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Einfach entspannen für Kontrollfreaks

Vertrauen & Loslassen: LET GO

Die schnelllebige Zeit in der wir leben bietet uns so viele Möglichkeiten – und gleichzeitig überfordert sie uns oft. Stress ist weit verbreitet. Ein Phänomen, das hauptsächlich im Kopf stattfindet.

Sicher kennt ihr auch Personen, die sich von nichts und niemandem aus der Ruhe bringen lassen…und dann gibt es Menschen, die einen halben Nervenzusammenbruch erleiden, weil eine andere Person negative Kritik äußert.

Woher dieser Unterschied?

Vertrauen – sich selbst und dem Universum. Wissen, dass man alles so gut macht, wie es zum jeweiligen Zeitpunkt machbar ist. Der Rest wird losgelassen, denn über manche Umstände haben wir nunmal keine Kontrolle, so sehr wir es uns auch wünschen. (HELLO an alle Kontrollfreaks) 

Der Anstieg von Stress im Körper führt auf lange Sicht zu gesundheitlichen Einschränkungen, bis hin zu schlimmeren Erkrankungen. Unsere Gesellschaft braucht Entspannung, das ist klar! Ein tiefes Ankommen bei sich selbst. Das wiederum ermöglicht ein Leben in Freiheit und Unabhängigkeit. Ich wundere mich manchmal, wie beharrlich wir meinen Dinge, Personen oder Situationen zu brauchen, um vollkommen und glücklich zu sein.

Ich bin zunehmend der Überzeugung : Weniger ist mehr ! Ballast abwerfen. Leer werden, um neugierig zu bleiben. Die große und unerschöpfliche Glücksquelle finden wir ausschließlich in uns selbst. Ja, ich weiß, das liest man so oft. Aber ich hab festgestellt, es ist wahr! Glück mit anderen zu teilen ist wunderbar und erhebend für alle Beteiligten. Eingefordert werden kann es jedoch nicht. Andere für das eigene Glück oder Unglück verantwortlich zu machen ist schlichtweg schwachsinnig.

Entspannung ist also zunächst mal der Schlüssel bei der Erhaltung unserer Gesundheit.

Sind wir geistig, körperlich und seelisch wohlauf, fällt es uns leicht unser Bestes zu geben. Bei der Arbeit, in unseren Familien, bei Freunden, Kollegen und überhaupt im Umgang mit anderen Menschen und Situationen. Ohne Druck. Leichtigkeit ist ein weitere Qualität die mehr Integration verdient.

Wie sich unschwer erkennen lässt, bin ich ein großer Fan von Yoga als „Entspannungstechnik“. Natürlich kann Yoga viel mehr als einem zur Entspannung zu verhelfen, aber es ist nunmal ein wesentlicher Punkt. Im Laufe der letzten Jahre habe ich eine ruhige Praxis schätzen gelernt. An Meditation war früher gar nicht zu denken. Viel zu viel Unruhe und Ungeduld. Ich brauche immer noch gut fünf bis zehn Minuten Pranayama, bevor mein System sein O.K. zur Meditation gibt. Zu einer fließenden Asana Praxis sag ich auch selten nein. Da muss ich schon schlimm erkältet , oder anderweitig eingeschränkt sein. Man kann es drehen und wenden wie man möchte: Es tut uns einfach gut. Der tiefe Atem, der Rückzug unserer Sinne und auch die Bewegung.

Hier sind noch einige ergänzende Möglichkeiten bewusst zu entspannen:

  • So interessant, spaßig und verlockend das world-wide-web auch ist, mal für eine gewisse Zeit offline zu sein, ja sogar das Handy auszuschalten, ist unerlässlich für deine Entspannung.  
  • Lese immer wieder mal ein insprierendes Buch.
  • Nutze Kerzen, ätherische Öle und andere Tools, die dein Zuhause zu einem absoluten Wohlfühlort machen.
  • Bereite nahrhaftes Essen zu und genieße es in aller Ruhe.
  • Lass deine Mitmenschen absolut so sein wie sie sind. 
  • Gebe dir das Versprechen den Wecker morgens 10 Minuten früher zu stellen und meditiere in dieser Zeit.  
  • Wenn du magst, integriere auch Atemübungen wie zBsp. die Wechselatmung. Setze eine Intention für deinen Tag.
  • Höre Musik. Singen stärkt übrigens die Abwehrkäfte, Stresshormone werden schneller abgebaut.
  • So oft es geht, halte dich in der Natur auf. Bäume, Seen und Wälder sind die reinsten Kraftquellen.
  • Gönne dir eine Massage. Du kannst dir auch selbst eine Fußmassage geben. Die Füße tragen uns schließlich den ganzen Tag.
  • Wenn es dein Tagesplan erlaubt, mach‘ ein kleines Nickerchen, sobald du merkst deine Kraft lässt nach. 10-20 Minuten reichen aus und erfrischen dich.
  • Ich könnte die Liste noch unendlich weiter fortsetzen. Sei kreativ und schau was dir Freude macht.

 

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Sandra Winkens lebt und arbeitet in Berlin als Yogalehrerin. Sie unterrichtet einen fließenden Vinyasa Stil, der den Fokus auf Regeneration, Heilung und Stärkung legt. Eigene Erfahrungen aus verschiedenen Traditionen, finden sich in ihrem Unterricht wieder. Mit ihrer Kollegin Nicole Herrmann hat sie gerade Holistic Yoga Retreats Berlin gegründet. Es finden europaweit Reisen statt , die Menschen eine tiefere Yoga-Erfahrung ermöglichen. Noch mehr über Sandra erfährst du auf ihrem Blog, bei Facebook und Instagram.


'Vertrauen & Loslassen: LET GO' have 5 comments

  1. 15. September 2016 @ 9:47 Melanie

    Ich hatte auch immer ein Problem mit dem Loslassen aber durch Yoga habe ich dies vor 10 Jahren immer besser gelernt. Ich habe auch einen Yoga & Lifestyleblog http://www.ganzwunderbar.com der zu meiner ganz persönlichen Herzensangelegenheit geworden ist. Dort schreibe ich, unter anderem, über die ganzwunderbaren Vorteile des Yogas. Kannst gerne auch mal vorbei schauen und dich inspirieren lassen. Ich würde mich freuen <3
    Namaste
    Melanie

  2. 19. September 2013 @ 9:47 sandra

    Gute Anregung Daniela! Danke! ❤

  3. 14. September 2013 @ 9:47 Daniela

    Entspannung – welch spannendes (◠‿◠)Thema, trifft es wohl das Bedürfnis der Menschen. Viel zu viele sind „angespannt“, warum auch immer. Jeden einzelnen deiner Empfehlungen unterschreibe ich, liebe Sandra, lebe ich sie auch selbt – und möchte es um eins ergänzen:

    REGELMÄSSIG … bewusst … NICHTS .. zu tun. Denn auch im TUN für die Entspannung liegt eine gewisse (Körper- und Geistesan)Spannung. Das NICHTS ist für viele die allergrößte Herausforderung und so lenken sie sich ab, indem sie TUN um sich zu entspannen.

    Ich hab mir angewöhnt, tagtäglich ganz zu unterschiedlichen Zeiten, bewusst nichts zu tun – sich hinsetzen und einfach NUR SEIN. ღஜღ

    Mit einem Herzlicht aus Tirols Bergen, Daniela

  4. 7. September 2013 @ 9:47 Tara

    Danke für die Erinnerung ;)


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