So wirst du im Urlaub rundum glücklich

So wirst du im Urlaub rundum glücklich!

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn ich in Urlaub fahren will, beschleicht mich immer ein Mischgefühl aus Vorfreude und Sorge. Natürlich weiß ich, dass Sorgen gar nicht gut für eine glatte Stirn und ein sonniges Gemüt sind, aber ich kann nicht anders. Ich hab schon zuviel erlebt.

Meine Urlaubswünsche

Vielleicht auch, weil ich als yogasüchtige Pflanzenesserin ein paar besondere Anforderungen stelle. Wobei? Ich will nichts weiter als einen wunderschönen Platz an der frischen Luft, für ungestörtes Yoga allein auf der Matte und dazu noch ein paar Yoga-Kurse, fußläufig zu erreichen versteht sich.

Ich wünsche mir Sonne und Meer, einen Berg leckeres Gemüse und dazu noch ein paar neue Inspirationen für eine gesunde Ernährung. Ich finde mich nicht sehr verwöhnt. Leider mag ich allerdings auch lieber schicke Hotels mit ordentlich Komfort und Charme, daher fallen die fröhlichen Yoga-Wellenreit-Campingtrips für mich flach, ebenso wie gemeinschaftliches Spülen im Ferienhaus-Yoga-Retreat. Nicht, dass wir uns missverstehen, ich bin kein Snob, ich bin lediglich ein wenig müde den Haushaltspflichten außerhalb meines Zuhauses nachzukommen.

Kleine Reinfälle

gab es schon einige. Wie gesagt, ich hatte schon Spüldienst in der Yoga-Woche, in der ein fröhlicher Koch jeden Tag ein wahnwitziges Chaos in der Küche hinterließ. Es gab in meinem Leben Jahre voller Campingurlaube im Familienkreis, was toll war. Seit ich jedoch einige Urlaube mit eigenem Klo im Nachbarzimmer hatte, mag ich einfach nicht mehr im Dunkeln zum Klohaus tapern. Auch die Vier-Sterne-Bettenburgen, die mit Yoga-Kursen geworben haben, entpuppten sich manchmal als All-Inclusive-Schreck. Nicht zu vergessen die dort angestellte Fitnesstrainerin (es war nicht ihre Schuld), die eine interessante Mischung aus Bauch-Beine-Po, Aerobic und Yoga unterrichtet hat. Ich bin bis heute froh, dass die ältere Frau schräg hinter mir die Stunde „Yoga“ ohne sichtbare Schäden überlebte. Ehrlich.

 

Mach doch mal ne „Feel Good Week“?

Als ich dann gefragt wurde, ob ich eine kleine Reise zur „Feel Good Week“ eines türkischen Hotels machen will, war ich also ein wenig skeptisch. Ein weiteres Hotel, was versucht auf den Wellnesskurs aufzuspringen? Au weia, ob das was werden kann? Aber Kinders, ich bin geläutert zurückgekehrt, denn es gibt tatsächlich Hotels, die pflanzenessende Yogis verstehen, ohne eindimensional zu sein.

Ich war im Hillside Beach Club, was sich als wunderschönes, todschickes Hotel herauskristallisierte. Und ich konnte mich so richtig entspannen, was natürlich auch am Hotel lag, aber auch an ein paar Basics, die ich berücksichtige, um im Urlaub rundum glücklich zu werden. Schau mal, ob etwas für deinen nächsten Urlaub dabei ist.

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5 Tipps für ein perfektes Urlaubsglück

 

1. Hab deine Prioritäten klar!

Es gibt (ok, außer in diesem Wunderhotel in dem ich war) oft nicht alles auf einmal. Hab also deine Prioritäten klar: Willst du vor allem viele Yoga-Kurse belegen oder willst du auch andere Sportarten testen? Brauchst du Party oder Ruhe? Ich fahre ansonsten meist mit meiner Familie, also schaue ich auch immer nach schönen Ideen für Mann und Kind. Vielleicht willst du Ausflüge machen? Dann erkundige dich vorher über die Region und ihre Möglichkeiten. Ich war schon in sehr tristen Landschaften im Hotelkomplex gefangen, nicht so klasse.

Falls du dich fragst, wie es dieses Mal bei mir war: Nun, irgendwie hatte dieses Hotel dann doch alles. Du siehst ja die Bilder, seufz. Von Yoga-Kursen, über Personal-Training mit der englischen Powerfrau Christina Howells, Vorträgen von Ernährungspezialist und Autor Rob Hobson war einiges an Feel Good Momenten zu erleben. Ich hab nur einen Bruchteil geschafft und bin immer noch ganz inspiriert und begeistert. Außerdem liebe ich es, die Umgebung zu erkunden und bin samt charmantem Guide durchs Grün zur Geisterstadt Kayaköy gelaufen. Auf dem Weg zu diesem von der Unesco geschützten, historischen Ort, gab es frische Maulbeeren vom Baum, Schmetterlinge, Schildkröten und jede Menge landestypische Eindrücke. Herrlich.

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2. Achte auf das Zimmerpaket!

Vielleicht bin ich ein Urlaubssspießer, aber ich bin ein Schlaf-Fan. Liegt möglicherweise daran, dass ich immer so früh aufstehe, da muss die Zeit die ich im Bett verbringe richtig schön sein. Seit einigen Jahren nerve ich darum mein Lieblingsreisebüro mit stetigen Nachfragen zu Betten (Kingsize oder Doppel?) und zur Raumaufteilung – insbesondere, wenn ich mit Kindern unterwegs bin. Ich mag keine Überraschungen mehr, bei denen uns ein charmanter Hotelier in ein einziges Zimmer zwängt. Seit ich weiß, wie ich genau schlafen will, bin ich im Urlaub glücklicher, denn der erste Blick ins Zimmer ist kein Fiasko mehr. Nur der Vollständigkeit halber: Natürlich gab es im Hillside ein riesiges Bett, aber gerockt hat vor allem das von außen uneinsehbare Freiluft-Wohnzimmer mit Meerblick. Mein Yogaplatz für die Tage dort – schöner geht es kaum.

3. Vor Ort: Innehalten und genießen!

Die erste Zeit im Urlaub brauche ich, um anzukommen. Durchatmen, alles erkunden, heimisch werden. Ich habe mir angewöhnt, im Urlaub ganz bewusst mehr als einen Gang runter zu schalten und mit allen Sinnen zu genießen. Das hieß jetzt durch die Hotelanlage streifen, die Hand über Blätter und kalte Geländer gleiten lassen, all die Gerüche von Orangenblüten, Kiefernnadeln und Jasmin wahrnehmen. Einen Moment lang auf einer der vielen Treppen sitzen und nur das Meer beobachten. Am Abend die nackten Füße auf den kühlen Kies stellen und der Livemusik lauschen. Genießen ist das, was den Urlaub wirklich zu Urlaub macht. Da sein, im Moment – im Alltag arbeite ich daran, das möglich zu machen. Im Urlaub geht es gut.

4. Verwöhn dich!

Zu guter Letzt: Urlaub ist Verwöhnzeit. Das musste ich erst lernen: Mir die Dinge gönnen, die ich brauche. Ich kann dir nur sagen: Tu die Dinge, nach denen du dich sehnst. Du willst massiert werden? Buch dir einen Termin und denk nicht lange nach! Ich hatte eine so berauschend schöne original balinesische Massage im hauseigenen Spa, dass ich im ersten Moment nicht mehr von der Liege aufstehen wollte. Erst als man mich mit frischem Obst nach draußen auf die weiche Couch im Schatten gelockt hat und ein weiterer Termin gesichert war, habe ich den Raum für den Nächsten geräumt. Beim Essen ist es das Gleiche. War ich Zuhause noch seit Wochen zuckerfrei und im Detox-Fieber, hab ich im Urlaub das vegane, sündhaft süße Dessert getestet und im Sonnenuntergang auf diesem schönen Schiff ein Glas Champagner getrunken. Grundsätze und Clean-Eating sind eine gute Sache und ich wäre absolut satt geworden allein von all dem leckern gesunden Kram dort, aber ich finde irgendwie, dass im Urlaub die Zeit gekommen ist die Zügel ein wenig zu lösen und das Gute ganz einzuatmen. Was sagt ihr?

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Ich bin übrigens mittlerweile im Alltag zurück und plane den nächsten Urlaub. Die Stange ist nun ganz schön hoch gelegt worden, wird nicht leicht für mein nächstes Ziel. Eventuell bin ich im Oktober aber wieder da, die nächste Feel Good Week wartet und meine Familie hat beanstandet, dass ich an diesem zauberhaften Ort ohne sie war – na dann. Gibt Schlimmeres fürchte ich ;-)

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Mehr Infos und Termine zur nächsten Feelgood Week: Hillside Beach Club

 

Disclaimer: Wir wurden vom Hillside Beach Club eingeladen, dort ein paar Tage zu verbringen. Das hat keinen Einfluss auf unsere Meinung. Wir schreiben nur Positives, wenn wir wirklich überzeugt sind! Großes Yogi Ehrenwort!

 

 

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Hillside Beach Club
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Silja ist Mama von drei Söhnen, von Beruf Trainerin, Coach und Yogalehrerin. Sie liebt Psychologie, Yoga, grünes Essen und alles, was das Leben schöner, leichter, fröhlicher macht. Du kannst sie u.a. in Workshops zum Thema „Yoga & Psychologie“ erleben und auf ihrer Seite  www.glücksplanet.de mehr von ihr lesen.  


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