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10 Tipps für angehende Yogastudio-Besitzer

Hand aufs Anahata-Chakra: Wer von Euch hat ihn noch nicht geträumt, den Traum vom eigenen Yogastudio? Aber was bleibt von der Big Yoga Love, wenn aus der Leidenschaft des Unterrichtens auf einmal sixpackhartes Business wird? Nadine Maslonka von DAMN GOOD YOGA und Sandra Höhlein von ahoiYoga wissen Bescheid, wenn es um den Spagat zwischen Steuererklärung und Spiritualität geht. Die Hamburger Yoginis sind seit 2015 Head-of-Everything ihrer eigenen, bezaubernden Yoga-Startups und verraten hier, wie’s funzt mit Money, Marketing und Matten …

 

Nadines Mantra: Never copy, always be creative!

 

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1. Du überlegst, ein Yogastudio aufzumachen, weil Du keine Lust mehr auf Deinen stressigen PR-, Marketing-, Redaktions-… Job und eine 50 Stunden Woche hast – better think twice, you’ll be working your freaking ass off! Als Yogalehrer, Putzfrau, Marketingexperte, Sekretärin, Buchhalterin, Einkäuferin, etc. in einer One-Man-Show. Jeden Tag, auch am Wochenende oder an Feiertagen, manchmal 15 Stunden am Tag. Dennoch der beste Job der Welt, wenn Du Dich nicht davor scheust, Dir hin und wieder die Hände dreckig zu machen!

2. Yogabolster und Klötze eigen sich perfekt als Sprungkissen und Hebebühnen für Beton-Hocker, die Du unbedingt im Baustoffhandel bestellen musstest, die statt geplanten 40 Kilo 95 Kilo pro Stück wiegen und sich nicht mal zu dritt von der Europalette heben bzw. zwei Treppenstufen rauf bewegen lassen.

3. Auch wenn Dir viel mehr nach Singen und Klatschen und Asana-Praxis ist: Werde ein Steuerprofi und Buchhaltungs-Nerd. Du hast ab jetzt nicht nur eine spirituelle Aufgabe, sondern vor allem auch ein Business, dessen Zahlen Du ganz genau kennen solltest. Tatsächlich wirst Du 50 Prozent Deiner Zeit mit Dingen verbringen, die nichts mit Sonnengrüße-Ansagen zu tun haben. Und ja: Es ist okay, mit Yoga Geld zu verdienen!

4. Vernachlässige niemals Deine eigene Praxis!

5. Never copy, always be creative! Das ist Deine einmalige Chance, Deinen Traum zu verwirklichen und Deinen persönlichen Style zu finden.

 

Sandras Mantra: If you never try, you’ll never know!

 

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6. Bevor Du Pläne schmiedest, frag Dich selbst, ob Du dem Wahnsinn gewachsen bist. Gerade wenn Du ein eigenes Studio neben Hauptberuf und oder Familie ansteuerst. Denn Du brauchst eine Menge Energie, Vertrauen und Zuversicht. Und zwar nicht nur bei Chaturanga, Vriksasana und Co., sondern auch abseits der Matte. Mein Motto steht jedem Falls nach wie vor: If you never try, you’ll never know!

7. Hol Dir eine Soulmate ins Boot! In meinem Fall ist das meine weltbeste Yoga-Freundin und ahoi-Partnerin Meena. Ich liebe es, mit ihr zu unterrichten und auf Retreats zu gehen. Sie inspiriert mich. Danke, Danke, Danke, Meena!

8. Wenn der Alltag auf einmal von Handwerksarbeiten, Homepage-Umbauten, Kursplan-Planung und unzähligen E-Mails dominiert wird, ist es um so wichtiger, die Verbindung zum eigenen Bauchgefühl nicht zu verlieren. Auf das habe ich mich bei meinem Weg zum eigenen Studio immer zu 100 Prozent verlassen.

9. Geduld, Geduld, Geduld. Ich bin super dankbar für jeden einzelnen meiner Schüler, ermutige meine Lehrer (und mich selbst!) aber auch, Geduld zu haben und ans Klassen-Karma zu glauben. Das heißt natürlich nicht, dass es ganz ohne Flyer und Facebook geht.

10. Die Liebe zum Yoga solltest Du mit jedem Atemzug in Deinem Herzen tragen und niemals vergessen. Nur wer von Herzen unterrichtet, erreicht sein Gegenüber.

 


Dir fehlt noch ein bisschen Inspiration für Dein geplantes Studio? Lies hier weiter:

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Kathrin ist zweifache Mutter, Journalistin und Yogalehrerin für Pre- und Postnatalyoga. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg. Ihren Alltag mit Mini-Menschen, Macbook und Matte meistert sie mit viel Herz, Humor und Dankbarkeit. Nach ihrer Ausbildung bei Qbi, Dirk und Eric Bennewitz von Poweryoga Germany und bei Patricia Thielemann von Spirit Yoga sorgt sie bei ahoiYoga für die entspanntesten Mamas und Babys der Stadt.


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