Die Routine im Alltag kann unglaublich langweilig sein. Mit diesen Tipps kannst du deine Unzufriedenheit transformieren!

Alltagsroutine durchbrechen: Diese 3 Tipps transformieren deine Unzufriedenheit

Meine Freundin sitzt im Garten und seufzt. Scheinbar hat sie alles. Zwei süße Kinder, einen netten Mann, ihren Lieblingsberuf, der gut bezahlt ist und ihr viel Raum zum Reisen ermöglicht. Und dennoch: „Es ist jeden Tag dasselbe. Ich mache alle meine Aufgaben und komme so durch den Tag. Aber ehrlich gesagt freue ich mich, wenn er zu Ende ist. Und ich frage mich, ob das alles sein soll.“

Ich kenne das Hamsterrad, in dem sie steckt, sehr gut. Wir verrichten unsere alltäglichen Aufgaben, zwischen Arbeit, Kindern und Haushalt. Der Tag verstreicht, ohne dass wir ihn wirklich wahrgenommen haben. Genauso wie der Tag davor auch schon. Und so reihen sich scheinbar ereignislose Tage aneinander wie stumpfe Perlen. Klar, eigentlich ist nichts schlecht. Gerade deshalb ist es auch so schwer den Finger darauf zu legen, was sich ändern soll und kann. Und das wiederrum macht ein latent schlechtes Gewissen, nicht dankbar genug zu sein, für das, was man hat.

Eigentlich ist nichts schlecht. Doch trotzdem ist da diese Unzufriedenheit.

Und all diese Gefühle äußern sich dann oft darin, dass wir ständig unzufrieden sind. Mit uns selber und auch mit den Menschen in unserem Leben. Nichts scheint uns recht zu sein: Der Partner nicht aufmerksam genug, die Kinder zu nervig, im Job kommen wir nicht weiter oder sind zu sehr beansprucht und wollten wir nicht endlich mal mit Sport anfangen, das Buch zu Ende lesen und überhaupt gesund kochen? Puuuh.

Ehe wir uns versehen, sind wir im vollen Galopp im Hamsterrad

Gar nicht so leicht, da wieder rauszukommen. Einerseits passiert uns zu wenig, um den Tag als besonders zu empfinden und zu genießen. Andererseits sind wir so beansprucht, dass wir gar keinen klaren Gedanken fassen können. Also, was hilft? Es gibt mehrere Schritte, die ihr tun könnt, um euer Leben wieder zu genießen, ohne komplett von vorne anfangen zu müssen:

1. Prioritäten setzen
Der erste Schritt, um bewusst deinen Tag zu gestalten, ist dir darüber klar zu werden, wie du ihn überhaupt gestalten möchtest. Generell gilt, dass du nichts machen solltest, nur weil „man“ es machen muss. Und das gilt auch für den Haushalt. Niemanden stört die unaufgeräumte Wohnung, aber jeden stört eine meckernde Mama, die eigentlich viel lieber ein Buch lesen würde, als das Geschirr auszuräumen.

Ich habe dir eine Liste zum Downloaden gemacht, mit der du herausfinden kannst, was es für Kleinigkeiten gibt, die dich glücklich machen. Baue diese so oft wie möglich in den Tag ein. Diese Liste ist Teil meines Meditationskurses „Meditation für Mamas“.

 

2. Achtsamkeit
Damit wir nicht das Gefühl haben, dass der Tag einfach so an uns vorbei fliegt, hilft es jeden Moment mit Achtsamkeit zu begegnen und die Kleinigkeiten des Tages wieder wahrzunehmen.

Denn die Art und Weise, wie wir jeden einzelnen Tag leben, ist so, wie wir unser ganzes Leben leben.

Wenn wir uns das mal so richtig auf der Zunge zergehen lassen, wird es viel einfacher, die Prioritäten zu setzen und uns nach ihnen zu richten. Es hilft uns nicht, ständig mit den Gedanken woanders zu sein. Bleib in dem Moment, in dem du gerade bist und die Tage werden viel mehr Qualität bekommen.

Und natürlich, manchmal ist in diesem Moment Wäschefalten angesagt. Kannst du dir auch die langweiligen Aufgaben schön gestalten? Indem du z. B. einen Podcast dabei hörst, einen Film guckst, etc. Im Moment zu sein ist tatsächlich so leicht gesagt und so schwer umgesetzt. Um uns darin zu üben, hilft in erster Linie die Meditation.

 

3. Meditation für ein offenes Herz
Meditation unterstützt mich seit vielen Jahren dabei die Punkte, die ich oben genannt habe, umzusetzen und wahrzunehmen. Diese Meditation ist dafür da, das Herz zu öffnen. Manchmal, insbesondere nach Streitereien, tut mir mein Herzzentrum richtig weh, wenn ich beginne zu meditieren. Mir hilft es dann sehr, mit der Aufmerksamkeit einfach dabei zu bleiben. Bitte schätze für dich selber ein, ob es dir in dem Augenblick gut tut, diese Meditation zu machen, oder ob du auf eine andere zurückgreifen willst.

  • Setze dich gerade und aufrecht in deinen liebsten Meditationssitz.
  • Lege eine Hand auf dein Herzzentrum.
  • Jetzt schließt du die Augen und schickst deine Atmung zum Herzzentrum. Stell dir dabei vor, wie sich dort alles weitet und du es mit Liebe füllst.
  • Wenn du möchtest, kannst du auch dein Herzchakra visualisieren. Es hat eine grüne Farbe und kann z. B. in Form von einem grünen Lichtball im Herzzentrum sitzen. Auch das grüne Licht kann sich mit jedem Atemzug ausdehnen.
  • Mache diese Meditation ein paar Minuten am Tag. Für den Anfang reichen 3 Minuten, das darfst du dann gerne steigern.
Die Routine im Alltag kann unglaublich langweilig sein. Mit diesen Tipps kannst du deine Unzufriedenheit transformieren!

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Raus aus der öden Alltagsroutine: Wenn du das Gefühl hast, immer nur das Gleiche zu machen, dann musst du deine Alltagsroutine durchbrechen. Wir haben drei Tipps, wie du deine Unzufriedenheit transformieren kannst!
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Maite ist ausgebildete Meditationslehrerin und zertifizierter ganzheitlicher Gesundheitscoach. Sie liebt und lebt das genussvoll gesunde Leben. Außerdem ist sie selbstständige Filmproduzentin, Geschäftsführerin der Ella Filmproduktion GmbH und Mutter von zwei Kindern. So kann sie aus täglicher Erfahrung über die Herausforderungen von Achtsamkeit und Meditation im Alltag sprechen. Der rote Faden ihrer Arbeit ist Menschen auf vielfältige Weise zu inspirieren und zu berühren. Sie bietet einen Onlinekurs „Meditation für Mamas“ an, Informationen gibt es unter www.meditationfuermamas.de


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