Wann ist die Freundschaft vorbei?

Friends will be Friends: Schwierige Freundschaften

Wir alle kennen es nur zu gut und jeder hat mindestens einen davon im Freundeskreis: Mit manchen Freunden ist es einfach latent, nun ja, ein wenig schwierig. Es gibt viele Missverständnisse, Misstimmungen, Missinterpretationen die einen letztendlich nach jedem Treffen mit gemischten Gefühlen nach Hause gehen lassen.

Doch wann genau ist Schluss mit lustig? Wie macht man die sogenannten „toxischen“ Freunde eigentlich aus? Und wie geht man mit so einer Situation möglichst elegant um?

Ein paar sichere Zeichen dafür, dass die Freundschaft ein wenig Abstand erfordert, sind Folgende:

  • Du fühlst dich nach dem Treffen mit ihr/ihm schlechter als zuvor
  • Du wirst in deinen Zielen und Vorhaben nicht unterstützt, sondern ständig in Frage gestellt oder belächelt
  • Du hast das Gefühl, du wirst ständig in Vergleich gestellt, alles ist eine große Competition
  • Es geht immer nur um die Person oder um ihre Vorteile, zur Not mit Hilfe von Manipulation
  • Die Person ist unerreichbar sobald du ein Problem hast
  • Du bemerkst eine generell schwierige Moral im Umgang mit Problemen, Situationen und Menschen
  • Deine im Vertrauen erzählten Geschichten machen die Runde im Freundeskreis
  • Alles ist Drama, Drama, Drama – so oft und lange wie möglich
  • Es wird mit Methoden wie emotionaler Erpressung oder Strafe durch Nichtachtung gearbeitet

Schlechte Phasen in Freundschaften sind komplett normal. Wir alle befinden uns im stetigen Wandel und klaro führt das zu gewissen Reibungen. Wenn aber jedes Treffen zu einem Gefühl von energetischer Leere und Selbstzweifeln führt, schenk dir ruhig etwas Vertrauen.

Unser Gefühl verrät uns mehr über die Situation als die rationalisierenden Gedanken, die eventuell die Schuld sogar bei uns selbst suchen und so ein Verhalten als „normal“ schöndenken möchten. Zur gleichen Zeit behalte im Hinterkopf, das so ein Verhalten fast immer von einem tiefen Leid und Unglück geprägt ist. Jemand, der nicht leidet, möchte anderen auch kein Leid zufügen. Manche Menschen agieren leider nach dem Prinzip, dass sie sich ein wenig Luft verschaffen indem sie andere unterbuttern und sich dadurch kurzweilig besser fühlen. 

Du hast mehrere Möglichkeiten mit der Situation umzugehen. Du kannst die Schuld bei dir suchen und dich weiterhin selbst in Frage stellen. Du kannst weiterhin negative Gefühle für deine Freundin / deinen Freund haben, dir wünschen du könntest ihr/ihm all die Dinge sagen und die Person zum Besseren ändern und somit auch dein eigenes Leid verlängern. Oder du kannst mit Großzügigkeit und Weichheit mit der Situation umgehen und der Person verzeihen – mit dem Wissen, dass negatives Verhalten aus negativen Gefühlen geboren wurde – und die Situation dann ohne schlechte Gefühle ad acta zu legen.

“Judge nothing, you will be happy. Forgive everything, you will be happier. Love everything, you will be happiest.” ~Sri Chinmoy

Falls Du dich nicht dazu durchringen kannst, deine „Toxic Friendship“ zu beenden, ist es auch vollkommen okay – diese Menschen sind nämlich genau genommen sehr gute Lehrer mit denen man prima Toleranz und Forgiveness üben kann. Wie der Dalai Lama schon sagte: “In the practice of tolerance, one’s enemy is the best teacher.”

Und dann schau dir deine anderen Freunde an. Die dich unterstützen und sich wahnsinnig für dich freuen, wenn dir etwas Gutes passiert. Die dich nicht verurteilen wenn du dir mal einen Patzer leistest, sondern genau wissen dass wir alle mitunter sehr anstrengend sein können und dass dies vollkommen okay ist. So sollte echte Freundschaft sein. Entscheide dich dafür, dein Leben mit Menschen zu füllen die interessant, vergebend, liebevoll und obendrauf bereit sind, dir ein guter Freund zu sein.

 

 

 

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