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Die ayurvedische Morgenroutine tut so wahnsinnig gut. Probier es einfach mal aus!

Energieboost: Beginne den Tag mit Dinacharya, der Ayurveda Morgenroutine

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Ich bin viele, viele Jahre morgens nur sehr schwer aus dem Bett gekommen. Das Unglaubliche dabei war: Je länger ich schlief, desto schwerer fiel es mir, aufzustehen. Irgendwann hat es mir gereicht und ich wollte morgens neue Gewohnheiten etablieren. Eine Morgenroutine ist wahre Selbstliebe und erst mal vielleicht nicht so leicht zu etablieren. Aus genau aus diesem Grund habe ich angefangen, die Kirtan Kriya Meditation für 40 Tage zu praktizieren – diese Meditation löst nämlich alte Muster und Blockaden und hilft, neue Gewohnheiten zu etablieren.

Laut Yogi Bhajan, (dem Lehrer, der Kundalini Yoga im Westen bekannt gemacht hat), dauert es 40 Tage, um sich eine neue Eigenschaft anzugewöhnen und 90 Tage, um sie zu meistern.

“Maintain a positive attitude with promoting habits for 40 days and you can change your destiny.” –  Yogi Bhajan

Im Ayurveda, der indischen Heilkunst, werden folgende Rituale für Morgenmuffel empfohlen, um den Zyklus von Tag & Nacht optimal für den menschlichen Organismus zu nutzen. Diese Routine nennt sich Dinacharya.

Vor der Sonne aufstehen

Wer es schafft, sich 20 Minuten vor Sonnenaufgang aus dem Bett zu rollen, der nutzt die Vata-Zeit des frühen Tages optimal – diese geht nämlich bis kurz vor 6. Das Vata Dosha besteht aus den Elementen Luft & Äther und steht für Bewegung, Aktivität & Kommunikation im Ayurveda. Es gibt einem den besten Kickstart in den Tag. Wer nach 6 Uhr aufsteht, fällt wieder in die Kapha-Zeit (die aus Erde und Wasser besteht)  – und diese repräsentiert Ruhe und Schwere, aber leider eben auch Trägheit, wenn man zu dieser Zeit noch im Bett liegt. Das Aufstehen fällt demnach schwerer.

Das morgendliche Pflegeritual

Im Ayurveda wird empfohlen, sich der Morgenhygiene mit Ruhe und Selbstliebe zu widmen. So beginnt man mit einem kurzen Besuch der Toilette. Danach steht die Reinigung an – Ölziehen, Zunge schaben, Nasenspülung und Zähne putzen. Danach ein großes Glas abgekochtes, warmes Wasser. Wenn du Leitungswasser nimmst, bitte benutze, wenn möglich, nur gefiltertes. Ich benutze einen Tischaufsatzfilter von The Local Water*, der wirklich fantastisch schmeckendes Wasser ausspuckt, das keine Rückstände von Pestiziden, Medikamenten oder Hormonen mehr enthält. Denn die magst du nicht in der Nase haben. :)

Dem folgt eine 10 Minuten Körpermassage mit Kokos- oder Sesamöl. Diese Selbstmassage fördert Jugendlichkeit, Gesundheit und gibt ein gutes Gefühl. Nach der Ölmassage einfach (wenn du kannst, kalt) duschen und fertig.

Morgens meditieren

Die Zeit vor 6 Uhr morgens ist optimal, um den Geist für eine Meditation zu öffnen. Die Leichtigkeit, die Vata mit sich bringt, macht es besonders einfach. Es ist die beste Zeit, um neue Bewusstseinsebenen kennenzulernen. Wer die morgendliche Routine in sein Leben einziehen lässt, wird dem Tag gelassener und mental gestärkt entgegenblicken können. Auch hier reichen kurze Meditationen, wie die eben erwähnte Kirtan Kriya.

Positive Gedanken pflegen

Ein paar Minuten kreatives Schreiben machen den Geist frei und klären ihn, um positive Affirmationen für den Tag zu integrieren. Julia Cameron hat dieses kreative Schreiben in ihrem Buch Der Weg des Künstlers* vorgestellt und ich schreibe jeden Morgen ein paar Zeilen, um alles loszuwerden, was sich in der Nacht angesammelt hat. Der beste Weg ist, einfach draufloszuschreiben, ohne groß nachzudenken. Du wirst merken, dass nach ein paar Tagen die Worte einfach aus dir herausfließen und Dinge kommen, die dich wirklich erstaunen. Danach kannst du dir noch drei Dinge notieren, für die du dankbar bist. Notiere dir ebenso ein Wort, wie du dich heute fühlen möchtest. Frei, leicht, liebevoll – was auch immer da sein mag. Dies kannst du als Tagesaffirmation und Mantra benutzen.

Frühstück

Das Frühstück sollte warm und bekömmlich sein, ein gekochter Getreidebrei, mit wärmenden Gewürzen verfeinert, ist perfekt! Durch warme Speisen wird unser Herzchakra gewärmt. In dieser Gegend liegt auch die Thymusdrüse und dies wirkt sich auf unser Gemüt aus. Dir wird regelrecht „warm ums Herz“. Deswegen eignet sich das kalte Müsli, der Smoothie oder das schwer verdauliche Vollkornbrot auch weniger, denn wir befinden uns jetzt ja in der Kapha-Zeit. Zu schwer Verdauliches belastet den Organismus und macht wieder müde.

Zeit nehmen 

Die volle ayurvedische Morgenroutine scheint erst mal zeitintensiv, aber ebenso ist nichts davon in Stein gemeißelt. Wer nur die Hälfte oder ein Viertel davon schafft, fährt schon ziemlich gut und kann wirklich stolz auf sich sein. Wie Yogi Bhajan schon sagt: Versucht es 40 Tage, und die neue Eigenschaft wird sich integrieren. :)

Lesetipp: Franziskas Morgenroutine gibt dir bestimmt noch weitere wertvolle Tipps. Und mein absolutes Lieblingsbuch für ayurvedischen Lifestyle ist übrigens Selbstheilung mit Ayurveda: Das Standardwerk der indischen Heilkunde*

Dieser Artikel ist im Original am 27. Feb 2013 erschienen. Enthält Affiliate Links*. 

 

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Christina Waschkies

Christina ist Mama, Yogini, Spiritual Business Mentorin und Bloggerin. Ihre Mission ist es, Yoga, Ayurveda, Meditation und Achtsamkeit ganz unkompliziert zu leben und weiterzugeben. In der SPIRITUAL BUSINESS SCHOOL coacht Christina Frauen darin, ihre Bestimmung zu finden und sie zu einem profitablen Business zu machen. Außerdem designt Christina liebevolle yogische Geschenksets sowie spirituellen Schmuck, den du in ihrem HAPPY MIND SHOP kaufen kannst. Privat mag Christina das Übliche: Zeit mit ihrer Tochter und ihrem Mann verbringen, gutes Essen, Filme, Musik, Reisen und einen netten Umgang miteinander. Schreib eine Mail an Christina. Oder sag hallo auf Google+


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