Wieso es überhaupt nicht egal ist, wo du dein Geld lässt

Wieso es überhaupt nicht egal ist, wo du dein Geld lässt!

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Ich bin noch lange nicht da, wo ich sein möchte. Aber ich arbeite daran. Ich habe vor ein paar Jahren, tatsächlich noch vor meinem No Plastic Please Projekt, mir mal so richtig Gedanken über jegliches Konsumverhalten gemacht. Und dann gemerkt, dass ich einige Punkte in meinem Leben habe, die überhaupt nicht mit meiner Ethik übereinstimmen. Dass ich gar nicht bei Edeka das noch mal extra in Plastik verpackte Gemüse haben mag. Dass ich auf keinen Fall Wasser von einem Großkonzern trinken möchte, der versucht, den kostbaren Rohstoff zu monopolisieren. Dass meine Kleidung fair produziert sein muss und meine Kosmetik keine hormonell wirksamen Stoffe und kein Mikroplastik enthalten darf.  Nur bei meinen technischen Geräten kann und will ich leider keine Abstriche machen. So gern ich auch ohne böses Iphone und Macbook unterwegs wäre, aber ich brauche meine Arbeitsgeräte als Blogger leider dringend. Und natürlich gäbe es auch hier die Alternative, einfach gebraucht zu kaufen statt neu.

Nachhaltigkeit und faires Business beschäftigen mich in meinem Alltag sehr – auch wenn das auf diesem Blog nur hin und wieder mal durchblickt. Schon seit fast einem Jahr stehe ich mit Anna vom Münchner Ökostrom-Anbieter Polarstern in Kontakt und wir tauschen uns zu Themen rund um einen bewussten Lebensstil aus. Jetzt kam uns die zündende Idee für einen Beitrag:

Swap this for that! 

Schau dir genau an, wo du dein Geld lässt. Und wo du letztendlich deine Energie hingibst, denn dein Geld ist deine Energie als manifestiertes Tauschmittel, mit dem du dir die Energie von anderen unterstützt. Und wieso du nur good vibes in deinem Leben möchtest, muss ich nicht weiter erklären, oder? Hier kommen ein paar Ideen, wie du dein Geld bei vertrauensvollen Menschen lassen kannst, die damit Gutes anstellen.

Trinkwasser: Ich habe lange die teure und sehr hochwertige artesische Lichtquelle gekauft und wir haben als Familie ca. 1500 € im Jahr für Wasser aus Glasflaschen bezahlt. Ein ganzer Urlaub also. Heute beziehe ich mein Wasser aus dem Wasserhahn und filtere es mit meinem fantastischen Wasserfilter von TheLocalWater, einem kleinen Hamburger Start-up. Mehr dazu liest du in diesem Artikel.

Lebensmittel: Unterstütze kleine, lokale Businesses. Iss saisonal und lokal. Geh auf den Markt, unterstütze das Bio-, und wenn du finanziell kannst, das Demeter-Business. Und wenn du das zeitlich nicht schaffst, lass dir von einem kleinen Biohof eine Gemüsekiste liefern. Ich hab während meiner Wochenbettzeit in Hamburg angefangen, mir ALLES vom Biohof www.gruenekiste.de bringen zu lassen. Milch in Glasflaschen, Butter in Papier, Gemüse und Obst in Kisten, Haferflocken und Dinkelmehl in Papiertüten. Also auch plastikfrei, juhu! Hier in Hannover habe ich jetzt den Bedarf nicht mehr, weil um die Ecke jeden Freitag der allerbeste Wochenmarkt der Welt auf dem Stephansplatz stattfindet. Aber würde ich noch mal aufs Land ziehen, oder hätte keinen Bio-Markt in der Nähe, würde ich es jederzeit wieder so machen. Ist ja auch ein immenser Zeitfaktor, das ganze Essen heranzuschaffen!

Kleidung: Ich bin ein echtes Opfer und kaufe viel bei Closed.com. Das ist wohl ein Problem, das Hamburger oder Exil-Hamburg speziell haben: Die Closed-Sucht. Die produzieren schon immer in Portugal, und obwohl es keine Bio-Textilien sind, empfinde ich das Unternehmen als sehr transparent und fair. Die Sachen sehen immer Knaller-hochwertig aus, halten ewig und sind schön schlicht, so dass man sie nicht sofort über hat. ArmedAngels ist auch ein guter Anlaufpunkt für schlichte Basics von guter & fairer Qualität. Für Yogakleidung würde ich immer den greenyogashop ansteuern und für Schuhe die Wildling Barfußschuhe bzw. die fantastischen Barfußsandalen HighFeels von MoinYamina, die ich mir dieses Jahr gegönnt habe. Kleidung für Dora kaufe ich grundsätzlich gebraucht über Kleiderkreisel oder Ebay Kleinanzeigen.

Kosmetik: Kaufe ich mal hier, mal da, aber immer kurz getestet mit meiner Codecheck-App auf dem Telefon. Da kannst du nämlich immer schnell nachschauen, ob nicht doch irgendein Mist in deiner Kosmetik ist. Am Liebsten kaufe ich meine Kosmetik bei meiner Beauty-Fee Maria von Ovieschön, bei der ich so oft ich in Hamburg bin zur Kosmetik gehe. Damit unterstütze ich ein lokales Business von einer wunderbaren und wahnsinnig talentierten Person, die sich seit Jahren voller Leidenschaft der Naturkosmetik verschrieben hat.

Bank: Ich war jahrelang Kundin der Deutschen Bank und habe mich dort irgendwann verabschiedet und all mein Business zur Ethikbank bewegt. Dort bin ich sehr zufrieden seither und weiß vor allem den Kundenservice zu schätzen: Wenn ich dort anrufe, geht sofort ein Mensch ran! Die haben noch nicht mal eine Warteschleife! Love it.

Strom: Ein ganz wichtiger Punkt auf dieser Liste: Dein Stromlieferant! Wie eben schon erwähnt: Inspiration für diesen Artikel war für mich die Anfrage von Polarstern, einem Stromanbieter, der als engagiertes Social Business agiert. Bei Polarstern bestellen Kunden wirklich Ökostrom und wirklich Ökogas und ermöglichen einer Familie in Kambodscha, ebenfalls auf saubere Energie umzusteigen. Ich fand vor allem ein Zitat auf deren Webseite wirklich berührend:

Als Privatperson hast du Power. Wirklich. Klopf‘ Unternehmen auf ihr soziales und ökologisches Verhalten ab. Wem Nachhaltigkeit wichtig ist, berichtet auch darüber. Wenn du nicht überzeugt bist, zeig ihm deine kalte Schulter. Über kurz oder lang müssen Unternehmen an sich arbeiten, wenn sie dich überzeugen wollen. Und im Alltag? Jedes Fahrrad, jeder Stoffbeutel, jeder Wechsel zu Polarstern hilft. Wirklich.

Für mich absolut einleuchtend und mir gefällt die Transparenz und Kundennähe von Polarstern. Hinter denen steht nämlich weder ein Großkonzern noch irgendeine fancy Marketingabteilung, sondern unabhängige Menschen, die als #teamwirklich zusammenarbeiten. Polarstern ist außerdem Teil der Gemeinwohl-Ökonomie, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Wirtschaft langfristig zu verändern. Wie sie selbst sagen: Für weniger Ellenbogen, mehr Gemeinschaft, mehr jetzt als irgendwann, weniger Bullshit, mehr wirklich. Mir gefällt das Konzept und mein Mann Carsten und ich stehen gerade in Verhandlung, zu Polarstern zu wechseln.

Hast du noch Ergänzungen für diese Liste? Noch mehr „swap this for that“? Unternehmen, die ich kennen sollte? Immer her damit in den Kommentaren!

Lektüre zum Weiterlesen:

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Als Privatperson hast du Power. Wirklich. Klopf' Unternehmen auf ihr soziales und ökologisches Verhalten ab. Wem Nachhaltigkeit wichtig ist, berichtet auch darüber. Wenn du nicht überzeugt bist, zeig ihm deine kalte Schulter.
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Christina Waschkies

Christina ist Mama, Yogini, Spiritual Business Mentorin und Bloggerin. Ihre Mission ist es, Yoga, Ayurveda, Meditation und Achtsamkeit ganz unkompliziert zu leben und weiterzugeben. In der SPIRITUAL BUSINESS SCHOOL coacht Christina Frauen darin, ihre Bestimmung zu finden und sie zu einem profitablen Business zu machen. Außerdem designt Christina liebevolle yogische Geschenksets sowie spirituellen Schmuck, den du in ihrem HAPPY MIND SHOP kaufen kannst. Privat mag Christina das Übliche: Zeit mit ihrer Tochter und ihrem Mann verbringen, gutes Essen, Filme, Musik, Reisen und einen netten Umgang miteinander. Schreib eine Mail an Christina. Oder sag hallo auf Google+


'Wieso es überhaupt nicht egal ist, wo du dein Geld lässt!' have 3 comments

  1. 6. Juli 2018 @ 9:47 Christina Waschkies

    Hi! Danke für deine Tipps, jede kleine Veränderung bringt schon was. Und ja, den Frust kenne ich auch, wenn man nach all seinen Bemühungen trotzdem einen Sack voll Plastik pro Woche in die Tonne schmeißt :/ Da hilft nur: weitermachen :)

  2. 5. Juli 2018 @ 9:47 c.

    Liebe Christina, polarstern werde ich mir auf jeden Fall ansehen.
    Aus meiner Erfahrung mit den ‚kleinen’ Dingen: ich kann die GLS Bank empfehlen, das Geld wird sinnvoll eingesetzt und der Service ist auch sehr freundlich und schnell.
    Plastikfrei versuche ich an diesen Stellen (ich finde es nach wie vor herausfordend, vor allem mit zwei schulkindern…): Duschen und Haarewaschen mit den wunderbaren Seifen von https://natural-pure-solids.de, Stofftaschentücher wie von Oma, gekauft im Gebrauchtwarenladen, Bambuszahnbürsten, Edelstahltrinkflaschen für unterwegs, Glas war mir in der Fahrradtasche zu schwer, beeswrap für die Brote.
    Manchmal bekomme ich einen Anfall, Kleidung, tw. Lebensmittel, es scheint so unüberwindbar mit dem Plastik… Dann besinne ich mich wieder und mittlerweile halte ich es für entscheidend, den Konsum grundsätzlich zu reduzieren…
    Herzliche Grüße!

  3. 7. Juni 2018 @ 9:47 Carla

    interessanter Beitrag! Bei greenyogashop habe ich auch schon bestellt, so toll! ;)

    Liebe Grüsse
    Carla
    https://carlakatharina.com/


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