Ernährung und Selbstliebe

Wie Selbstliebe meine Ernährung beeinflusst hat

“Der Mensch ist, was er isst.”

Aber viel mehr ist der Mensch auch so, wie er isst. Ernährung begleitet uns alle jeden einzelnen Tag im Leben. Und es gibt wirklich unzählige Menschen, die ein ungesundes Verhältnis zu ihrer Ernährung haben. Wieso dieses Thema viel tiefer geht, als nur zur Pizza, die im untersten Kühlschrankfach wartet und wie du dein Verhältnis zu dir und damit auch deinem Essverhalten revolutionieren kannst, erfährst du in diesem Artikel. 

Essen je nach Stresslevel 

Auch wenn ich nie ein großes Problem mit meiner Ernährung hatte, hat sich mit der Zeit, wachsenden beruflichen Verpflichtungen oder schlichtweg Freizeit-Trubel immer mehr ein Stress basiertes Essverhalten bei mir eingestellt.

Wenn viel los ist, leidet die Ernährung und danach fühle ich mich unzufrieden und ungesund. Sobald mir das klar wird, will ich vielleicht übermäßig Sport machen und von einem Tag auf den anderen alles auf super streng und mega gesund umstellen.

Kennst du das? Es gibt unglaublich viele verschiedene Esstypen und leider sind nur sehr wenige davon wirklich zufrieden mit ihrer Ernährung, ihrem eigenen Körper und sich selbst. 

Das musste ein Ende haben 

Nach einer stressigen beruflichen und emotionalen Phase entschied ich mich – eine dauerhafte, nachhaltige Lösung rund um Ernährung muss her.

Warum fällt es mir so schwer, eine konstant gesunde und normale Ernährung über einen langen Zeitraum durchzuhalten? Die Antwort fand ich nicht in einer Smoothie-Bar oder der Gemüseabteilung – sondern ganz klar beim Thema Selbstliebe.

Eine Freundin empfahl mir direkt einen wirklich tollen Onlinekurs, der damit geworben hat, die Beziehung zum eigenen Körper und zu Ernährung zu transformieren. Dies hat bei mir definitiv den Stein ins Rollen gebracht – ich habe wirklich verstanden, dass meine Beziehung zum Essen und zu mir wichtiger ist, als mich nur gesund zu ernähren.

Warum sind wir alle so “essgestört”? 

Die Beziehung zum Essen formt sich bereits im Kindesalter. Essen befriedigt nicht nur Hunger, sondern erzeugt bestimmte Emotionen. So entsteht zum Beispiel eine unterbewusste Verbindung zwischen Liebe oder Aufmerksamkeit und Essen. In vielen Familien gibt es an besonderen Tagen wie am Geburtstag sehr ungesundes Essen. Wurdest auch du mit ungesunden Lebensmitteln belohnt?

“Wenn du ein braves Mädchen bist, bekommst du Schokolade.”

Genau diese Programmierung führt dazu, dass Stress oder ein Gefühl von Einsamkeit ungesundes Essverhalten an triggert. Zucker oder Fettiges wird mit Liebe in Verbindung gebracht. Zumindest kurzfristig. Langfristig entsteht daraus ein Teufelskreis.
Gleichzeitig vermitteln die Medien, dass für einen schlanken Körper Diät, Verzicht und light Produkte notwendig sind. Statt auf den eigenen Körper zu hören, entsteht eine ungesunde Beziehung zum Selbst und zu Ernährung.

Wie hängt Selbstliebe mit dem Thema Ernährung zusammen?

Wenn du damit beginnst, dich selbst mehr anzunehmen und zu lieben, wirst du auch Gesundheit in einem anderen Licht betrachten. Du wirst deinem Körper das Beste geben wollen, damit dieser weiterhin einwandfrei funktioniert und nicht unter Verzicht leiden muss.

Erkennst du deinen eigenen Wert an, dann geht es ganz automatisch mit einher, dass du deinen Körper auch liebevoll behandeln und ihn mit Qualität nähren möchtest.

Isst du viel Zucker oder ungesunde Lebensmittel, wirst du Signale von deinem Körper empfangen, die dir zeigen, dass dir das nicht guttut.

Je mehr du den Bezug zu dir selbst herstellst, je mehr wirst du eine Balance finden. Das heißt, nicht, dass du nie wieder ein Stück Schokolade essen kannst, aber eben auch nicht, dass du direkt die ganze Tafel verdrückst.

Diät vs. Selbstliebe – nachhaltig dein Essverhalten ändern 

Durch eine Diät verlierst du die Beziehung zu deinem Körper und verlernst auf seine Signale zu hören. Außerdem führt eine Diät meistens dazu, dass du deinen Selbstwert davon abhängig machst, wie “erfolgreich” die Diät verläuft. Nimmst du ab und verzichtest bist du erfolgreich. Kannst du keine Kilos verlieren oder dich nicht zügeln, fühlst du dich schlecht. 

Selbstliebe hingegen hilft dir dabei, deine Einzigartigkeit zu erkennen, dich wert zu schätzen und zu verstehen, was dir wirklich guttut. Dein Körper möchte gesund sein und gibt dir deshalb ständig Signale. Lernst du diese Signale zu verstehen und darauf zu vertrauen, schaffst du einen tiefgehende Beziehung mit dir selbst. Sobald du dich selbst liebst, möchtest du auch deinen Körper nähren und ihm Gesundheit schenken.

Wie kann ich durch Achtsamkeit mein Essverhalten verändern? 

Achtsamkeit sorgt dafür, dass Ernährung wieder mit mehr Entspannung, statt Stress, in Verbindung gebracht wird. So kannst du mit deinen Emotionen in Kontakt treten und wahrnehmen wie du dich eigentlich beim, vor- und nach dem Essen fühlst. Außerdem wirst du viel sensibler dafür, wann du wirklich satt bist und wann du wirklich hunger hast. 

Gerade wenn du gestresst bist, wirst du deinem Essen vermutlich nicht allzu viel Aufmerksamkeit schenken. Du isst nebenbei, spielst nebenher am Handy oder am Computer herum und nimmst dein Essen gar nicht richtig wahr. Bist du präsent und wirklich achtsam beim Essen kann auch dein Körper sich viel besser darauf vorbereiten. Verdauungsbeschwerden, wie zum Beispiel Blähungen haben häufig nichts mit Ernährung, sondern mit Stress zu tun.

Lerne in Christina’s Online Kurs 7 TAGE AYURVEDA, wie du anfangen kannst, intuitiv zu essen und nicht mehr emotional. Du lernst in 7 Tagen, dich nach Ayurveda zu ernähren und bekommst ein neues Lebensgefühl.

All das wirklich in die Tat umzusetzen, fällt mir manchmal immer noch schwer. Aber jeder Tag, an dem ich es schaffe, fühlt sich so viel besser an. Dies ist definitiv mein ganz persönlicher Ansatz, den ich aus verschiedenen Ressourcen so für mich persönlich geschaffen habe, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass auch für dich eine Wahrheit darin steckt. Wenn du noch mal tiefer einsteigen möchtest, habe ich dir meine inspirierenden Quellen zusammengestellt:

Mark Adam Hyman ist ein US-amerikanischer Arzt der funktionellen Medizin und Bestsellerautor der New York Times. Er ist der Gründer und medizinische Direktor des Ultrawellness Centers und war Kolumnist der Huffington Post. Er legt den Fokus seiner Arbeit unter anderem auf die Mind-Body Connection und ganzheitliche Medizin.

Der Kurs wurde mir von einer Freundin empfohlen und ich würde definitiv sagen, dass er am meisten dazu beigetragen hat, eine gesunde Ernährung, die meinem Körper gut tut, mit mehr Leichtigkeit zu verfolgen. Das Programm setzt bei Gedanken und Emotionen an und kann so das unterbewusste Essmuster nachhaltig verändern. Es gibt keine Verbote oder Verzicht, sondern verschiedene Übungen um mehr mit dir selbst in Kontakt zu bekommen. 

Der Dokumentarfilm zeigt auf wie Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Übergewicht, Krebs und Diabetes entstehen und wie krank unsere Gesellschaft und deren Bezug zu Gesundheit eigentlich ist. 

Das Buch beschreibt, wie dein Leben aussehen könnte, wenn du dich von deinen individuellen Grenzen lossagst und aus gewohnten Strukturen ausbricht. Du sollst inneren Frieden und Freiheit finden.

Meine 3 Tipps, damit auch du deine Ernährung mit mehr Selbstliebe betrachten kannst: 

  1. Beurteile Lebensmittel nicht, als gut oder schlecht, sondern als neutral oder nährreich. Dies hilft dir dabei, deinen Erfolg oder Selbstwert nicht von Ernährung abhängig zu machen. 
  2. Iss ohne Ablenkungen. Verabschiede dich während der Mahlzeiten von deinem Handy oder deinem Computer.
  3. Setze dir kleine Ziele, statt Verbote. Erlaube dir beispielsweise 30 g Schokolade an 3 Tagen pro Woche, statt dir diese völlig zu verbieten. Wenn du sie isst, genieß sie in vollen Zügen.
  4. Um mehr Selbstliebe zu entwickeln, empfehle ich dir zudem, mehr in Kommunikation mit deinem Körper zu treten. Eine kraftvolle Übung ist es beispielsweise, mich nach dem Duschen mit etwas Kokosöl einzucremen und mir vorzustellen, dass ich meinem Körper durch die Berührung Liebe sende.

Ich hoffe meine Tipps haben dir weitergeholfen und du kannst dich nun noch mal aus einem ganz anderen Blickwinkel mit dem Thema Ernährung und Gesundheit auseinandersetzen. Lass mich doch in den Kommentaren wissen, wie dein Verhältnis zu Ernährung aktuell ausschaut. 

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Foto: Monika Grabkowska via Unsplash.com


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Anna ist Yoga Lehrerin in Berlin und kreativer Geist bei Spirit of Eden. Auf ihrer bisherigen Yoga Reise hat sie sich durch verschiedenste Yoga Stile geturnt und möchte ganz alltagstauglich und undogmatisch ihre Erfahrung mit Euch teilen. Sie liebt Flohmärkte, Sonne und das Meer und ist immer auf der Suche danach neue, spannende Dinge auszuprobieren.


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