Yoga und Musik

Let the music play: Yogi Beatz

Yoga und Musik Die Yogastunde steht und fällt mit einer tollen Playlist und kann Thema der Stunde und eigenes Erleben der Asanas erst so richtig miteinander in Verbindung bringen.

Ich bin (was Musik angeht) sehr pflegeleicht und pushe Jay Z’s Black Album ebenso gerne wie David Lurey’s Global Bhakti Project, nur natürlich ist alles eine Frage des Timings.

Doch wie schafft man es, eine Yogastunde musikalisch so aufzubauen, dass man seine Schüler „mitnimmt“ und seinem eigenen Stil treu bleibt?

An dieser Stelle darf ich meine liebe Anne von Yoga Ahoi zitieren, die sich mit dem Thema Yoga & Musik auch schon gewissenhaft auseinander gesetzt hat:

Zum einen passen wir unsere Bewegungen dem Tempo, dem Beat an. Das wird in der Einheit Beats per Minute (BPM) angegeben. Man kann sich eine der vielen kostenlosen Apps downloaden und damit die BPM für jedes Lied ermitteln, welches man auf seiner Playlist haben möchte. Danach kann man die Lieder passend zum Spannungsbogen einer klassischen Stunde sortieren. Und so wirkt Tempo auf uns:
  • unter 100 BPM – beruhigend: also ideal für das Ankommen in der Stunde oder zur Abschlussentspannung
  • 100 bis 120 BPM – anregend, motivierend: schnelle, fließende Sequenzen wie im Vinyasa oder Jivamukti
  • ab 140 BPM – sehr anregend: förderlich wenn man etwas Mut braucht, z.B. beim Kopfstand oder der Krähe

Natürlich könnt ihr IMMER ALLES spielen und es gibt keine Grenzen, doch es macht Sinn, die Klasse wie oben erwähnt zu unterteilen.

Anfang:
Am Anfang kann man es ein wenig slow angehen lassen. Naturaufnahmen oder Ambient funktionieren sehr gut in der Eröffnungssequenz, in der noch allgemein eine recht meditative Stimmung herrscht. Die Yogis wollen ihren Tag verabschieden, atmen und in der Klasse ankommen – dies funktioniert sehr gut, wenn die Stimmung der Musik der Meditation angepasst wird. Was könnte hier besser passen als die Klänge von Mutter Natur?

Aufbau:
Wenn die Stimmung langsam aufgebaut wird, passen Songs mit Energie, die aber trotzdem ein genaues Zuhören zulassen. Alles was zu „vertrackt“ oder „frickelig“ ist, könnte ablenken. Ein simpler Beat oder ein paar Drums, die sich über einen längeren Zeitraum in der Intensität aufbauen passen gut zu den ersten kraftvolleren Bewegungen.

Höhepunkt:
Rock n Roll. Hier ist alles erlaubt.

Runterkommen:
Das Cool Down in der Praxis freut sich über einen Break in der Musik. Alle sind verschwitzt und freuen sich, endlich in die Dehnungen am Boden zu gehen. Phew! Geschafft! Hier kann man wieder ein wenig mellow werden und mit weniger Anweisungen des Lehrers in die Musik sinken.

Savasana:
Das Nervensystem fährt runter. Alle liegen in Savasana. Etwas sehr Reduziertes muss her, das musikalisch eine Menge Raum lässt und den Geist nicht mehr fordert.

Liebe Yoga Teacher, wir mögen Abwechslung!

Typische, echte, traditionelle Yogimucke wäre z.B. Jai Uttal, Krishna Das oder Snatam Kaur. Neue World Music Artists wie z.B. die letztens von Laura erwähnte Srikalogy oder Earth Rise Soundsystem, die sogar einen Song mit Sharon Gannon produziert haben. Aber auch Trip Hop oder Singer-Songwriter passt hervorragend. House, Hip Hop, Minimal. You make it work! Letztendlich bleibt zu sagen, dass die Playlist eines Yogalehrers letztendlich auch seine Persönlichkeit und Art zu unterrichten unterstreicht.

Wie eine fordernde Yoga Class mit House, Electro und Dance funktioniert, wissen die Ladies von YOGI BEATZ am Besten. Julie und Claudia’s YOGI BEATZ ist ein fließender, kreativer, fast tänzerischer Flow, der live von einem DJ begleitet wird. Pretty cool! Wer das letzte „Let’s rock the mat“ verpasst hat, der kann den beiden einfach auf Facebook für News und weitere anstehende Workshops folgen oder in unserer Workshops-Rubrik vorbeischauen. Die Playlist wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt, nachbauen könnt ihr natürlich auch. Happy Yogin!

Yogi Beatz

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Christina ist Mama, Yogini und Full-Time-Bloggerin. Sie praktiziert Yoga seit vielen Jahren mit großer Freude und findet, dass Spiritualität eine sehr persönliche Angelegenheit ist: Jeder lebt sie ein bisschen anders! Nebenbei designt Christina liebevolle yogische Geschenksets sowie spirituellen Schmuck, den du in ihrem HAPPY MIND SHOP kaufen kannst. Privat mag Christina das Übliche: Zeit mit ihrer Tochter und ihrem Mann verbringen, gutes Essen, Filme, Musik, Reisen und einen netten Umgang miteinander. Schreib eine Mail an Christina. Oder sag hallo auf Google+


'Let the music play: Yogi Beatz' have 2 comments

  1. 4. September 2013 @ 9:47 Christina

    : ) Gerne ma chère <3

  2. 4. September 2013 @ 9:47 Rebecca

    Lady, danke für diesen Post. Werde gleich mal eine Playlist zusammenstellen.


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