Wie du lernst, dem Leben endlich zu vertrauen

Was passieren kann, wenn du dem Leben vertraust

Früher habe ich dem Leben nicht vertraut. Ich habe Pläne gemacht und wusste immer genau, wie mein Leben in welcher Phase auszusehen hatte. Wenn es mal doch nicht ganz so gelaufen ist, hat mich das am Ende ziemlich aus der Bahn geworfen und ich wusste nicht wie ich damit umgehen soll.

Als ich im Jahr 2016 an einen Wendepunkt kam, meinen Job kündigte und meine Yogalehrerausbildung machte, hörte ich das erste Mal auf für jeden Moment meines Lebens im Vorfeld Pläne zu schmieden. Ich begann das erste Mal, dem Leben auch ein Stück weit zu vertrauen.

Mittlerweile bin ich seit über zwei Jahren dabei, dem Leben von Tag zu Tag ein bisschen mehr zu vertrauen

Das ist wirklich nicht immer einfach, vor allem nicht, wenn man eigentlich immer rational gedacht und Pläne geschmiedet hat. Ich kämpfe nach wie vor sehr oft mit mir und muss für jedes Stück Vertrauen, das ich dem Leben mehr entgegenbringe hart arbeiten.

Angst und Erwartungshaltungen versuchen, dagegen zu arbeiten und mich daran zu hindern, mit dem Flow des Lebens zu gehen. Jedes Mal, wenn sie wieder versuchen mich zu überkommen, rufe ich mir Folgendes in Erinnerung:

Ich darf nie aufhören ans Leben zu glauben und darauf zu vertrauen

Ich bin genau am richtige Ort und da wo ich sein soll, manchmal dauert es einfach ein bisschen länger, als man es gerne hätte. Ich muss loslassen und bereit dafür sein, was das Leben zu bieten hat. Was sagen meine Gefühle, mein Herz, mein Bauch, meine Intuition. Was war mein erstes Gefühl? Denn das stimmt so gut wie immer. Welche Richtung fühlt sich gut an? Denn das ist die Richtige.

Denn wenn wir bereit sind dem Leben zu vertrauen und auch etwas zu warten, geschehen meistens ganz plötzlich die tollsten Dinge

So wie diese Dinge in meinem Leben: Meine ersten Yogastunden, die ich nur als Workout und zur Stressreduktion gesehen habe, waren am Ende der Auslöser für den Start meiner wunderbaren Yogareise. Die Reise nach Bali und die Entscheidung zur Yogalehrerausbildung einfach aus dem Bauch heraus, ohne Intention und Plan für die Zukunft dahinter und ohne genau zu wissen, warum ich das eigentlich mache, waren am Ende der erste Schritt auf dem Weg in meinen neuen Beruf als Yogalehrerin und –bloggerin.

Ich wollte SUP Yoga in Wien unterrichten und fand zunächst keinen SUP-Anbieter für eine Kooperation. Durch Zufall entdeckte ich nach einigen Monaten, dass eine andere SUP-Yoga Lehrerin nicht mehr in Österreich lebte, ergriff meine Chance, schrieb den Anbieter erneut an und unterrichte seitdem SUP Yoga in Wien.

Die Entscheidung mir einen Hund zuzulegen traf ich gemeinsam mit meinem Exfreund. Der Plan war es, dass er sie als Selbstständiger immer zur Arbeit mitnimmt, damit sie nicht allein sein muss. Wir trennten uns und ich zog nach Wien. Alles kam anders als geplant. Am Ende fand ich aber doch immer eine Lösung trotz Jobs etc. Mittlerweile ist Mable über sieben Jahre an meiner Seite.

Warum es gut tut dem Leben einfach mal öfter zu vertrauen

Du wirst überrascht

Wenn man sich dazu entschließt einfach mit dem Flow zu gehen und das Leben machen zu lassen, passieren oft auf einmal die wunderbarsten Dinge, die genau in dem Moment perfekt in dein Leben passen, obwohl du sie dir vielleicht gar nicht erwartet hättest.

Das Verlassen der Komfortzone und das Überwinden von Ängsten wird einfacher

Wenn man dem Leben vertraut fällt es leichter sich zu überwinden und mutig zu sein, denn wenn man mit der Haltung Entscheidungen trifft, dass das Leben es schon richten wird und alles aus einem guten Grund geschieht, fällt es leichter Ängste hinter sich zu lassen.

Du kannst nicht so leicht enttäuscht werden

Je weniger Pläne und Erwartungen, desto weniger Enttäuschungen, wenn einmal etwas nicht so lauft, wie man es sich vorgestellt hat.

Wie sieht das bei dir aus? Vertraust du dem Leben oder fällt es dir schwer? Ist in deinem Leben vielleicht bereits etwas ganz Tolles passiert, als du dich entschlossen hast zu vertrauen? Hinterlass mir gerne ein Kommentar, ich freue mich schon darauf es zu lesen.

Alles Liebe
Julia

Was alles passieren kann, wenn du dem Leben endlich vertraust

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Wie du lernst, dem Leben endlich zu vertrauen
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Wie du lernst, dem Leben endlich zu vertrauen
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Es werden wunderbare Dinge passieren, wenn du endlich anfängst, dem Leben zu vertrauen. Denn das Leben steht immer auf deiner Seite. So kannst du es lernen!
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Julia ist ehemalige Juristin aus Österreich, die ihre Berufung in Yoga, dem Schreiben und einem kreativen Leben gefunden hat. Am glücklichsten ist sie, wenn sie nach dem Surfen in ihrem home away from home Bali barfuß am Strand spazieren und aufs Meer starren darf. Julia liebt kraftvolles Vinyasa Flow Yoga, betreibt selbst den Yoga & Lifestyle Blog www.yogaandjuliet.com, unterrichtet in Wien Yoga und veranstaltet Yoga Retreats.


'Was passieren kann, wenn du dem Leben vertraust' have 2 comments

  1. 18. Juni 2018 @ 9:47 Simmi

    Liebe Julia, dein Text spricht mir voll aus dem Herzen. Auch ich habe immer alles genau geplant und bin als Selbstständige in Zeiten ohne Aufträge in Panik-Löcher gefallen. Ich habe im Mai meine Yoga-Lehrer-Ausbildung gemacht und seitdem empfinde ich es ganz genauso. Ich bin da wo ich grade sein soll und wenn ich dem Leben vertraue, wird alles schon seinen richtigen Weg gehen :-)

  2. 6. Juni 2018 @ 9:47 Carolin

    Hallo Julia,
    Vielen lieben Dank für deinen Text, der nicht besser zu meinem Leben passen könnte. Ich habe in der Vergangenheit alles genau durchgeplant, wann erstes Examen, zweitens Examen und Kinderkriegen erledigt sein sollen. Und dann kam das Leben und ich bin endgültig durch mein erstes juristisches Examen gefallen und die ganze Planung war hinüber. Mittlerweile habe ich ein ganz anderes Studium gefunden, das mich so viel mehr ausfüllt als die Juristerei und für das ich nach dem Abitur nie den Mut gehabt hätte. Ich bin wesentlich glücklicher und zufriedener und ich bin dankbar, dass es so gekommen ist. Dennoch hadere ich jeden Tag damit, „versagt“ zu haben und noch länger in der Studentenphase festzustecken, als man das eigentlich tut. Dabei betrübt mich nicht das Durchfallen durchs Examen sondern viel mehr, das immer noch studieren zu müssen. Mir hilft vor allem, mich nicht mit anderen in meinem Alter zu vergleichen (Facebook adé) und mich mehr auf mich und mein Leben zu konzentrieren. Und die Meditation ist eines der größten Hilfsmittel, denn sie hilft mir für einige Minuten aus meinem Hamsterrad im Kopf auszusteigen.

    Viele Grüße
    Carolin


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