Rituale der Rauhnächte: So nutzt du ihre Magie

Der Zauber der Rauhnächte: Rituale und Magie

Vielleicht spürst du schon seit ein paar Tagen den Wunsch, etwas kürzer treten zu wollen, um ein paar ruhige Augenblicke für dich zu pflegen? Vielleicht regt der Nebel der frühen Abende und Morgenstunden dich zum Einkehren und zum Träumen ein?

Lässt du dann auch gerne in dieser unwirklich erscheinenden Stimmung Deiner Fantasie freien Lauf, schaust bei Kerzenlicht zu ein paar Atemzüge länger in die Flamme, lauscht intensiver der Stille und ihren verschlungenen Bildern und mystischen Geschichten? Dann spürst du die Verbundenheit und den Rhythmus der Natur in dir und zu ihr. Diese Jahreszeit lädt dazu ein, bewussten und innigen Kontakt zur Natur und zur mystischen Seite aufzunehmen. Dein tiefstes, inneres Licht zum Strahlen zu bringen, dein inneres Feuer zu pflegen.

Am 24.12. eines jeden Jahres beginnen die Rauhnächte und enden in der Nacht vom 5.1./6.1.

Diese Zeit ist energetisch herausfordernd. Eine Zeit, in welcher wir den Blick von außen nach innen wenden und häuslicher werden mögen. Um das Beste für sich auf diesem inneren Weg ungestört erfahren zu können, sollte man in der Zeit zwischen der Wintersonnenwende am 21.12. und der ersten Raunacht am 24.12. einiges erledigt haben.

Traditionsgemäß, um sich selbst von Ballast zu befreien und dann ganz für sich und sein Umfeld da sein zu können, wurden folgende Empfehlungen gegeben:

  • Bringe alle geliehenen Dinge zurück
  • Begleiche alle Rechnungen und Schulden
  • Räume deinen Schreibtisch auf
  • Räume auf und putze dein Zuhause
  • Suche die Aussprache mit Menschen, mit denen du noch etwas klären möchtest.

In der Zeit Rauhnächte wurde viel geräuchert, man stellte den Geistwesen Speisen und Milch bereit (z.B. für Frau Holle und Frau Pech), wusch keine Wäsche und ließ auch keine Wäsche auf der Leine draußen hängen (damit die Geisteswesen sich darin nicht verfangen konnten). Arbeiten und besonders das Spinnen waren untersagt. So galt diese Zeit nicht nur den Männern, sondern auch den Frauen als eine Zeit des Ruhens und Auftankens. Meditative Spaziergänge, Orakelbefragungen und das Aufschreiben und Befragen der eigenen Träume waren wichtige Rituale.

Als Räucherungen empfehlen sich folgende Kräuter:

  • Salbei – für allgemeine Klärung und Säuberung von alten Energien
  • Weihrauch – für die Verbindung mit dem höheren Selbst und als Einstimmung in die Meditation
  • Palo Santo – für die Verbindung mit der Erde und zum festen Verwurzeln und Ruhe finden.

Wenn du das Räuchern für dich zum ersten Mal ausprobieren möchtest, dann schau doch mal hier vorbei. Alle wichtigen Räucherkräuter sind in diesem Set enthalten.

Wenn du mehr über diese Rituale sowie interessante Hintergründe zu den Rauhnächten erfahren möchtest, kann ich dir diese Bücher empfehlen:

Beide Bücher sind sehr liebevoll gestaltet, „Das Mysterium der Raunächte“ habe ich als etwas „weiblicher“ empfunden, weil hier ein wenig mehr auf die Bedeutung, Historie und Aspekte der weiblichen Hintergründe der Nächte eingegangen wird. „Raunächte-Die 12 heiligen Nächte“ geht intensiver auf astrologische Aspekte ein.

Song zum einstimmen? Dein inneres Klingen. Und ein passendes Mantra? Har, har, har, har Gobinde-har, har, har, har Mukande….

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Nicole ist als Jugendliche durch ihre Tanzlehrerin zum Yoga gekommen. Da es im Anschluss zum Jazzdance Kurs Kundalini Yoga gab, ist sie dorthin – und geblieben. Beruflich war sie über 15 Jahre Theaterschauspielerin, bis sie dann ihre Yoga Lehrerausbildung Stufe1 absolviert hat. Zurzeit ist sie (noch bis September 2018) in Ausbildung der Stufe 2.

Für Nicole ist Kundalini Yoga bereichernd, herausfordernd, inspirierend und motiviert sie, immer offen für Entwicklungen im Leben zu bleiben und Antworten auf Fragen zu finden. In ihrem Unterricht möchte sie diesen Funken an Begeisterung, die Mischung aus Form und Freiheit und Selbstentdeckung weiter geben und teilen. Neben dem Yoga gibt Nicole auch Entspannung durch Autogenes Training und gibt Thai Yoga Massagen.


'Der Zauber der Rauhnächte: Rituale und Magie' have 3 comments

  1. 22. Dezember 2014 @ 9:47 Daniela

    ja – wahrlich – die RAUHNÄCHTE sind eine zaubrige Zeit. Ich forsche schon seit vielen Jahren darin, über das Mysterium der Rauhnächte selbst und mit ihnen über mein eigenes Mysterium. Wahrlich zaubrig, magisch … was mir diese Zeit schon stets offenbarte.

    Mit einem HerzLICHT aus den (leider nicht) verschneiten Bergen Tirols,
    Daniela

  2. 18. Dezember 2017 @ 9:47 Julia

    Ich finde alles rund um Raunächte wahnsinnig spannend. Die Zeit zwischen den Jahren fühlt sich auch wirklich immer so mystisch an. Ich nutze das immer sehr gerne, um zu reflektieren und mir über meine neuen Ziele und Pläne Gedanken zu machen :)
    Alles Liebe und ein schönes Weihnachtsfest
    Julia
    http://www.yogaandjuliet.com

  3. 18. Dezember 2017 @ 9:47 Christina Waschkies

    Das finde ich auch, man kann es wirklich spüren. :) Ich finde diese ruhige Zeit der Einkehr auch echt wahnsinnig schön. Hab ganz wunderbare Weihnachten!


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