Hier kommen ein paar Ideen, warum du deine Komfortzone verlassen solltest
Ideen um deine Komfortzone zu verlassen

Hör endlich auf, bequem zu sein!

Wenn ich meinem Freund erzähle, dass es sich soooo gut anfühlt im herabschauenden Hund zu atmen und mich in alle Richtungen zu dehnen, dann schaut er mich nur mit großen Augen und einem skeptischen Blick an. Aber ganz ehrlich: Für mich fühlt es sich herrlich an, „nach Hause“ zu kommen – so nenne ich den Hund in meiner Asana-Praxis. Das war natürlich nicht immer so, dass ich den herabschauenden Hund genießen und mich in der Haltung gut fühlen konnte. Wenn ich zurückdenke an meine ersten Yogastunden – autsch. Die Handgelenke waren überfordert mit dem ständigen Gewicht und meine Beine wussten nicht was sie machen sollten. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass mein Gesäß viel zu schwer ist, um es dauernd in die Luft zu strecken.

Diese Momente, wenn wir zurückblicken und erkennen was es uns gebracht hat, eine bestimmte Herausforderung anzunehmen und diese zu überwinden. Beim Yoga hat es mir so viel gebracht, nicht direkt nach der ersten Stunde aufzugeben. Darüber könnte ich einen eigenen Artikel schreiben. Es hat mein Herz zu mir selbst geöffnet und mich zu der Person, die heute diesen Beitrag schreibt, gemacht. Es hat mich meine Stärken und Schwächen spüren lassen. Meine weiche Seite und meine Kraft.

Stell dir ein Leben vor, in dem du dauernd den bequemen Weg wählst

Dich immer für das entscheidest, das du bereits kennst, was dir vertraut ist. Zum einen wirst du nie mit deinem wirklichen Potential in Kontakt treten, noch wirst du dich weiterentwickeln. Egal in welchem Bereich in unserem Leben ist es deshalb so wichtig, auch mal eine Entscheidung zu treffen, die vielleicht mitunter etwas Unbehagen in uns aufsteigen lässt. Eine Entscheidung, die uns aus unserer Komfortzone bewegt. Stell dir die Arbeit eines Landschaftsfotografen vor. Um außerordentliche, besondere und aufregende Fotos zu schießen, muss er sich manchmal durch den ein oder anderen Sturm kämpfen oder den ein oder anderen Baum besteigen. Auf den Fotos sieht er dann im Anschluss, dass sich die Mühe gelohnt hat. Dass es sich gelohnt hat einen anderen Weg zu gehen, als den, den die anderen vielleicht gewählt hätten.

Jeder von uns begegnet im Laufe des Lebens größeren oder kleineren Herausforderungen. Gewollt oder manchmal im ersten Moment auch unbeabsichtigt. Wenn du zurück blickst waren es vermutlich meistens die wirklich großen Herausforderungen, die dich weitergebracht und geprägt haben. Aus denen du gelernt hast und die dir die nötige Veränderung geschaffen haben. Dieses Vertrauen, dass es auch in einer aktuellen Krise oder Herausforderung irgendwann wieder bergauf geht, du danach noch stärker bist als zuvor und vielleicht einem Ziel noch näher gekommen bist, kann dir in schwierigen Zeiten die nötige Kraft geben.

[easy-tweet tweet=“Wir entwickeln uns nicht weiter, indem wir immer wieder das Gleiche tun“ template=“qlite“]

Und sind wir einmal ehrlich, dann gibt es eine Stimme in uns die uns immer wieder sagt: „Und wenn ich das doch mal ausprobieren würde?“ Egal, was es ist – zum Beispiel beim Restaurantbesuch, bei der Wahl des Urlaubsortes, bei unseren Freizeitaktivitäten oder im Job. Deshalb finde ich es so wichtig, uns einerseits Zeit zu nehmen um diese innere Stimme erst einmal wahrzunehmen und andererseits dann aber auch genügend Vertrauen zu haben, darauf zu hören.

Raus aus der Komfortzone, hinein in eine unbequeme Situation. Hier kommen ein paar Ideen, warum du das dringend tun solltest. #komfortzone #glücklichsein

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Momente, die uns das Leben spüren lassen

Natürlich bedeutet das jetzt nicht, dass dann immer direkt alles genauso eintrifft, wie wir uns das wünschen. Dennoch werden wir uns mit Sicherheit unserem Ziel ein großes Stück nähern, um irgendwann dort anzukommen und neue Ziele zu entwickeln. Je größer unser Komfortbereich ist, umso größer werden vielleicht auch irgendwann die Ziele sein, die wir erreichen können. Sind es nicht diese Momente, die uns das Leben spüren lassen? So pur und ungeschminkt, dass wir uns immer daran erinnern. So wild und turbulent, dass wir wissen, was in uns steckt. Genauso wie auf der Matte: Unser Wohlfühlbereich verändert sich, wir verändern uns und werden dabei immer stärker.

Mein letzter Sprung ins kalte Wasser liegt gerade einmal drei Wochen zurück und der nächste steht mir in einer Woche bevor. Ich habe meinen „9-5 Job“ gekündigt und fliege in einer Woche zum ersten mal nach Indien. Ach ja, und ich habe noch keinen Rückflug. Ich halte dich auf dem Laufenden.

Was möchtest du in diesem Jahr wagen? Trau dich!

Photo by Brooke Cagle on Unsplash

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Hallo ich bin Anne, seit ca. 7 Jahren ist Yoga fester Bestandteil in meinem Leben. 2014 habe ich eine Yogalehrer-Ausbildung für Kinder und Jugendliche absolviert und 2017 dann mein 200 h Yoga Teacher Training auf Bali. Seitdem habe ich Moon Yoga gegründet und unterrichte regelmäßig Hatha Yoga und Mindful Vinyasa. Ich liebe es, andere Yogis auf ihrem Weg zu begleiten. Im Dezember 2017 habe ich meinen Bürojob gekündigt um das zu tun, was mich glücklich macht: Reisen und Yoga. Gerne nehme ich euch auf dieser Reise mit.


'Hör endlich auf, bequem zu sein!' have 4 comments

  1. 6. März 2018 @ 9:47 Christina Waschkies

    Ich gebe dir vollkommen Recht. :) Liebe Grüße, Christina

  2. 4. März 2018 @ 9:47 Fashionqueens Diary

    Ich habe den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt vor rund 1 1/2 Jahren und bis heute nicht bereut. Risiko? Ja. Träume erfüllen? Auch ja! Ohne Risiko und eine Portion Mut geht es nicht, aber wenn man für seinen Traum lebt und kämpft, dann wird das was ;-)

  3. 13. Februar 2018 @ 9:47 Christina

    Ich finde, das klingt immer wie im Märchen – raus aus dem Hamsterrad und nur noch das tun, was man liebt. Ich überlege auch schon seit geraumer Zeit in diese Richtung und plane an meinem „Sprung“. Aber die Zweifel machen mich manchmal ganz kirre. Aber offenbar kann es ja funktionieren. Je mehr ich solche Geschichten höre und lese, desto zuversichtlicher werde ich auch. Danke dafür! Und ich hoffe, Du bist gut in Deinem neuen Leben angekommen liebe Anne!

    Liebe Grüße
    Christina

  4. 7. Februar 2018 @ 9:47 Julia

    Liebe Anne, wundervoller Beitrag. Ich gebe dir so recht. Aus der Komfortzone auszubrechen ist das einzig Wahre und tut soooo gut.
    Ich wünsche dir ganz viel Glück in Indien. Ist sicher eine tolle Erfahrung.
    Alles Liebe
    Julia
    http://www.yogaandjuliet.com


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