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Sadhguru ist ein weiser Yogameister, der bemerkenswerte Techniken in seinem neuen Buch verrät

Buchtipp: Sadhguru – wie innere Veränderung wirklich möglich ist

*Dieser Beitrag enthält Werbung und Affiliate Links

Ich muss zugeben, dass ich von Sadhguru noch nicht wirklich gehört hatte, bis ich sein neues Buch „Die Weisheit eines Yogi – wie innere Veränderung wirklich möglich ist“ in den Händen gehalten habe. Etwas peinlich ist mir das schon, denn wie ich inzwischen weiß, ist er einer der bedeutendsten spirituellen Führer weltweit. Nun gut, man kann ja nicht jeden kennen. Ich bekam also sein neues Buch und da schaute mich plötzlich so ein relativ ernst drein blickender Herr mit Turban und langem Rauschebart an und mein erster Eindruck war ehrlicherweise, dass mich das Buch bestimmt nicht so vom Hocker hauen würde. Das war bei mir schon immer so, dass ich beim Buchkauf besonders auf das Cover geachtet habe. Je schöner das Cover, desto höher meine Erwartungen. Bei Wein mache ich das übrigens genauso. Schönes Etikett, dann wird er gekauft (schmeckt dann aber auch nicht zwangsläufig gut).

Und hier war es jetzt eigentlich genauso: Hätte ich das Buch einfach irgendwo in der Buchhandlung stehen sehen, dann hätte ich es wahrscheinlich eher nicht in die Hände genommen. Aber wie es das Schicksal so wollte, hat Christina es mir zukommen lassen und meinte: „Hier, schreib da doch mal ’ne Rezension drüber“. Und kaum hatte ich angefangen es zu lesen, war ich auch schon völlig in den Bann gezogen. Man merkt ja meist schon auf den ersten Seiten, ob man mit dem Buch was anfangen kann oder nicht. Und so war es auch hier, denn ich habe sofort gemerkt, dass mir Sadhgurus Schreibstil richtig gut gefällt: Seine Worte sind präzise, seine Ideen sind leicht verständlich (was auch nicht bei allen spirituellen Schmökern der Fall ist), machen Sinn und man muss immer wieder schmunzeln.

Aber wer ist Sadhguru jetzt eigentlich?

Sadhguru Jaggi Vasudev stammt aus Mysore, Indien. Mit 25 Jahren hatte er eine plötzliche, sehr spirituelle Erfahrung. Wie das so genau abgelaufen ist erzählt er im ersten Kapitel „Wie ich den Verstand verlor“. Da schreibt er:

In der Stadt Mysore gibt es eine besondere Tradition. Wenn du etwas zu tun hast, geh auf den Chamundi Hill; und wenn du nichts zu tun hast, geh auf den Chamundi Hill. Wenn du dich verliebst, geh auf den Chamundi Hill, und wenn du plötzlich nicht mehr verliebt bist, musst du erst recht auf den Chamundhi Hill gehen! Eines Nachmittags hatte ich nichts zu tun und war außerdem seit kurzem nicht mehr verliebt, weshalb ich auf den Chamundi Hill ging..[…]

Und genau auf diesem Berg an diesem Tag änderte sich mit einem Tag schlagartig sein ganzes Leben. Er beschreibt diese tiefe spirituelle Erfahrung so, dass sich plötzlich seine bisher bekannten Grenzen von „ich“ und „die Welt da draußen“ aufgellöst haben und er eins mit allem war und alles eins mit ihm. Auch wenn das Gefühl schwer zu beschreiben war, es fühlte sich einfach wie ein Ankommen und völlige Vollkommenheit an.

Ich war nie richtig in der Lage zu beschreiben, was an diesem Nachmittag geschehen ist. Am besten ausdrücken kann ich es vielleicht damit, dass ich in die Höhe gestiegen und nicht mehr heruntergekommen bin. Nie mehr.

Dieses Erlebnis veränderte sein Leben schlagartig. Zunächst kündigte er seinen Job um zu reisen und seine Yoga-Praxis zu vertiefen. Nach einiger Zeit entschied er sich dann, dass er seine Erfahrungen unbedingt auch mit anderen teilen wollte. Einige Jahre später hat er dann das Isha-Yoga-Center und die Isha-Stiftung gegründet.

Der einzige Ausweg ist der Weg hinein

Sadhguru hat schon einige Bücher veröffentlicht und vielleicht hast du ja auch schon das ein oder andere von ihm gelesen. Mit „Wie innere Veränderung wirklich möglich ist“ möchte er dir verschiedene Techniken vermitteln, die dir dabei helfen sollen, dein Wahres Ich zu erkennen.

Unterteilt ist das Buch in zwei Bereiche: im ersten Teil gibt es ein theoretisches Fundament, in dem dann im zweiten, mehr praxisorientierten Teil, darauf aufgebaut wird. Besonders im zweiten Teil werden dir dann immer wieder Sadhanas begegnen. Sadhana ist das Sanskrit Wort für „Mittel zum Zweck“ oder „Werkzeug“. Diese Sadhanas bieten dir Gelegenheit, die im jeweiligen Kapitel vorgestellten Ideen in die Tat umzusetzen.

Es ist Zeit, deine vorgefassten Meinungen beiseitezulegen

Im zweiten Teil des Buches dreht sich alles um die drei elementaren Hüllen der Identität: Körper, Geist und Energie. Zu allen drei Bereichen gibt es in den folgenden Kapiteln dann Informationen, Vorschläge zur Praxis und Übungen zur Selbstbeobachtung. Es gibt jede Menge Übungen und Tipps, sodass du dir einfach immer das Sadhana rauspickst, was dich am meisten anspricht. Die Übungen sollen dir dabei helfen, die Theorien mit in den Alltag zu nehmen und dann für dich zu überprüfen, oder wie Sadhguru so schön ausdrückt:

Anders gesagt, geht es darum, dich von einem passiven Leser, einem Lehnstuhl-Yogi, in einen Menschen zu verwandeln, er dynamisch an der Magie eines bewusst gelebten und frei gewählten Lebens teilhat.

Bei den Sadhanas im Kapitel Körper dreht sich ganz viel um die Themen Ernährung & Schlafen, was ich super interessant finde. Die Übungen regen zum Beispiel dazu an bewusster zu Essen, mal auf dem Boden zu schlafen oder sich auf verschiedene Weisen wieder mehr mit der Natur zu verbinden.

Im Kapitel Energie fand ich diese Sadhana besonders toll: Setze dich einmal fünf Minuten lang hin und überlege dir wie dein Leben aussehen würde, wenn du ganz alleine auf der Welt wärst. Was wäre dir wirklich wichtig und wie würdest du die Tage so verbringen? Dies soll dabei helfen, in Einklang mit den Sehnsüchten des Lebens zu kommen, statt sich mit dem „angesammelten karmischen Durcheinander“ zu identifizieren, für das wir uns halten.

Ein bemerkenswertes Buch

Über das gesamte Buch verteilt erzählt Sadhguru immer wieder die verschiedensten Anekdoten und Geschichten und findet bei allem auch immer eine wunderbare Überleitung zu Themen, die uns im Alltag beschäftigen. Ich finde das Buch wirklich mehr als gelungen und kann dir nur empfehlen, es dir zuzulegen.

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Event-Tipp: Sadhguru’s Inner Engineering Workshop in Berlin

Und zu guter Letzt noch ein Event, das du dir nicht entgehen lassen solltest: Vom 23. – 26. November findet in Berlin ein Inner Engineering Workshop mit Sadhguru statt, bei dem die verschiedenen Sadhanas, die du im Buch finden kannst, vertieft werden. Besonderer Fokus liegt dabei auf dem Kriya „Shambhavi Mahamudra“. Das Kriya ist ein innerer Reinigungsprozess, der dauerhaft angewandt eine innere Veränderung bewirken wird. In dem Workshop lernst du, wie genau du diese 21-minütige Technik richtig anwendest und daraus weiter wachsen kannst.

Mehr Informationen zu dem Event findest du hier.


Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der Isha Foundation entstanden. Wir bedanken uns für das Vertrauen in unsere Arbeit.

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Jasmin ist Yogalehrerin für Kinder und Erwachsene und lebt nun schon seit einigen Jahren in Asien. Sie träumt davon, irgendwann ein kleines Retreat (am liebsten am Meer) zu eröffnen, wo sie die Menschen mit Yoga, Massagen, Reiki und veganem Essen verwöhnen kann. Sie unterstützt Christina hier beim Happy Mind Mag hinter den Kulissen.


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