Wie dir Autosuggestion helfen kann, deine Träume zu erreichen

Dein Gehirn ist die stärkste Waffe, das stärkste „Tool“ oder Werkzeug, das du besitzt. Es kann unglaubliche Leistungen vollbringen und momentan gibt es keine Technik auf der Welt, die es mit der Leistung deines Gehirns aufnehmen könnte.
Und trotzdem greifst du auf dieses wunderbare, vielfältige Werkzeug viel zu selten zu: das Gehirn lenkt dich und deine Gedanken sowie Emotionen. Es entsteht oft der Eindruck, als wärst du diesem mächtigen Schaltwerk in deinem Kopf hilflos ausgeliefert.

Doch dem ist ganz und gar nicht so: du bist kein Sklave deines Gehirns. Du kannst es jederzeit auf deine Bedürfnisse auslegen bzw. umpolen.
Unter anderem mit der Technik der Autosuggestion: Autosuggestion ist ein Training, mit welcher du dein Gehirn, dein Unterbewusstsein, trainierst, etwas zu glauben. Derselbe Gedanke wird immer und immer wieder wiederholt, bis er als fester Glaube in deinem Kopf verankert ist. Mit dieser Übung überschreibst du bestehende Muster oder prägst Neue und trainierst dich selbst auf ein gewünschtes Verhalten oder Ziel. Unser Gehirn arbeitet oft mit veralteten Mustern und Glaubenssätzen, die dir beim erreichen deiner Träume hinderlich sind. Darum ist es nützlich zu wissen, wie du diese Muster verändern kannst.

Das erreichst du mit bestimmten Hilfsmitteln

Zum Beispiel mit autogenem Training, mentalen Training und positiven Denken. Besonders einfach und jederzeit anwendbar sind folgende Techniken aus dem mentalen Training: Visualisierungen, Wiederholungen und Affirmationen. Ich empfehle dir folgende einfache Schritte um dein Gehirn umzupolen:

Schritt Nummer 1: Visualisierung am Abend

Als Beispiel nehme ich mal an, du hast ein besonderes, berufliches Ziel vor Augen. Wenn du dich Abends zu Bett begibst und die Augen schließt, denke mit aller Kraft an den Zeitpunkt, an dem du dein Ziel erreicht hast. Durchlebe ihn. Fühle ihn. Denke so detailliert wie du nur kannst.
Wecke Emotionen und positive Gefühle, welche dein Gehirn ab sofort mit diesem Ziel in Verbindung bringt.
Stelle dir vor, was du gerade machst, wie du aussiehst, wie du dich fühlst.

Welchen Ausdruck hast du auf dem Gesicht? Lächelst du? Genießt du es? Blickst du ehrfürchtig? Was hast du an? Wo bist du? Wer ist mit dir da? Wie sehen die anderen aus? Sind sie beeindruckt? Stolz? Glücklich? Wie sieht dein Umfeld aus? Wie riecht es? Was hörst du? Wo arbeitest du jetzt? Wie sieht dein Schreibtisch aus? Deine Kollegen? Das Briefpapier? Dein Büro? Usw. Versuche dir alles im Detail so genau wie nur irgend möglich vorzustellen und wiederhole diese Übung jeden Abend für einige Woche. Diese Übung bestärkt deine Motivation und dein Durchhaltevermögen ebenso, wie es dein Gehirn darauf programmiert, dieses Ziel für „wahr“ zu halten.

Schritt Nummer 2: Dein Manifest

Schreibe ein Manifest. In diesem Manifest beschreibst du so genau wie möglich dein Ziel. Gleich wie bei der Visualisierung am Abend notierst du es so detailreich wie möglich, konzentrierst dich diesmal aber auf die messbaren Erfolge. Wenn wir beim beruflichen Beispiel bleiben, wären das Werte wie: die Firma in der du arbeitest (oder vielleicht ist es deine eigene?), welche Werte diese Firma vertritt, welche Position du innehast, welchen Umsatz du machst, welchen Gewinn bzw. welches Gehalt du erzielst, wieviel du im Monat sparst, was du investierst, was du von deinem Gewinn „haben“ kannst, wie du lebst, wie sich das auf dein Leben auswirkt, was du Gutes damit tun kannst, wie es dir hilft und nützt, wie du anderen
damit helfen kannst, was du erlebst, usw.
Lies dir dieses Manifest jeden Morgen durch, bevor du in den Tag startest. Es hilft dir ebenso, deine Motivation hoch zu halten und dein „Warum“ zu festigen: Warum tust du, was du tust? Warum ist es die ganze Anstrengung wert? Was ist drin für dich?

Schritt Nummer 3: Affirmationen

Affirmationen sind kleine, positive Glaubenssätze. Sie sind bewusst bejahend und positiv gehalten und werden immer und immer wieder wiederholt. Dies ist eine Art des mentalen Trainings, das deinen Erfolg mit wenig Aufwand unterstützen kann.
Notiere dir also eine Affirmation, welche besonders für dein Ziel geeignet scheint. Schreibe sie immer positiv und in Gegenwartsform (als ob es bereits geschehen wäre).

In unserem Fall wäre das vielleicht: „Ich habe die Verantwortung für mein Leben und gebe jeden Tag mein Bestes.“
Fühl dich völlig frei zu schreiben, was zu dir passt und womit du dich wohlfühlst. Nun kommt die eigentliche Übung: Sorge dafür, dass du die Affirmation immer wieder siehst und wiederhole sie so oft du kannst.
Du kannst zum Beispiel damit meditieren. Du kannst dir eine Erinnerung auf deinem Handy stellen und sie alle zwei Stunden zehnmal wiederholen. Du kannst dir Klebezettel im Haus verteilen (an den prominentesten Stellen wie Kaffeemaschine, Badspiegel, Türen, Kalender, Telefon, Computer, usw.)
und jedesmal, wenn du einen dieser Zettel siehst, die Affirmation wiederholen.
Du kannst sie du deinem Bildschirmhintergrund machen, als HandLettering-Bild einrahmen und auf deinen Schreibtisch stellen. Die Möglichkeiten sind vielfältig, bediene dich.

Mentales Training ist kein Zaubermittel

Bitte beachte dabei, dass es einige Zeit dauern kann, bis die Übungen ihre Wirkung zeigen. Sie funktionieren nicht von heute auf Morgen und Voraussetzung ist natürlich, dass du diese Übungen regelmäßig und gewissenhaft machst.

Dann aber steht deinen Träumen nichts mehr im Wege. Ich wünsche dir viel Erfolg.

Photocredit: Dardan via Unsplash.com

Hast du schon mal von Autosuggestion gehört, oder ist das Thema noch ganz neu für dich? Wenn du eine Alternative zum Erreichen deiner Ziele suchst, bist du hier genau richtig!
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Angelika Stranger kommt aus Österreich und schreibt seit 2017 auf ihrem Blog www.umgekrempelt.at. Sie verbindet ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung mit moderner Spiritualität und hilft dadurch ihren Lesern, ihre Ziele zu erreichen.


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