Geldkarma aufloesen

Dollar & Dharma: Warum Geld Energie ist und Energie fließen muss

Mit dem letzten Neumond und einer Email von Franzi von Fuck Lucky Go Happy war es auf einmal da: Das liebe Thema Geld. Und hat bei mir mal wieder ein paar Gedanken losgetreten, die ich gern mit dir teilen würde. Nämlich wie stark das Thema Geld mit dem Thema Selbstwert verbandelt ist.

Angefangen bei den ersten vorsichtigen Schritten in Richtung „Karriere“, nämlich Gehaltsverhandlungen für Praktika, die man eigentlich sowieso nicht machen wollte bis hin zu „Tauschgeschäften“ unter Freunden hab ich mich eigentlich nie wohl damit gefühlt, meinen Preis zu verhandeln. Wohl aber den Missmut in mir gemerkt, der aufstieg, wenn ich mich mal wieder auf eine geschäftliche Situation eingelassen und mich hinterher einfach nur schlecht gefühlt habe. Unterbezahlt, nicht gewertschätzt und frustriert. Warum? Weil ich es nicht geschafft habe, meinen eigenen Wert zu verhandeln. Und zwar nicht nur mit meinen Gegenüber, sondern vor allem mit mir selbst!

Kommt dir bekannt vor?

Wenn du viel in der Yogaszene unterwegs bist, kann dir das Thema eigentlich nicht fremd sein. In kaum einer Welt ist für so viele Menschen so immens schwierig, ihren Preis aufzurufen. Alles wird immer „getauscht“ und durch „Kooperationen“ – a.k.a. unentgeltliche Gefallen –  geregelt. Und schon fühlt sich einer auf den Schlips getreten, denn hier ein ausgewogenes Geben und Nehmen zu finden ist gar nicht so leicht.

Dass du deine Energie verschenkst, kann tatsächlich schnell passieren. Schwupps ruft dich eine Kollegin an und fragt dich nach ein paar Tipps für ihre Facebook-Seite. Auf einmal sitzt du am Schreibtisch und schreibst einen eins a PR-Text für sie. Und zwei Tage später hast du all deine besten Kontakte inklusive Grafiker, Webdesigner und Steuerberater für einen Sojalatte eingetauscht. Na prima. Natürlich alles unter der Prämisse, dass wir alle eins sind und yeah, support und so. Sind wir auch. Und Support ist super toll und wichtig. Aber NUR so lange sich das alles rund anfühlt. Ein paar Kontakte rausgeben ist eins. Die Jahre, die du gebraucht hast, um dir dein Wissen und die fähige Crew um dich herum angesammelt zu haben, sind was Anderes. Denn dann hättest du zu dem Sojalatte ja noch einen #raw #vegan Energyball bestellen können!

Wenn ich eins in den Jahren meiner Selbstständigkeit gelernt habe, dann ist es Folgendes:

Geld ist Energie und Energie muss immer fließen.

Hier ein paar Beispiele:

  • Du willst dein Business starten? Nimm ein wenig Geld in die Hand. Bring die Energie zum schwingen. Ganz von alleine geht das nicht, du musst den Anfang machen – wirf ein paar Taler in den ewigen Kreislauf und schau mal was passiert!
  • Hör auf, dir deine „Experten“ für dein neues Projekt in deinem Freundeskreis zu suchen. Ich bin immer am besten damit gefahren, wenn ich mir Leute ins Boot geholt habe, die nicht meine Freunde sind. Warum? Es kommt zu keinen Missverständnissen. Es werden keine Gefallen eingefordert. Und es wird nicht nachverhandelt, weil man sich doch so super gern hat. Es birgt keine energetischen Risiken. Du sagst, was du haben willst. Dafür bezahlst du. Punkt.
  • Schreibe deine eigenen Preisliste für die Leistungen, die du gibst. Einen festen Stundensatz oder eine Tagespauschale. Schreibe dir auf, warum du diesen Preis wert bist und egal was kommt: Halte daran fest und fühl dich nicht schlecht.

Das mit dem Schlechtfühlen muss aufhören. 

Es gibt keinen Grund, sich unwohl zu fühlen, wenn man seinen Preis aufruft. Warum? Weil wir alle ständig energetische Verträge miteinander eingehen. Pardon? Ja genau. Energetische Verträge.

Mein Teil des Vertrages lautet: Seit mittlerweile drei Jahren arbeite ich jeden Tag mindestens 4 Stunden, wenn nicht 6, an meinem Blog. Mein Blog ist als allererstes meine Vision, dann meine Herzensangelegenheit und mit viel Glück wurde er irgendwann zu meinem Job. Mein Blog und ich haben viele schlaflose Nächte zusammen verbracht. Wir haben zusammen gekreischt wie hysterische Teenager und dann haben wir uns auch mal ein paar Tage nicht leiden gekonnt. Meine ganze kreative Energie ist hier rein geflossen.

Dein Teil des Vertrages lautet: Du möchtest etwas auf diesem Blog bekannt machen. Nämlich deine Vision, deine Herzensangelegenheit, die vielleicht irgendwann zu deinem Job werden soll. Für diesen Blog habe ich aber schon einen immensen Haufen Zeit investiert, damit es ihn überhaupt gibt. Wie könntest du mir jetzt meine Zeit irgendwie wiedergeben? Gar nicht. Die ist für immer im Universum unterwegs und hat sich neu manifestiert – nämlich in einen bunten Blog voll mit tollen Themen und Ideen und Gedanken. Du kannst mir aber ein wenig Geld zahlen, damit ich essen und yogen und leben und mir ein paar flotte Leggings kaufen kann – und damit ich noch mehr Zeit habe, für diesen Blog zu schreiben und meine Message in die Welt hinaus zu tragen.

Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?

Wenn die Sache mit dem Dollar bei dir nicht rund läuft, dann schau dir das Thema dahinter mal an. Wie immer gibt es hier noch eine Meta-Ebene, der du mit ein paar Fragen auf die Schliche kommen kannst:

  • Wieviel Vertrauen hast du darin, dass das Universum auf deiner Seite ist?
  • Wie sehr liebst du, was du tust?
  • Wie kannst du noch öfter das tun, was du liebst?
  • Wieviel Wert sprichst du dir und deiner Arbeit zu?
  • Wieviel Wert sprichst du der Arbeit der anderen zu?
  • Wieviele Workshops, Fortbildungen, Wochenenden und Google-Stunden hast du hinter dich gebracht, um heute der Profi zu sein, der du bist?

Wenn jemand nach deiner Expertise fragt, dann schenkst du ihm nicht nur 5 Minuten deiner Zeit, sondern ebenso einen Teil der vorhangegangenen Energie, die in deine Karriere geflossen ist. Und eins ist für mich ganz klar: Es ist an der Zeit dass wir alle ein spirituelles Bewusstsein für Geld entwickeln. Es gibt ein Urprinzip von Geben und Nehmen und Geld ist nur das symbolische Tauschmittel, das wir benutzen. Und den Betrag des Tauschmittels legen wir nun einmal selber fest.

Also, noch mal von vorn.

  • Fang an bei deinem Selbstwert. Mach dir klar, wieso du es wert bist, für deine Arbeit angemessen bezahlt zu werden.
  • Fange an, so zu denken als sei der Fall schon eingetreten und frage dich nicht, wie das wohl klappen soll. Geh einfach davon aus, dass es so sein wird, Baby. Du bist den Dollar wert!
  • Fange an, dir konkrete Summen zu setzen, die du im Monat zur Verfügung haben möchtest. Sei nicht zu gierig, aber auch nicht zu bescheiden. Stelle dir das Geld vor, wie es da liegt. Visualisiere es als Zahl auf deinem Bankkonto oder als Stapel von Euromünzen oder wie auch immer. So hat es bei mir geklappt.  :)
  • Mach es wie die Balinesen und leg eine Schale vor dein Haus oder deine Balkontür, in die du frische Blumen, etwas Schokolade und ein paar Centstücke legst. Zünde – wenn es deine Nachbarn nicht stört und ganz sicher keinen Großbrand auslöst- täglich ein Räucherstäbchen vor deiner Tür an. Kleine Offerings ans Universum machen Spaß!
  • Fühle das Gefühl von Reichtum in deinem ganzen System, in allen Zellen. Setz dich hin und spüre hinein, wie sich Fülle und versorgt sein anfühlt. Meditiere auf dieses Gefühl.
  • Schau heute mal bei Fuck Lucky Go Happy vorbei und sichere dir das Montagsmantra von Franziska. Es geht nämlich diese Woche um Money. Chante das Money Mantra regelmäßig – am Besten jeden Morgen für 11 Minuten.

Ich wünsch dir haufenweise magic Money & dreamy Dollar Dollar Bill ya’ll.

Weiterführende Lektüre: Feng Shui für dein Portemonnaie | Das Money Mantra bei Fuck Lucky Go Happy

 


Christina ist werdende Mama, Yogini und Full-Time-Bloggerin. Sie praktiziert Yoga seit vielen Jahren mit großer Freude und findet, dass Spiritualität eine sehr persönliche Angelegenheit ist: Jeder lebt sie ein bisschen anders!Nebenbei designt Christina liebevolle yogische Geschenksets sowie spirituellen Schmuck, den du in ihrem HAPPY MIND SHOP kaufen kannst.Privat mag Christina das Übliche: Ihren Mann, gutes Essen, Filme, Musik, Reisen und einen netten Umgang miteinander. Schreib eine Mail an Christina. Oder sag hallo auf Google+


'Dollar & Dharma: Warum Geld Energie ist und Energie fließen muss' have 9 comments

  1. 27. April 2015 @ 01:48 Dein Mantra für mehr Money // So kommt das Geld ins Fließen

    […] Mehr zum Thema Money findest du bei bei der coolen Christina im Happy Mind Magazine. […]

  2. 27. April 2015 @ 10:32 Maria Ma

    Hach, so schön den Text zu lesen. Gerade absolut mein Thema.
    Danke, liebe Christina für diese good Vibrations zum Wochenanfang.
    Sehr herzlich,
    Maria

  3. 27. April 2015 @ 13:33 Elena Sommer

    Danke für dieses Thema! Das passt ja wieder wie die Faust aufs Auge und hier scheinen sich die Energien zu materialisieren. Ich habe heute 3 EFT-Videos zum Thema „Säumige und nicht-zahlende Kunden“ gemacht, um aus diesem Energiefeld herauszutreten und diese Energie und dementsprechende Kunden und Situationen nicht mehr anzuziehen. Sicherlich wissen die meisten bereits, das alles im Innern anfängt.
    Ich bin nicht nur EFT-Live-Coach, sondern auch Vinyasa Power Instruktor und konnte damals meinen Wert, nicht nur in Geldangelegenheit durch einige wenige EFT-Klopfrunden erhöhen, sondern natürlich auch meinen uneingeschränkten Dienst an meine Yogateilnehmer. Es gab im Hinterkopf und im Solarplexus überhaupt keine versteckten und negativen Energien mehr. Alles floß und zwar auch nach den Yogastunden. Yogaleher und Coaches kommen zu mir, weil sie endlich einen Weg finden wollen, wie Sie mit Yoga ihr Geld so verdienen können, das sie ein erfülltes und glückliches Leben genießen können.
    Oft sind es die Glaubenssätze über Geld, wie: „Geld ist nicht spirituell oder Geld ist des Übels Wurzeln, die phantastische und begnadete Yogaleherer und Coaches davon abhalten, ihr volles Potential auszuschöpfen und mit der Welt zu teilen.

    Vielene Dank für diesen Artikel und die Möglchkeit, meine Gedanken und Erfahrungen zu teilen.

    Mit strahlenden Grüßen
    Elena Sommer

  4. 28. April 2015 @ 10:01 Christina

    Dank dir Girl. Freu mich dass es gepasst hat :)

  5. 28. April 2015 @ 10:02 Christina

    Danke für den Kommentar, Elena. EFT hab ich auch schon mal ausprobiert und fand es toll! Liebe Grüße, Christina

  6. 29. April 2015 @ 14:52 Alles neu macht der Mai – it’s all about the money, honey!

    […] Leitthema im Mai ist „Dollar & Dharma“ , wie es Christina vom HappyMindMagazin so wunderbar […]

  7. 29. April 2015 @ 17:27 Patricia

    Toller Artikel! Habe am Montag auch das Montagsmantra gelesen, was sehr passend war, weil ich mich am Wochenende mal wieder für zu wenig Geld verkauft habe. Geld und Selbstwert hängen definitiv zusammen. Danke für den Post!

  8. 30. April 2015 @ 09:37 Christina

    Danke Patricia für deinen Kommentar :D Freu mich total dass dir der Text gefällt. Liebe Grüße!

  9. 5. Mai 2015 @ 08:57 Feng Shui für dein Portemonnaie | Happy Mind Magazine

    […] Weiterführende Lektüre: Wie du dein Money Karma verbessern kannst. […]


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