Finde deine perfekte Yoga Morgenroutine

So findest du deine Yoga Morgenroutine für einen perfekten Start in den Tag

Ich habe mal gelesen, dass es total wichtig sein soll, dass man morgens nach dem Aufstehen sofort sein Bett macht. Das wäre dann das erste „Erfolgserlebnis“ des Tages und Menschen, die ihre Betten machen, sollen deshalb erfolgreicher und glücklicher sein. Naja, ich mache mein Bett nie, es sieht abends noch genauso gemütlich aus, wie ich es morgens verlassen habe und ich liebe es. Trotzdem glaube ich, dass an dieser Theorie schon ein bisschen was dran ist. Jetzt nicht unbedingt auf das Betten machen bezogen. Aber es macht etwas aus, wie man den Tag beginnt. Und das wirkt sich auch auf den Rest des Tages aus. Das merke ich besonders an den Tagen, an denen ich irgendwie gar nicht so richtig aus den Federn komme.

Early Birds haben es leichter

Wenn ich das Aufstehen wirklich bis zur letzten Sekunde hinauszögere und mein Morgen dann im totalen Stress ausartet, weil ich mich total abhetzen muss, um pünktlich auf der Arbeit zu erscheinen. Ist ja auch irgendwie logisch, dass sich diese Unruhe und Hektik dann auch auf den Rest des Tages auswirkt. Zum Glück passiert das nicht allzu oft, denn eigentlich liebe ich das frühe Aufstehen. Bin schon immer ein Morgenmensch gewesen. Die Stille am Morgen, die frische Luft, diese Vorfreude, was der Tag wohl so bringen wird. Das finde ich richtig toll. Und vor allem mag ich diese Zeit auch, weil sie wirklich nur mir gehört. Keine Menschen um mich rum, viel Ruhe, um mich einfach nur auf mich zu besinnen.

Hektik oder Langsamkeit?

Wie beginnst du deinen Tag normalerweise? Bist du eher jemand, der auf den letzten Drücker aufsteht, nur kurz ins Bad hüpft und dann schon den Tag beginnt? Oder genießt du es, dir morgens ausgiebig Zeit für dich zu nehmen? Falls du bisher eher zur ersten Kategorie gehört hast, dann findest du das Wort „Morgenroutine“ jetzt vielleicht eher abschreckend. Der Gedanke, noch früher als unbedingt nötig aufzustehen. Ist auch sicher nicht immer möglich, aber wenn du die Gelegenheit dazu findest, dann probier es doch einfach mal aus und schau mal, wie sich so eine Routine dann auf dein Wohlbefinden und den Rest deines Tages auswirkt.

Die perfekte Morgenroutine

Ich habe dir hier mal aufgeschrieben, wie so eine Morgenroutine aussehen könnte. Auch ich schaffe es nicht jeden Tag, wirklich jeden Punkt der Morgenroutine „abzuarbeiten“. Aber wenn du dir deine Favorites zusammenpickst oder eben das, was zeitlich bei dir möglich ist, dann ist das doch auch schon ein super Anfang.

1. Meditation am Morgen

Mir persönlich ist es schon immer am leichtesten gefallen, direkt nach dem Aufwachen für einige Minuten zu meditieren. Auch wenn ich immer viel Träume und mein Kopf selbst beim Aufwachen schon ein wenig anfängt zu routieren, so fühle ich mich doch im Vergleich zum Abend sehr viel ruhiger. Auch die Stille am Morgen hilft mir enorm dabei, mich für einige Minuten nur auf meine Atmung oder ein schönes Mantra zu konzentrieren, was ich dann für mich im Kopf rezitiere. Auch Kirtan Kriya ist eine Meditation, die ich gerne mit in meine Morgenroutine mit einbaue. Falls du bisher noch nicht so viel Erfahrung mit Meditation hast, dann schau dir doch mal die App „7Mind“ an, die ich hier für dich getestet habe. Oder bleib einfach noch ein paar Minuten im Bett liegen und versuche, dich auf die sanften Bewegungen von Bauch und Brustkorb zu konzentrieren, während du dort liegst und tief ein- und ausatmest.

 

2. Positive Vibes für den Tag formulieren

Ich bin definitiv nicht der klassische Tagebuchschreiber, aber seit ich das 6-Minuten-Tagebuch entdeckt habe, gehört das Schreiben auch zu meiner Morgenroutine. Im Prinzip geht es einfach darum, kurz in sich zu gehen und sich vielleicht nochmal daran zu erinnern, was einem für den speziellen Tag wichtig ist. Wenn du zum Beispiel weißt, dass dir ein stressiger Tag bevorsteht könntest du dir vornehmen, dich zwischendurch immer wieder hinzusetzen und dich für eine Minute bewusst auf deine Atmung zu konzentrieren. Oder du könntest dir ein schönes Mantra für den bevorstehenden Tag aussuchen. Etwas wie „Nichts kann mich heute aus der Ruhe bringen“, „Ich werde heute jede einzelne Minute genießen“ oder auch „Ich werde heute gut für meinen Körper sorgen“. Schreibe diesen Satz auf und stecke ihn in deine Hosentasche oder dein Portemonnaie. Dann kannst du ihn zwischendrin nochmal rausholen und dich daran erinnern, was du dir für den Tag vorgenommen hast. Was ich auch total liebe ist, sich am Morgen einfach nochmal darauf zu besinnen, was für ein Geschenk das Leben ist. Ein kurzer Moment der Dankbarkeit kann tatsächlich nachhaltig glücklich machen.

 

3. Den Körper in Schwung bringen

Nachdem ich mich um mein Innenleben gekümmert habe, ist dann mein Körper dran. Auch hier kommt es natürlich ganz darauf an, wie viel Zeit du hast, was du gerne machst und wie du dich vom Energielevel her fühlst. Yoga am Morgen ist natürlich super. Es muss kein 60-minütiges Power-Yoga sein: Einige ganz entspannte Asanas oder auch einige Sonnengrüße sind wunderbar geeignet, um den Körper aufzuwecken. Manchmal habe ich auch keine Lust, den Tag mit Yoga zu beginnen. Bei gutem Wetter gehe ich manchmal auch laufen, springe für einige Minuten mit dem Springseil oder was mir sonst noch so einfällt. Wichtig finde ich auch immer, dass einem die Routine nicht selbst langweilig wird. Sei kreativ und versuch darauf zu achten, worauf dein Körper Lust hat. Wenn du wie ich in einem Hochhaus wohnst, könntest du zum Beispiel auch mit einem Treppenlauf in den Tag starten.

 

4. Treat your Body like a Temple

Um den Stoffwechsel meines Körpers anzuregen, mache ich morgens oft eine Trockenbürstenmassage. Das fühlt sich super an und bringt den Kreislauf in Schwung. Gerade auch, wenn du eher nicht so der Frühaufsteher bist, wird so eine Massage deine Lebensgeister langsam wecken. Ich fange meist an den Beinen an und arbeite mich dann langsam am Körper hoch. Ich habe gelesen, dass man am besten bei den Bereichen anfangen soll, die am weitesten vom Herz entfernt sind, also den Füßen. Auch sollte man immer in Richtung des Herzens bürsten. Wenn mein Körper dann fertig „gestriegelt“ ist, gibt es dann auch noch eine Zungenreinigung mit einem Zungenschaber. Auf der Zunge sammelt sich nämlich ganz schön viel Belag an, den du ruhig zweimal beim Zähneputzen entfernen solltest. Auch Ölziehen ist so ein weiterer Punkt, den du mal ausprobieren solltest, falls er noch nicht zu deiner Morgenroutine gehört. Was genau sich dahinter verbirgt, kannst du hier nachlesen.

 

5. Du bist, was du isst

Ich liebe es, in Ruhe zu frühstücken. Ohne Frühstück gehe ich eigentlich nie aus dem Haus und ich versuche, mir da auch ausreichend Zeit für zu nehmen. Manchmal ist es ein Brötchen, an anderen Tagen koche ich mir morgens einen leckeren Frühstücksbrei. Es gibt auch einige leckere Frühstückrezepte, die du schon am Abend vorher vorbereiten kannst, damit du morgens etwas Zeit sparen kannst. Ein leckerer Chia-Pudding oder auch Overnight-Oats sind ein super Energielieferant für den Morgen. Auch bereite ich mir am Vorabend meist schon eine kleine Schale mit Nüssen oder trockenen Früchten vor, die ich mir dann am nächsten Tag für den Snack zwischendurch mitnehme. Falls du gar kein Frühstücker bist, dann gönn deinem Körper zumindest zwei Gläser abgekochtes Wasser, um dein Ama auszuspülen.

 

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren und falls du noch Tipps für einen guten Start in den Tag hast, dann hinterlasse mir doch gerne einen Kommentar ;-)

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Jasmin ist Yogalehrerin für Kinder und Erwachsene und lebt nun schon seit einigen Jahren in Asien. Sie träumt davon, irgendwann ein kleines Retreat (am liebsten am Meer) zu eröffnen, wo sie die Menschen mit Yoga, Massagen, Reiki und veganem Essen verwöhnen kann. Sie unterstützt Christina hier beim Happy Mind Mag hinter den Kulissen.


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