10 Tipps, wie du nach dem Yoga-Sommer wieder in den Alltag findest
Mit diesen Tipps kannst du entspannt den Sommer verabschieden

Glücklich in den Herbst: 10 Tipps um den Sommer entspannt zu verabschieden

Die Zeit der Yogafestivals und Retreats ist leider schon fast wieder vorbei. Für mich ist es immer eine große Freude, an dem einen oder anderen Yoga-Festival oder Dharma-Camp teilzunehmen. Intensives Eintauchen in ein Thema, ohne Ablenkungen durch den Alltag, um neue Erfahrungen zu sammeln und sich miteinander auszutauschen, empfinde ich als beflügelnd und bereichernd. Die Lösung vom Alltag kann dazu einladen, neue Perspektiven zu eröffnen, Bekanntes zu hinterfragen, Gefühle und Gedanken freien Lauf zu lassen und ihnen und sich selbst mehr Zeit zu geben.

Zurück im Alltag – die große Ernüchterung

Einmal Aussteigen, um einzusteigen in die Tiefe des Selbst, zu Themen, welche am Herzen liegen, im geschützten Rahmen. Nach den inneren Erfahrungen, dem neuen Input und der Erhöhung des eigenen Energielevels sind der Rückweg und die Landung im Alltag manchmal nicht ganz leicht.

Hier kommen 10 Kniffe, die dir den Übergang erleichtern können:

1. Am besten die ersten 1 – 2 Tage Zeit zum Ankommen, Erden und Einrichten nehmen. Für ein geschütztes Umfeld sorgen, denn dein Modus ist wahrscheinlich sehr verschieden zu dem deiner Mitmenschen. Gehe besonders achtsam mit dir und der Außenkommunikation um (vielleicht hast du sooo viel mehr Energie als alle anderen, vielleicht hast du soooo viele neue Ideen und Erkenntnisse? Balance braucht ein paar Tage Zeit, um sich einzupendeln).

2. Nutze deine erhöhte Energie für das Neue, doch beende zuvor was dich hemmt. Erst, wenn wir Dinge beendet haben, schaffen wir Raum für Neues. Bringe ein begonnenes Projekt zu Ende. Repariere, was schon ewig darauf wartet, repariert zu werden. Denn wie kann die neue Praxisroutine ihren Platz finden, wenn da noch viele andere angefangene Projekte deine Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen? Das Beenden und Reparieren kann neue Freiräume öffnen – nützlich, um die gesammelten Erfahrungen zu integrieren.

3. Versuche, dein Tempo die erste Woche gedrosselt zu halten. Tatsächlich liegt in der Ruhe die Kraft, um richtig gut zu landen. Entschleunigung hilft! Vielleicht gehst du in den kommenden Tagen ein paar Wege zu Fuß, anstatt das Fahrrad oder den Bus zu nehmen (so könntest du die neu erlernte Gehmeditation ausprobieren). Oft finden wir in den kleinen Sequenzen des Alltags die Möglichkeit, die neu erlernten Techniken in Routinen des Alltags zu verwandeln.

4. Ordne mal anders: Sortiere deinen Schrank neu, räume deinen Schreibtisch samt Ablage auf oder sortiere die Bücher im Regal auf neue Weise. Sobald wir im Außen die Dinge ordnen, tun wir das auch unwillkürlich im Inneren und geben den neuen Erfahrungen ihren Platz. Hier gibt es tolle Tipps zum Ausmisten. 

5. Versuche die ersten paar Tage, den Terminkalender nicht allzu voll zu belegen und nimm dir bewusst „Blaupausen“ zwischen die Termine. Es ist in Ordnung, auch mal nichts zu tun. „Just be“ – sein und durchatmen. Es wird dir deine Kraft und Konzentration aufs Wesentliche erhalten.

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6. Sorge für ausreichend Bewegung, am besten sind regelmäßige Spaziergänge in der Natur. Sie halten den eigenen Horizont frei, erden und erhalten den Energiefluss. Spaziergänge sind super um durch Gedanken, Erfahrungen und Gefühle hindurch zu gehen. Das klappt am besten, wenn du dich einmal pro Woche für 20 Minuten fest mit dir zum Spazierengehen verabredest.

7. Rechtzeitig schlafen gehen, um morgens Ruhe und Zeit für dich zu haben. So können dir z. B. Sadhana und Meditation viel Kraft für den beginnenden Tag schenken. Das ist nichts für Dich? Dann probiere mal das „Morgenseiten-schreiben“ aus: Schreibe zwei bis drei Seiten, jeden Morgen, und ohne den Stift abzusetzen! Dabei alles frei herausfließen lassen, was da aufs Papier strömen will, ohne zu bewerten. Selbstausdruck schenkt Selbstachtung, gönne dir diesen Start in den Tag, es wird sich lohnen!

8. Führe wöchentlich einmal ein Gespräch mit einem ehrlichen, erfahrenen, Freund/in. Euer Gespräch braucht nicht lang zu sein, doch ein wertschätzendes, ehrliches Feedback und der Austausch von (Lebens-)Erfahrungen unterstützt, motiviert und kann dich stärken. Meide unbedingt Energievampire, Dramakings und -queens sowie alle, die deine Energie jetzt ausschließlich zu ihrem eigenen Vorteil besitzen wollen. Hüte dich vor Ausbeutern und Trittbrettfahrern. Du bist gerade jetzt mit deinem erhöhten Energieniveau ein „Festtagsschmaus“ für viele!

9. Gehe für einige Tage auf „Reiz-Diät“: Stelle eine Absage an den Zeitvertreib durch Fernsehen und Internet, denn eine gute Lektüre nährt viel tiefer. Rückzug ins Solebad oder eine kurze Duftmeditation tun gut. Oder möchtest du lieber etwas zeichnen? Verzichte auch mal auf Hintergrundmusik. Es ist schön, auf allen Ebenen darauf zu achten, was du zu dir nimmst, dazu gehört auch eine vielfältige und gesunde Ernährung. Rezeptideen gibt’s z. B. von Ella (dies ist nicht der richtige Zeitpunkt für Diäten).

10. Schaffe dir eine sinnliche Erinnerung an diese Zeit. Kreiere dir z. B. eine Collage aus Bildern, Symbolen und Andenken, um die bereichernden Erfahrungen lebendig zu halten und gestalte sie mit deinen Wünschen und kommenden Zielen. Du kannst das Ganze zum Beispiel auf deinem Altar umsetzen.

Und vielleicht das Wichtigste: Bei dem Ganzen unbedingt das Sein im Hier und Jetzt nicht vergessen, einfach und beherzt da sein und leben, leben, leben!

Fotocredit: Sina Niemeyer

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Nicole ist als Jugendliche durch ihre Tanzlehrerin zum Yoga gekommen. Da es im Anschluss zum Jazzdance Kurs Kundalini Yoga gab, ist sie dorthin - und geblieben. Beruflich war sie über 15 Jahre Theaterschauspielerin, bis sie dann ihre Yoga Lehrerausbildung Stufe1 absolviert hat. Zurzeit ist sie (noch bis September 2018) in Ausbildung der Stufe 2. Für Nicole ist Kundalini Yoga bereichernd, herausfordernd, inspirierend und motiviert sie, immer offen für Entwicklungen im Leben zu bleiben und Antworten auf Fragen zu finden. In ihrem Unterricht möchte sie diesen Funken an Begeisterung, die Mischung aus Form und Freiheit und Selbstentdeckung weiter geben und teilen. Neben dem Yoga gibt Nicole auch Entspannung durch Autogenes Training und gibt Thai Yoga Massagen.


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