Der ultimative Chakra-Guide: Vishudda Chakra

Wusstest du schon, dass wir in unserem Körper insgesamt 72.000 Nadis haben? Manche gehen sogar von 350.000 aus, weil man sich noch etwas uneinig ist, wo die kleinen Energiekanäle beginnen und wo sie enden. So oder so eine ganze Menge und deshalb Grund genug, sich mal damit auseinanderzusetzen. Nadis kannst du dir wie kleine Straßen in unserem Körper vorstellen, die unser Prana, die Lebensenergie, transportieren. Und die Punkte, an denen besonders viele Nadis aufeinandertreffen, sind die Chakras.

Kleine Energiewirbel mit großer Wirkung

Nachdem wir euch schon mit den wichtigsten Infos rund um die Chakren Muladhara, Swadhisthana, Anahata sowie Manipura versorgt haben, geht es nun im fünften Teil weiter mit dem Vishuddha Chakra. In unserem Chakra Guide bekommst du die wichtigsten Facts über die Chakras und Tipps, wie du deine Energie an den richtigen Stellen wieder zum Fließen bringen kannst.

Hier zunächst die 9 wichtigsten Facts über dein Vishudda Chakra:

  • Location: in der Mitte der Halswirbelsäule, etwa auf der Höhe des Kehlkopfes
  • Farbe: Blau
  • Bija-Mantra: HAM
  • Gottheit: Shiva
  • Sinn: Hören
  • Element: Äther
  • Themen: Kommunikation, Kreativität, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit
  • Kehrseite: Misstrauen
  • Grundrecht: Das Recht, über unsere Gefühle zu sprechen
  • Edelstein: Amazonit

 

Vishudda ist das reinste aller Chakras. Es steht für Raum und Leere, und somit auch für Potential. Was wir daraus machen, ist uns selbst überlassen. Menschen mit einem starken Vishudda Chakra sind selbstbewusst und können sich gut ausdrücken. Sie genieren sich auch nicht, offen über ihre Gefühle zu sprechen. Zudem bringt ein ausgeglichenes Vishudda Chakra Kreativität mit sich, die sich in musikalischer oder künstlerischer Form ausdrücken kann.

Wenn das Chakra hingegen blockiert ist, so äußert sich dies oft mit Kommunikationsschwierigkeiten. Das kann zum Beispiel dazu führen, dass man nicht die richtigen Worte findet und Probleme hat, Gedanke in Worte zu fassen, oder, dass man zu übertriebenem Redebedürfnis neigt. Körperlich kann sich so eine Blockade schnell auf die Schilddrüse oder aber auch auf die Nasennebenhöhlen auswirken.

In den folgenden Tipps erfährst du, wie du dein Vishudda Chakra aktivieren und eventuell vorhandene Blockaden wieder lösen kannst.

 

Der Vishuddha Chakra Guide

 

Im Alltag:

Nimm dir Zeit für dich selbst und sei geduldig mit dir und deinem Körper. Wenn dein Körper gerade nach Erholung schreit, dann gib ihm diese auch. Gönn dir außerdem ab und zu eine Schulter-Nacken-Massage, die liebt dein Vishuddha Chakra nämlich ganz besonders.

 

Asanas:

Klar, dass das Halschakra besonders durch die Asanas angesprochen wird, bei denen wir die Halswirbelsäule strecken. Dazu gehören zum Beispiel Shalabasana, die Heuschrecke, und auch Matsyasana, der Fisch. Wenn du schon etwas erfahrener bist, dann solltest du auch Umkehrhaltungen wie den Pflug (Halasana) oder den Schulterstand (Sarvangasana) mit in deine Asana-Praxis mit einbauen.

 

Pranayama:

Die Ujjayi-Atmung reinigt die Atemwege und bringt durch die vertiefte Atmung mehr Sauerstoff in unseren Körper. Und unser Vishuddha Chakra liebt diese Atemtechnik auch. Ist eigentlich ganz einfach, wenn man es einmal raus hat. Eine Yogalehrerin von mir hat es mal ganz treffend beschrieben finde ich: Stelle dir vor, du hättest ein Loch im Hals und würdest dadurch ein- und ausatmen. Dadurch entsteht ein Geräusch, dass viele als „Meeresrauschen“ bezeichnen. Alternativ wird auch schon mal ein Vergleich mit Darth Vader gestellt, den ich fasst noch passender finde. Eine genauere Anleitung zur Ujjayi-Atmung findest du hier.

 

Mantra:

Für die Aktivierung deines Vishudda Chakras eignet sich das Bija-Mantra HAM. Versuche das Mantra während der Meditation, oder sogar während deiner Asana-Praxis, beim Ein- sowie beim Ausatmen zu rezitieren. Alternativ dazu kannst du dich auch jederzeit von dem Mantra beschallen lassen, wie beispielsweise mit diesem Video hier:

 

 

Meditation:

Es gibt verschiedene Arten, das Vishudda Chakra durch Meditation zu aktivieren. Du kannst zum Beispiel während deiner Meditation mit der Ujjayi-Atmung arbeiten oder auch das HAM-Mantra chanten. Auch Meditationen, bei denen das Chakra visualisiert wird, sind immer hilfreich. Setze dich dazu in deine übliche Meditationshaltung und beginne nach einigen ruhigen Atemzügen, dir das Vishudda Chakra als blauen Energiewirbel in deinem Hals vorzustellen. Lasse sich das Chakra dabei weiter ausweiten, so dass das blaue Licht nach und nach immer größer wird und am Ende auch deinen Mund- sowie Brustbereich erfasst.

 

Ernährung: 

Alles, was leicht verdaulich ist und eine reinigende Wirkung hat, ist gut bei Blockaden im Vishuddha Chakra. Flüssigkeit ist besonders wichtig, deshalb sollte auf jeden Fall viel Obst auf deinem Speiseplan stehen.

 

Falls du gerne noch tiefer in das Thema eintauchen möchtest, dann schau dir doch mal das Chakra- Handbuch an. Da bekommst du neben der gesamten Theorie auch viele Tipps rund um die praktische Chakra-Arbeit. Und für deine Chakra Meditation findest du im Happy Mind Shop das Chakra Set mit 7 Edelsteinen für jedes der Hauptchakren.

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Jasmin ist Yogalehrerin für Kinder und Erwachsene und lebt nun schon seit einigen Jahren in Asien. Sie träumt davon, irgendwann ein kleines Retreat (am liebsten am Meer) zu eröffnen, wo sie die Menschen mit Yoga, Massagen, Reiki und veganem Essen verwöhnen kann. Sie unterstützt Christina hier beim Happy Mind Mag hinter den Kulissen.


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