Warum du mit Yoga geduldiger wirst

Ich geb’s zu! Ungeduld ist meine größte Schwäche. Oftmals könnte ich aus der Haut fahren, wenn ich mal wieder einen typischen Sonntagsfahrer vor mir habe oder die Oma in der Schlange an der Kasse 10 Minuten braucht, um mit ihrem kleinsten Kleingeld zu bezahlen. Grrrr… Doch es hat sich gebessert! Ich bin noch lange kein Geduldsengel geworden, aber ich gehe mit immer mehr Gelassenheit und Ruhe in meinen Alltag. Ge(h) Lassen! Und genau dies lerne ich durch Yoga.

Meine intensive Praxis und der Background durch meine Vinyasa Power Yoga Ausbildung helfen mir sehr. Denn Geduld ist nicht nur eine Tugend, Geduld tut gut!

Besonders der Kopfstand im Yoga war einer meiner besten Lehrer in puncto Geduld. Mit Biegen und Brechen funktioniert da gar nichts. Ich habe mich über mehrere Wochen fast täglich daran ausprobiert und viele wichtige Erfahrungen gesammelt. Es gab Tage, an denen ich ihn jetzt unbedingt beherrschen wollte….Nach dem Motto: “Man, es muss doch mal klappen!“ Natürlich kam ich genau an diesen Tagen kein Stück weiter. Ich hielt den Kopf falsch, ich wackelte, ich konnte die Füße keinen Zentimeter vom Boden lösen und war frustriert!

Den Durchbruch hatte ich hingegen an einem Tag, als ich einfach rundum glücklich und zufrieden mit mir war. Ich hatte einfach Lust, den Kopfstand zu üben, und ging ohne Erwartungen auf meine Matte. So konzentrierte ich mich in ganz natürlicher Weise auf meinen Körper, spürte mich förmlich in die Asana hinein und auf einmal konnte ich die Füße vom Boden lösen und meine Beine Zentimeter für Zentimeter nach oben ausstrecken. Ich stand grinsend im Kopfstand und konnte es nicht fassen!!! Das ist typisch für Yoga!

Im Yoga arbeitest du Stück für Stück an dir und deiner Praxis. In der Vorbeuge kommst du Geduld übenimmer weiter runter, die Ujjayi-Atmung fällt dir leichter, im Baum stehst du von Mal zu Mal sicherer und in der Meditation bleibst du länger mit der Aufmerksamkeit bei dir…..Es sind die kleinen Fortschritte, die dich weiterbringen und mit denen du deinen eigenen Yoga-Weg gestaltest. Wie sagte eine Yogalehrerin neulich zu mir: „Es geht nichts mit Hau-Ruck, aber es geht alles!“ Gerade für Ungeduldige wie mich ist dies eine wunderbare Erfahrung.

Also: Calm down and do yoga! ☺

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About

Kristin schreibt auf ihrem eigenen Blog Eat Train Love seit Anfang 2012 über einen gesunden Lebensstil, mit dem sie andere Menschen inspirieren möchte. Sie ernährt sich nach dem Clean Eating Konzept, hat ihre Leidenschaft zum Kochen entdeckt, praktiziert Yoga, liebt knallharte HIIT Workouts und versinkt liebend gern in Selbstfindungswerken von Osho, Louise L. Hay und Co. Besucht Kristin auf ihrem Blog oder auf Facebook und schreibt ihr gern eine Mail.  


'Warum du mit Yoga geduldiger wirst' have 4 comments

  1. 5. Juni 2014 @ 9:47 Kristin

    Danke schön, ihr Lieben! Ich finde es schön, dass ihr meine Erfahrungen bestätigen könnt… :-)

  2. 26. April 2014 @ 9:47 Jessica

    Mir ging es genauso, ich bin auch ein sehr ungeduldiger Mensch was sich aber Dank Yoga gebessert hat.
    Yoga bringt einem irgendwie das loslassen bei und das hat anscheinend Auswirkungen auf die Geduld. Denn es ist ja nicht so als ob sich Dinge schneller bewegen würden (zB die alte Dame an der Kasse vor uns), nur weil wir ungeduldig sind… Loslassen und sich selbst entspannen hilft da nur :-)

  3. 25. April 2014 @ 9:47 Claudia

    Ich kann das so gut nachvollziehen! Ich bin genauso ungeduldig, merke es aber mittlerweile und kann dann oft darüber grinsen und gelassener werden. Meine Asana mit der ich seit längerem Kämpfe: Bakasana, die Krähe. Heute habe ich plötzlich 5 Atemzüge darin geschafft und war absolut glücklich und stolz auf mich, auch wenn es echt wichtigeres im Leben gibt

  4. 24. April 2014 @ 9:47 Robin

    Als ich mit Yoga angefangen habe, war das mein größtes Problem. Mitten in der Session bin ich ungeduldig geworden und habe dann angefangen zu denken: „Hm, muss ich dann noch einkaufen…“ usw.
    Das ging eine Weile so, bis eine Methode für mich gefunden habe. Wie auch bei der Meditation versuch ich die Gedanken nicht mehr wegzudrücken, sonder lasse sie einfach vorbeifliegen. Das klappt bei mir am besten :)


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