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Own your Yoga: Wie du dir deine eigene Yogapraxis schaffst

Kennst du das? Du möchtest mal zu Hause Yoga üben, aber du weißt nicht, wie oder was? Den Sonnengruß bekommt man grad noch hin, aber was dann? Am Ende macht man sich doch wieder ein Online-Video an oder lässt es ganz sein. Eigentlich schade, denn so kommt man weniger in die eigene Wahrnehmung, weniger ins eigene Erleben. Ein Teil der Aufmerksamkeit ist immer beim Lehrer, in der Erwartung der nächsten Ansage. Der Lehrer bestimmt das Tempo und die Übungen. Das wäre schon wie ein Lotto-Gewinn, wenn das 1:1 auf dich passt. Eine persönliche Praxis zu Hause kann deshalb einen großen Unterschied machen. Hier erfährst du, worauf du dabei achten solltest.

 

Grundsatz: Weniger geht tiefer

 

Meistens denken wir viel zu kompliziert und haben viel zu hohe Erwartungen, wenn wir zu Hause Yoga üben möchten. Löse dich also als erstes von der Vorstellung, dass deine Praxis zu Hause so aussehen muss, wie eine Klasse im Studio. Super einfache Übungen können schon das Bewusstsein und die Wahrnehmung mehr nach innen bringen. Bei der Praxis zu Hause geht es nicht darum, tiefer in eine Position zu kommen oder ein bestimmte Asana zu lernen sondern darum, eine sensiblere Achtsamkeit für den Körper und Bewegung zu kultivieren.

 

1) Atmung

 

Als erstes konzentriere dich auf deine Atmung. In geführten oder aufgenommenen Klassen hat ein Lehrer kaum die Möglichkeit einen Flow zu finden, der für alle gleichermaßen passt. Zu Hause kannst du mehr in die eigene Atmung kommen und deine Bewegung der Atmung anpassen.

Erforsche dabei tiefer die Qualität deiner Atmung. Erinnere dich an Anleitungen aus dem Unterricht und versuche sie zu Hause in deinem eigenen Tempo umzusetzen. Das kann erstmal bedeuten, die Qualität deiner Atmung kennenzulernen. Wo fließt die Atmung hin? Wie kannst du sie besser regulieren? Wenn du zu Hause die Atmung trainierst, wirst du feststellen, dass sie anschließend auch in geführten Klassen natürlicher fließt.

 

2) Muskulatur

 

Um deine Wahrnehmung zu schulen, musst du keine schwierigen Asanas üben. Nimm dir ein paar ganz einfache Übungen und erforsche dort, wo du Muskulatur aktivierst und wo du Muskeln entspannen kannst. Von wo führst du eine Bewegung aus und welche anderen Möglichkeiten gibt es? Auch hier kannst Du wieder Anleitungen aus dem Unterricht vertiefen. Das geht schon mit ganz einfachen Positionen im Sitzen. Hebe zum Beispiel einfach mit der Einatmung die Arme nach oben und mit der Ausatmung lass sie wieder nach unten sinken. Dann schau, wie sich das in der Vorderseite des Körper anfühlt, dann in der Rückseite. Was passiert, wenn du die Arme von den unteren Rippen aus hebst und senkst? Was passiert, wenn du deinen
Fokus in die Lunge bringst und von dort die Arme bewegst? Es gibt so viele Möglichkeiten, eine einfache Bewegung mit der Atmung zu verfeinern.

 

3) Flow

 

Natürlich kannst du zu Hause auch in den eigenen Flow einsteigen und Atmung mit Bewegung mehr synchronisieren. Schaffe gleichzeitig mehr Aufmerksamkeit dafür, was sich für dich gut und stimmig anfühlt. Einfache Übungen fühlen sich erstmal langweilig an. Man kennt sie schon, die Gedanken wandern sofort weg. Das ist genau die Möglichkeit für dich den Zusammenhang von Körper und Geist zu beobachten. Nur weil der Geist nicht gefordert ist und das Ego nicht mit besonders schwierigen Übungen gefüttert wird, heißt es nicht, dass nichts passiert. Der Körper kann neue Wege der Bewegung entdecken, wenn du ihn lässt. Wenn du eine Bewegung länger ausführst (z. B. einfaches Heben und Senken der Arme) wirst du sehr bald merken, wie die Muskulatur arbeitet und wie du die Aktion verändern kannst. Der Geist will unruhig sein, von einem Insta-Post zum nächsten springen. Lass im Flow die Herausforderung sein, den Fokus auf der Atmung und einem ruhigen Geist zu halten.

 

Own your yoga

 

Mach deine Yoga Praxis zu deiner eigenen. Jeder von uns ist anders und sicher kann man sich Inspiration und Feedback von anderen holen. Aber halte auch immer etwas Achtsamkeit bei dir selber, was dir gut tut, wie du dich fordern und fördern kannst. In Hamburg gibt es jetzt ein innovatives Konzept der Yoga Praxis – eine Verknüpfung aus geführten Klassen im Studio und eigenem Üben zu Hause: The Practice Space. Clemens Frede hat The Practice Space als neue Form des Unterrichtens entwickelt, um Yogis mehr in die eigene Wahrnehmung zu holen. The Practice Space ist ein Raum, in dem jeder unter dem wachsamen Auge eines erfahrenen Lehrers seinen eigenen Flow üben und weiterentwickeln kann. Die Gruppe wird dabei von einem gemeinsamen Thema getragen, das zum Anfang der Klasse vorgestellt wird.

Wenn es keine Anleitung vom Lehrer mehr gibt und du dein Tempo selbst bestimmst, eröffnet sich eine neue Ebene für Erfahrung und Wahrnehmung. Du gewinnst mehr Selbstbewusstsein in der eigenen Praxis und wirst Yoga ganz neu entdecken.

 

Clemens Frede

 

Weitere Informationen: www.clemensfrede.com

Bei Interesse, wie man als Lehrer einen Practice Space unterrichtet, bitte gerne Kontakt aufnehmen: info@clemensfrede.com – ein Wochenend-Training ist in Planung.

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Foto: Sina Niemeyer

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About

Clemens Frede ist Yoga Lehrer in Hamburg und schreibt einen eigenen Blog über Yoga und das Leben. Besucht Clemens auf seinem Blog www.clemensfrede.com oder schreibt ihm eine Mail. 


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