3 yogische Tipps für schlaflose Yogis

Sleepless, honey? Vielleicht hast du unsere 7 Tipps für süße Träume schon gelesen, doch jetzt folgen ein paar weitere yogische Geheimwaffen gegen schlaflose Nächte. Ein tiefer, gleichmäßiger Atem hilft in allen Lebenslagen – so eben auch beim Einschlafen. Aber es gibt noch eine Menge mehr an verblüffend wirksamen Dingen, die dir zu deinem süßen Schlaf verhelfen. Fangen wir also an.

Die Summ-Meditation: 

Funktioniert eigentlich ganz einfach. Leg dich bequem hin oder setze dich in die einfache Haltung mit gekreuzten Beinen. Atme tief ein und mit dem Ausatmen schließe den Mund und summe in einem langgezogenen Ton, bis die Luft komplett rausgesummt ist. Du kannst die Tonlagen verändern und hoch oder tief summen. Das Summen wirkt so ziemlich sofort auf dein parasympathisches Nervensystem. Dein Parasympathikus ist dafür verantwortlich, dass nach einer Aufregung wieder Ruhe einkehrt. Durch die Summ-Meditation kannst du dies direkt beeinflussen. Mach weiter für drei Minuten oder länger, wenn du magst. Try it out!

Yogische Atmung durch das linke Nasenloch

Vielleicht hast du schon einmal davon gehört. Unser Körper ist von vielen, kleinen Energiekanälen durchzogen, die Prana, die Lebensenergie, durch alle Bereiche deines Körpers leiten können: Die Nadis. Es gibt drei Hauptnadis, die entlang deiner Wirbelsäule verlaufen. Shushumna in der Mitte als Hauptkanal, links Ida und rechts Pingala. Ida steht für die Mondenergie und die weiblichen Qualitäten – kühlend, harmonisierend, ausgleichend. Pingala für das Gegenteil: Aktivierende, dynamische, männliche Energie. Wenn du also durch dein linkes Nasenloch atmest, aktivierst du Ida und somit die beruhigenden Qualitäten. Setze dich mit gekreuzten Beinen und aufrechter Wirbelsäule hin. Bring die linke Hand in Gyan Mudra auf dein linkes Knie (Zeigefinger und Daumen berühren sich). Schließe nun mit dem rechten Daumen dein rechtes Nasenloch und beginne, tief, langsam und gleichmäßig ein und auszuatmen – auch hier für drei Minuten.

Yoga Nidra

Nennt man eigentlich den „schlaflosen Schlaf“, weil es eine Tiefenentspannung ist, die du im besten Fall im Wachzustand erleben solltest. Natürlich darf man eine Yoga Nidra Anleitung aber auch dafür mißbrauchen, um sich in den Schlaf quatschen zu lassen. Du findest auf Youtube einige Meditationen wie z.B. die von Swami Satyananda.

Weitere Tipps:

Versuch dich vor dem Schlafengehen so weit es geht runterzufahren. Facebook, Instagram & Co sind eine Stunde vor Bettzeit tabu. Lass in dieser Zeit so weit es geht auch Nachrichten oder stressige Fernsehsendungen aus. Eine gute Schlafhygiene ist ebenso wichtig – frische Bettwäsche, ein gelüfteter Raum, vielleicht etwas Lavendel-Raumspray. Für den perfekten Schlaf ist die richtige Wahl deiner Matratze nicht zu unterschätzen. Passend zu deinem individuellen Schlafbedürfnis gibt es eine ganze Bandbreite von tollen Matratzen auf dem Markt und es lohnt sich, hier ein wenig zu investieren, denn all dies hat Auswirkungen auf deine Nachtruhe.

Ich wünsche süße Träume!
Peace, Love & Unicorns.
Christina

Bildquelle: Via Unsplash By Caleb George Morris

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Christina ist Mama, Yogini und Full-Time-Bloggerin. Sie praktiziert Yoga seit vielen Jahren mit großer Freude und findet, dass Spiritualität eine sehr persönliche Angelegenheit ist: Jeder lebt sie ein bisschen anders! Nebenbei designt Christina liebevolle yogische Geschenksets sowie spirituellen Schmuck, den du in ihrem HAPPY MIND SHOP kaufen kannst. Privat mag Christina das Übliche: Zeit mit ihrer Tochter und ihrem Mann verbringen, gutes Essen, Filme, Musik, Reisen und einen netten Umgang miteinander. Schreib eine Mail an Christina. Oder sag hallo auf Google+


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