Essen vor & nach dem Yoga: Energiebällchen & ein Perlgraupensalat mit Kichererbsen und Himbeerdressing

Essen vor & nach dem Yoga: Energiebällchen & ein Perlgraupensalat mit Kichererbsen und Himbeerdressing

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Als ich mit Yoga angefangen habe, bin ich oft mit Hunger zur Yogastunde gegangen. Das rächte sich schnell, denn es fehlte mir die Kraft für die Asanas und ich hielt die Stunde nicht so gut durch. Danach bekam ich so einen Kohldampf, dass mir fast egal war, was ich gegessen habe. Das musste sich ändern und ich plante das Essen vor und nach dem Yoga etwas genauer, denn eine clevere Auswahl an Lebensmitteln und Nährstoffen ist sinnvoll.

Schluss mit Hunger und Schlappheit

Die Lieblingszeit für meine Yogaeinheit zu Hause ist am Morgen. Den Sonnengruß & Co. übe ich noch vor dem Frühstück, denn mit einem vollen Bauch trainiert es sich nicht gut. Größere Speisen unmittelbar vor der Yogapraxis machen müde und schlapp und belasten den Organismus. Zudem kann es zu Bauchweh und Magendrücken kommen. Grundsätzlich empfehle ich, dass die letzte große Mahlzeit etwa zwei bis drei Stunden zurückliegen sollte, bevor mit der Yogaeinheit gestartet wird.

Damit ich nicht mit knurrenden Magen üben muss, gönne ich mir etwa 30 Minuten davor einen kleinen Snack. Leichtverdauliches, wie Obst, Joghurt, ein kleines Müsli, Energiekugeln oder eine Handvoll Mandeln, sind optimale Energiegeber vor dem Training und belasten den Körper nicht so stark. So komme ich ohne Hunger durch eine längere Yogaeinheit.

Power nach dem Yoga

Nach dem Yoga fülle ich die leeren Energiespeicher mit einer kleinen Mahlzeit und natürlich etwas zu Trinken wieder auf. So werden die Verluste an Wasser, Mineralstoffen, Eiweißen und Kohlenhydraten ausgeglichen. Mineralwasser oder ungesüßter Tee versorgen den Körper mit Flüssigkeit. Eine Saftschorle oder Kokoswasser geben dem Körper zudem Mineralstoffe. Eine kohlenhydratreiche Mahlzeit gibt mir neue Energie. Das können ein bis zwei Scheiben Vollkornbrot mit einem Avocado- oder Cashewaufstrich und Gemüse, Haferflocken mit Banane und Joghurt, ein Gemüse-Salat mit Vollkornnudeln oder eine Gemüsesuppe mit Vollkornbrot sein. Gerne mache ich mir auch einen schnellen Shake mit Quark, Banane, Kakaopulver und Haferflocken. Insbesondere eine eiweißreiche Speise, mit Hülsenfrüchten, Tofu, Milchprodukten und Getreide, sind nach intensiven Yogaübungen besonders empfehlenswert. Da haben die Muskeln gleich Nahrung für das Wachstum und für die Regeneration.

Hier habe ich zwei Ideen für einen Snack vor und einen leckeren Salat nach dem Yoga. Die Rezepte lassen sich gut vorbereiten und transportieren. Guten Appetit!

 

Die köstlichen Kokos-Energie-Kugeln

Kokos-Energie-Kugeln (vegan)

Zutaten für ca. 20–24 Stück:

  • 50 g getrocknete Datteln (ich benutze gerne die von Reishunger)
  • 100 g getrocknete Aprikosen
  • 30 g Mandeln, gemahlen
  • 50 g Haferflocken
  • 3 EL Kokosblütensirup
  • 1 Prise Zimtpulver
  • 10 g Kokosraspel

Zubereitung:

  1. Datteln und Aprikosen mit einem Blitzhacker oder einem großen Messer klein hacken und in eine Schüssel geben.
  2. Mandeln, Haferflocken, Sirup und Zimt zu den Trockenobst geben und miteinander verkneten, bis eine homogene Masse entsteht.
  3. Aus der Masse mit den Händen kleine Kugeln formen und in den Kokosraspeln wenden.

Tipp: Die Bällchen anschließend am Besten noch etwas kühlen und dann in einer luftdichten Dose aufbewahren. Sie halten sich ca. 1-2 Wochen.

Perlgraupensalat mit Kichererbsen und Himbeerdressing (vegan)

Zutaten für 2 Personen:

  • 100 g Perlgraupen
  • 50 g Rucola
  • 30 g getrocknete Aprikosen
  • 1 TL Mohnsamen
  • 100 g Himbeeren
  • 2 EL Walnussöl
  • 1 TL Apfeldicksaft
  • 1 EL Limettensaft
  • 150 g Kichererbsen, gegart
  • 1 TL Schwarzkümmel
  • 1 EL Kokoschips
  • Pfeffer, Salz

Zubereitung:

  1. Perlgraupen mit der doppelten Menge Salzwasser etwa 20 Minuten bissfest garen und auskühlen lassen.
  2. Aprikosen klein schneiden und anschließend mit den und Mohn vermischen.
  3. Den Rucola waschen, trocken schütteln und klein schneiden. Die Perlgraupen mit dem Rucola vermengen.
  4. Die Himbeeren vorsichtig waschen und die Hälfte beiseite legen.
  5. Die andere Hälfte mit Öl, Honig und Saft gut verquirlen bis die Himbeeren zerquetscht sind.
  6. Dressing mit Salz und Pfeffer würzen und unter die Salatzutaten mischen. Noch einmal mit Salz abschmecken.
  7. Die Kichererbsen mit den Schwarzkümmelsamen vermischen über den Salat geben. Salat mit den restlichen Himbeeren und den Kokoschips bestreut servieren.

Tipp: Der Salat schmeckt auch mit Quinoa, Reis, Hirse oder Couscous statt den Perlgraupen.

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Zusammenfassung
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Rezept Name
Perlgraupensalat mit Kichererbsen und Himbeerdressing (vegan)
Autor
Veröffentlicht am
Vorbereitung
Kochzeit
Zubereitungszeit
Bewertung
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Iris Lange-Fricke ist Diplom-Ökotrophologin, Kochbuchautorin, Foodstylistin und kreiert leckere Rezepte, die der Seele schmeicheln und rundum gut tun. Als Mitbegründerin des Lifestyle Online-Magazins www.uloopmagazin.de präsentiert sie ganzheitliche Infos, Tipps und Rezepte rund um die Themen Ernährung, Bewegung und Entspannung. 


'Essen vor & nach dem Yoga: Energiebällchen & ein Perlgraupensalat mit Kichererbsen und Himbeerdressing' has 1 comment

  1. 5. August 2017 @ 9:47 Christine E. Odenthal

    Hallo, ich finde Ihre Seite sehr interessant.


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