Selbstliebe & Glücklichsein üben mit Meditation
Ein Zitat von Buddha zur Selbstliebe

Selbstliebe & Glücklichsein üben mit Meditation

Als ich meinen Eltern zum ersten Mal beim familiären Teetrinken erzählte, dass ich regelmäßig meditiere, guckten sie mich mit großen Augen an (meine beiden Brüder rollten synchron die Augen dazu). Bis dahin nahmen sie wohl an, dass meine Affinität zu Yoga und Meditation wohl nur soweit ging, den Dalai Lama als Freund bei Facebook ge-added zu haben.

Die (westlichen) Sannyasins und Hare Krishna’s der 70er haben wirklich ganze Arbeit geleistet alles was mit Esoterik und Spiritualität zu tun hat, so mit Vorurteilen zu belegen, das zumindest die Generation meiner Eltern, bei allem was mit Yoga auch nur im entferntesten Sinne zu tun haben könnte, gleich an Sekten denken zu lassen.

Das Lustige daran ist, das wirklich viele Menschen bei dem Terminus „Meditation“ ähnlich unterhaltsame Vorstellungen haben. Dabei ist meditieren wirklich keine Geheimwissenschaft weniger Eingeweihter oder asketischer Einsiedler, die ohne Kontakt zur Außenwelt bei Wind und Wetter einsam in einer Berghöhle mit starrem Blick für Jahre einen Kieselstein fixieren.

Das Wort „Meditation“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie: das Nachdenken über. Einfach ausgedrückt, könnte man sagen, dass Meditation daraus besteht, Stille und Schweigen zu üben. Man sucht sich ein ruhiges Plätzchen, nimmt sich eine kleine Auszeit, setzt sich hin und versucht vollkommen still zu sein, innerlich wie äußerlich.

Etwas genauer ausgedrückt, ist Meditation eine Achtsamkeits- und Konzentrationsübung, die das Ziel hat, einen veränderten Bewusstseinszustand herbeizuführen, sowie auch zu Samadhi, zur Erleuchtung zu führen. Wenn Du jetzt spätestens gedacht hast „Okaayy I’m outta here – veränderter Bewusstseinszustand geht auch einfacher…“, überzeugen Dich vielleicht die aktuellen medizinischen Studien, die sogar besagen, dass regelmäßiges Meditieren bei gesundheitlichen Problemen wie Bluthochdruck, hohem Blutzuckerspiegel, hohen Cholesterinwerten, Depressionen, Herzproblemen, Schmerzen, Angstzuständen, Streß u.v.m. helfen kann.

Fühlbar für den Meditierenden selber ist erst einmal die Beruhigung der Atmung und des Herzschlages, was dann wiederum eine positive Auswirkung auf die Psyche hat.

Man wird sich vielleicht zum ersten Mal des unkontrolliertem „Punks“ seiner Gedanken bewusst, der alltägliche Zerstreutheit, des „Monkey Minds“, wie die Buddhisten es beschreiben. Unsere Gedanken schwingen sich scheinbar willenlos von Liane zu Liane, wie Affen, die nicht stillhalten können.

Es gilt sich dieses einfach bewusst zu machen und seinen Geist dahin zu trainieren, bei einer Sache zu bleiben und zwar ohne Ablenkung. Meditation kann uns dabei helfen, eine gewisse Distanz zu dem Durcheinander unserer Gedanken zu entwickeln. Viele unserer Probleme kreieren wir selber in unserem Gedankenkarussel, auf das wir immer wieder aufspringen und uns Dinge ausmalen, die nie stattfinden werden oder nie stattgefunden haben und die Konsequenzen bis ins unerträglich kleinste Detail in unserer Vorstellung ausleben. (Ich sag nur Stichwort „Eifersucht“…).

Meditation fördert auch unsere Konzentrationsfähigkeit. Indem wir lernen uns nur auf eine Sache zur Zeit zu konzentrieren, das genaue Gegenteil von dem ewig propagierten „Multi-Tasking“, können wir lernen, mehr im gegenwärtigen Moment zu sein.

Je besser wir lernen einen einzelnen Fokus zu halten, desto weiter ziehen Ablenkungen in den Hintergrund. Ruhe und Entspannung können sich leichter einstellen. Und dadurch können wir auch lernen unsere inneren „Dramen“ etwas gelassener zu betrachten und vielleicht sogar, mit der Zeit, völlig aus ihnen auszusteigen.

Beim Meditieren entwickeln wir die Fähigkeit, zu kontrollieren und zu verändern, was in unserer Macht steht – jetzt nicht unbedingt die Vorkommnisse und Umstände unseres Lebens – aber unsere Beziehung zu ihnen. Den Dingen erlauben zu sein, wie sie sind. Und lässiger damit umzugehen, also weniger Streß zu haben.

Was uns wiederum zu glücklicheren und zufriedeneren Menschen macht.

Und.. geht es uns nicht letztenendes allen nur darum?

 


Ein tolles Buch zum Thema „Selbstliebe“ ist Spirit Junkie von Gabriele Bernstein:

 

 

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Julie Meyer-Christian ist Yogalehrerin, Mantrasängerin und Mama einer hervorragenden Tochter. Am liebsten arbeitet sie an verschiedenen Yogaprojekten, Workshops und Retreats mit ihr gleichgesinnten Seelen und gibt leidenschaftlich gern dynamische Vinyasa Power Yoga Classes, sowie, als Ausgleich, sanftes Yin Yoga. Ihr findet Julie und ihre Projekte hier www.peace-love-yoga.de und hier www.juliaelena.de oder schreib einfach eine Mail an Julie.  


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