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How to do Karma Yoga: Ein humanitäres Hilfsprojekt

Die Weihnachtszeit mit ihrer ganzen Sentimentalität und der erhöhten Spendenbereitschaft haben wir zwar gerade erst hinter uns gebracht, aber ist nicht eigentlich immer Zeit für ein bisschen Karma-Yoga, das Yoga der Nächstenliebe?

Selbstverständlich! Und darum möchten wir dir heute ein tolles Projekt vorstellen, was einen eigenen Artikel bei uns verdient hat: Der Hanseatic Heels Pop-Up Store.

Um euch mal genauer vorzustellen, worum es bei dem Projekt geht, haben wir für euch mal mit Christina, eine der Gründerinnen des Hanseatic Heels Pop-Up Store, gequatscht:

HMM:
Liebe Christina, vielleicht erzählst du uns erst mal kurz, was genau der Hanseatic Heels Pop-Up Store ist und wie er entstanden ist.

Christina:
Der Hanseatic Heels Pop-Up Store ist aus der ehemaligen Kleiderkammer in den Messehallen in Hamburg entstanden. Als im August die ersten Flüchtlingsströme in Hamburg ankamen, hat die Spendenbereitschaft der Hamburger alle Vorstellungen übertroffen. Wir konnten mit den Spenden bereits einer Menge geflüchteter Menschen helfen. Bei den ganzen Spendenfluten sind aber auch viele Dinge abgegeben worden, die wir nicht an die Flüchtlinge weitergeben konnten, wie z. B. High Heels und Miniröcke.

Diese Spenden haben sich über Monate auf einer Vielzahl an Paletten angesammelt, die im Lager wertvollen Platz in Anspruch genommen haben. Es schien nicht weniger zu werden und es musste schnell eine Lösung her, wie man die Sachen sinnvoll „weiterverwendet“ könnte. Die Idee des Projekts ist also sozusagen aus Verzweiflung entstanden :-)  Einer von uns kam auf die Idee mit dem Second-Hand-Shop und dann ging auch alles ganz schnell. Ein Ladengeschäft wurde gefunden und angemietet, und mit all den Kleidungsstücken und Schuhen gefüllt, die wir für verkaufsfähig hielten. So war der Hanseatic Heels Store geboren.

HMM:
Und was genau ist die Idee hinter dem Laden?

Christina:
Die Idee hinter dem Laden ist natürlich in erster Linie, noch mehr Menschen helfen zu können.
Wir wollten eine Win-Win-Situation schaffen. Viele der gespendeten Schuhe und Kleidungsstücke sind neuwertig und einige davon wirklich auch hochwertig sowie hochpreisig. Die Idee, beim Shoppen die Welt ein Stückchen zu verbessern ist doch wirklich ganz attraktiv :-) 

Das Geld geht 1:1 in dringend benötigte Winterkleidung, an der es gerade an allen Ecken mangelt. Mit Einnahmen für 2,50 Euro kann man z. B. eine warme Wollmütze kaufen, mit 12 Euro ein paar Winterschuhe.Hinter dem Projekt steht der Verein Hanseatic Help e.V., von dem aus alles koordiniert wird. Der Shop wird von gut gelaunten Ehrenamtlern betrieben, die den Besuch zu einem besonderen Einkaufserlebnis machen. Wer zum Shoppen vorbeikommt, wird erstmal mit einen 1A Kaffee verwöhnt, bevor es an die Auswahl der Kleidungsstücke geht.

HHM:
Gibt es noch weitere Wege, das Projekt zu unterstützen?

Christina:
Wer vorbeikommen möchte, um sich ein paar neue Schuhe zuzulegen, hat damit bereits sehr geholfen! Wer noch mehr tun möchte, kann natürlich auch im Laden selbst helfen, umsortieren, Schuhe putzen, Kunden beraten…

Getreu unserem Motto „Einfach machen“ haben wir für jeden einen Job. Parallel sind wir als Hanseatic Help gerade dabei, einen neuen Standort für unsere Vorsortierung der Kleiderkammer zu finden. Wenn das soweit ist, kann man dort wieder jederzeit vorbeikommen und mithelfen! Ich sag euch, wer einmal bei uns war und mit angepackt hat, geht mit besserer Laune nach Hause, als er gekommen ist. Weil helfen einfach glücklich macht!

 

Ein ganz tolles Projekt, dass man unbedingt unterstützen sollte. Also, überleg doch vor der nächsten Party, ob du nicht mal dem Hanseatic Heels Pop-Up Store einen Besuch abstatten solltest, um dir ein neues Outfit zuzulegen. Das gibt garantiert ganz viele dicke Punkte auf deiner Karma-Liste!! Den Store findest du in der Glashüttenstraße 108 in Hamburg, er ist von Montag bis Samstag immer zwischen 13 und 20 Uhr geöffnet.

 

Photocredit: Niklas Heimbokel


Wenn du noch ein bisschen mehr gutes Karma in dein Leben integrieren willst, dann schau dir doch mal unsere fünf Bhakti-Booster für das neue Jahr an :-)

 

 

 

 

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Jasmin ist Yogalehrerin für Kinder und Erwachsene und lebt nun schon seit einigen Jahren in Asien. Sie träumt davon, irgendwann ein kleines Retreat (am liebsten am Meer) zu eröffnen, wo sie die Menschen mit Yoga, Massagen, Reiki und veganem Essen verwöhnen kann. Sie unterstützt Christina hier beim Happy Mind Mag hinter den Kulissen.


'How to do Karma Yoga: Ein humanitäres Hilfsprojekt' have 2 comments

  1. 25. Januar 2016 @ 9:47 Christina Waschkies

    Das hast du schön gesagt, liebe Daniela. Ich finde die Aktion auch ganz toll.
    Viele liebe Grüße
    Christina

  2. 25. Januar 2016 @ 9:47 Daniela

    welch schöne Aktion – und die auch einmal mehr aufzeigt … es geht ums TUN, sich SELBST und seine ZEIT zur Verfügung stellen, das ist *wahre* Hilfe aus der Ebene des MenschSeins.


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