HoYo – was es mit Hormonyoga auf sich hat!

Hormon Yoga ist vor einiger Zeit durch alle, ich wiederhole ALLE Frauenmagazine gegeistert und hat leider ein etwas staubiges Image abbekommen. Meine erste Assoziation war immer „Wechseljahr-Yoga“ und „für mich vollkommen ungeeignet.

Als Gabriele Besser, Kundalini Yogalehrerin aus Hamburg, mir dann Infos zu ihrem HoYo Workshop schickte, war für mich die Zeit gekommen, mir dieses Hormon Yoga mal genauer anzuschauen.

Gedacht, getan! Ich war wirklich begeistert von der Übungsreihe, die wir in dem Wochenend-Workshop übten und vor allem von der herzlichen Atmosphäre, die in Gabis Stunden herrscht.

Nähere Infos zum Hormon Yoga findest Du im Interview mit Gabi und wenn du jetzt denkst: „Genau mein Ding“, dann hast du Glück!

Diese Woche findet ein Hormon Yoga Einsteiger Workshop bei Gabi Besser in Hamburg im Inbalance Yogastudio statt. 
  • Freitag, 26.09.2014, von 18:30 – 21:00
  • Samstag, 27.09.2014, von 10:00 – 16:30. (inkl. einer Mittagspause von ca.12:30 bis 14:00 Uhr)
Gabi, du unterrichtest Hormon Yoga. Wie kann man sich dieses Yoga vorstellen und an wen richtet sich das Angebot?

Hormonyoga ist eine sehr spezielle Form des Yoga, welches sich besonders an Frauen richtet, die ihre hormonelle Balance unterstützen möchten. Das können junge Frauen sein, die unter starken Menstruations-oder Zyklusbeschwerden leiden, aber auch Frauen mit Kinderwunsch, genauso wie Frauen vor oder in den Wechseljahren.

Im Hormonyoga hat Dinah Rodriguez (Gründerin des HoYo aus Brasilien) yogische Techniken aus den unterschiedlichen Traditionen zu einem ganz besonderen Übungssystem zusammengeführt.
Damit hat sie ein ganz eigenständiges, spezielles Yoga kreiert, welches besonders darauf abzielt, die Oestrogenproduktion auf sanfte, aber wirkungsvolle Weise zu unterstützen und zu heben.

Wie gewöhnlich sind auch beim Hormonyoga die wichtigsten Säulen die Asanas (Körperübungen)und das Pranayama (Atemtechniken), aber hinzu kommen eine besondere Technik der Energielenkung, so wie Meditations-und Entspannungsübungen. Das aussergewöhnliche am Hormonyoga ist, dass fast alle Übungen mit einer bestimmten Atmung, der sogenannten Bhastrika-Atmung (Blasebalg-Atmung) und anschließender Energielenkung ausgeführt werden. Das macht eine gute Einführung in das Thema und eine aufmerksame und gute Anleitung nötig und sehr wichtig!

Wie wirkt sich Hormon Yoga auf das körperliche und geistige System aus?

Bei regelmäßiger Praxis ist die Wirkung des Hormonyoga schon sehr schnell deutlich spürbar.
Die meisten Frauen berichten in einem ersten Schritt von einem bessern Körpergefühl und damit verbundenem gesteigerten Selbstvertrauen. Hinzu kommen größere Ausgeglichenheit und mehr Lebensfreude, was bei allen Frauen die hormonell bedingte Beschwerden haben, einen riesigen Stein vom Herzen fallen lässt.

Da Frauen die unter starken Regelschmerzen oder einem ausgeprägten prämenstruellen Syndrom leiden, häufig mindestens einmal im Monat oft mehrere Tage in ihrer Unbeschwertheit und ihrem Alltag beeinträchtigt sind. Frauen in den Wechseljahren (sie heißen Wechseljahre, weil es sich bei diesem Lebensabschnitt tatsächlich um mehrere Jahre handelt) profitieren ganz besonders von einer Steigerung ihres Wohlbefindens und ihrer Lebensfreude, da ihre Lebensqualität einfach viel viel besser wird und zwar indem sie aktiv etwas für sich selbst tun.

Aber auch Frauen, die sich manchmal schon seit Jahren ein Kind wünschen, profitieren von der Entspannung, unter anderem auch im Hinblick auf ein minutiöses Liebesleben streng nach Plan. HormonYoga kann auch notwendige Pausen in der hormonellen Kinderwunsch-Behandlung überbrücken und verloren gegangenes Selbstvertrauen und Eigenverantwortlichkeit wieder aufrichten. Es hilft wunderbar (Leistungs-)Druck abzubauen! In einem zweiten Schritt kommen dann Linderung, das Abnehmen- oder gar das Ausbleiben der körperlichen Beschwerden hinzu.

Welche Verbesserungen hast du durch diese Praxis in deinem eigenen Leben festgestellt?

Ich praktiziere jetzt ziemlich genau seit 15 Jahren Yoga. Es unterstützt mich sowohl in meinem körperlichen und in meinem emotionalen Wohlbefinden und bringt auf wunderbare und selbstverständliche Weise Wachstum und Spiritualität in meinen Lebensalltag. Ich fühle mich gesund und wenn ich einmal krank bin, ist Yoga immer meine Begleitung auf dem Weg der Heilung.

Was mich persönlich besonders am Hormon Yoga begeistert und dadurch meine Erfahrungen sehr bereichert, ist die Sensibilisierung für die Körperenergien.Die Lenkung der Energie ist ja ein ganz wichtiges Element beim HormonYoga und so wie wir hier damit arbeiten, wohl auch einzigartig im Yoga.

So unterstützt diese Praxis mich immer wieder darin meinem Körper, meinen Empfindungen und Bedürfnissen liebevolle Achtsamkeit entgegenzubringen. Natürlich gelingt das nicht immer so fein, wie es sich hier jetzt vielleicht darzustellen versucht, aber ……. der Weg ist ja bekanntlich das Ziel! ; ))

Kannst du ein paar Beispiele für Asanas / Pranayama / Meditation geben, die unseren Lesern einen ersten Eindruck der Praxis vermitteln?

Ja, ich stelle hier gerne einmal meine absolute Lieblingsübung vor, da ich ja bereits von der Energielenkung geschwärmt habe.

Fliegende Haare:
Wir sitzen wieder gut aufgerichtet in Sukhasana (Schneidersitz) und verhaken die Finger vor dem Brustbein ineinander (Mudra der Vereinigung oder „Bärengriff“).

Die Ellenbogen heben wir auf Schulterhöhe an, die Augen bleiben geöffnet und fixieren die Hände. Wir atmen ein und mit dem Ausatmen beginnen wir „Bhastrika“ zu atmen, wobei wir den Oberkörper mit Schwung nach rechts drehen und den Kopf mitnehmen. Beim Einatmen kommt der Oberkörper zurück in die Mitte. Die Bhastrika Atmung wird auf jeder Seite 7-15 mal wiederholt und wir lassen dabei ganz spielerisch unsere Haare fliegen.

Unter Bhastrika Atmung oder auch Blasebalg- bzw. Feueratem verstehen wir Folgendes: Wir atmen tief in den Bauch ein, bis sich die Bauchdecke nach außen wölbt und der Bauch rund wird.
Mit dem aktiven Ausatmen ziehen wir den Nabel kräftig zur Wirbelsäule. Diese kraftvolle Atmung ist eine ausschließliche Bauchatmung, die sehr viel Energie im Körper erzeugt und den ganzen Körper aktiviert.

Vielen Dank für das Interview, Gabi!

Bildquelle: Unsplash.com

 

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Christina ist Mama, Yogini und Full-Time-Bloggerin. Sie praktiziert Yoga seit vielen Jahren mit großer Freude und findet, dass Spiritualität eine sehr persönliche Angelegenheit ist: Jeder lebt sie ein bisschen anders! Nebenbei designt Christina liebevolle yogische Geschenksets sowie spirituellen Schmuck, den du in ihrem HAPPY MIND SHOP kaufen kannst. Privat mag Christina das Übliche: Zeit mit ihrer Tochter und ihrem Mann verbringen, gutes Essen, Filme, Musik, Reisen und einen netten Umgang miteinander. Schreib eine Mail an Christina. Oder sag hallo auf Google+


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