Die 6 Geschmacksrichtungen im Ayurveda

Im Ayurveda gibt es verschiedene Geschmacksrichtungen, die sich direkt auf dein Wohlbefinden und das Zusammenspiel von Körper und Seele auswirken.

Diese verschiedenen Geschmäcker können unterschiedlichste emotionale (ja, tatsächlich!) und körperliche Zustände hervorrufen, die natürlich auch mit deiner ayurvedischen Konstitution einhergehen (mehr über dein Dosha kannst du in diesem Artikel erfahren).

Die Geschmacksrichtungen im Ayurveda sind Folgende:

  • Madhura – süß
  • Amla – sauer
  • Katu – scharf
  • Lavana – salzig
  • Tikta – bitter
  • Kashaya – herb

Madhura wirkt auf der emotionalen Ebene kraftspendend, beruhigend und macht uns zufrieden. Süßes kann aber bei maßlosem Verzehr zu Faulheit, einem Gefühl der Schwere und Trägheit führen. Zu den süßen Lebensmitteln gehören natürlich Honig oder Gebäck, aber auch Karotten, Süßkartoffeln und Mandeln.

Amla gibt uns einen „hallo wach“ Kick und schärft die Sinne, kann bei übermäßigem Genuss aber auch zu „unnötigen“ Gedanken wie Eifersucht oder Neid führen, uns aber auch ungeduldig machen. Viel Säure ist z.B. in der Amla-Frucht, Zitronen oder Tomaten vorhanden.

Katu weckt ebenso unsere Sinne, kann aber im Übermaß zu Wut und hitzigen Gedanken führen. Der Stoffwechsel wird angeregt und die Energie fließt wieder. Vorhanden in Chilli, Ingwer, schwarzem Pfeffer oder auch Zimt.

Lavana wirkt sich auch beruhigend auf uns aus, kann aber bei Übertreibung zu Schlappheit und einem Mangel an Energie führen. Es macht das Gewebe weicher und verbessert den Geschmack – kann aber auch zu Bluthochdruck führen.

Tikta befreit uns von alten Emotionen und wirkt reinigend auf Körper und Psyche, kann aber auch Angstgefühle oder Schlafstörungen mit sich bringen wenn im Übermaß verzehrt. Es reduziert Fett, wirkt antibakteriell und antiseptisch und reinigt das Blut. Vorhanden in Kurkuma, Chicorée oder Kardamom.

Kashaya wirkt zusammenziehend (astringierend) und kann erhitzte Gemüter herunter kühlen und neue Energie spenden.  Es wirkt schleimlösend und austrocknend, stärkt aber zugleich das Gewebe. Vorhanden in Koriander, Linsen oder Spinat.

Fazit: Eine ausgeglichene Küche, deinem persönlichen Dosha angepasst, kann auf jeden Fall helfen, emotionales und körperliches Ungleichgewicht auszubalancieren. Auch die Gewürze in der ayurvedischen Küche sind sehr spannend und können deinen Kochgewohnheiten einen neuen Kick geben. Viele ausführliche Infos findest Du auch auf dem Ayurveda Portal. Dazu gibt es auch tolle Kochkurse in Hamburg auf Regiondo, die sich mit dem Thema Ayurveda beschäftigen und wo du in einer entspannten Gruppe Gleichgesinnter lernst, ayurvedisch zu kochen. Sounds fun right? Viel Spaß beim Ausprobieren!

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'Die 6 Geschmacksrichtungen im Ayurveda' has 1 comment

  1. 29. April 2015 @ 9:47 5 Gründe, warum du eine Ayurveda Kur in Sri Lanka machen solltest

    […] zu probieren! Und gemäß ayurvedischer Tradition wirst du bei jedem Essen die sechs verschiedenen ayurvedischen Geschmacksrichtungen (süß, sauer, salzig, scharf, bitter und herb) zu dir nehmen. Hört sich das nicht aufregend […]


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