Achtsamkeit im Job ist ein so wichtiges Thema! Denn der meiste Stress entsteht nun mal beim Arbeiten. Hier kommen 6 Strategien für achtsames Arbeiten.

Achtsamkeit im Job – 6 Strategien für effizientes und flexibles Arbeiten

Mein Leben als Festangestellte war klar. Ich bin zu einer bestimmten Uhrzeit ins Büro gegangen, habe dort gearbeitet, hatte 30 Minuten Mittagspause, habe gearbeitet und bin nach Hause gegangen. Soweit war alles klar und wurde nicht weiter in Frage gestellt. Als ich mich selbstständig gemacht habe und anfing zu Hause im Arbeitszimmer (manchmal, meistens: in der Küche) zu arbeiten, musste ich meine Arbeitsweise neu erfinden.

Denn es lockt: Der Geschirrspüler. Aufwändiges Mittagessen kochen. Die Wäsche aufsetzen, aufhängen, abhängen, zusammenlegen. Einkaufen gehen. Aufräumen. Das hat auf Dauer ganz schön viel Zeit gefressen. Und Zeit ist für mich als 2-fache Mutter ein sehr kostbares Gut, da ich sowieso nur bis nachmittags arbeite.

Mit Hilfe von Achtsamkeit fand langsam ein Umdenken in meinem Kopf statt

Außerdem war der Sinn meiner Selbstständigkeit ja, dass ich mehr Freiheit habe, meinen Herzensprojekten folgen kann und an dem arbeite, was ich gerade möchte. Auf der anderen Seite wollte ich mehr im Fluss sein und den Druck aus meiner Arbeit rausnehmen. Aber meinen Kopf von „ich muss“ zu „ich kann“ oder auch „ich darf“ umzustellen, war gar nicht so leicht.

Ich habe gemerkt wie viel es mir bringt wenn ich die Achtsamkeit, die ich durch meine Meditation lerne, auch auf meine Arbeit anwende. Denn im letzten Jahr habe ich eigentlich nur noch auf alles mögliche, was an mich herangetragen wurde, reagiert. Ich habe wenig selbst gestaltet, obwohl dieser Aspekt mir in der Selbstständigkeit am wichtigsten ist.

Achtsamkeit im Job ist ein so wichtiges Thema! Denn der meiste Stress entsteht nun mal beim Arbeiten. Hier kommen 6 Strategien für achtsames Arbeiten.

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Meine Strategien, für effizientes und flexibles Arbeiten

Ich habe mittlerweile ein paar Strategien entwickelt, um gleichzeitig möglichst effizient und flexibel, und auf jeden Fall immer achtsam, zu arbeiten. Im Nachhinein muss ich sagen, dass diese neue Arbeitsweise auch für meine Festangestellten-Tätigkeit gut und effektiv gewesen wäre. Denn Ablenkung gibt es überall und Konzentration muss man sich erschaffen.

1. Ich habe Tage, an denen ich mir nichts vornehme
An diesen Tagen steht in meinem Wochenplaner dann „Space“. Ich liebe es, einen Tag vor mir zu haben, an dem ich nichts auf der To-Do Liste stehen habe und gucken kann, wonach mir der Sinn steht. Ich lasse mich inspirieren und folge meinem Bauchgefühl. Vor Deadlines gehen diese Tage manchmal für noch anstehende Aufgaben drauf. Aber in der Regel schreibe ich an diesen Tagen und folge meinen Herzensprojekten.

2. Ich habe feste Tage für bestimmte Tätigkeiten
Dadurch muss ich nicht ständig darüber nachdenken, wann ich nun was am besten unterkriege. Meine Buchhaltung mache ich immer am ersten Mittwoch im Monat. Die Aufgaben rund um meine Meditationskurse betreue ich fast ausschließlich am Freitag. Montag ist E-Mail-Tag. Telefonate führe ich am Dienstag. Der Donnerstag ist meistens Schreibtag.

3. Wichtig, nicht dringend
Ich mache das, was für mein Unternehmen wichtig ist, nicht das, was dringend ist. Ein kleiner, feiner und hochwichtiger Unterschied. Dringend ist die E-Mail, die gerade reingekommen ist. Wichtig ist, den Text zu Ende zu schreiben. Dabei steckt natürlich sehr viel hinter dieser Unterscheidung. Was sind meine Ziele für meine Firma? Für mich? Was möchte ich noch umsetzen? Was ist wichtig, um Geld zu verdienen? Immer wieder frage ich mich, ob ich bestimmte Tätigkeiten wirklich machen muss und versuche weniger, aber dafür effektivere Sachen zu machen.

4. Ich bündele Aufgaben
Das heißt, ich habe bestimmte Zeiten, zu denen ich bestimmte Dinge tue, die ich bündele. Ich versuche, nur ein paar Mal am Tag meine E-Mails zu checken (das klappt nicht immer) und dann auch gleich zu beantworten. Und so versuche ich, ähnliche Aufgaben zu Blöcken zusammen zu fassen. Das bewahrt mich davor, ständig etwas Neues anfangen zu müssen. Und nicht permanent z. B. von der neuesten E-Mail abgelenkt zu werden.

5. Ich mache nur ein bisschen
Ich habe ein paar unwichtigere oder routinemäßigere Tätigkeiten, die ich „hervorhole“, wenn meine Konzentration gerade nachlässt, ich einen schlechten oder unmotivierten Tag habe. Denn es ist besser nur ein bisschen zu machen, als gar nichts zu machen.

6. Ich halte Mittagsschlaf
Mein absoluter Luxus: Wenn nichts mehr geht und auch meine Aufgaben aus der vorigen Strategie zu nichts führen, dann lege ich mich auf die Couch und halte 20 Minuten Mittagsschlaf. Toll!

Hast du noch weitere Tipps, wie man Achtsamkeit in den Job bringen kann? Ich freue mich über einen Kommentar von dir.

Hier gibt es noch mehr Tipps von Christina zum achtsamen Arbeiten mit Yoga und Ayurveda:

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Achtsamkeit im Job - 6 Strategien für effizientes und flexibles Arbeiten
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Achtsamkeit im Job - 6 Strategien für effizientes und flexibles Arbeiten
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Hast du das Gefühl, dass du im Job oft gestresst bist und du Zeit verlierst, weil du nicht effizient genug arbeitest? Achtsamkeit im Job ist das Zauberwort. Denn der meiste Stress entsteht nun mal beim Arbeiten. Hier kommen 6 Wege, das zu ändern!
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Maite ist ausgebildete Meditationslehrerin und zertifizierter ganzheitlicher Gesundheitscoach. Sie liebt und lebt das genussvoll gesunde Leben. Außerdem ist sie selbstständige Filmproduzentin, Geschäftsführerin der Ella Filmproduktion GmbH und Mutter von zwei Kindern. So kann sie aus täglicher Erfahrung über die Herausforderungen von Achtsamkeit und Meditation im Alltag sprechen. Der rote Faden ihrer Arbeit ist Menschen auf vielfältige Weise zu inspirieren und zu berühren. Sie bietet einen Onlinekurs „Meditation für Mamas“ an, Informationen gibt es unter www.meditationfuermamas.de


'Achtsamkeit im Job – 6 Strategien für effizientes und flexibles Arbeiten' have 2 comments

  1. 10. April 2018 @ 9:47 Maite

    Liebe Cristina,
    es freut mich, dass du in den Strategien etwas gefunden hast, was du umsetzen möchtest!
    Ich wünsche dir viel Erfolg in deiner Praxis.
    Liebe Grüße, Maite

  2. 15. März 2018 @ 9:47 Cristina

    Vielen herzlichen dank für diesen Tollen Post! Er kam für mich an einen wichtigen Moment.
    Ich habe zeit 1.5 Jahr meine Praxis als Tierkinesiologin aufgebaut momentan noch zu Hause, und bin immer nicht komplett zufrieden mit meinen „Wochenplan“. Zwischen Wäsche, Putzen, Kunden, meine verschiedene Ideen die ich noch verwirklichen möchte bin ich immer so halb an etwas zu machen und es macht sehr unfriedlich. Ich versuchte es besser zu machen aber dank diesen WUNDERBAREN Post weis ich jetzt genau wie ich das alles durchführen kann! VIELEN HERZLICHEN DANK ihr macht eine mega arbeit!! Cristina (aus der Schweiz) :D


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