Rote Bete: Ein kleines Gesundheitswunder! Lest alles über die tolle Knolle
Die tolle Knolle ist ein Gesundheitswunder!

Rote Bete: Das No. 1 Herbst- und Wintergemüse

Rote Bete, rote Rüben, Randen, Rahner – wie auch immer man dieses, erst mal ein wenig unscheinbare, rötlich-violette Gemüse auch nennen mag – es ist aus verschiedenen Gründen ein absolutes Multi-Talent dem unbedingt mehr Aufmerksamkeit in der herbstlichen Küche geschenkt werden sollte.

Es ist ein wahres Superfood, was den derzeit gehypten Chia-Samen, Gerstengras-Pülverchen und Hanfsamen in nichts nachsteht und zudem in unseren heimischen Gefilden verwurzelt ist.

  • Detox: Sie sind reich an Betain, einem sekundären Pflanzenstoff, der die Leber stimuliert und die Funktion der Gallenblase unterstützt, was somit die entgiftende Wirkung und Toxinausscheidung dieser Organe ankurbelt
  • Heart-Saver: Inhaltsstoffe der Roten Bete können dazu beitragen den Homocysteinspiegel im Blut zu senken. Homocystein ist eine Aminosäure ist ein Nebenprodukt aus dem Amino- und Eiweißstoffwechsel im Körper was zu Gefäßschäden und Herz-Kreislauferkrankungen führen kann, wenn der Körper das Homocystein nicht adäquat abbauen kann (z.B. auf Grund von Nährstoffmangel) Die enthaltene Folsäure in der Roten Bete fördert den Abbauprozess.
  • Folsäure ist aber auch wichtig während der Schwangerschaft für die Entwicklung des Babys und somit ein tolles Gemüse für werdende Mütter und als Immunbooster für uns alle während der grassierenden Grippe- und Erkältungswellen in dieser Jahreszeit.
  • Good Mood: Dieser Punkt ist in der medizinischen Forschung zwar noch umstritten, aber es wird vermutet, dass bestimmte Glycine in der Roten Bete die Serotoninausschüttung (Serotonin ist ein stimmungsaufhellendes Glückshormon) fördern könnte. Die tolle rosarote Farbe tut dies mit Sicherheit allemal! ☺

Wir kennen Rote Bete häufig nur abgepackt aus dem Supermarkt in vorgekochter Form, triefend vor Essig- uaaahh, da bekommt man sofort Schreckensgänsehaut! Diese Produkte haben weder geschmacklich noch nährstofftechnisch etwas mit der rohen und ursprünglichen Form der roten Bete zu tun.

Daher unbedingt auf dem Wochenmarkt oder im Bioladen frischen Knollen kaufen- sie sind derzeit unschlagbar günstig, da sie in Saison sind. Und der leckere erdige und leicht nussige Geschmack ist nichts im Vergleich zu den grad erwähnten Essig-Kollegen! Hier ein paar Rezeptvorschläge für das rosa Powergemüse:

Rote Bete Smoothie und Saft-Varianten (je nach persönlicher Vorliebe)

Leber-aktivierend:
– 1 rote Bete (klein geschnitten oder geraspelt)
– 2 Hände voll Spinat
– 3 Karotten
– ½ Hand voll glatte Petersilie
– Wasser nach Bedarf

Immun-Booster:
– 1x rote Bete
– 2 rote Äpfel
– Ein Stück (ca. 2,5 cm) frischer Ingwer
– Saft einer halben frischen Zitrone
– Wasser nach Bedarf

Ayurvedische Rote-Bete Suppe mit Koriander:
Auch den Indern und alten Ayurveden ist der positive Effekt von roter Bete schon lange bekannt und daher findet das Gemüse auch in dieser Heilkunst regen Anklang (genauso wie in der traditionell chinesischen Medizin und bei Hildegard von Bingen). Die Suppe eignet sich besonders für Vata und Pitta Persönlichkeiten.

– Eine kleine Zwiebel
– 2 mittelgroße rote Bete
– 1 Stück frischer Ingwer
– Etwas Olivenöl
– 2 EL Apfelessig
– 1 Teelöffel Honig (oder veganes Süßungsmittel)
– 400 ml Gemüsebrühe
– ½ Bund Koriander

Zubereitung:
– Zwiebeln abziehen und Würfeln
– Rote Bete in Scheiben schneiden
– Ingwer schälen und würfeln
– Das Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel darin glasig dünsten
– Rote Beete hinzufügen und mitdünsten, Ingwer dazu geben
– Gemüse mit dem Essig ablöschen, den Honig dazu geben
– Das Ganze mit Brühe aufgießen und leicht kochen lassen bis die Bete weich ist
– Dann fein pürieren
– Den Koriander klein hacken und in die Suppe geben

Jamie Olivers Rote Bete-Feta-Minz-Salat (für 4 Personen)
Dieses ungewöhnliche Rezept ist ein absoluter Knaller und überzeugt sogar rote Bete-Muffel! Veganer können den Feta durch grob gehackte Cashew- oder Walnüsse ersetzen.

– 3 Knollen frische rote Bete (man kann für die Optik verschiedene Farbmarmorierungen wählen), geraspelt
– 1-2 feste Birnen oder Äpfel, geraspelt
– 100gr fein zerkrümelter Schafskäse
– Saft einer Zitrone
– Olivenöl
– Ein halber Bund frische Minze, grob gehackt
– Eine Handvoll Kürbiskerne oder Kerne-Mix
– Pfeffer und Salz nach Geschmack

Alle Zutaten in einer großen Salatschüssel vermengen und sofort genießen.
Ich wünsche euch allen guten Appetit und einen rosaroten Herbst!

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Wenn es um Gesundheit und Well-Being geht ist Janna vielseitig interessiert. Sie ist Ärztin, unterrichtet Yoga und ist als selbstständige medizinische Ayurveda- und Ernäherungsberaterin in Zürich tätig. Zudem gibt sie regelmäßig in diesen Bereichen Workshops und Fortbildugen in Deutschland sowie der Schweiz. Ihre persönlichen Wellbeing-Inspirationen und Gesundheits-Tips kann man als Health-Letter abonnieren  oder sie auf ihrem Blog In Good Health besuchen. Oder schreib eine Mail an Janna.


'Rote Bete: Das No. 1 Herbst- und Wintergemüse' have 7 comments

  1. 6. Februar 2015 @ 9:47 Powerfood Rote Beete – In Good Health

    […] in meinem Gastartikel für das Happy Mind Magazine mehr über folgende rote Beete […]

  2. 5. November 2013 @ 9:47 Winterstimmung | Healing Yoga Berlin

    […] Bild, stelle ich meinen Lieblingssaft her. Rote Beete ist ein wahres Multi-Talent! Warum, kannst du hier nachlesen. Wenn du keinen Entsafter hast, einfach alles in den Mixer, dann wird’s ein […]

  3. 30. Oktober 2013 @ 9:47 Janna

    Liebe Tirzika, da hast du natürlich recht, für den Büro-Alltag ist die gekochte Variante sehr praktisch- gute Idee für den Salat- wird gleich ausprobiert und auch das Smoothie-Rezept von MissPerfectBlog hört sich klasse an!!!
    Liebe Laura, schön zu hören. Die Ayurvedische Küche bietet viele vegane Möglichkeiten und ist grad in der Schwangerschaft sehr nährend. Alles Gute für deine Schwangerschaft **

  4. 30. Oktober 2013 @ 9:47 Laura

    Liebe Jana, toller Artikel! Ich liebe Rote Beete und genieße sie gerade jetzt in der Schwangerschaft wg ihren tollen Eigenschaften noch einmal besonders gründlich! Ich mache gerne frische Säfte daraus. Ich lebe vegan, habe aber mich noch gar nicht mit Ayurvedischer Küche beschäftigt! Das muss ich mal ausprobieren! Liebe Grüße, Laura

  5. 29. Oktober 2013 @ 9:47 MissPerfektBlog

    Hi, ich habe heute ein tolles Smoothie gezaubert:

    Rote Bete
    Banane
    Traubensaft (Direktsaft)

    Einfach in den Mixer geben. Ich mag den Geschmack von Roter Bete nicht so gerne, aber mit der Banane und dem Saft wird es super lecker :)

  6. 29. Oktober 2013 @ 9:47 tirzika

    Ich finde die vorgekochten vakuumierten Rote Beete extrem praktisch (vor allem im Büro), weil man daraus schnell mal einen Salat improvisieren kann, z.B. mit Avocado, Mozzarella und Apfel.


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