Erlebe ein neues Freiheitsgefühl mit AntiGravity Yoga

Einmal fliegen bitte: AntiGravity Yoga

Fotos und Produktion- Markus Galic, Benjamin Genth

Foto via http://www.flying-yogi.com

Wir wurden für diesen Beitrag von FlyingYogi eingeladen. 

Am Wochenende durfte ich AntiGravity Yoga ausprobieren, nicht zu verwechseln mit Aerial Yoga. Der Unterschied zwischen den beiden Stilen ist, dass AntiGravity Yoga dynamischer, fließender und akrobatischer ist als Aerial Yoga, wo die Asanas statischer sind und länger gehalten werden. Man merkt deutlich, dass AntiGravity Yoga von einem amerikanischen Akrobaten, Christopher Harrison, entwickelt wurde.

Die große Gemeinsamkeit von Aerial Yoga und AntiGravity Yoga ist, dass die Asanas in von der Decke hängenden Trapeztüchern praktiziert werden – hängend, schaukelnd und vor allem kopfüber. Das ist auch der Grund, weshalb Nils und Julia die Gründer von flyingyogi die Stunden auch als Flugstunden bezeichnen.

Was AntiGravity Yoga ausmacht:
Ganz klar…die Tücher! Es ist schon etwas Besonderes in herabhängenden Tüchern zu yogen. Erst einmal schaukelt man und fühlt sich ein bißchen in die Kindheit zurück versetzt. Dann aber erreichen einen schnell die Umkehrhaltungen und es kostet etwas Überwindung sich kopfüber und nur mit den Beinen im Tuch verschlungen hängen zu lassen, zu schaukeln und sogar die Umkehrhaltung zu genießen. Aber wenn man sich daran gewöhnt hat, macht es wirklich Spaß. Durch das Tuch wird einem bei einigen Asanas das Gewicht abgenommen und man kann vor allem die Umkehrhaltungen intensiver üben. Das ist vor allem vorteilig und besonders effektiv für die Wirbelsäule und die Bandscheiben. Es wird kein Druck ausgeübt, die Wirbelsäule kann sich auseinander ziehen und die Bandscheiben können sich wie kleine Schwämme wieder mit genügend Nährflüssigkeit voll saugen – ideal um Bandscheibenvorfälle vorzubeugen. Außerdem wirken sich Flugstunden positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und fördert Mut und Vertrauen in sich selbst.

Zu flyingyogi:
Nils und Julia haben flyingyogi im August 2012 mitten in Hamburg Altona eröffnet. Das Studio ist sehr freundlich eingerichtet und aufgrund der riesigen Fensterfront sehr schön hell. Durch die hohe Betondecke an denen die Tücher hängen bekommt es eine Art Loftcharakter ist aber trotzdem gemütlich. An den AntiGravity Stunden kann übrigens jeder teilnehmen, Vorkenntnisse sind nicht vorausgesetzt. Ihr könnt hier aber nicht nur Flugstunden nehmen. Der Kursplan hat vom morgendlichen Wach-werden-Yoga um 7:15 Uhr über dynamisches Power Yoga bis hin zum ruhigen Yin Yoga für jeden und alle Bedürfnisse etwas in petto.

Und ein paar Fragen an Nils:

Wie seid ihr auf AntiGravity Yoga aufmerksam geworden?

Ich habe das irgendwann mal auf Youtube gesehen und etwas drüber gelesen und dachte, dass das bestimmt viel Spaß macht. So ähnlich erging es auch Julia, so dass wir im Frühjahr letzten Jahres gemeinsam die Ausbildung zum AntiGravity Yoga Instructor absolvierten und dabei sehr viel Spaß hatten (und auch Muskelkater ;-)).

Wann, wie und warum habt ihr euch dafür entschieden ein Yogastudio zu eröffnen? War das schon immer euer Traum?

Wir haben zusammen in einem Studio in Hamburg unterrichtet. Durch die Veränderungen, die Yoga so mit sich bringt, haben wir fest gestellt, dass wir uns verändern möchten. Die Idee ein eigenes Studio zu eröffnen stand im März/ April letzten Jahres erst mal nur als entfernte Möglichkeit im Raum, aber je mehr wir uns darüber unterhielten, desto mehr Ideen sprudelten. Der Plan die AntiGravity Ausbildung zu machen passte dann natürlich ganz gut rein und damit hatten wir dann nebenbei auch noch ein schönes Alleinstellungsmerkmal. Es war nicht schon immer unser Traum – jedenfalls nicht bewußt, aber unbewußt haben wir scheinbar die ganze Zeit drauf hingearbeitet, denn nun fügen sich viele Teile wie Puzzleteilchen aneinander und nun ist es traumhaft das eigene Studio zu haben!

Was sind eurer Meinung nach die Vorteile bei AntiGravity Yoga?

Das Tolle ist, dass man Umkehrhaltungen ohne Druck ausüben kann und dass selbst Yoga Neulinge in Posen wie den Handstand ganz einfach kommen können und so das Gefühl schon mal haben, wie sich Umkehrhaltungen anfühlen. Das hilft dann auch enorm bei der Praxis ohne Tuch. Ausserdem tut es der Wirbelsäule gut sanft in die Länge gezogen zu werden, so dass auch die Bandscheiben wieder richtig Platz haben und gut ernährt werden.

Für Yogis, die schon länger üben, bringt es den Vorteil mit, dass sie wieder mit einem Beginners Mind an die Yoga Praxis ran gehen können und Yoga noch mal neu erleben können. Darüber hinaus kann das Tuch dann einige Sachen leichter machen oder aber auch schwerer.
Schön ist ausserdem der Effekt, dass sich die Schüler mit regelmäßiger Praxis nach und nach mehr zu trauen und – wie mir eine 71jährige Schülerin berichtete – dieses neue Selbstbewußtsein auch mit nach draussen weg von der Yoga Matte nehmen können. Und grundsätzlich macht es einfach Spaß! :-)

Was macht eine typische Flugstunde aus?

Eine typische Flugstunde ist wie ein Ganzkörper-Workout mit Sonnengrüßen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen, Kräftigungs- und Dehnungsübungen und vor allem vielen Umkehrhaltungen, die bei den Schülern besonders beliebt sind.

Mein Fazit:
Ich fand es super. Ich war zwar am Anfang etwas wackelig unterwegs und musste mich erst mal an das Schaukeln gewöhnen aber dann war es eine schöne Erfahrung. Die Haltungen sind herausfordernd aber machbar. Beim Workshop wird sehr viel über Anti Gravitiy Yoga, die Haltungen und das sichere Praktizieren erzählt. Eine richtige AntiyGravity Stunde hat natürlich nicht so viel Erklärungen und ist dynamischer aufgebaut. Als Einstieg oder zum Reinschnuppern ist der Workshop aber super. Und am Ende geht man auf jeden Fall beschwingt und mit ein bißchen Muskelkater nach Hause.

Probiert es einfach aus.

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About

Anne hat Yoga während ihres Studiums für Germanistik/Kommunikationswissenschaften für sich entdeckt. Ihre Erlebnisse, Gedanken oder auch einfach nur informative Dinge zu Yoga findet ihr auf Annes Blog Wilde Hilde Mag. Dort teilt Anne ihre Erfahrungen in neuen Yogastudios, Wissenswertes über Yoga und News aus der Yogawelt, um euch einen möglichst unterhaltsamen Einblick und Überblick geben. In ihrer Freizeit liebt sie Reisen, Bücher, Zeit mit Freunden und der Familie zu verbringen und viele Blumen in der Wohnung. Schreibt eine Mail an Anne.  


'Einmal fliegen bitte: AntiGravity Yoga' has 1 comment

  1. 1. März 2013 @ 9:47 AntiGravity Yoga - schwereloses Yoga frei wie ein Vogel!

    […] zu machen, wirkt auf mich ein wenig befremdlich. Daher bin ich sehr glücklich, dass ich diesen wunderbaren Artikel über AntiGravity Yoga von der noch wunderbarerin Anne gefunden […]


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