Wie du mit 5 Minuten Meditation am Tag dein Leben änderst

Wie du mit 5 Minuten Meditation am Tag dein Leben änderst

Auch wenn ich schon vor ein paar Jahren mit Meditation angefangen habe passiert es mir immer wieder, dass ich meine Meditationspraxis im Alltag vernachlässige. In diesen Phasen merke ich dann zum Glück wieder, wie viel besser es mir geht, wenn ich regelmäßige Meditation in mein Leben integriere. Ohne tägliche Meditation plätschert meist alles so vor sich hin. Es läuft zwar, aber in vielen Alltagssituationen reagiere ich einfach nur, statt bewusst und kontrolliert zu agieren und meinen inneren Frieden zu bewahren. Um bewusster, entspannter und klarer zu leben, sind nur wenige Minuten am Tag nötig.

Glück von innen heraus

Viele Menschen in unserer heutigen Welt machen ihr Glück hauptsächlich von äußeren Faktoren abhängig. Dies führt dazu, dass im Außen immer alles perfekt sein muss, damit man glücklich und zufrieden ist. Wenn das nicht der Fall ist, wird ebenfalls mit äußeren Faktoren kompensiert.

Natürlich kann es dich glücklich machen, Zeit mit Freunden zu verbringen, ein schönes Buch zu lesen oder deine Ziele zu erreichen, wem geht das nicht so?! Und es kann wunderbar sein, sich in einer anstrengenden Phase mit Dingen wie einer Massage oder einem tollen Restaurantbesuch wieder aufzubauen. Ein kurzer Glücksmoment wird sich dadurch auch bestimmt einstellen. Trotzdem ist es wichtig, nicht davon abhängig zu sein und auch die Fähigkeit zu besitzen, Glück ohne äußere Faktoren von innen heraus zu erzeugen.

Die meisten Menschen sind selten einfach nur zufrieden, weil sie es in sich spüren und sich darüber freuen. Click to Tweet

Das Wunderwerkzeug

Wenn du dich in dieser „Falle“ befindest, dann habe ich ein kleines Wunderwerkzeug für dich. Innere Zufriedenheit und Glück kannst du mit einem ganz einfachen Mittel erzeugen: Meditation. Meditation ist im Prinzip nur eine Übung, die deinen Geist dazu trainiert, sich selbst zu regulieren. Es ist die Fähigkeit, sich kontinuierlich nur auf eine einzige Sache zu konzentrieren. Wenn du dauerhaft praktizierst und dranbleibst, dann stellst du eine Verbindung zu dir selbst her und erzeugst mehr Ruhe und Ausgeglichenheit in deinem Geist. Außerdem hilft Meditation dir herauszufinden, was du wirklich willst und was dir wirklich wichtig ist.

Vielleicht denkst du jetzt: „Meditieren wollte ich schon immer mal, aber das ist so schwer und ich weiß nicht, wie ich einsteigen soll.“ Es stimmt. Es ist nicht ganz einfach unseren Monkey Mind, der ständig von Gedanke zu Gedanke hüpft, zu kontrollieren. Aber es ist es wert! Neurowissenschaftler haben erwiesen, dass Meditation acht verschiedene Hirnregionen verändert und du nachhaltig davon profitieren wirst, dir täglich Zeit zu nehmen, dein Gedankenchaos runterzufahren.

Vorteile einer regelmäßigen Meditationspraxis:

  • Bessere Konzentrationsfähigkeit
  • Mehr Kreativität
  • Geistige Fitness
  • Erhöhtes Glücksempfinden
  • Mehr Achtsamkeit
  • Mitgefühl
  • Bessere Stressverarbeitung
  • Emotionale Stabilität
  • Bessere körperliche Wahrnehmung
  • Stärkung der Intuition
Wie du mit 5 Minuten Meditation am Tag dein Leben änderst

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Make it simple!

Eine Meditationspraxis zu entwickeln muss nicht bedeuten, jeden Tag eine aufwändige Zeremonie zu veranstalten. Du musst dich weder in Räucherstäbchen-Rauchschwaden hüllen, noch mehrere Stunden im perfekten Lotussitz auf dem Meditationskissen kleben. Ich persönlich lege mich ungern langfristig auf eine bestimmte Art von Meditation fest, sondern versuche einfach mit dem Flow zu gehen und etwas zu finden, dass mich stärkt und nährt. So kann ich innerhalb meines Commitments zur Meditation flexibel bleiben und beobachten, was mir wirklich gut tut und was nicht.

Auch eine bewusste Meditationspause von Zeit zu Zeit kann manchmal nicht schaden. Unverzichtbar sollte deine Meditationspraxis aber in stressigen Zeiten sein. Selbst wenn gerade in diesen Momenten der Eindruck entstehen kann, dass es noch ein „zusätzlicher“ Punkt auf deiner To-do-Liste ist, so wirst du vermutlich viel entspannter und produktiver sein, wenn du dir Zeit für deine Meditation einräumst. Deshalb bin ich persönlich auch ein absoluter Fan von kurzen und simplen Meditationen, für die es keinen großen Aufwand oder äußere Faktoren benötigt.

Ein guter Weg, eine Meditationspraxis aufzunehmen und das Meditieren zu „erlernen“, ist zum Beispiel die App Headspace. Die Sessions sind auf 10 Minuten beschränkt und folgen der buddhistischen Tradition – ganz ohne esoterischen Schnickschnack.

Lass mich doch mal wissen, wie, wann und wo du am liebsten meditierst :-)


Anna ist Yoga Lehrerin in Berlin und kreativer Geist bei Spirit of Eden. Auf ihrer bisherigen Yoga Reise hat sie sich durch verschiedenste Yoga Stile geturnt und möchte ganz alltagstauglich und undogmatisch ihre Erfahrung mit Euch teilen. Sie liebt Flohmärkte, Sonne und das Meer und ist immer auf der Suche danach neue, spannende Dinge auszuprobieren.


'Wie du mit 5 Minuten Meditation am Tag dein Leben änderst' have 5 comments

  1. 21. Februar 2018 @ 9:47 Stephan

    Hallo Anna-Lena,
    du hast vollkommen recht mit deinen Worten.
    Meditation muss nicht schwierig sein und sie bringt wirklich etwas. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie am meisten nutzt, wenn ich am wenigstens Lust darauf habe. Nach einem sehr stressigen Tag zum Beispiel. Ich habe dann nicht die Ruhe, mich hinzusetzen, sondern falle tot ins Bett.
    Da kann ich aber nicht einschlafen, weil der Körper noch so aufgeputscht ist. Seit ich mich „zwinge“ vorher noch zu meditieren, gehe ich entspannter ins Bett und kann besser schlafen.
    Viele Grüße,
    Stephan

  2. 13. Februar 2018 @ 9:47 Saskia

    Da ich viel mit Hund u Baby unterwegs bin, versuche ich mich bei unseren Spaziergängen immer wieder an achtsames gehen zu erinnern und meinen Gedanken mal Pause zu gönnen. Oft komme ich mit einer Entscheidung, einer Inspiration oder neuen Idee zurück, ohne dies bewusst vorgehabt zu haben.
    Alles Liebe

  3. 10. Februar 2018 @ 9:47 Astrid

    Danke für diesen wunderbaren Artikel. Ja, es funktioniert tatsächlich, täglich auch nur kurze Zeit mit Meditation zu verbringen und in sich selbst hineinzuschauen. Wobei ich eher Bewegungsmeditationen praktiziere, um über die Bewegung in einen meditativen Zustand hineinzugleiten. Aber welche Methode auch immer man bevorzugt: Positive Auswirkungen auf das Leben hat Meditation allemal! :-)

    Liebe Grüße
    Astrid

  4. 9. Februar 2018 @ 9:47 Lina

    „Trotzdem ist es wichtig, (…) auch die Fähigkeit zu besitzen, Glück ohne äußere Faktoren von innen heraus zu erzeugen. Meditation ist im Prinzip nur eine Übung, die deinen Geist dazu trainiert, sich selbst zu regulieren. Es ist die Fähigkeit, sich kontinuierlich nur auf eine einzige Sache zu konzentrieren. Wenn du dauerhaft praktizierst und dranbleibst, dann stellst du eine Verbindung zu dir selbst her und erzeugst mehr Ruhe und Ausgeglichenheit in deinem Geist. Außerdem hilft Meditation dir herauszufinden, was du wirklich willst und was dir wirklich wichtig ist.“ Super gut gesagt! Mir haben Apps zum Meditieren am Anfang total geholfen, „reinzukommen“. Mittlerweile nutzen ich seltener, weil ich jetzt so ein bisschen verstanden habe, wie ich Meditation gut in meinen Alltag integrieren kann. Ich meditiere am liebsten morgens gleich nach dem Aufstehen und gerne mit einer Meditation von SoundMind (http://www.soundmind.space/). So bricht der Tag nicht gleich über mir zusammen, mit all seinen To Dos und Not To Forgets. So gehe ich bewusster in den Tag, das hilft mir sehr. Früher war meine erste Tat nach dem Aufstehen der Blick aufs Handy; heute ist es Meditation.

  5. 9. Februar 2018 @ 9:47 Adrian

    Disziplin braucht’s. Aber es lohnt sich. Danke die für den lässigen Artikel und die Tipps zur Meditation. War eine schöne Lektüre. Mit liebsten Grüssen


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