Es gibt so ein paar Fragen, die sollte man sich regelmäßig stellen

Was sind deine Herzenswünsche? Mit diesen Fragen findest du sie heraus

Bei einem Blick in meinen Kalender fiel es mir letztens siedend heiß ein: Das Jahr ist schon wieder zur Hälfte rum, wir sind sogar ein paar Wochen drüber. In ein paar kurzem Monaten sind wir schon wieder am Ende des Jahres angelangt und dann geht das große Pläne schmieden los: Was soll anders laufen? Wie möchte ich mein neues Jahr beginnen? Was darf getrost im alten Jahr zurück gelassen werden? Was sind die kleinen und die großen Ziele?

Aber warum eigentlich nehmen wir immer nur das Ende des Jahres zum Anlass, uns die wichtigen Fragen zu stellen?

Ich habe Ende letzten Jahres eine Meditation geschrieben, die sich genau damit auseinandersetzt: Sich die richtigen Fragen zu stellen und zwar immer wieder, durch das ganze Jahr hindurch. Denn eine Überprüfung der eigenen Grundsätze sollte doch eigentlich die ganze Zeit statt finden?

Bei mir läuft es meistens so:

Wenn sich Wahrnehmungen und innere Wahrheiten verschieben oder verändert haben, fällt es mir oft nur auf, weil ich auf einmal ein leichtes Unwohlsein spüre. Ein leises, kleines Gefühl von Unstimmigkeit. Die Dinge, die ich bisher  gemacht habe, fühlen sich nicht mehr rund an und ich merke, ich muss was ändern. Und drei mal darfst du raten, wer mir dieses Unwohlsein verrät? Ganz genau, mein Bauchgefühl und meine Intuition. Mein innerer Guide. Und natürlich nicht der Geist, denn der liebt ja seine eingefahrenen Bahnen und rät mir täglich mit vehementer Stimme, alles so zu lassen wie es ist. Wenn ich mir aber öfter die Zeit nehme, mir selbst die richtigen Fragen zu stellen, dann komme ich diesem Wunsch nach Veränderung viel schneller auf die Schliche.

Ich möchte diese Fragen heute mit dir teilen

Wenn du Zeit und Lust hast, beantworte dir diese Fragen in einem Rutsch, oder nach und nach – gern auch schriftlich. Oder lass sie nur ein paar Tage auf dich wirken. Wenn du magst, widme einer oder mehrerer dieser Fragen deine nächste Meditations-Session. Finde deinen eigenen Weg! Am Ende des Textes habe ich noch einen Vorschlag, wie du diese Fragen in eine Meditation einbringen kannst. Und jetzt lass uns loslegen.

Was sind deine Herzenswünsche? Mit diesen Fragen findest du sie heraus.

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Frage dich: 

  1. Was möchte ich heute beginnen?
  2. Was möchte ich heute verabschieden?
  3. Über welchen Teil von mir fühle ich Enthusiasmus?
  4. Welcher Teil von mir lässt mein Herz ganz schwer werden?
  5. In welchen Aspekten kann ich loslassen und abgeben?
  6. In welchen Bereichen kann ich mich mit mehr Fülle und Reichtum beschenken?
  7. Womit möchte ich mehr Zeit verbringen?
  8. Mit wem möchte ich mehr Zeit verbringen?
  9. Wie kann ich meinem Zuhause, meinem Körper Gutes tun?
  10. Wie möchte ich mich nicht mehr behandeln?
  11. Welche Gedanken über mich selbst sind nicht mehr stimmig und benötigen Revision?
  12. In welchen Bereichen möchte ich mehr Verbindung schaffen?
  13. Womit fühle ich mich wirklich gut?
  14. Wofür kann ich mir endlich vergeben?
  15. Welche Entschuldigungen lasse ich ab heute nicht mehr gelten?
  16. Was muss ich tun, um mich so zu fühlen, wie ich mich fühlen möchte?
  17. Wie kann ich die Verbundenheit zu meinem innersten Selbst stärken?
  18. Wie kann ich mein inneres Licht zum Strahlen bringen?
  19. Was möchte meine Seele unbedingt ausdrücken?
  20. Nach welchem Gefühl sehne ich mich am Meisten?
  21. Welche Farbe hat dieses Gefühl?
  22. Welchen Klang hat dieses Gefühl?
  23. Welchen Geruch hat dieses Gefühl?
  24. Wo sitzt dieses Gefühl und…
  25. Wie fühlt es sich an?

Herzenswünsche-Meditation: 

Mache dich mit den Fragen vertraut. Wenn es ein paar Fragen gibt, die besonders mit dir resonieren, dann nimm sie mit in deine Meditation. Finde eine sitzende, aufrechte Haltung und beginne, deine Ein – und Ausatmung gleich lang werden zu lassen. Lass deine Gedanken für ein paar Atemzüge zur Ruhe kommen, in dem du deine Atmung beobachtest.  Dann beginne, die Frage(n), die dich am meisten aufgerüttelt haben, in dir aufzuspüren. Vielleicht sitzen sie an einer besonderen Stelle. Vielleicht haben sie eine Farbe, einen Geruch oder einen Klang. Versuche, dich auf allen Ebenen mit diesem Gefühl zu verbinden. Lass es in alle Zellen sinken. Sitze still mit deinem Gefühl für ein paar Minuten. Wenn du das Gefühl hast, du solltest es langsam auflösen, dann fange an, goldenes Licht in dieses Gefühl zu schicken. Lass das Licht immer stärker und größer werden, bis es dich komplett ausfüllt. Sitze noch ein paar Minuten mit diesem goldenen Licht ganz still auf deinem Meditationskissen. Dann hole dich mit ein paar tieferen Atemzügen wieder in das Hier & Jetzt. Lege dich noch kurz auf den Rücken um nachzuspüren.

Ich wünsch dir ganz viel Spaß beim Fragen stellen! Wenn du Spaß an den Fragen hattest und noch ein wenig tiefer in dieses Thema eintauchen möchtest, dann ist auf jeden Fall das Buch „Desire Map: A Guide to Creating Goals with Soul“ von Danielle LaPorte etwas für dich. Check it out!

Deine Christina

Fotocredit: Sina Niemeyer


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'Was sind deine Herzenswünsche? Mit diesen Fragen findest du sie heraus' have 2 comments

  1. 20. Juli 2015 @ 9:47 Christina

    Genau liebe Daniela. Und um sich wieder in das Jetzt zu katapultieren, braucht es manchmal ein paar kritische Fragen :D Ich schick dir viele Grüße!

  2. 17. Juli 2015 @ 9:47 Daniela

    ja .. denn der Moment ist immer im JETZT .. und der Augenblick der uns erinnert ES zu tun, in ihm liegt der Segen hin zu einem me(e)hr vom Leben … das ist mir Passion. Genauso.

    Mit einem Herzensgruß aus Tirols Bergen
    Daniela


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