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Bye Bye Ama: Ayurvedische Mundpflege leichtgemacht

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Im Ayurveda fängt die Gesundheit des Körpers schon mit der Aufnahme unserer Nahrung an – nämlich im Mund. Denn schon im Mund kann sich ordentlich Ama ansammeln. Ama heißt soviel wie „Unverdautes“ und es handelt sich um Rückstände, die den Körper belasten und die er nicht alleine abgebaut bekommt. Dazu braucht er ein wenig manuelle Hilfe, die wir ihm mit einer sorgsamen ayurvedischen Mundpflege geben können.

Zungenschaben

Bestimmt ist dir beim Zähneputzen auch schon öfters aufgefallen, dass du mal mehr und mal weniger Belag auf der Zunge hast. Dieser weiße Belag besteht aus Nahrungsbestandteilen, Zellen und Bakterien. Im Ayurveda gilt die Zunge als Verlängerung des Magen-Darm-Traktes und auch in der westlichen Medizin spielt sie eine wichtige Rolle. Erfahrene Ärzte können z. B. bereits mit einem Blick auf die Zunge bestimmte Krankheiten erkennen.

Die Bakterien, die sich auf der Zunge sammeln, sind u. a. Verursacher für Mundgeruch, Karies und Parodontitis. Deshalb sollte die Reinigung der Zunge genauso zur täglichen Routine gehören wie das Zähneputzen. Und eigentlich auch kein großes Ding, denn es geht super einfach und blitzschnell. Zungenreiniger bekommst du in den meisten Drogeriemärkten oder auch in der Apotheke. Ich persönlich benutze einen aus Kupfer, du kannst aber zum Beispiel auch einfach einen Löffel verwenden.

Und so geht’s:

Setze den Zungenschaber/Löffel einfach soweit hinten wie möglich an und zieh ihn dann mit leichtem Druck nach vorne. Danach den Schaber gut abspülen und das ganze noch 1 – 2 mal wiederholen. Am besten reinigst du die Zunge, bevor du mit dem Ölziehen beginnst.

Ölziehen

Auch Ölziehen ist eine super Sache, die du in deine tägliche Morgenroutine mit einbauen solltest. Am Anfang fand ich es noch etwas ungewohnt, aber mittlerweile mache ich es nebenbei während ich mich dusche, eincreme oder schminke. Diese Entgiftungstechnik, die auch aus der ayurvedischen Heilkunde stammt, verbessert nicht nur die allgemeine Mundgesundheit, sondern kann auch bei anderen Krankheiten Abhilfe schaffen. Durch das Ölziehen werden Bakterien im Öl gebunden und später dann ausgespuckt. Das geniale ist, dass das Öl auch Stellen erreicht, die ansonsten wirklich schwer bis gar nicht zu erreichen sind wie z. B. Zahnzwischenräume und Zahnfleischtaschen. Auch das Ölziehen beugt Karies, Mundgeruch und Parodontitis vor. Zusätzlich werden Zähne und Zahnfleisch gestärkt.

Aus ayurvedischer Sicht verhindert das Ölziehen auch das Entstehen anderer Krankheiten, da sich so die Bakterien, die sich im Mund befinden, entfernt werden und keine anderen Krankheiten verursachen können.

Bei der Frage nach dem perfekten Öl scheiden sich wie so oft die Geister. Ich selbst mache es mit reinem, nativen Kokosöl. Im Ayurveda wird traditionell Sesamöl verwendet, aber auch reines Sonnenblumenöl wird empfohlen.

So funktioniert’s:

Reinige zuerst deine Zunge mit dem Zungenschaber. Nimm dann einen Esslöffel voll Öl in den Mund und beginne, das Öl im Mund zu bewegen und durch die Zähne zu ziehen. Zwischendurch solltest du es kurz ein wenig ruhenlassen (damit sich das Öl verteilen und die Bakterien aufnehmen kann) und es dann weiter bewegen. Dies solltest du mindestens 15 Minuten lang machen, besser sind sogar 20 Minuten. Hört sich jetzt schrecklich lang an, aber du kannst es wie gesagt auch super nebenbei machen. Es wird auch teilweise empfohlen, dass Öl nach ca. 3 – 4 Minuten auszuspucken und einen neuen Löffel Öl zunehmen. Dies dann 5 – 6 Mal wiederholen, so dass du insgesamt auch auf 15 – 20 Minuten kommst. Durch das zwischenzeitige Ausspucken und erneuern soll verhindert werden, dass die aufgenommenen Giftstoffe durch die Mundschleimhaut direkt wieder in den Organismus gelangen.

Wenn die Zeit rum ist kannst du das Öl einfach in ein Papiertaschentuch oder direkt in den Mülleimer spucken. Auf keinen Fall runterschlucken, da das Öl ja jetzt voller Bakterien ist. Anschließend den Mund gründlich mit warmem Wasser ausspülen und wie gewohnt die Zähne putzen – am besten mit ayurvedischer Zahncreme, doch dazu gleich mehr. Optimaler Zeitpunkt für das Ölziehen ist übrigens am Morgen direkt nach dem Aufstehen, damit die über Nacht im Mundraum angesammelten Bakterien direkt entfernt werden können.

Zahncreme & Mundwasser 

Es gibt einen ganzen Haufen ayurvedischer Zahncremes aus Indien, die leider häufig bedenkliche Inhaltsstoffe haben. Doch zum Glück gibt es auch in Deutschland produzierte Alternativen, wie die neue ayurvedische Zahncreme Muskanadent von der Münchner Zahnärztin Dr. Annette Jasper.

Sie schmeckt mild-krautig-ayurvedisch mit ein wenig Frucht – das dürfte der Beerengeschmack sein – und ist als zertifizierte Naturkosmetik klassifiziert. Das bedeutet, dass diese Zahncreme keine Füllstoffe, Schäumer, Fluoride, Duftstoffe, Parabene, Paraffine und PEG-Verbindungen enthält. Sehr beruhigend. Dafür enthält sie einen Haufen natürlicher Goodies wie Neemöl, Kokosöl, Salbei, Ringelblume und Kamille.

Das dazu erhältliche Mundwasser gibt einen Frische-Kick und enthält viel Salbei. Dies ist ein Antioxidans, wirkt antibakteriell und antiviral, wirkt gegen Entzündungen im Mundraum. Kamille wirkt beruhigend auf irritierte Haut und unterstützt die Regeneration.

Zungen – und Zahnfleischgel

Das Zungen – und Zahnfleischgel aus der Reihe hat mir persönlich sehr gut gefallen. Falls man den Kardinalsfehler begangen hat, Zwiebeln oder Knoblauch gegessen zu haben, dann genügt ein wenig sorgfältig in die Zunge massiertes Gel und ein paar eifrige Striche mit dem Zungenschaber, schon ist man den penetranten Geschmack wieder los. Ebenso wirkt dieses Gel bei Zahnfleischreizungen und hilft, eine gesunde Mundflora aufzubauen. Die Kombination spezieller pflanzlicher Wirkstoffe aus Salbei, Neem, Nelke, Canola und Pfefferminz pflegen besonders sehr empfindliches, trockenes, zu Reizungen, Schwellungen und Blutungen neigendes Zahnfleisch.

Lippenpflege

Auch die Lippen wollen gut gepflegt sein! Die Muskanadent Lippenpflege enthält Alpenrose, Zimt, Lavendel und Öle wie Jojoba und Canola sowie Shea-Butter und hinterlässt durch die enthaltene Pfefferminze ein sehr angenehmes, kühlendes Gefühl auf den Lippen. Sie ist auch bei Lippenbläschen anwendbar.

Mehr dazu: www.Muskanadent.com und hör auch unbedingt mal beim Podcast „Gesundheit, Schönheit und Vitalität“ von Dr. Annette Jasper rein. 


Disclaimer: Dieser Artikel ist in freundlicher Kooperation mit Muskanadent entstanden, vielen Dank für das Vertrauen in unsere Arbeit!

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Als Jasmin vor einigen Jahren mit Yoga begonnen hat wusste sie noch nicht, wie wichtig es einmal für sie werden würde. Mit der Zeit hat Yoga jedoch einen immer größeren Stellenwert in ihrem Leben eingenommen und ihr sehr dabei geholfen, sich selbst und das Leben - mit allen Höhen und Tiefen - anzunehmen und zu lieben. Mittlerweile ist sie ausgebildete Hatha-, Yin-, MyoYin- und Kinderyogalehrerin und unterrichtet leidenschaftlich gerne in ihrer Wahlheimat Peking.


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