Grün, grün, grün – Ayurveda-Ernährung im Frühling – Happy Mind Magazine | Yoga Blog | Ayurveda & Achtsamkeit

Grün, grün, grün – Ayurveda-Ernährung im Frühling

Die Tage werden länger, die Sonne schenkt uns endlich wieder Wärme und Licht und innerhalb von kürzester Zeit erblüht um uns herum die ganze Natur und erwacht aus ihrem Winterschlaf.

Mit der stärker werdenden Sonne wächst bei vielen von uns auch das Verlangen nach Frische und Leichtigkeit. Grünes knackiges Gemüse, saftiges Obst und frische Kräuter – geht dir das auch so?

Mit dem Wandel der Natur

Die Jahreszeiten haben einen enormen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Mit dem Rhythmus der Jahreszeiten zu leben, heißt im Ayurveda Ritucharya und das Befolgen einer saisonalen Routine nimmt im Ayurveda einen hohen Stellenwert ein.
So wie in der Natur alles wieder zum Leben erwacht, die Erde fruchtbar wird, zu blühen und wachsen beginnt und Neues entsteht, so lässt sich auch deutlich erkennen, welch Einfluss unsere Umwelt auf alle lebenden Organismen und damit auch auf den Menschen hat.

Kapha: Maß oder Überfluss?

Je nach Konstitutionstyp, Lebensweise, Ernährung und Wetter kann sich Kapha über den Winter in uns übermäßig anreichern oder seine Eigenschaften verändern. Im Frühling macht sich das Kapha-Dosha oft mit den Eigenschaften kühl, feucht, schleimig und träge bemerkbar, was sich auch in den im Frühjahr häufig auftretenden Erkältungskrankheiten, Frühjahrsmüdigkeit und Allergien äußern kann. Durch die zunehmende Wärme der Sonne verflüssigt sich Kapha immer mehr und kann leichter ausgeleitet werden. Ideal ist es, den Körper bei der Ausleitung zu unterstützten.

Ernährung im Frühling

Scharf, warm, trocken, bitter und etwas zusammenziehend – so sieht die ideale Ernährung aus, wenn wir Kapha ausleiten wollen. Vor allem, wenn du ein Kapha-Typ bist, kann es hilfreich sein, auf eine Kapha-reduzierende Ernährung zu achten. Wie in jedem Jahreszeitenwechsel bedeutet Veränderung und Bewegung auch immer, dass das sensible Vata-Dosha aus seinem Gleichgewicht geraten kann. Anstatt dich also nach pauschalen Empfehlungen zu richten, achte darauf, was dir wirklich gut tut. Vatas sollten auch im Frühling darauf achten, nicht zu leicht und scharf zu essen und hochwertige Fette und erdende Lebensmittel in den Speiseplan einzubauen. Pitta-Typen sollten vor allem auf bittere Lebensmittel setzen und zu scharfe Kräuter auslassen.

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Kapha-reduzierende Lebensmittel

Getreide: Wenig Getreide, wenn dann Gerste, Hirse, Amarant, Buchweizen, Couscous, Dinkel, Mais, Polenta, Quinoa, Reis, Roggen Hülsenfrüchte: Adzukibohnen, trockene Erbsen, Bohnen, Kichererbsen, Linsen, Mungbohnen, Tor Dal

Bitteres und scharfes Gemüse, gedünstet oder gekocht: Sellerie, Spargel, Bärlauch Blattgemüse, Rettich, Artischocken, Zwiebeln, Chicorée, Bittergurke, Rote Beete, Aubergine, Endivie, Feldsalat, Löwenzahn, Mangold, Petersilie, Spinat, Rucola, Brennnessel, Blumenkohl, Brokkoli, Brunnenkresse, Erbsen, Fenchel, Bohnen, Chilis, Grünkohl, Kaktusfeige, Karotten, Kartoffeln, Knoblauch, Kohl, Kohlrabi, Korianderblätter, Mais, Meerrettich, Paprika, Rettich, Rosenkohl, Senf, Kürbis, Sprossen, Steckrüben, Topinambur, Frühlingszwiebeln

Wenig frisches Obst, besser Trockenfrüchte: Äpfel, Apfelmus, Aprikosen, Birnen, Cranberrys, Dörrpflaumen, Erdbeeren, getrocknete Feigen, Granatäpfel, Kirschen, Limetten, Rosinen, Trauben

Nüsse und Samen: Insgesamt wenig, wenn dann Mandeln, Chiasamenm, Kürbiskerne, Leinsamen, Sesam Öle und Fette: Ghee, Maisöl, Mandelöl, Rapsöl, Sesamöl, Sonnenblumenöl, Leinöl, Kürbiskernöl

Milch und Milchprodukte: Ghee, Ziegenmilchprodukte

Gewürze: Alle scharfen und bitteren Gewürze sind erlaubt: Kurcuma, Dill, Pippalī, Ingwer, Calmus, Basilikum, Knoblauch , Salbei, Anis, Pfeffer, Knoblauch, Nelken, Zimt, Kardamom, Ajwain, Kümmel, Bockshornkleesamen, Chili, Koriander, Meerrettich, Senf, Hing, Cayenne, Dill, Fenchel, Kreuzkümmel, Lorbeerblätter, Majoran, Piment, schwarzer Pfeffer, Bohnenkraut, Estragon, Mohnsamen, Muskatnuss, Orangenschalen, Oregano, Paprika, Petersilie, Rosmarin, Safran, Sternanis, Thymian, Vanille

Süßmittel: Honig und Trockenfrüchte

Immer hilfreich und gut: 

  • Jeden Tag mit deiner Morgenroutine starten
  • Den Tag über verteilt viel heißes Wasser trinken
  • Regelmäßige warme und leicht verdauliche Mahlzeiten einnehmen
  • Wenig Rohkost
  • Zwischenmahlzeiten vermeiden
  • Frühes Abendessen

Rezept für Mung-Crêpes mit Spargel und Bärlauch 
Zutaten für 2 Portionen

  • 125 g grüne Mungbohnen
  • 2 Hand voll Spargel
  • ½ Bund BärlauchSteinsalz, schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 Msp. Kurkuma
  • 1 Msp. Asafoetida (Hing)
  • frischer Koriander, gehackt
  • 2-3 EL Ghee


Zubereitung
Mungbohnen über Nacht in Wasser einweichen. Am nächsten Tag das Wasser entfernen und
die Mungbohnen waschen. Gib die Mungbohnen in einen Hochleistungsmixer und füge ein wenig Wasser hinzu. Taste dich vorsichtig an die richtige Menge heran, damit die Konsistenz nachher stimmt. Falls dir der Teig zu flüssig geraten ist, kannst du ihn mit ein wenig Kichererbsenmehl binden. Mungbohnenteig mit den Gewürzen und Kräutern vermengen. In einer kleinen Pfanne etwas Ghee erhitzen und die Crêpes der Reihe nach ausbacken. Von beiden Seiten mit etwas Ghee bestreichen und warm halten.
Weißen Spargel 10-15 garen und grünen Spargel blanchieren oder braten, in etwas Ghee wenden, mit Bärlauch bestreuen und mit den Mung-Crêpes servieren.


Happy Spring!
Alles Liebe
Verena

Ayurveda für den Frühling!
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Verena ist leidenschaftliche Ayurveda-Praktikerin, Ethnologin, Yogalehrerin und Köchin. Nach ihrer Ausbildung als Heilpraktikerin zieht es sie dieses Jahr an eine indische Universität, um in die Tiefen des Ayurveda einzutauchen. Aktuell beginnt sie ihre Promotion über die ganzheitliche Wirkung der Ayurveda- Ernährung. Mehr von Verena findest du hier: www.livinlightly.de.


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