Wie du mit Journaling deine Yogastunden planen kannst

Im heutige Beitrag möchte ich zwei Themen miteinander verbinden, die auf den ersten Blick recht konträr scheinen. Yoga unterrichten und Tagebuch schreiben bzw. Journaling wie man momentan im denglischen gerne sagt. Mit Journaling kannst du ganz fantastische Yogastunden planen. Aber dazu gleich mehr.

 

Journaling liegt ja derzeit total im Trend

 

Es ist für viele eine Möglichkeit sich auszudrücken, und die eigene Kreativität (wieder) zu entdecken. Und genau das kann dabei helfen, ein besserer Yogalehrer zu werden. Journaling ist eine Möglichkeit, mehr über dich selbst zu lernen und herauszufinden, wofür du wirklich brennst. Durch diese bessere Selbstwahrnehmung kannst du deine Stärken als Yogalehrer ausbauen. Wie das geht, erfährst du nun.

 

Entdecke deine authentische Stimme

 

Du findest, dass viele Yogalehrer eine ähnliche Stimmlage haben und ständig die gleichen Sätze sagen? Das mag daran liegen, dass sie in ihrem Unterricht so reden, wie sie denken, dass man es als Yogalehrer tun sollte. Viel authentischer ist es aber, die Alltagssprache auch ein bisschen in den Yogaunterricht einfließen zu lassen und auch beim Unterrichten seine eigenen Worte und Stimme zu verwenden. Das sorgt für entspanntere Klassen und die Möglichkeit für die Schüler, Yoga nicht zu ernst zu nehmen, sondern auch Spaß daran zu haben.

Beim Tagebuch schreiben kannst du deinen Gefühlen und Gedanken unzensiert freien Lauf lassen und musst nicht darüber nachdenken, wie sie bei deinem Gegenüber ankommen könnten. Deine Worte gehören dir und helfen dir dabei besser zu verstehen, was wichtig für dich ist, was du möchtest und wie du leben willst. Dadurch kannst du deine authentische Stimme finden, die dir dabei hilft, ein guter und vor allem einzigartiger Yogalehrer zu sein.

 

3 Übungen, die dir dabei helfen deine authentische Stimme zu finden und ein besserer Yogalehrer zu werden

 

1. Schreib eine Woche jeden Tag Tagebuch
– und zwar ohne es zu ändern oder zu überarbeiten. Schnapp dir ein Heft und einen Stift, setz dich auf die Couch und schreib einfach drauf los. Das mag am Anfang komisch sein. Aber wenn du erst einmal angefangen hast zu schreiben, wird es dir ganz leichtfallen. Es gibt keine Regeln. Einfach schreiben.

Dadurch, dass du nichts zurückhältst wirst du sehen, was dir im Leben wirklich wichtig ist. Das wiederum wird dir dabei helfen, deine authentische Stimme zu finden. Außerdem wird deine Kreativität geweckt. Einfach schreiben und nicht noch einmal lesen bis die Woche vorbei ist. Lies dir nach der Woche alles durch und notiere dir wovon du denkst, das macht dich einzigartig: Worte die du verwendest, Geschichten, Dinge, die sich beim Schreiben wiederholen. Wenn du zum Beispiel bemerkst, dass du oft über das Thema „Ballast Loslassen“ geschrieben hast, kannst du das zum Inhalt einer deiner Yogastunden machen

2. Mach eine Yogaeinheit-Vokabelliste
Wenn du immer das gleiche sagst, werden sich deine immer wiederkommenden Schüler wahrscheinlich irgendwann von deinen Worten gelangweilt fühlen. Immer wieder neue und frische Wege in deiner Sprache zu finden wird dir dabei helfen, das zu verhindern. Wenn du ein tolles neues Wort hörst ,schreib es dir auf eine Vokabelliste. Nimm die Liste wenn du eine Stunde vorbereitest und überleg dir, wie du Wörter davon in deine Klassen einbauen kannst

3. Schreib zwei Geschichten (Fiction & Non-Fiction)
Denk auch hier nicht zu viel darüber nach. Schreib einfach! Vielleicht gibt es da eine schöne Kindheitserinnerung oder ein spannendes Erlebnis aus deiner Jugend? Es ist auch ganz egal, ob du das auf einer Seite oder 20 tust. Einfach schreiben. So wird deine Kreativität geweckt und angeregt. Dadurch wiederum wirst du auch bei der Gestaltung deiner Yogaeinheiten wieder origineller und kreativer.

Versuch deine Yogaeinheiten gleich zu sequenzieren, wie du deine Geschichte aufbaust. Starte mit einer Einleitung, gefolgt von einem sanften Aufbau bis hin zu einem fesselnden Höhepunkt, mit einem erfüllenden Ende als Abschluss. Vielleicht inspirieren dich die Erzählungen in deinen Geschichten auch dazu, deine Einheiten in Geschichten zu verpacken.

 

So, das waren meine Tipps. Glaubst du, dass dir Schreiben bei deinem Unterricht helfen kann? Hast du Journaling Tipps, die du teilen möchtest? Ich freue mich darauf, in den Kommentaren davon zu lesen.

Du willst eine fesselnde Yogastunde planen? Tagebuch schreiben kann dir dabei helfen. Erfahre bei uns, wie es geht.

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Foto: Sina Niemeyer

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Julia ist ehemalige Juristin aus Österreich, die ihre Berufung in Yoga, dem Schreiben und einem kreativen Leben gefunden hat. Am glücklichsten ist sie, wenn sie nach dem Surfen in ihrem home away from home Bali barfuß am Strand spazieren und aufs Meer starren darf. Julia liebt kraftvolles Vinyasa Flow Yoga, betreibt selbst den Yoga & Lifestyle Blog www.yogaandjuliet.com, unterrichtet in Wien Yoga und veranstaltet Yoga Retreats.


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