelmilch
  • 1 EL Salz
  • Wasser

 

Zubereitung:

  1. Wasche und schneide die Frühlingszwiebeln in feine Ringe.
  2. Erhitze das Kokosöl in einer Pfanne und brate darin die Frühlingszwiebeln an.
  3. Gib das Gemüse zur Pfanne hinzu und würze die Mischung mit reichlich Salz.
  4. In einer Schüssel: Kombiniere Dinkelmehl mit Süßlupinenmehl.
  5. Gib das Gemüse und die Mandelmilch zur Mehlmischung hinzu.
  6. Fülle Wasser nach und verrühre gut (du brauchst so viel Wasser, bis die Konsistenz des Teigs flüssig ist – wie für Pfannkuchen).
  7. Heize dein Waffeleisen und bestreiche es mit etwas Kokosfett.
  8. Backe die Waffeln bei mittlerer Hitze für ein paar Minuten goldbraun.

Schmeckt hervorragend mit Hummus und Apfelmus und ist auch ganz ohne das Entsaften vorher ein Lieblingsgericht für die abwechslungsreiche und ausgewogene Küche. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Zusammenfassung
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Rezept Name
Gemüsewaffeln
Autor
Veröffentlicht am
Vorbereitung
Kochzeit
Zubereitungszeit
Bewertung
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Johannas drei große Leidenschaften sind Reisen, Kochen und Yoga. Beim Detox auf Bali erlebte sie selbst, wie sehr Ernährung und innere Balance zusammenhängen. Nach dem Bachelor in Biologie studierte sie Nutrition & Health in den Niederlanden und schreibt auf ihrer neuen Seite www.livesimplicity.de über alles, was auf ihrem Teller landet – am liebsten vegan, einfach und ausgewogen. Auf der Matte bringt sie seit vielen Jahren Vinyasa zum Strahlen und seit letztem Dezember ist sie auch ausgebildete Yogalehrerin.


'Rezept: Gemüsewaffeln aus den Resten deines Entsafters' has 1 comment

  1. 5. April 2017 @ 22:40 Christine

    Super Idee, vielen Dank! Ich hab‘ mich bisher auch immer geärgert, wenn ich die Reste nach dem Entsaften weggeschmissen habe, Aber die Waffeln probier‘ ich auf jeden Fall aus.
    Schöne Grüße
    Christine


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