Ölziehen

Kleine Frühjahrskur-Tipps für deinen Alltag

Die ayurvedische Medizin sowie die ukrainische und weißrussische Volksmedizin kennt das Ölziehen schon seit Jahrtausenden als tägliches Morgenritual.

Das Ölziehen geht so:

Ein Teelöffel kaltgepresstes, schadstofffreies Bio-Öl gleich morgens als erstes im Mundraum hin und her ziehen, und nach ca. 15-20 Minuten ausspucken um sofort danach die Zähne putzen.

Schad- und Giftstoffe sowie vermutlich auch Krankheitserreger sollen so den Körper über den Mundraum verlassen.
Schon nach ein paar Anwendungen kannst Du beobachten, dass Deine Zähne weißer werden, Dein Mundraum sich reiner anfühlt und Du intensiver schmecken kannst, sowie dass Dein Hautbild klarer wird. Bei einigen Anwendern fiel – jetzt begonnen! – der Frühjahrs-Heuschnupfen deutlich gemäßigter und zum Teil sogar ganz aus.

Was für Morgenmuffel zusätzlich noch äußerst attraktiv sein dürfte ist der Umstand, dass man mit Öl im Mund am Morgen nicht schlucken oder sprechen kann. 15-20 Minuten extra Ruhe und Schweigen – und das jeden Morgen!- ist doch ein wirklich guter „Deal“☺. Am angenehmsten empfinden viele das Ziehen mit Sonnenblumenöl, da es keinen starken eigenen Geschmack besitzt.

Hinweise aus der Wissenschaft, in wie weit das Öl ziehen der Vorbeugung und Heilung dienen kann sind leider offiziell noch nicht gefunden, doch die antibakterielle Wirkung wurde inzwischen wissenschaftlich belegt.

Wer zusätzlich noch einen Tag in der Woche nach der Grünen Diät lebt, gibt seinem Körper noch einen weiteren Detox-Kick. Sie stammt aus der Kundalini-Tradition und wird eigentlich über 40 Tage durchgeführt. Doch auch wenn Du nur einen Tag in der Woche Deine Ernährung danach richtest, kannst Du schon gute Detox-Resultate erzielen. Es bringt Spaß und ist unproblematisch „durchzuziehen“.

Wie sieht so ein „grüner Tag“ aus?

An diesem Tag nimmst bevorzugt Du basische Lebensmittel zu Dir, denn nach der yogischen Tradition sind diese unserem Drüsen- und Nervensystem und unseren Organen dienlich, sie entsäuern unseren Organismus. Du kannst alles an Lebensmitteln essen, was natürlicher Weise die Farbe Grün besitzt, z.B.: Salat, gedämpfte grüne Gemüse, Avocado, grünes Obst. Mungo-Bohnen und Sprossen sind ebenfalls erlaubt, dazu viel Yogi Tee und viel Wasser trinken.

Jetzt noch viel Bewegung an der frischen Luft, am Liebsten in der Natur. Versorg Dich mit Licht, kurbel Deine Vitamin D Bildung an und schau in den Himmel, lass Dich treiben und atme tiiief ein und tiiief aus. So aufgeladen und erfrischt kann der Frühling dann jetzt kommen, oder?

Song? Spring, spring, spring!

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Nicole ist als Jugendliche durch ihre Tanzlehrerin zum Yoga gekommen. Da es im Anschluss zum Jazzdance Kurs Kundalini Yoga gab, ist sie dorthin - und geblieben. Beruflich war sie über 15 Jahre Theaterschauspielerin, bis sie dann ihre Yoga Lehrerausbildung Stufe1 absolviert hat. Zurzeit ist sie (noch bis September 2018) in Ausbildung der Stufe 2. Für Nicole ist Kundalini Yoga bereichernd, herausfordernd, inspirierend und motiviert sie, immer offen für Entwicklungen im Leben zu bleiben und Antworten auf Fragen zu finden. In ihrem Unterricht möchte sie diesen Funken an Begeisterung, die Mischung aus Form und Freiheit und Selbstentdeckung weiter geben und teilen. Neben dem Yoga gibt Nicole auch Entspannung durch Autogenes Training und gibt Thai Yoga Massagen.


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