Selbstständig als Yogalehrer: So kannst du mit deinen Zweifeln und Ängsten umgehen

Selbstständig machen als Yogalehrer: Wie du mit Emotionen und Zweifeln umgehst

Der Schritt in die Selbstständigkeit als Yogalehrer ist nun wirklich kein einfacher und es stecken jede Menge Emotionen, Ängste und Zweifel dahinter. Gefühlschaos und persönliche Höhen und Tiefen inklusive. Deshalb möchte ich heute auch ein persönlicheres Thema mit euch teilen und euch erzählen, welche Emotionen, Ängste und Zweifel bei mir dahintergesteckt haben und auch nach mittlerweile 2 Jahren nach wie vor dahinterstecken.

Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, kann ich bei der Erreichung meiner Ziele sehr ehrgeizig und nahezu verbissen werden. Es muss dann unbedingt alles sofort passieren und es kann mir nicht schnell genug gehen. So natürlich auch, als ich beschlossen habe mit Yoga & Juliet durchzustarten, Yogaunterricht anzubieten und einen Yoga & Lifestyleblog zu schreiben.

 

Die Lieben im Umfeld sind oft die Leid tragenden

 

Die Leid tragenden sind dann leider oft meine Mitmenschen, insbesondere mein Freund. Der unterstützt mich stets bei all meinen Vorhaben. Und so bekommt er meine Ungeduld und Unzufriedenheit über eine langsamere Entwicklung, als ich sie mir vorgestellt habe, meistens volle Ladung ab. In den Momenten, in denen ich mal wieder meinen Missmut über irgendetwas bei ihm ablade, weiß ich sofort, dass das eigentlich gerade alles andere als fair ist und er nicht mein Punching Ball ist. Aber leider kann ich oft nur schwer aus meiner Haut raus, auch wenn ich versuche daran zu arbeiten und mich in dieser Hinsicht zu bessern.

So groß wie mein Ehrgeiz ist, mit genau so vielen Selbstzweifeln habe ich leider auch zu kämpfen. Braucht die Welt noch eine Yogalehrerin? Gibt es nicht schon genug Blogs? Was wenn keine Leute zu mir in den Unterricht kommen? Oder noch schlimmer: Nicht mehr wiederkommen, weil es ihnen bei mir nicht gefallen hat? Was wenn ich noch nicht so weit bin? Warum sollten die Leute genau zu mir in den Unterricht kommen und meine Beiträge lesen? Was wenn all die Mühe umsonst war? Was, wenn ich mich vor allen Leuten blamiere? Was, wenn es mir nicht gelingt, meine Traum Realität werden zu lassen? Sind meine Pläne, Ziele und Vorstellungen naiv und unrealistisch? Diese Liste an quälenden Fragen könnte ich wahrscheinlich bis ins Unendliche weiterführen.

 

Quälende Fragen und Selbstzweifel

 

Das Resultat dieser Selbstzweifel ist dann oft der Gedanke, vielleicht lieber gleich alles hinzuschmeißen, bevor es auch nur anfangen könnte von selbst den Bach runter zu gehen. Lieber den Kopf in den Sand stecken, bevor mich jemand hineinstoßen könnte. Wäre das nicht sowieso besser und dann das Leben wieder einfacher? Wenn ich nicht so viel Zeit in die Erarbeitung meiner Ziele stecken würde, hätte ich auch wieder mehr Freizeit. Und ist es nicht sowieso viel angenehmer nach der Arbeit nach Hause zu kommen, an nichts mehr denken zu müssen? Am Wochenende komplett abschalten und nichts tun zu können, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben?

Nach einem schlechten Tag, an dem ich den ganzen Tag mit diesen bösen Gedanken zu kämpfen habe muss ich meist einmal drüber schlafen und dann geht es meistens von selbst wieder. Neuer Ehrgeiz und Pläne kommen wieder hoch. Gepaart mit Enthusiasmus und Zielstrebigkeit.

Ihr seht in meinem Kopf findet ein ewiger Kreislauf von Ehrgeiz, Selbstzweifeln und dem Gedanken Aufzugeben statt. All das seit Juni 2016, dem Moment, in dem ich beschlossen habe Yoga & Juliet oder wie ich es liebevoll nenne „YoJu“ in die Welt zu setzen.

 

Und dann gibt es diese tollen Glücksmomente

 

Der Weg ist steinig und es ist hart. Zwischendurch kommen mir die Tränen und ich würde am liebsten alles hinschmeißen. Aber es ist auch wunderschön. Wenn ich so durch meine Homepage scrolle oder meine Flyer anschaue, bin ich unglaublich zufrieden, wie hübsch alles geworden ist. Das Glücksgefühl, wenn ich merke, dass meine Schüler nach der Stunde entspannt sind und lächeln. Oder sie das erste Mal den Kopfstand in meiner (!) Stunde geschafft haben. Diese Gefühle sind unbeschreiblich. Positives Feedback und Lob machen mich unglaublich stolz und bestätigen mich in meinem Tun. Sich gerne auch am Wochenende hinzusetzen zu arbeiten und es dabei nicht als Arbeit zu empfinden, ist genau das was ich immer wollte.

Wenn ich also mal wieder fast in Selbstzweifeln versinke und mit dem Gedanken spiele alles hinzuschmeißen, rufe ich mir die vielen guten Dinge in Erinnerung. Ich erinnere mich daran, warum ich den Entschluss zu Yoga & Juliet gefasst habe. Nämlich um mein Hobby, meine Leidenschaft und das was mir Spaß macht, zu meinem Beruf zu machen. Um ein Leben führen zu können, bei dem sich Arbeit nicht wie Arbeit anfüllt und ich sonntags nicht mehr schlecht gelaunt wegen Montag sein muss.

Alle die auch den Schritt in Selbstständigkeit gewagt haben oder mit dem Gedanken spielen, wissen wahrscheinlich wovon ich spreche, oder? Ich freue mich immer über deine Geschichten und dein Feedback zu diesem sehr persönlichen Beitrag meinerseits.


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Wenn du dich als Yogalehrer selbstständig machen willst, dann stehen oft viele Zweifel und Emotionen dahinter. So lernst du, mit ihnen umzugehen.

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Foto: Sina Niemeyer

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Julia ist ehemalige Juristin aus Österreich, die ihre Berufung in Yoga, dem Schreiben und einem kreativen Leben gefunden hat. Am glücklichsten ist sie, wenn sie nach dem Surfen in ihrem home away from home Bali barfuß am Strand spazieren und aufs Meer starren darf. Julia liebt kraftvolles Vinyasa Flow Yoga, betreibt selbst den Yoga & Lifestyle Blog www.yogaandjuliet.com, unterrichtet in Wien Yoga und veranstaltet Yoga Retreats.


'Selbstständig machen als Yogalehrer: Wie du mit Emotionen und Zweifeln umgehst' has 1 comment

  1. 18. September 2018 @ 9:47 Maarten

    Wunderbarer Beitrag, vielen Dank für das Teilen Deiner Erfahrungen und Gedanken.


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