Upside down: Die Wirkung von Umkehrhaltungen im Yoga – Happy Mind Magazine | Yoga Blog | Ayurveda & Achtsamkeit

Upside down: Die Wirkung von Umkehrhaltungen im Yoga

Gehörst du zu den Yogis, die kleine Freudenschreie ausstoßen, wenn in der Klasse Handstand angesagt wird? Oder denkst du dir „Shit, der schon wieder!“?

Wenn es im Yoga Unterricht an die Umkehrhaltungen geht, stellen sich bei vielen Schülern gemischte Gefühle ein. Von Angst über Unsicherheit bis zu Ablehnung, vielleicht aber auch Aufregung und Freude. Der Zustand, die Füße dem Himmel entgegenzustrecken und sich dem Kopfüber hinzugeben, widerstrebt anscheinend vielen. Irgendwie auch verständlich: Klar ist es in unserer „natürlichen“ Position mit den Beinen fest auf dem Boden so viel gewohnter und sicherer und man hat ein Gefühl von Kontrolle.

 

Und macht es dir nicht auch totalen Spaß, diese Kontrolle mal abzugeben?

 

Yoga unterstützt dich ganz sanft dabei, dir deine alten Gewohnheiten und Muster anzusehen und sie zu überdenken – eventuell sogar mit Neuen zu ersetzen und ein neuer Blickwinkel kann dabei eine wunderbare Unterstützung sein.

Generell ist eine Umkehrhaltung eine Position, in der sich deine Füße höher befinden als das Herz. Im übertragenen Sinn bedeuten die Upside Downs, sich die Welt mal aus einer anderen Perspektive anzusehen.

Die fortgeschritteneren Übungen sind Handstand, Unterarmstand, Kopfstand oder, ein wenig machbarer, Schulterstand, aber auch hier kann man soft starten: Happy Baby Pose oder ein Viparita Karani (Füße an der Wand hoch legen) sind ein guter Anfang, um sich mit der wundervollen Wirkung von Upside Down selbst zu beschenken.

Sogar Adho Mukha aka Downward Dog ist eine Umkehrhaltung und diese Asanas haben eine besondere Wirkung auf Geist & Körper.

 

5 gute Gründe, um öfter mal upside down zu stehen:

 

  • Es verbessert die Durchblutung der Kopforgane wie Augen und Ohren & Haut
  • Es beruhigt den Geist und lässt Aufregung und Nervosität verschwinden – im wahrsten Sinne des Wortes wird deine Welt einmal auf den Kopf gestellt. Du kannst wirklich dabei zusehen, wie die Laune sich verbessert
  • Dein Selbstvertrauen wird gestärkt, ebenso dein Mut und deine Konzentration
  • Umkehrhaltungen helfen bei Schlafstörungen
  • Es erweitert deinen spirituellen Horizont – alte Muster lösen sich und werden durch neue ersetzt

Meist ist es in der Klasse nach dem Handstand üben so, dass alle total euphorisch sind und gackern wie die Hühner.

Die fortgeschrittenen Umkehrhaltungen sollten nur unter Anleitung eines erfahrenen Lehrers geübt werden. Allerdings gibt es auch ein paar Kontraindikationen: Während der Periode sollte man auf Umkehrhaltungen verzichten, ebenso bei Nacken- oder Netzhautproblemen oder Bluthochdruck sowie bei manchen Herzkrankheiten. Sprich am Besten mit deinem Lehrer über eventuelle Einschränkungen, bevor du deine Füße gen Himmel hältst.

Umkehrhaltungen im Yoga haben eine ungeahnte Wirkung auf dein Energiesystem. Deswegen solltest du öfter mal auf dem Kopf stehen!

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Christina Waschkies

Christina ist Mama, Yogini, Spiritual Business Mentorin und Bloggerin. Ihre Mission ist es, Yoga, Ayurveda, Meditation und Achtsamkeit ganz unkompliziert zu leben und weiterzugeben. In der SPIRITUAL BUSINESS SCHOOL coacht Christina Frauen darin, ihre Bestimmung zu finden und sie zu einem profitablen Business zu machen. Außerdem designt Christina liebevolle yogische Geschenksets sowie spirituellen Schmuck, den du in ihrem HAPPY MIND SHOP kaufen kannst. Privat mag Christina das Übliche: Zeit mit ihrer Tochter und ihrem Mann verbringen, gutes Essen, Filme, Musik, Reisen und einen netten Umgang miteinander. Schreib eine Mail an Christina. Oder sag hallo auf Google+


'Upside down: Die Wirkung von Umkehrhaltungen im Yoga' has 1 comment

  1. 21. Juni 2013 @ 9:47 Wie kann man Achtsamkeit üben? Hier kommen 7 Rituale

    […] oder Handstand (an der Wand oder frei) macht super Laune und gibt euch das Gefühl, ihr könnt die Welt auf den Kopf stellen. Ein hervorragender Start in den […]


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